DE296996C - - Google Patents

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DE296996C
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seal
suction
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seals
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks
    • B65C9/14Removing separate labels from stacks by vacuum

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Aufkleben von Siegeln auf Verpackungen mit einem als Sauger ausgebildeten Siegelzubringer, dessen Saugwirkung durch Einströmenlassen von durch ein Ventil gehende Luft in die Saugleitung aufgehoben wird.
Zweck der Erfindung ist, eine Vorrichtung der erwähnten Art zu schaffen, bei der ein
ίο öffnen des Ventils, durch das die Luft in die Saugleitung eintritt, erst beim Aufkleben des Siegels stattfindet, um Betriebsstörungen zu verhindern und um ein Aufheben der Saugwirkung zu verhüten, falls kein Gegenstand
!5 in den Bereich des Siegelzubringers gelangt ist. . ·
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Ventil jeweils durch den beim Aufkleben des Siegels eine Verschiebung erfahrenden Gegenstand vermittels eines Hebelgestänges geöffnet wird.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung;
Fig. 2 zeigt den Sauger der Vorrichtung in der Lage, in welcher er das Siegel an den Gegenstand anklebt.
Die dargestellte Vorrichtung dient zum Aufkleben von z. B. aus rautenförmigen Papierstücken bestehenden Siegeln 1 auf Gegenstände 2, die z. B. durch in Papier eingepackte Seifenstücke gebildet sind. ·
Die Vorrichtung besitzt ein Magazin 3, in welchem die Siegel 1 in Form eines Stapels lose übereinander liegen, und welches am Gestell 4 der Maschine befestigt ist. Die Gegenstände 2 werden der Vorrichtung durch eine endlose Kette 5 zugeführt. Diese Kette, die schrittweise bewegt wird, besitzt mit Durchbrechungen versehene Schalen 6, in welchen die Gegenstände liegen. Die Siegel liegen mit ihren spitzeren Enden im Magazin auf kleinen Haken 3' auf.
Die Siegel 1 werden durch einen Sauger 7 einzeln von der Unterseite des Siegelstapels entnommen und von unten her durch die Durchbrechungen in den Schalen 6 hindurch auf den in jeder Schale befindlichen Gegenstand aufgeklebt. Zu diesem Zwecke wird der Sauger von zwei mit dem Teil 8 desselben gelenkig verbundenen Armen 9 getragen, welche auf Wellen 10 sitzen, die mit Zahnrädern 11 ausgerüstet sind; die Teile 8 und 9 bilden eine Parallelogrammführung für den Sauger 7 mit den Wellen 10 als feste Drehpunkte. Der Sauger hat im Grundriß rautenförmige Gestalt und ist um ein geringes kleiner als das Siege]; er besitzt ferner mehrere Saugöffnungen, die durch eine aus einem Gummischlauch 12 bestehende Saugleitung mit einer weiter unten beschriebenen Luftpumpe in Verbindung stehen.
Der Sauger führt bei seiner Arbeitsbewegung abwechselnd je eine halbe Kreisbewegung vorwärts und rückwärts aus, und zwar wird dies durch eine Zahnstange 13 bewirkt,
die in nicht dargestellten Führungen des Gestelles 4 auf und ab verschiebbar geführt ist und in die beiden Zahnräder Ii eingreift. Diese Zahnstange ist vermittels einer Lenkerstange 14 mit einem lose auf der Achse 15 gelagerten Winkelhebel 16 verbunden, der durch eine auf der Antriebswelle 17 gelagerte Kurvenscheibe 18 mit seitlicher Kurvennut für den Hebel 16 angetrieben wird und die Zahnstange auf und ab bewegt und damit die Arme 9 mit dem Sauger 7 hin und her schwingt.
Die Luftpumpe besitzt einen am Gestell 4
befestigten Kolben 19 sowie einen beweglichen Zylinder 20. Letzterer wird beim Ansaugen durch eine im Innern der Pumpe angeordnete Druckfeder 21 gesenkt und zum Auspuffen durch einen Winkelhebel 22 gehoben, der von einer auf der Antriebswelle 17 sitzenden, nicht gezeichneten Kurvenscheibe aus angetrieben
ao wird und lose drehbar auf einer Achse 23 gelagert ist. Am Pumpenkopf 24, an welchen der Schlauch 12 angeschlossen ist, ist ein an einem Winkelhebel 25 sitzendes Ventil vorgesehen, das für gewöhnlich durch eine Zugfeder 25X in Schließlage gehalten wird (Fig. 1).
Am Gestell 4 ist noch ein zweiarmiger Hebel 41 gelagert, dessen einer Arm über die Transportkette 5 ragt und dessen anderer Arm durch eine Stange 42 mit dem Ventilhebel 25 verbunden ist; diese Teile dienen zur Aufhebung der Saugwirkung nach Aufkleben eines Siegels auf einen Gegenstand.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Zu Beginn eines Arbeitsvorganges nehmen die vorbeschriebenen Teile die in" Fig. 1 dargestellte Lage ein. Der Sauger 7 befindet sich in seiner einen Endstellung unter dem Stapel von Siegeln 1 an das unterste Siegel angelegt. Die Kurvennut für den Hebel 16 in der Scheibe 18 ist so gestaltet, daß bei der Drehung der Scheibe im Sinne des eingezeichneten Pfeiles der Sauger 7 in der Stellung (Fig. 1) einen Augenblick ruht, währenddessen die Feder 21 den Pumpenzylinder 20 nach unten bewegt und der Sauger das unterste Siegel ansaugt. Hierauf bewegt sich der Sauger mit dem Siegel zuerst nach unten und dann nach aufwärts, wobei das Siegel durch hier nicht näher beschriebene Mittel mit Klebstoff versehen wird. Der Sauger drückt dann bei seiner Aufwärtsbewegung das Siegel an den Gegenstand 2 an und hebt dadurch den letzteren ein wenig hoch, wodurch der zweiarmige, gegen den Gegenstand 2 von oben anliegende Hebel 41 gedreht wird; infolgedessen wird durch Vermittlung der Stange 42 das am Winkelhebel 25 ,sitzende Ventil geöffnet (Fig. 2). Dadurch wird die Saugwirkung der Pumpe 19, 20 aufgehoben, in dem Luft in die Saugleitung 12 einströmt, so daß beim Rückgang des Saugers das aufgeklebte Siegel nicht wieder vom Gegenstand losgerissen wird. Gleichzeitig wird durch die Einwirkung des Hebels 22 auf den Pumpenzylinder 20 die eingesogene Luft aus der Pumpe ausgestoßen. Wenn der Sauger den Gegenstand wieder verlassen hat, wird derselbe durch die Kette 5 zur nächsten Station befördert, wo durch einen Stempel das aufgeklebte Siegel noch fester angedrückt wird. Der Sauger. 7 wird dann wieder aus der Stellung der Fig. 2 in diejenige der Fig. 1 zurückbewegt, worauf der vorbeschriebene Vorgang von neuem beginnt und ein zweiter Gegenstand mit einem Siegel versehen wird.
In dem Falle, daß in der in Fig. 2 gezeigten Lage, des Saugers 7 kein Gegenstand in dessen Bereich gelangt ist, · wird das Vakuum in der Saugleitung 12 nicht aufgehoben, so daß das Siegel auf dem Sauger verbleibt und einfach bei dem nächsten Arbeitsvorgang verwendet wird, falls dann wieder ein Gegenstand in den Bereich des Saugers 7 gelangt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum selbsttätigen Aufkleben von Siegeln auf Verpackungen mit einem als Sauger ausgebildeten Siegelzubringer, dessen Saugwirkung nach dem Aufkleben durch Einströmenlassen von durch ein Ventil gehende Luft in die Saugleitung aufgehoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil jeweils durch den beim Aufkleben des Siegels eine Verschiebung erfahrenden Gegenstand vermittels eines Hebelgestänges (41, 42, 25) geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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