DE296451C - - Google Patents
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- DE296451C DE296451C DENDAT296451D DE296451DA DE296451C DE 296451 C DE296451 C DE 296451C DE NDAT296451 D DENDAT296451 D DE NDAT296451D DE 296451D A DE296451D A DE 296451DA DE 296451 C DE296451 C DE 296451C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C11/00—Other auxiliary devices or accessories specially adapted for grain mills
- B02C11/08—Cooling, heating, ventilating, conditioning with respect to temperature or water content
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Disintegrating Or Milling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 296451 KLASSE 505. GRUPPE
FRITZ OSSBERGER in THALMÄSSING, Bayern. Mühle mit angebautem Zentrifugalsichter.
Zusatz zum Patent 270156.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Oktober 1915 ab.
Längste Dauer: 22. März 1928.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine neue Ausführungsform der Mühle mit angebautem
Zentrifugalsichter nach Patent 270156. Das Hauptkennzeichen dieser Mühlen ist, daß
der SichtfLügel sowohl zum Sichten als auch zum Schälen und Enthülsen benutzt wird,
wozu die Austauschbarkeit der Zylindereinsätze das Hauptmittel bildet. Gleichzeitig ist
dabei Voraussetzung, daß die Umlaufszahl des Sichtflügels für Schälen und Sichten geändert
wird, wenn beide Arbeiten möglichst vollkommen verrichtet werden sollen, da die normale
Schlägergeschwindigkeit für Sichten 7 bis 8 m, für Schälen dagegen das Zwei- bis
!5 Dreifache sein soll. Wollte man den normalen
Schläger auch für Sichten mit 14 bis 21 m laufen lassen, so würde dadurch die Sichtgaze
zu stark angegriffen werden. Um ohne Geschwindigkeitswechsel bei möglichst vollkommener
Wirkung des Flügelwerkes in beiden Fällen auszukommen, gilt es daher, den Sicht-,flügel
für seine Doppelaufgabe entsprechend auszubilden, wobei als Lösungsmittel eine neue besondere Ausführungs- und Wirkungsweise
der an und für sich bekannten, durch Kröpfung abhebend wirkenden Schläger dienen
soll. Dies wird dadurch erreicht, daß man den entsprechend breiten Schaufeln der Schläger
einen Abhebewinkel von 30 oder weniger Grad gibt, so daß das Gut entgegen der Fliehkraftwirkung
infolge seiner Trägheit über diese nach rückwärts hinweggleitet, und daß ferner
die Schaufeln als Sieb- und Schälflächen ausgebildet werden. Es liegt sodann nichts im
Wege, das Schlägerwerk auch beim Sichten (in Drehrichtung 1) mit der für Schälen (das
auch in Drehrichtung 2 erfolgen kann) geeigneten Geschwindigkeit laufen zu lassen. Durch
die siebförmige Gestaltung der Schaufeln des Schlägers wird dieser nämlich zu einer Art
Vorsichter, durch den das feinere Gut unbehindert, aber in einer die Sichtflächen schonenden,
gleichmäßig verteilten Weise auf den Sichtmantel gelangt und durch diesen von dem radial gerichteten Schlägerschenkel a1 hindurchgetrieben
wird, während das grobe Gut immer nur über die eine Schlägerschaufel hinweggleitet,
um von der nächstfolgenden aufgenommen zu werden, ehe es verderblich* auf
die Sichtfläche wirken kann. Dadurch, daß die Schlägerschaufeln zugleich Schälflächen
bilden, wird weiter die gewünschte Auflöse- und Scheuerwirkung erzielt. Die auf diese
Weise zulässige höhere Flügelgeschwindigkeit bringt nun den Vorteil mit sich, daß auf die
Anordnung eines besonderen Gebläses zur Trennung der Leicht-, und Schwerteile verzichtet
werden kann, da der Sichtflügel eine ausreichende Gebläsewirkung erzeugt. Um diese Wirkung praktisch nutzbar zu machen,
ist die Austrittsöffnung h der vollen Blechwandung
w nach oben gerichtet und das Verteilbrett I durch ein Ausblasrohr I1 entsprechend
verlängert, von dem die Leichtteile an
Lagerexemplar
einem oder mehreren Auslaufstutzen abgenommen werden können, während die schwereren
Teilchen am Verteilbrett in der im Hauptpatent geschilderten Weise ihren Weg nach
unten nehmen.
Je nach der Drehrichtung des Schlägerwerkes kann das Ausblasrohr rechts oder links
angeordnet werden.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Mühle mit angebautem Zentrifugalsichter nach Patent 270156 und mit das Gut unterschneidenden, es von der Sichtfläche abhebenden Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterschneidung unter einem so kleinen Winkel (300 oder weniger) erfolgt, daß das Gut entgegen der Zentrifugalkraft infolge der Trägheit über die Schlägerschaufel nach rückwärts hinweggleitet, und daß die entsprechend breiten Schlägerschaufeln als Sieb- bzw. Schälflächen ausgebildet sind, durch die das feinere Gut hindurchgeht, während das gröbere zunächst über die Schälfläche der Schaufel gleitet, wobei es eine auflösende und scheuernde Bearbeitung erfährt, und sodann der folgenden Schaufel zufällt.
- 2. Mühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittöffnung (h) in der vollen Blechwandung (w) so nach oben gerichtet ist, daß der durch den Sichtflügel (a) erzeugte Windstrom zugleich als Trennungswind für Leicht- und Schwerteile benutzt werden kann, und daß das Verteilbrett (I) durch ein Abzugsrohr (I1) für Leichtteile nach oben hin verlängert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296451C true DE296451C (de) |
Family
ID=550838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296451D Active DE296451C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296451C (de) |
-
0
- DE DENDAT296451D patent/DE296451C/de active Active
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