DE296361C - - Google Patents

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DE296361C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/38Products with no well-defined composition, e.g. natural products
    • C11D3/386Preparations containing enzymes, e.g. protease or amylase

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

■■ft \
WW
PATENTSCHRIFT;
KLASSE Bi. GRUPPE
OTTO RIEBENSAHM in WOHLAU.
Bekanntlich besitzt Galle für Fette u. dgl. eine auflösende Wirkung, so daß sie bereits seit langer Zeit zu Reinigungszwecken Verwendung findet. Sie hat hierbei gegenüber Alkalien, den üblichen Seifen u. dgl. den großen Vorzug, daß sie die Gespinstfasern nicht angreift. Ferner werden aus Galle medizinische Präparate für den inneren Gebrauch bereitet. Bei der Verwendung von Galle macht sich
jedoch der Übelstand geltend, daß sie nur wenig haltbar ist, sich leicht zersetzt und in Fäulnis übergeht; hierbei entwickelt sie einen furchtbar unangenehmen und widerlichen Geruch.
J5 Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Haltbarmachen von Galle, wodurch diese beliebig lange aufbewahrt und auch leicht, ohne sich irgendwie zu zersetzen und üble Gerüche zu entwickeln, versandt werden kann.
Das Verfahren besteht darin, daß man die [ frische Galle mit kieselsaurer Tonerde versetzt, und zwar je nach der beabsichtigten Verwendungsart bis zur Teigdicke (i Teil Galle auf 2 Teile' Tonerde) oder bis zur Trockne (i Teil Galle auf mindestens 2a/2 Teile Tonerde). Diese Masse kann entweder ohne weiteres für Reinigungszwecke benutzt werden, oder man kann sie dort, wo man die reine Galle wünscht, in bekannter Weise mit Wasser oder anderen Lösungsmitteln ausziehen und den Auszug in gleichfalls bekannter Weise durch Abdampfen und Eindicken weiter behandeln.
Es hat sich gezeigt, daß die kieselsaure Tonerde nicht nur vollkommen konservierend auf die Galle wirkt, sondern auch bereits in beginnender Zersetzung befindliche Galle geruchlos macht und die weitere Zersetzung und den Fäulnisprozeß aufhält. Die mit kieselsaurer Tonerde versetzte Galle läßt auch nach Wochen und Monaten nicht den geringsten Geruch wahrnehmen.
Das Verfahren eignet sich auch zum Konservieren anderer tryptischer Fermente. ·

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Haltbarmachen von Galle oder anderen tryptischen Fermenten, dadurch gekennzeichnet, daß man sie mit kieselsaurer Tonerde, versetzt. . . ;
    ßERLlh). GEDBUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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