DE296166C - - Google Patents

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DE296166C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/08General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams
    • D05B1/10Double chain-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Doppelkettenstichnähmaschine, bei welcher der Greifer seine Schwingbewegungen von einem auf der Antriebswelle angeordneten Exzenter durch eine Kniehebelverbindung erhält.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß das eine Glied dieser Kniehebelverbindung unmittelbar an den Greiferträger ang'reift, während ein Gegenarm des treibenden Kniehebelgliedes seinen Antrieb mittels einer Exzenterstange von einem Exzenter erhält, das seinerseits ausschließlich zum Antrieb des Greifers dient. Im Vergleich mit den bekannten Vorrichtungen zur Erzeugung von geringen Greiferschwingungen werden durch die Einrichtung nach der Erfindung die Anzahl und die Bewegungsgröße der Einzelteile der Greiferan-. triebsvorrichtung erheblich verringert, so daß größere Arbeitsgeschwindigkeiten möglich sind.
In den Zeichnungen, die eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise darstellen, ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht einer Doppelkettenstichnähmaschine mit der neuen Greiferantriebsvorrichtung.
Fig. 2 ist eine schaubildliche Ansicht in vergrößertem Maßstabe eines Teiles der Greifervorrichtung, und
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Unterfadenabziehvorrichtung.
Im Maschinenständer 2 ist unterhalb der Arbeitsplatte 6 die Maschinenantriebswelle 7 gelagert.
Das Blatt des mit einem Fadenöhr versehenen Greifers 17 Hegt in einer zur Maschinenantriebswellenachse parallelen senkrechten Ebene, und sein Schaft 18 ist durch die Schraube 19 an einem Quersitz des Greifer- ' trägers 20 befestigt. Die Nahe 21 des Greiferträgers hat beiderseitig konische Versenkungen, in welche der entsprechend geformte Kopf 22 des Se-hwingzapfe.ns 23 und der konische Ansatz 24 des Kopfes 25 einer parallel zur Maschinenantriebswelle gelagerten Schwingwelle26 eingepaßt sind. Die Schwingwelle 26 bildet die Tragwelle für den Greifer.
Auf der Maschinenantriebswelle 7 ist ein Greiferbetätigungsexzenter 27 befestigt, das von dem Bügel 28 am oberen Ende der Exzenterstange 29 umfaßt wird, während das untere Ende der Exzenterstange mittels eines Zapfens 30 an einem Arm 32 eines doppelarmigen Schwinghebels 32, 37 angelenkt ist, dessen Nabe 33 unter und quer zur Maschinenantriebs\velle 7 auf einem ortsfesten Zapfen 34 in Ansätzen 35 und 36 der Maschinengrundplatte ι gelagert ist. Der sich zum Greifer erstreckende Arm 37 des Schwinghebels ist durch -einen Zapfen 38 mit dem einen Ende eines kurzen Lenkers 41 gelenkig verbunden, dessen anderes Ende mittels eines Bügels 42 einen am Greiferträger 20 sitzenden Kugelzapfen 43 umfaßt. Der Hebelarm 37 und der Lenker 41 stellen zusammen eine Kniehebelverbindung dar, und die Anordnungsverhältnisse sind so gewählt, daß in der Höchstlage des Antriebsexzenters 27, wie in Fig. 1 dargestellt, der Hebelarm 37 und der Lenker 41
sich annähernd in der Strecklage befinden, während bei der anderen Grenzlage des Antriebsexzenters die Einzelteile der Kniehebelvorrichtung einen Winkel mit nach oben gekehrter Spitze bilden.
Auf der Schwingwelle 26 sitzt die Nabe 47 eines aufwärts gerichteten gabelförmigen Armes 48, der einen auf der Maschinenantriebswelle befestigten Nocken 49 umfaßt, welcher dem Greifer seitliche Schwingbewegungen in der Ebene seines Schwingzapfens 23, d. h. seitliche Ausweichbewegungen in bezug auf die Nadel erteilt.
Auf der Maschinenantriebswelle 7 ist ferner die unrunde, zum Abzug des Unterfadens dienende Scheibe 50 befestigt. Der unregelmäßig geformte Rand der Scheibe 50 bewegt sich zwischen den im Abstand voneinander angeordneten Fadenführungsarmen 52, deren Fuß 53 auf der Maschinengrundplatte 1 einstellbar befestigt ist. In den Fadenführungsarmen 52 sind einander gegenüberliegende Öhre 55 vorgesehen, die gewöhnlich durch den Rand der Scheibe 50 überdeckt sind außer an der Stelle der Einbuchtung 56 der Scheibe 50, welche dem Faden gestattet, ohne Ablenkung am Rand der Scheibe 50 vorbeizugehen.
Das Greiferantriebsexzenter 27 und die Scheibe 50 sind derart auf der Maschinenantriebswelle befestigt, daß die Einbuchtung 56 den1 Fadenöhren 55 zu der Zeit gegenübersteht, wo die Kniehebelteile 37 und 41 sich ihrer gestreckten Lage nähern und der Greifer im Begriff ist, seine vordere Lage einzunehmen. Während der Ruhepause der Greiferbewegung, wenn der Greifer seine vordere Lage beibehält, tritt ein Vorsprung 57 der Scheibe 50 zwischen die Führungsarme 52 und lenkt den Unterfaden ab,' so daß ein gewisses Stück des Fadens auf Vorrat für die nächstfolgende Stichbildung· von der Fadenspannvorrichtung 58 abgezogen,wird.
Der übrige Teil des Umfanges der Fadenregelungsscheibe 50 z\vischen dem Abziehtei! 57 und der Einbuchtung56 ist so gestaltet, daß die Unterfadenlockerung zwischen der Fadenspannvorrichtung 58 und dem Greifer entsprechend den schleifenerfassenden und Schleifenabstreifbewegungen des Greifers geregelt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Doppelkettenstichnähmaschine, bei welcher der ,Greifer seine Schwingbewegungen von einem Exzenter durch eine Kniehebelverbindung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Glied dieser Kniehebelverbindung (41, 37) unmittelbar an den Greiferträger (23) angreift, während ein Gegenarm (32) des treibenden Kniehebelgiedes (37) seinen Antrieb mittels einer Exzenterstange (29) von einem Exzenter (27) erhält, das seinerseits ausschließlich zum Antrieb des Greifers dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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