DE287342C - - Google Patents

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DE287342C
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gripper
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needle
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tilting
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/02General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making single-thread seams
    • D05B1/06Single chain-stitch seams
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Kettenstichnähmaschine, bei welcher der Greifer sowohl Bewegungen zum Erfassen und Abwerfen der Nadelfadenschleife einerseits als auch seitliehe, Nadelausweichbewegungen andererseits ausführt.
Die Erfindung bezweckt, Vorrichtungen zu schaffen ■ zur Erteilung von seitlichen und auch steigenden und fallenden Bewegungen an den Greifer, wobei diese Vorrichtungen von den ι Vorrichtungen zur Erzeugung der Schleifenfaß- und Abwerfbewegungen vollständig getrennt sind.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es bedeutet
Fig. ι einen Längsschnitt einer Kettenstichnähmaschine mit der neuen Greiferantriebsvorrichtung und pfostenartiger Werkstückstütze.
Fig. 2 ist eine vordere Endansicht der Maschine mit abgenommener Stirnplatte und der Werkstückstütze im Schnitt.
Fig. 3 ist eine Endansicht, und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Greiferantriebsvorrichtung.
Fig. 5 ist eine Endansicht, und'.
Fig. 6 eine Seitenansicht einer weiteren abgeänderten Ausführungsform der Greiferantriebs-Vorrichtung.
Fig. 7 zeigt eine Einzelheit im Schnitt.
Die in der Grundplatte der Maschine gelagerte Welle 20, welche ihre Drehbewegungen von der Maschinenantriebswelle 4 erhält, trägt die Vorschubantriebs- und Anhebeexzenter 21 und 22, ferner das Exzenter 23 zur seitlichen Bewegung des Greifers und die Kugelkurbel 24, von welcher aus der Greifer seine Schleifen erfassenden und abwerfenden Bewegungen erhält.
Der Greifer ist in Fig. 1 und 2 als fadenführender Greifer mit einem Blatt 25 dargestellt, der die üblichen öhre zur Aufnahme des Fadens sowie eine dazwischenliegende Fadennut aufweist. Der Greiferträger 27 ist lose auf einer den Greifer stützenden Kippstahge 28 zwischen festen Bunden 29 so angeordnet, daß er darauf schwingen kann. Der , Greiferträger 27 ist mit einem Kugelzapfen 30 versehen, der von einem am oberen Ende einer Stange 31 sitzenden Bügel umfaßt wird, deren unteres Ende gleichfalls mit einem Bügel versehen ist, welcher die von der unteren Welle 20 getragene Kugelkurbel 24 umfaßt, die dem Greifer schwingende Bewegungen zum Erfassen und Abwerfen der Schleifen erteilt.
Der das Werkstück stützende und die Greiferantriebsvorrichtung enthaltende Pfosten τα trägt auf einer Seite eine nach innen ragende hohle Buchse 32, in welcher mittels des Drehzapfens 33 ein Ende der Greiferstützstange 28 schwingbar befestigt ist, deren anderes Ende abgeplattet und zwischen Rippen 34 geführt wird, die an der der Buchse 32 gegenüberliegenden Wand des Pfostens vorgesehen sind. Am abgeplatteten Ende der Greiferstützstange
28 ist der gegabelte Kopf 36 einer Stange 37 mittels des Zapfens 35 angelenkt. Die Stange 37 trägt am anderen Ende einen Bügel 38, der das Exzenter 33 auf der Welle 20 urafaßt, so daß das, von den Rippen 34 geführte Ende der Greiferstützstarige 28 so geschwungen wird, daß das Greiferblatt 25 von einer Seite , der Nadel (oder Nadeln) zur anderen bewegt wird. Die Bewegung geht derart vor sich, daß das Greiferblatt bei seinem Vorgang zum Erfassen der Schleife dicht an der Stichplatte auf der Seite der Nadel, auf welcher die Schleife dargeboten wird, entlanggeht, dagegen auf der entgegengesetzten Seite der Nadelbahn und erheblich tiefer bei der Rück-oder Schleifenabwerfbewegung.
Diese Greiferbewegung gestattet das Erfassen der Nadelfadenschleife an der höchstmöglichen Stelle, so daß also eine kurze Nadel und ein entsprechend kurzer Nadelhub Verwendung finden kann. Andererseits läßt das Herabsinken des Greifers bei seiner Rück- oder Schleifenabwerfbewegung auf der entgegengesetzten Seite der Nadelbahn reichlich Raum zwischen der Stichplatte und dem Greiferblatt für das Umfassen des Greiferblattes durch die Fadenschleife derart, daß eine winklige Führung der Fadenschleife in bezug auf das Stichloch herbeigeführt und ein vorzeitiges Verschieben der Fadenschleife auf dem Greiferblatt verhindert wird; hierdurch wird ein Rückziehen der Fadenschleife aus dem Bewegungsbereich der Nadel bei Rückgang des Greiferblattes gewährleistet und folglich ein Eintreten der Nadelspitze in die Fadenschleife bei dem nächsten Niedergang der Nadel vermieden.
Der die Verbindung der Stange 31 mit dem Greiferträger 27 bildende Kugelzapfen 30 ist genügend nahe an dem Drehzapfen 33 der Kippstange 28 angeordnet, um eine merkliche Beeinflussung der Schleifen erfassenden und Abwerfbewegungen des Greifers durch dessen seitliche Nadelausweichbewegungen zu vermeiden.
In der Zeichnung sind zwei an der Nadelstange befestigte Nadeln dargestellt, und der Greifer, in zurückgezogener Lage mit angehobenem, freiem Ende der Greiferstützstange gezeichnet, so daß das Greiferblatt vor der Nadelbahn steht. Wenn die Wellen 4 und 20 sich drehen, werden die Nadeln aufwärts gehen, und die Spitze des Greifers tritt in die Schleifen ein, wobei das freie Ende der Greiferstützstange 28 allmählich abwärts geht und dabei dem Greifer eine Bewegung zum Ausweichen aus der Nadelbahn erteilt, sobald die Spitze der Nadel sich über die Greiferbahn erhebt. Wenn die Nadel ihre höchste Stellung erreicht, stellt das von der Nadelstange getragene Fadengeberorgan 52 seine Wirkung ein. Die weitere Abwärtsbewegung der Gjreiferstü.tzstange28 veranlaßt den Greifer, nicht nur die Nadeibahn zu kreuzen, sondern auch in bezug auf Jie Stichplatte 53 nach unten zu gehen, so daß die Nadelfadenschleifen von dem Greiferblatt angezogen werden (was, wie im vorliegenden Fall, besonders erwünscht ist, wenn ein Greifer mit zwei Nadeln zusammenarbeitet). Wenn der Greifer zurückgezogen wird, führt er die straff gezogenen Nadelfadenschleifen zurück, um sie aus der Bahn ihrer betreffenden Nadeln abzulenken, bevor die Nadeln abwärts gehen. Darauf lockert der Aufwärtsgang des Greifers infolge der aufwärts gerichteten Kippbewegung der Greiferstützstange 28 die Nadelfadenschleifen und erleichtert das Abwerfen der Schleifen vor dem Vorwärtsgange des Greifers zwecks Erfassens der neuen Schleifen.
Das Greiferblatt und insbesondere seine untere Kante ist so gestaltet, daß ein leich-' ter Zug auf die auf dem Blatt befindlichen Nadelfadenschleifen während des Rückganges des Greifers in die Ausgangsstellung ausgeübt wird. Das vorbeschriebene Herabsinken des Greifers verursacht bei der Ausführung der seitlichen Nadelausweichbewegung die Neigung des Greiferblattes zur Nadelbahn während des Rückganges des Greifers und des Niederganges der Nadel, wodurch das Greiferblatt außer seiner eigentlichen Tätigkeit auch als Nadelschutz beim Niedergang der Nadeln zwecks Eintritts in die Unterfadenschleife wirkt.
Bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform sind die verschiedenen, im Pfosten untergebrachten Greiferantriebsteile im wesentlichen dieselben wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 mit Ausnahme der Greiferstützstange 28 und ihrer Kippeinrichtung. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 ist die Greiferstützstange 281. an beiden Enden abgeplattet, und in der Nähe beider Enden ist je ein gegabelter Kopf 361 zweier Stangen 371 an der Stange 281 angelenkt. Die Stangen 371 werden durch auf der Welle 20 angeordnete Exzenter 231 angetrieben. Die freien Enden der Greiferstützstange 281 liegen zwischen je einem Paar paralleler Führungsrippen 341 an eineinder gegenüberliegenden Wänden des Pfostens xa. Eine Längsbewegung der Stange 281 wird durch die gekrümmten Gleitflächen 34s zwischen den Führungsrippen 341 verhindert. Die Stange 281 wird also gelenkig von den beiden Stangen 371 getragen, deren hin und her gehende Bewegungen das Kippen der Stange zwecks Herbeiführung der Nadelausweichbewegungen des Greiferblattes bewirken, wie dies oben in bezug auf die Fig. 1 und 2 beschrieben ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5, 6 und 7 ist an der Innenwand des Gehäuses ein Ansatz 54 vorgesehen, der einen Kugel-
zapfen 55 trägt, auf welchem die Greiferstützstange 282 angeordnet ist, die an einem Ende den Greiferträger trägt, und deren anderes Ende abgeplattet "und von dem gegabelten Bügel 36 der Stange 372 umfaßt wird, die von dem Exzenter 23 auf der Welle 20 angetrieben wird. Die Nadelausweichbewegungen des Grei^ fers bei dieser Form der Antriebsvorrichtung werden im wesentlichen in derselben Weise ausgeführt, wie dies bei der ersten Ausführungsform im einzelnen beschrieben ist, und die Bewegungen zum Erfassen und Abwerfen der Schleifen werden in genau derselben Weise wie oben beschrieben, hervorgerufen..
Bei jeder der hier beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung ist die Greiferstützstange auf einer Achse unterhalb der Stichplatte drehbar, wobei Längsbewegungen des Greiferträgers auf der Stützstange verhindert sind.
Es ist aus der vorhergehenden Beschreibung ersichtlich, daß bei den verschiedenen dargestellten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung die Schwingungsachse des Greifers sich mit der Drehachse der kippbaren Greiferstützstange schneidet, welche in bezug auf die Bahn der auf und ab gehenden Nadel eine Winkelstellung nur in einer Richtung annimmt und niemals aus der einen äußersten Stellung in eine Stellung jenseits der Senkrechten zur Nadelbahn kippt.
Wie zu ersehen ist, ist die Anordnung so getroffen, daß die Vorrichtung zur Herbeiführung einer seitlichen Greiferbewegung zwangläufig die vorbeschriebenen steigenden und fallenden Greiferbewegungen hervorruft. Die Greiferstützstange wird durch die zwahgläufige Verbindung mit ihrer Antriebsvorrichtung unabhängig von der Vorrichtung zur Erzeugung der Schleifen erfassenden und Abwerfbewegungen des Greifers in einer Bahn gekippt, deren Grenzen sich innerhalb eines Quadranten befinden, der an der Nadelbahn oder an einer zu letzterer parallelen Linie anliegt, so daß die Stellung der Greiferstützstange niemals einen rechten Winkel zur Nadelbahn überschreitet.
Während der Greiferträger In der Beschreibung und Zeichnung als lose auf der kippbaren Greiferstützstange sitzend angegeben ist, ist es natürlich unwesentlich, ob die Greiferstützstange an den schwingenden Bewegungen des Greiferträgers teilnimmt oder nicht, und daher auch gleichgültig, ob die Schleifen erfassenden und Schleifen abwerfenden Bewe-. gungen des Greifers unmittelbar oder mittelbar durch die Greiferstützstange auf den Greiferträger übertragen werden, da das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung die Benutzung eines in der Längsrichtung unbeweglichen kippbaren Organes ist, auf welchem der Greifer zwecks Ausführung von Schleifen erfassenden und abwerfenden Bewegungen schwingbar angeordnet ist. Bei jeder der vorbeschriebenen und dargestellten Ausführurigsformen der Greiferantriebsvorrichtung findet die Kippbewegung des Greiferstützorganes zur Herbeiführung der Nadelausweich- und der steigenden und fallenden Bewegungen des Greifers in einer Ebene statt, die parallel zur Nadelbahn und quer zur Bewegungsbahn des Greiferblattes liegt. Die seitlichen Bewegungen des Greifers werden in einer bogenförmigen Bahn, die zur Nadelbahn geneigt liegt, und um eine Achse, die zur letzteren in fester Beziehung steht, ausgeführt.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Kettenstichnähmaschine, bei welcher der Greifer Schwingbewegilngen zum Erfassen und Abwerfen der Nadelfadenschleifen einerseits und seitliche Nadelausweichbewegungen andererseits ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferträger (27) schwingend auf einer in der Längsrichtung unbeweglichen'Stange o. dgl. (28) angeordnet ist,' welche durqh eine von der Vorrichtung zur Erzeugung der genannten Greiferschwingbewegungen getrennte Vorrichtung (37) Kippbewegungen um eine zur Stichplatte parallele feste Achse erhält, die auf einer Seite der Nadelbahn liegt und die Achse schneidet, um welche der Greiferträger (27) seine Schwingbewegungen ausführt.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Greiferstützstange (28) auf einem ortsfesten, seitlich zur Nadelbahn gelegenen Drehzapfen (33) gelagert ist, um welchen sie zwangläufig zur Herbeiführung der seitlichen Bewegungen des Greifers in einer mit der Nadelbahn par-
' allelen Ebene gekippt wird, während der Greiferträger (27) auf der Stützstange (28) zwischen ihrem Drehzapfen (33) und ihrer Verbindung mit der Kippvorrichtung (37) angeordnet ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß no die Greiferstützstange (28) Kippbewegungen innerhalb eines Quadranten erhält, der auf einer Seite durch eine zur Nadelbahn parallele Linie begrenzt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT287342D 1914-10-12 Active DE287342C (de)

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GB191420854T 1914-10-12

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GB (1) GB191420854A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052217B (de) * 1953-04-15 1959-03-05 Fibula Ab Naehmaschine
DE975241C (de) * 1953-11-17 1962-01-04 Kochs Adler Ag Antrieb fuer den Greifer einer Doppelsteppstich-Naehmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052217B (de) * 1953-04-15 1959-03-05 Fibula Ab Naehmaschine
DE975241C (de) * 1953-11-17 1962-01-04 Kochs Adler Ag Antrieb fuer den Greifer einer Doppelsteppstich-Naehmaschine

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