DE29587C - Apparat zum Befestigen von Metallbeschlägen für Schuhwerk - Google Patents

Apparat zum Befestigen von Metallbeschlägen für Schuhwerk

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DE29587C
DE29587C DENDAT29587D DE29587DA DE29587C DE 29587 C DE29587 C DE 29587C DE NDAT29587 D DENDAT29587 D DE NDAT29587D DE 29587D A DE29587D A DE 29587DA DE 29587 C DE29587 C DE 29587C
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Germany
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lower die
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die
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DENDAT29587D
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English (en)
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F. RlCHARD-SON in Providence, Rhode Island, V. St. A
Publication of DE29587C publication Critical patent/DE29587C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D95/00Shoe-finishing machines
    • A43D95/28Machines for attaching protectors to soles or heels

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  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 2. April 1884 ab.
Der Metallbeschlag ist zum Schütze des Absatzes von Gummischuhen gegen zu rasches Abtreten bestimmt und besteht aus der in Fig. ι der Zeichnung in oberer und in Fig. 2 in seitlicher Ansicht dargestellten segmentförmigen Platte A, von deren Fläche die Stifte α zum Befestigen der Platte in dem Absatz abstehen.
Die Maschine, mit Hülfe deren diese Platte an dein Absatz befestigt wird, ist in Fig. 3 in seitlicher und in Fig. 5 in oberer Ansicht dargestellt.
Dieselbe besteht aus dem Ambos oder Bock C, auf welchem das eigentümlich geformte 'Untergesenk sich befindet. Dieses ist in den Fig. 8 bis 12 in vergröfsertem Mafsstabe dargestellt.
Dasselbe ist von oben gesehen, Fig. 9 und 12, kreisförmig und besteht aus zwei Hälften, von welchen die eine mit abgeschrägten Vertiefungen versehen, die andere aber glatt ist. Die mit den Vertiefungen versehene Partie dient dazu, die Stifte α der Platte A beim Niedergang des Hammers oder Obergesenkes F der Maschine umzubiegen, wie in den Fig. 8 und 11 ersichtlich, worauf der Schuh so auf dem Ambos gedreht wird, dafs der glatte Theil des Untergesenkes unter die Stifte zu liegen kommt, worauf beim zweiten Niedergang des Obergesenkes die Stifte' fest gegen die Innenseite des Schuhes angeprefst werden. Das Untergesenk C3 kann durch Zwischenscheiben C höher oder niedriger gestellt werden.
Der Ambos C sitzt auf dem um einen Zapfen der Gestellplatte B drehbaren Arm C1 und läfst sich mit diesem auf der Gleitfläche B1 verschieben, wie in Fig. 5 mit punktirten Linien dargestellt.
In dieser Stellung des Ambos kann alsdann der beschlagene Schuh bequem weggenommen und durch einen anderen ersetzt werden. Auf demselben Arm C sitzt der Ständer C2, auf welchem die horizontale Führung E angebracht ist. In dieser Führung sitzt die Gabel JS1, welche dazu dient, den hinteren Theil des Absatzes und die Platte A so lange an der Stelle zu halten, bis das Obergesenk F niedergeht, worauf die Gabel selbsttätig zurückgezogen wird. Zu diesem Zwecke ist an dem Obergestell der zweiarmige Hebel / angebracht. Dieser Hebel steckt mit seinem kürzeren, horizontalen Arm in einer senkrechten Rinne des Obergesenkes F, während sein längerer, senkrechter und unten ,etwas gebogener Arm in einem in der Führung E angebrachten Schlitz F1, Fig. 3 und 16, steckt. Wenn das Gesenk F niedergeht und die Platte A eben berührt, drückt dasselbe mit dem Ende- seiner Rinne den kürzeren Arm des Hebels f nieder, was zur Folge hat, dafs sich der längere Arm von links nach rechts bewegt, dabei gegen den auf seinem Wege liegenden, justirbaren Anschlag y, Fig. 5, der Gabel E' stöfst und durch diesen die Gabel E1 von dem Absatz wegbewegt. An der Gabel E1 sitzt die Feder e, Fig. 13, welche sich zwischen zwei Stifte der Platte A klemmt und diese auf solche Weise bis zum Niedergang des Gesenkes F auf ihrer Stelle über dem Absatz hält.
Vorn wird der Schuh durch die an dem Ambos C1 befestigte Drahtschleife d1 gehalten.
Das Obergesenk F wird durch irgend eine bekannte Vorrichtung, etwa durch das in Fig. 16
dargestellte Excenter, in dem Gestell G auf- und abbewegt.
In Fig. 4 ist eine etwas vollkommenere Maschine der beschriebenen Art dargestellt. Bei dieser Maschine braucht der Schuh, nachdem die Stifte α der Platte durch den Absatz getrieben und umgebogen wurden, nicht gedreht zu werden, damit die umgebogenen Stifte auf der flachen Partie des Untergesenkes dicht gegen die Innenseite des Schuhes angedrückt werden können. Hier ist vielmehr der Ambos C um einen auf dem Arm C' sitzenden Zapfen drehbar und zu diesem Zweck mit einer Handhabe versehen.
Die Drahtschleife dl, in welcher der Schuh .vorn ruht, sitzt hier auf einem justirbaren Ständer auf dem Arm C1. Dieser Ständer ist in Fig. 14 besonders dargestellt. Der Absatz des Schuhes wird bei dieser Maschine durch die einfache Gabel B s, Fig. 15, gehalten, während die Platte A an der zu diesem Zweck magnetisch gemachten unteren Seite des Untergesenkes F festgehalten wird.
Bei der in Fig. 6 in vorderer und in Fig. 7 in seitlicher Ansicht dargestellten Maschine wird der Ambos C für den angegebenen Zweck nach jedem Auf- und Niedergang des Gesenkes F selbstthätig gedreht. Zu diesem Zweck ist an dem Gestell G' das Kegelrad G drehbar gelagert.
Dieses Rad ist an seinem Rande mit Zähnen versehen, in welche der Schiebkegel eingreift. Dieser sitzt an dem Gelenkhebel g1, welcher mit einem Ende an dem Untergesenk festsitzt und andererseits den Zapfen, um welchen sich das Rad G dreht, lose umfafst. Bei jedem Niedergang des Untergesenkes F gleitet der Schiebkegel g über die Zähne des Rades weg, um alsdann beim Aufgang das Rad um eine entsprechende Strecke umzudrehen.
Die Drehung des Rades wird durch eine verticale, oben mit einem Kegelrad und unten mit einem Trieb versehene Welle g2 auf das am Fufse des um einen Zapfen drehbaren Ambos C angebrachte Zahnrad gs übertragen. Ein Sperrkegel hl dient dazu, den Ambos in seiner jeweiligen Ruhestellung festzuhalten.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: An einem Apparat zum Eindrücken von Beschlagplatten in Schuhsohlen und Absätzen in gleichzeitiger Anwendung:
1. Das aus einer flachen und einer mit abgeschrägten Vertiefungen versehenen Partie bestehende Untergesenk C3 in Verbindung mit dem Obergesenk F zum Befestigen der Platte A auf dem Absatz. ;
2. Der auf dem drehbaren Arm C1 sitzende Ambos C, welcher entweder fest ist oder sich um einen senkrechten Zapfen drehen kann und zur Aufnahme des Untergesenkes C3 dient.
3. Der auf einem Ständer C2 des Armes C1 in einer Führung E gleitende Halter E1, Fig. 13, bezw. E"*, Fig. 15, welcher zum Halten des zu beschlagenden Absatzes dient und durch den zweiarmigen Hebel / beim Niedergang des Untergesenkes selbstthätig zurückgeschoben wird.
4. Die in den Fig. 6 und 7 der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zum selbsttätigen Drehen des Ambos C durch das Obergesenk F, bestehend aus dem Gelenkhebel g\ dem Schiebkegel g und dem Rad G, welches durch jenen intermittirend gedreht wird und seine Drehung durch ein Vorgelege auf den Ambos überträgt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT29587D Apparat zum Befestigen von Metallbeschlägen für Schuhwerk Active DE29587C (de)

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