DE295451C - - Google Patents
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- DE295451C DE295451C DENDAT295451D DE295451DA DE295451C DE 295451 C DE295451 C DE 295451C DE NDAT295451 D DENDAT295451 D DE NDAT295451D DE 295451D A DE295451D A DE 295451DA DE 295451 C DE295451 C DE 295451C
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- Germany
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- pawl
- cage
- shaft
- arm
- disengaged
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- 230000009191 jumping Effects 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/34—Safe lift clips; Keps
Landscapes
- Intermediate Stations On Conveyors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um das unbeabsichtigte Hochschnellen eines Förderkorbes in einem Bergwerksschacht zu
verhindern, verwendet man sperrklinkenartige Stützriegel, die in den Schacht ragen, dem
niedergehenden Förderkorb ausweichen, die Aufwärtsbewegung desselben aber verhindern
und diese nur zulassen, wenn der Stützriegel zwangläufig aus dem Schacht zurückgezogen
bzw. ausgerückt wird.
ίο Ein solcher bekannter Stützriegel besteht
aus einem auf einer drehbar an der Schachtzimmerung gelagerten Handkurbelwelle sitzenden
Winkelhebel, dessen einer Arm als Sperrklinke ausgebildet und dessen anderer Arm
durch ein Gewicht derart belastet ist, daß in der Ruhelage des Stützriegels das freie Ende
des Sperrklinkenarmes nach unten geneigt in den Schacht ragt. Geht der Förderkorb abwärts,
so drückt der Boden desselben den ausweichenden Arm zur Seite, und der Förderkorb
kann über die Sperrklinke hinweg niedergleiten, ohne aufgehalten zu werden. Geht
dagegen der Förderkorb aufwärts, so stößt er mit seinem Boden gegen das vorstehende
Ende der Sperrklinke, wodurch der Förderkorb verriegelt bzw. festgehalten wird. Die
Wiederfreigabe des Förderkorbes kann nur durch Abbewegen der Sperrklinke von dem
Boden des Förderkorbes und gänzliches Herausschwingen aus dem Schaxht erfolgen. Dies
läßt sich durch entsprechendes Drehen der Handkurbel leicht ausführen. Wird nach dem
Hochgehen des Förderkorbes die Handkurbel wieder losgelassen, so kehrt durch die Einwirkung
des Gegengewichtes die Sperrklinke aus der ausgerückten Lage sofort selbsttätig
in die Sperrlage zurück.
Es hat sich nun in der Praxis als ein Übelstand herausgestellt, daß der den Korb
bedienende Arbeiter, um sich die Mühe des Zurückdrehens der Kurbel bei jedem Auf τ
wärtsfahren des Korbes zu ersparen, den Stützriegel ganz außer Wirkung setzen kann,
indem er z. B. die Kurbel in der zurückgedrehten Lage festbindet. Um dies zu verhindern,
wird der Erfindung gemäß die Sperrklinke nach der entgegengesetzten Richtung,
also nach oben hin, mit einem Ansatz, Knaggen o. dgl. versehen, der bei ausgerückter
Lage der Sperrklinke in den Schacht hineingeschwungen ist bzw. hineinragt, dadurch als
Sperrarm wirkt und das Auf- und Abgleiten des Korbes verhindert. Es würde daher, tails
der Arbeiter jetzt versuchen sollte, durch Festlegen der Sperrklinke diese außer Wirksamkeit
zu setzen, infolge des Hereinragens v des Ansatzes oder Knaggens in den Schacht
der Betrieb des Förderkorbes unterbrochen.
Auf der Zeichnung ist ein mit dem Stützriegel ausgerüsteter Bergwerksschacht in
Fig. ι und 2 in zwei rechtwinklig zueinander stehenden Schnitten in schematischer Darstellung
veranschaulicht.
Der auf einer an der Schachtzimmerung drehbar gelagerten Handkurbelwelle h sitzende
Stützriegel besteht aus einem dreiarmigen Hebel abc. Der Arm c ist mit einem Gewicht g
derart belastet, daß der Stützriegel im Betriebe die in Fig. 2 in ausgezogenen Linien
gezeigte Stellung einnimmt. In dieser Stel-
lung ragt der die Sperrklinke bildende Arm a
abwärts gerichtet in den Schacht, während der Arm δ aus dem Schacht zurückgeschwungen
ist.
Beim Niedergehen des Förderkorbes gleitet sein Boden d an der Sperrklinke α entlang
und drückt sie zur Seite aus dem Schacht heraus. Ist der Boden unter die Sperrklinke
gelangt, so schwingt diese sofort selbsttätig
ίο in die Sperrlage zurück.
Beim unbeabsichtigten Hochgehen des Förderkorbes stößt sein Boden in der in der
Zeichnung dargestellten Weise gegen das abgesetzte Ende der Sperrklinke a, wodurch der
Förderkorb festgehalten wird, so daß sein Emporschnellen verhindert ist. Bei regelrechtem
Betriebe erfolgt zwecks Hochgehens des Förderkorbes die Freigabe desselben durch
jedesmaliges Drehen der Handkurbelwelle h, wodurch die Sperrklinke α vom Boden d abbewegt,
d. h. durch seitliches Ausschwingen ausgerückt wird. Nach Loslassen der Handkurbel
kehrt die Sperrklinke sofort wieder in ihre Sperrlage zurück.
Würde der den Förderkorb bedienende Arbeiter, um sich die Mühe des jedesmaligen
Ausschaltens der Sperrklinke α zu sparen, versuchen wollen, nach Zurückdrehen der
Klinke die Kurbel h regelwidrig festzulegen, so würde in dieser Stellung der Arm δ in
den Schacht hineinragen und dadurch den Betrieb des Korbes in beiden Richtungen
gänzlich unmöglich machen. Erst nachdem die Handkurbelwelle h freigegeben ist und die
Sperrklinke α die in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien angegebene Stellung eingenommen hat,
kann der Korb nieder- bzw. nach entsprechender Drehung der Kurbel h wieder hochgehen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stützriegel für Förderkörbe in Bergwerksschächten, der aus einer sich selbsttätig in die Sperrlage einstellenden, die Aufwärtsbewegung des Förderkorbes nur in ihrer ausgerückten Lage gestattenden Sperrklinke besteht, dadurch gekennzeichnet, daß, um ein Festlegen der Sperrklinke (α) in ausgerückter Stellung zu verhindern, die Sperrklinke mit einem Sperrarm (δ) versehen ist, der beim Ausrücken der Sperrklinke in den Schacht hineinragt und die Auf- und Abwärtsbewegung des Förderkorbes verhindert.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295451C true DE295451C (de) |
Family
ID=549927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT295451D Active DE295451C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295451C (de) |
-
0
- DE DENDAT295451D patent/DE295451C/de active Active
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