DE295334C - - Google Patents

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DE295334C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 295334 -KLASSE 86 c. GRUPPE
.in MÜLHAUSEN i. Els.
Schußspulenauswechselvorrichtung für Webstühle. Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1915 ab.
Die bekannten Schußspulenauswechselvorrichhingen für Webstühle, bei denen die Schußspulen dem Wechselhammer entweder durch ihr Eigengewicht oder von irgendeiner Vorschubvorrichtung zugeführt werden, zeigen häufig den Übelstand, daß bei Verarbeitung von Restspulen, deren Garnkörper ungleich groß ist und meistens einen kleineren Durchmesser als gewöhnlich hat, eine Schrägstellung der Spulen
ίο eintritt, was eine Betriebsstörung der Wechselvorrichtung herbeiführen kann.
Dieser Übelstand wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß auf die Köpfe der dem Wechselhammer zunächst liegenden Spulen von einer besonderen Druckvorrichtung ein Druck ausgeübt wird, der die Köpfe so gegeneinander und gegen eine die erste Spule haltende Stützplatte preßt, daß die Spulen parallel zueinander liegen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. ι in Seitenansicht dargestellt. Fig. 2 ist ein senkrechter Querschnitt. Fig. 3 zeigt einen Teil der Vorrichtung in Oberansicht.
Die Schußspulen sind in bekannter Weise hintereinander in einer Reihe in einem Vorratsbehälter angeordnet, von dem in Fig. 1 nur der unterste Teil dargestellt ist. Die Spulenköpfe werden hierbei zwischen den Führungsleisten H und H1 geführt. Die vorderste, unter dem Wechselhammer F liegende Spule A1 legt sich gegen eine um den Bolzen K schwingbare Stützplatte G, die für gewöhnlich von einer Feder N .in ihrer äußeren Stellung erhalten wird, wobei sich das nach oben umgebogene Ende L der Stützplatte gegen einen festen Anschlag M legt, der die äußerste Stellung der Stützplatte bestimmt. Die untere Führungsleiste H endet in einem Abstand vor der Ruhestellung der Stützplatte G, der etwas kleiner ist als der Durchmesser des Kopfes der Spule, so daß die sich gegen die Stützplatte legende vorderste Spule A1 von der Führungsleiste H noch getragen wird.
Um nun die etwa schräggestellten Spulen wieder geradezurichten und auf ihrem Wege bis zum Wechselhammer parallel zu halten, ist über den vordersten Spulen ein um den Bolzen O drehbarer Druckarm B vorgesehen, der mit einer breiten, ungefähr der Höhe des Spulenkopfes entsprechenden Nase D versehen ist. Eine um den Bolzen 0 gewundene Schraubenfeder, deren Ende auf die Nase D einwirkt, ist bestrebt, diese Nase beständig so gegen die dritte Spule A3 zu drücken, daß diese gegen die vor ihr liegenden Spulen A2 A1 und diese gegen die Stützplatte G gepreßt werden.
Bei der Abwärtsbewegung des Wechselhammers F legt sich dieser so auf die vorderste Spule /I1, daß sie gegen die Stützplatte G wirkt und diese unter Zusammenpressung der Feder N zurückschiebt, so daß die Spule zwischen der Führungsleiste H und der zurückgedrückten Stützplatte G hindurchtreten kann, um in den Schützen "hineingedrückt zu werden. Während dieser Bewegung des Wechselhammers trifft ein seitlicher Vorsprung.??
desselben gegen einen Arm E des Druckarmes B und hebt die Drucknase D desselben an, so daß nach dem Auswechseln der Spule A1 und dem hieran sich anschließenden Vorrücken der Spulen A2 A3 die darauffolgende Spule unter die Drucknase D gelangen kann, die nach Zurückgehen des Wechselhammers F in seine Ruhelage von der Feder C nunmehr auf diese neue Spule gepreßt wird. Gleichzeitig bewirkt die Drucknase D beim Eingreifen zwischen zwei Spulenköpfen eine vollständige Trennung derselben, wodurch die Kopfringe, die oberhalb der Drucknase D ineinandergeklemmt werden konnten, gelöst und die Spulen freigegeben werden.
Um zu verhindere daß in der Ruhestellung des Wechselhammers F die Stützplatte G durch irgendeinen unbeabsichtigten, auf die Spulen ausgeübten Druck zurückgedrückt wird, ist auf der oberen Seite des Wechselhammers ein verstellbarer Anschlag P vorgesehen, der sich in der Ruhestellung des Hammers F gegen einen seitlichen Vorsprung Q der Stützplatte G legt und dadurch ein Zurückdrücken derselben verhindert. Dies wird erst möglich, wenn der Wechselhammer sich zum Zwecke der Spulenauswechselung ein Stück nach unten bewegt hat.
Der Druckarm B könnte natürlich auch so
angeordnet werden, daß er, anstatt auf die dritte Spule, auf die zweite, die vierte oder eine andere Spule einwirkt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Schußspulenauswechselvorrichtung für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Köpfe der dem Wechselhammer zunächst liegenden Spulen von einer Druckvorrichtung ein Druck ausgeübt wird, der die Köpfe so gegeneinander und gegen eine die vorderste Spule zurückhaltende Stützplatte preßt, daß die Spulen parallel zueinander liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck auf die Spulenköpfe von einem Druckarm (B) ausgeübt wird, dessen Drucknase (D) von einer Feder gegen eine der vordersten Spulen gedrückt wird, und der mit einem Arm (E) versehen ist, auf den der niedergehende Wechselhammer (F) so einwirkt, daß der Druckarm (B) angehoben wird, damit die folgende Spule vorrutschen kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselhammer (F) mit einem Anschlag (P) versehen ist, der sich in der Ruhelage des Hammers gegen einen Vorsprung (Q) der Stützplatte (G) legt, um diese zu sperren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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