DE29481C - Neuerung an Schwimmerventilen - Google Patents

Neuerung an Schwimmerventilen

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DE29481C
DE29481C DENDAT29481D DE29481DA DE29481C DE 29481 C DE29481 C DE 29481C DE NDAT29481 D DENDAT29481 D DE NDAT29481D DE 29481D A DE29481D A DE 29481DA DE 29481 C DE29481 C DE 29481C
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Schaeffer und Budenberg GmbH Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/18Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float
    • F16K31/20Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve
    • F16K31/24Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve
    • F16K31/26Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid actuated by a float actuating a lift valve with a transmission with parts linked together from a single float to a single valve with the valve guided for rectilinear movement and the float attached to a pivoted arm

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1884 ab.
Mit der dargestellten Verbindung eines Schwimmers mit einem Zu- und Abflufsventil wird bezweckt, den Fiülungsgrad eines Gefäfses oder Flüssigkeitsbehälters beliebig bestimmen zu können und für jeden gewählten Füllungsgrad eine selbsttätige Höhenregulirung zu erzielen. Während die bisher bekannten Schwimmerventile immer nur bei einem bestimmten Wasserstande wirken, wird mit vorliegender Construction die Höhenregulirung je nach Bedarf bei verschiedenem Wasserstande selbstthätig besorgt.
In dem kastenförmigen Gefäfs A ist unweit des Bodens ein Ventilgehäuse V mit dem dreiflügeligen Ventil ν angebracht, welches bei B Anschlufs an eine unter Druck stehende Rohrleitung hat. Die an Fangegossenen Lappen W1 w2 dienen zur Aufnahme des Bolzens c, um welchen sich einerseits der Schwimmerhebel α c und andererseits der Ventilhebel b c lose drehen können. Der Schwimmerhebel ist an seinem Drehpunkt gabelförmig gespalten, und der in Fig. ι vorn liegende Schenkel dieser Gabel ist mit einem aufwärts gerichteten Zeiger cf versehen, so dafs man es mit einem in sich starren Winkelhebel α cf zu thun hat. In ganz ähnlicher Weise ist der Ventilhebel b c bei c gegabelt und durch den einseitigen Aufsatz eg zu einem Winkelhebel b c g ausgebildet. Das obere Ende g ist noch mit einem geschlitzten Bogenstücke versehen, dessen Radius gleich der Zeigerlänge cf ist, und dessen Scala ff den verschiedenen Füllimgsgraden des Gefäfses A entspricht. Gegenüber dem Ventil υ ist an der Aufsenseite des Behälters ein gewöhnliches Wasserstandsglas W nebst Scala £ angebracht. Letztere stimmt genau überein mit der Bogenscala //, und erscheint nur in weiterer Theilung infolge des Hebelverhältnisses α c : cf.
Will man das anfangs leere Gefäfs bis zu einem gewissen Grade, z. B. bis zu 0,4 seines Inhaltes, füllen, so hat man nur nöthig, die beiden Winkelhebel ac fund b ig so weit gegen einander zu verschieben, bis der Zeiger cf auf dem betreffenden Theilstrich der Bogenscala einspielt, und durch Anziehen der Flügelmutter h, Fig. 2, diese Lage festzustellen. Wenn in solcher Weise die Hebelenden cf und cg gekuppelt sind, werden die Bewegungen des Schwimmers ebenso unmittelbar auf das Ventil ν übertragen, als wenn α c b ein in sich starrer zweiarmiger Hebel wäre, dessen Drehpunkt in c liegt. Der Schwimmer liegt anfangs infolge seines Eigengewichts am Boden, und das Hebelauge b mit der Stellschraube s ist gehoben; das Ventil öffnet sich wegen des bei B in der äufseren Rohrleitung herrschenden Druckes, und es strömt Wasser oder eine andere Flüssigkeit durch die drei kleinen Löcher Z in das Gefäfs A, Fig. 1 und 4. Nun hebt sich der Schwimmer a allmälig, das Hebelauge b senkt sich, s kommt mit dem Ventil ν in Berührung, und letzteres wird schliefslich durch den Auftrieb des Schwimmers geschlossen, wenn 0,4 des Gefäfses vollgelaufen sind.
Statt des in der Zeichnung angegebenen einfachen Ventils kann auch ein entlastetes Ventil zur Verwendung kommen, wodurch die Arbeit des Schwimmers entsprechend erleichtert wird.
In Fig. ι ist der Zeiger cf für die geringste Füllung des Gefäfses A eingestellt. Die punktirt gezeichnete Lage Ci1 ef würde bei unveränderter Stellung des- Ventilhebels beg der
gröfsten Füllung des Gefäfses entsprechen. In Fig. 2 und 3 sind die Hebel so gezeichnet, wie sie bei mittlerer Gefäfsfiillung zu liegen kommen; der Schwimmerhebel α c liegt dann waagrecht, cf und cg würden sich in der Seitenansicht decken, und die Punkte α c b liegen in diesem Falle in einer geraden Linie. Fig. 4 ist ein im doppelten Mafsstabe gezeichneter waagrechter Schnitt m-n durch das Ventilgehäuse und soll zur Veranschaulichung der Durchflufsöffnungen dienen.
Ueber die selbsttätige Höhenregulirung bei jeder beliebigen Standhöhe ist noch folgendes zu bemerken: Wenn ■ man das Gefäfs A mit einem gröfseren Behälter oder mit mehreren Behältern durch Röhren verbindet, so wird jede durch physikalische oder chemische Vorgänge veranlafste Höhenverminderung in diesen Behältern vom Schwimmer α aus regulirt. Sinkt nämlich die Oberfläche in den Behältern, so sinkt auch der Schwimmer mit, das Hebelende b hebt sich ein wenig, und durch das halb geöffnete Ventil ν strömt von B aus so viel Flüssigkeit zu, bis nicht nur in dem Gefäfs A, sondern auch in den damit verbundenen Behältern die frühere Höhe wieder hergestellt ist. Durch Aufsteigen des Schwimmers wird das Ventil ν allmälig wieder geschlossen, und es kann stets nur so viel Flüssigkeit zuströmen, als vorher verloren gegangen war. >
Auf dieser Eigenschaft des beschriebenen Schwimmerventils beruht seine Anwendbarkeit in allen Fällen, wo es sich darum handelt, mit grofsen Flüssigkeitsmengen unter unveränderlicher Füllung der betreffenden Gefäfse zu arbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Schwimmerventil die Anordnung der beiden um eine gemeinsame Achse drehbaren Winkelhebel α cf und beg, deren Lage zu einander durch das geschlitzte Bogenstück//1 und durch die Stellschraube h derartig verstellbar ist, dafs der Schwimmer a in Verbindung mit dem Ventil ν bei jeder beliebigen Füllung des Gefäfses A als selbsttätiger Höhenregulator wirken kann.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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