DE189290C - - Google Patents
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- DE189290C DE189290C DENDAT189290D DE189290DA DE189290C DE 189290 C DE189290 C DE 189290C DE NDAT189290 D DENDAT189290 D DE NDAT189290D DE 189290D A DE189290D A DE 189290DA DE 189290 C DE189290 C DE 189290C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63G—OFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
- B63G8/00—Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
- B63G8/08—Propulsion
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bei Unterseeboten bereits bekannt, das Gewicht des verbrauchten flüssigen Brennstoffs
durch eine gleiche Gewichtsmenge Wasser zu ersetzen, das in Behälter gefördert wird, die konzentrisch zu dem Brennstoffbehälter
angeordnet sind, so daß die Schwerpunkte eines in den Behältern aufbewahrten Mediums in derselben Senkrechten liegen.
Hierdurch wird erreicht, daß beim Brennstoffverbrauch das Gesamt- und Gleichgewicht
des Bootes nicht verändert wird. Es ist ferner bekannt, bei Schiffen, deren Kessel
mit flüssigem Brennstoff geheizt werden, die Brennstoffbehälter mit dem Außenwasser zu
verbinden, damit der verbrauchte Brennstoff durch Wasser ersetzt wird und der Behälter
stets gefüllt bleibt, um die schädlichen Einflüsse eines nur zum Teil gefüllten Flüssigkeitsbehälters
auf die Stabilität bei schlingerndem Schiffe zu vermeiden.
Bei der erstgenannten Einrichtung sind die Behälter für Wasser und Brennstoff nie ganz
gefüllt; der schädliche Einfluß nicht ganz gefüllter Behälter würde besonders bei Unterseeboten
von Bedeutung sein; im zweiten Falle wird nur das Volumen des verbrauchten
Brennstoffs durch ein gleiches Volumen Wasser ersetzt, so. daß also, wenn die spezifischen
Gewichte der beiden Flüssigkeiten verschiedene sind, eine Gewichtsänderung eintritt,
die bei Unterseebooten vermieden werden muß.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen nun sowohl die Tanks stets gefüllt sein, als
auch eine Veränderung des Gesamtgewichts vermieden werden. Es geschieht dies durch
die besondere Dimensionierung der ineinander liegenden Brennstoff- undWasserbehälter
derart, daß der Gesamtraumgehalt beider Behälter sich zu dem Raumgehalt des größeren
Behälters verhält wie das spezifische Gewicht des Außenwassers zu dem spezifischen Gewicht
des flüssigen Brennstoffes.
Das Ersatzwasser gelangt hierbei nur in den äußeren Behälter, um den Abgang an
flüssigem Brennstoff zu ersetzen, während nur der innere Behälter den flüssigen Brennstoff
zur Speisung der Heizvorrichtung abgibt, und vollständig entleert ist, wenn der äußere Behälter vollständig mit Wasser gefüllt
ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. ι ein Brennstoffbehälter für Unterseeboote
nach der vorliegenden Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 ist die Sonderansicht
eines Einzelteils.
In den mit A bezeichneten, durch die Spanten B versteiften Bootsrumpf ist ein Behälter
C eingebaut, welcher durch eine Deckplatte D abgeschlossen ist und unter der
durch die gestrichelte Linie w angedeuteten Wasserlinie liegt. Mit W ist das im Behälter
C befindliche Wasser und mit L der flüssige Brennstoff bezeichnet, der z. B. aus
Gasolin besteht und spezifisch leichter ist als Wasser. Der Boden des Schiffsrumpfes A
ist zwischen den Spanten B mit Zement ausgefüllt.
Innerhalb des Behälters C befindet sich der als Speisebehälter dienende kleinere Behälter
E, welcher so angeordnet ist, daß der Schwerpunkt seines Inhaltes mit dem Schwer-
punkt X des Inhaltes des größeren Behälters C in derselben Senkrechten liegt.
Die beiden Behälter C und E müssen hinsichtlich
ihrer Rauminhalte in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, daß der Gesamtinhalt
beider Behälter sich zu dem Rauminhalt des größeren Behälters C verhält wie das spezifische Gewicht des Außenwassers zu
dem des flüssigen Brennstoffes.
ίο Oben stehen die beiden Behälter C und E
durch ein Rohr F in Verbindung, das durch ein Ventil G abgesperrt werden kann, und
unten ist der Behälter C durch ein Rohr H mit Ventil I mit dem Außenwasser in Verbindung
gesetzt.
Zur Füllung des Behälters C mit der Brennflüssigkeit L dient ein Rohr J, und die
Lüftung des. Behälters C erfolgt durch ein Rohr K. Bis nahe an den Boden des Behälters
E erstreckt sich ein Rohr M, durch welches die Brennflüssigkeit vermittels einer
Pumpe aus dem Behälter E herausgepumpt wird.
In dem Rohr M befindet sich ein Abschlußhahn N, und mit O ist ein Uberlaufrohr
bezeichnet, durch welches der Überschuß an Brennstoff in den Behälter E zurückfließt.
Die Lüftung des Behälters E erfolgt durch das Rohr P.
Beide Behälter C und E sind mit einer Vorrichtung
versehen, durch welche die in ihnen befindliche Brennstoffmenge L angezeigt wird.
Zu diesem Zwecke ist in jedem Behälter ein Schwimmer angeordnet, dessen durch den
Deckel D nach oben gehende Stange mit einem Zeiger versehen ist, der sich über eine
Skala bewegt. Das spezifische Gewicht des im Behälter E befindlichen, ah Stangen R geführten
Schwimmers Q. ist kleiner als das der Brennflüssigkeit, so daß er auf der Flüssigkeit
L schwimmt. An dem Schwimmer befindet sich eine Spindel S mit einem Zeiger T,
der über die beiden Skalen U, V der aufrechten Platte X gleitet. Die Skala V ist von
unten nach oben so eingeteilt, daß der Zeiger T zu jeder Zeit die in dem Behälter!?
befindliche Flüssigkeit L anzeigt.
Der in dem Behälter C befindliche, an Stangen R' geführte Schwimmer Q.' hat ein
solches spezifisches Gewicht, daß er auf dem im Behälter befindlichen Wasser schwimmt.
Die an diesem Schwimmer sitzende Spindel S' ist mit einem Zeiger T' versehen, der über
den Skalen U', V der Platte X gleitet.. Die Skala V ist von oben nach unten so eingeteilt,
daß, je nachdem der Schwimmer Q.' mit dem Wasser steigt oder fällt, die im Behälter
C befindliche Brennstoffmenge L angezeigt
wird.
Die Einteilung der Skalen U, U' ist entgegengesetzt der von Fund V, um auch den
Verbrauch der Flüssigkeit in E bezw. den Inhalt von C direkt ablesen zu können.
Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende:
Um den Behälter C zunächst mit Brennstoff zu füllen, wird das Ventil J geschlossen
und das Lüftungsrohr K geöffnet, worauf der Behälter C durch das Rohr J mit Gasolin
gefüllt wird. Jetzt wird das Lüftungsrohr K geschlossen und das Lüftungsrohr P geöffnet
und ferner der Hahn G, worauf die Füllung des Behälters C fortgesetzt wird, bis auch
der Behälter E aus ihm gefüllt ist. Hierauf wird auch der Hahn G geschlossen und jetzt
das Ventil ·/ geöffnet, wodurch der Inhalt des Behälters C unter den Druck des Außenwassers
gesetzt wird.
Soll nun das Gasolin zur Verbrennungsstelle gelangen, so wird der Hahn N geöffnet
und die Verbrauchsstelle kann nun durch das Rohr M gespeist werden, wobei
die Verbrauchsmenge durch die Skala V angezeigt wird. In bestimmten Zwischenräumen
wird das Ventil G geöffnet, worauf Gasolin aus dem Hauptbehälter C in den Behälter E
gedrückt wird, ohne daß jedoch dieser letztere Behälter wieder vollgefüllt wird; derselbe
muß sich vielmehr fortschreitend entleeren, um das Gleichgewicht des Bootes aufrecht
zu erhalten. Die Menge des verbrauchten Gasolins wird im Behälter C beständig durch
bei H eintretendes Wasser ersetzt, so daß der Behälter C immer gefüllt bleibt. Im Behälter
E dagegen läßt man den durch den Verbrauch entstehenden Leerraum sich vergrößern
und man regelt diesen Leerraum nach der Stellung der Zeiger T, T' so, daß
das Gleichgewicht des Bootes unverändert bleibt.
Es ist danach ersichtlich, daß, wenn der Verbrauch an Brennstoff beendigt, d. h. wenn
kein Gasolin mehr im Boote ist, dieser Brennstoff durch ein Volumen Wasser ersetzt
worden ist, das gleich dem Rauminhalte nur des Behälters C ist; das Gewicht dieser
Wassermenge muß dann genau dem Gesamtgewichte des ursprünglich die beiden Behälter
C und E ausfüllenden Gasolins entsprechen.
Demzufolge wird der im Boote enthaltene Flüssigkeitsstand stets auf gleichem Gewichte
erhalten.
Soll der Behälter C von neuem mit Gasolin gefüllt werden, so wird das Ventil / geschlossen
und das Wasser durch ein mit einem Absperrhahn Z versehenes Rohr Y ausgepumpt.
Da die Spindeln der Schwimmer Q., Q.' leicht durch den Deckel D hindurchgehen
müssen, so wird die Skalaplatte X in ein starkes Gehäuse X' (Fig. 2) eingeschlossen,
Claims (3)
- welches dicht auf dem Deckel D befestigt ist. Das Gehäuse X' kann entweder ganz oder teilweise aus einem durchsichtigen Material hergestellt sein.
5Patent-Aksprüc he:i. Behälter für flüssige Brennstoffe für Unterwasserboote, bestehend aus zweiίο derart ineinander angeordneten und in Verbindung miteinander stehenden Behältern , daß die Schwerpunkte der in ihnen aufzubewahrenden Flüssigkeiten sich in derselben Senkrechten befinden, wobei der Verbrauch an Brennstoff durch von außen zutretendes Wasser derart ersetzt wird, daß nur der äußere Behälter Ersatzwasser von außen empfängt und der aus ihm mit Brennstoff gespeiste Innenbehälter nur zur Brennstoffabgabe an die Feuerung dient und sich allmählich entleert, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesamtraumgehait beider Behälter sich zu dem Raumgehalt des größeren Behälters so verhält wie das spezifische Gewicht des Außenwassers zu dem spezifischen Gewichte des flüssigen Brennstoffes, zu dem Zwecke, bei beständig ganz mit Flüssigkeit gefülltem äußeren Behälter trotz Brennstoffverbrauchs das Gesamt- und Gleichgewicht des Bootes zu erhalten. - 2. Eine Ausführungsform der Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ersatzwasser in den äußeren Behalter (C) durch ein am Boden mündendes Rohr (H) eingeführt wird, während das zur Verbrauchsstelle fließende öl aus dem Behälter (E) durch ein bis zum Boden tauchendes Rohr (M) abgesaugt wird, und daß beide Behälter (C, E) durch ein mit Ventil (G) versehenes Rohr (F) in Verbindung stehen.
- 3. Ausführungsform der Behälter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die An-Ordnung eines Schwimmers mit Zeiger in jedem der beiden Behälter, zum Zwecke, durch Ablesen des Standes der Schwimmer an entsprechenden Skalen den Stand der Flüssigkeiten beobachten und damit die Gleichgewichtslage des Bootes regeln zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.t. GtetmüCKT in Dteh
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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