DE180802C - - Google Patents

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DE180802C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/24Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers moved during operation
    • G01F3/26Tilting-trap meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

CfUaK- itcz c altMil'cMitib.
3{<w P It Ct P
Svncf c.
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42 e. GRUPPE
EDMUND JEENICKE in DORTMUND.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1904 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Flüssigkeitsmesser mit im Schwerpunkt drehbar aufgehängtem Kippgefäß und einer Zusatzbelastung, die das Kippgefäß in die Ruhestellung zurückzuführen strebt. Von den bekannten Flüssigkeitsmessern dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß an dem Kippgefäß kleine Taschen angebracht sind, die sich durch einen
Überlauf o. dgl. nach Füllen des Meßgefäßes schnell füllen und dadurch ein auf den Behälter wirkendes Drehmoment erzeugen, welches das Gefäß kippt, worauf das Kippgefäß und durch eine am Boden der Tasche angebrachte Vorrichtung auch deren Inhalt sich entleert.
Die zur Erzielung des Drehmomentes in die Taschen überlaufende Flüssigkeitsmenge ist eine ganz bestimmte, so daß die Genauigkeit der Messung durch sie nicht beeinträchtigt wird. Da außerdem auch in dem Augenblick des Kippens eine bestimmte Flüssigkeitsmenge sich in dem Meßgefäß befindet, so muß die Messung eine genaue sein.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch die Vorrichtung und
Fig. 2, 3 und 4 verschiedene Arten von Taschenausbildungen.
Das Kippgefäß α ist im Schwerpunkte bei b kippbar . an die Säulen c aufgehängt. Die Säulen c stehen auf einem Flüssigkeitsbehälter d mit Stützklotz e und Ventilkasten/.
Mittels eines Armes g trägt das Kippgefäß a das Gewicht h sowie den Ventilkörper i, dessen zugehöriger Sitz sich zwischen dem Flüssigkeitszuflusse k und der Ablaufkarrlmer des Ventilkastens f befindet. Von diesem geht ein Rohr Z in das Gefäß α hinein und mündet möglichst in der Nähe des Gefäßbodens, um beim Einströmen des Wassers Wirbelungen zu vermeiden.
Auf der anderen Seite des Kippgefäßes a befindet sich eine Tasche rfi, die durch eine oder mehrere bei richtig gefülltem Meßgefäß in Höhe des Füllungsspiegels liegende öffnungen ti in der linken Seitenwand 0 mit dem Innern des Kippgefäßes in Verbindung steht. An ■ einem möglichst tiefen Punkte der Tasche m ist in der Wand 0 eine weitere verhältnismäßig kleine Öffnung ρ angebracht, durch die sich die Tasche m nach dem Hauptgefäß hin entleeren kann. Statt der öffnung 0 kann auch ein gesteuerter Schieber vorgesehen sein, oder es kann im Innern des Hauptgefäßes an der Wand 0 eine Klappe vor der Öffnung ρ angeordnet werden, die beim Füllen des Kippgefäßes durch den Überdruck geschlossen bleibt, sich dagegen unter dem Drucke der in der Tasche m befindlichen Flüssigkeit nach Auslaufen des Inhaltes des Kippgefäßes α nach diesem hin öffnet.
Sobald die in das Kippgefäß durch das Rohr Z eingelaufene Flüssigkeit die Höhe der öffnungen η erreicht hat, tritt die Flüssigkeit in die Tasche m über. Hierdurch wird ein Drehmoment erzeugt und das Kippgefäß be-
wegt sich in die Kipplage. Bei dieser Bewegung wird es durch einen Puffer g auf dem Behälter d aufgehalten. Hierbei kann ein Überlaufventil oder ein Hahn geöffnet werden, oder es findet das Auslaufen der Flüssigkeit unter Zuhilfenahme eines in das Gefäß d tauchenden Hebers r statt.
Bei der Kippbewegung schließt das Ventil i den Zufluß von k her ab. Ist die ίο Flüssigkeit ausgelaufen und hat sich auch die in der Tasche m befindliche Flüssigkeit entleert, so schwingt unter Einwirkung des Gewichtes h das Kippgefäß wieder in die Anfangslage zurück, das Ventil i wird geöffnet und die Füllung findet von neuem statt.
In den Fig. 2, 3 und 4 sind andere Ausbildungen von Taschen angegeben, und zwar sind dort zwei Taschen angeordnet.
Statt die Zusatzbelastung durch ein Gewicht h herbeizuführen, kann man auch zwei Kippgefäße miteinander verbinden, so daß das eine immer die Zusatzbelastung des anderen darstellt.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Flüssigkeitsmesser mit im Schwerpunkt drehbar aufgehängtem Kippgefäß und dieses in die Füllstellung zurückführender Zusatzbelastung, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kippgefäße kleine Taschen angebracht sind, die sich durch einen Überlauf o. dgl. nach dem Füllen des Kippgefäßes füllen, dadurch ein Dreh-• moment erzeugen und das Meßgefäß kippen, worauf das Kippgefäß und auch die Taschen sich entleeren, so daß das Meßgefäß in die Füllstellung zurückkippen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT180802D Active DE180802C (de)

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DE (1) DE180802C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2416875A1 (de) * 1973-04-11 1974-10-24 Bond Van Cooeperatieve Zuivelf Mengenmessvorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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