DE76336C - Selbsteinkassirender Getränkverkäufer - Google Patents

Selbsteinkassirender Getränkverkäufer

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DE76336C
DE76336C DENDAT76336D DE76336DA DE76336C DE 76336 C DE76336 C DE 76336C DE NDAT76336 D DENDAT76336 D DE NDAT76336D DE 76336D A DE76336D A DE 76336DA DE 76336 C DE76336 C DE 76336C
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liquid
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DENDAT76336D
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PH, LEONI in Paris, 12 Boulevard Magenta
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F13/00Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs
    • G07F13/02Coin-freed apparatus for controlling dispensing or fluids, semiliquids or granular material from reservoirs by volume

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 1893 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Getränkverkäufer der durch die Patentschrift Nr. 50874 bekannt gewordenen Art, bei welchem·- durch Einwurf einer Münze ein Mafsgefäfs derart in Thätigkeit gesetzt wird, dafs es den Verschlufs eines die Flüssigkeit enthaltenden Behälters öffnet, das Getränk einlaufen läfst und, nachdem es mit einer einstellbaren Flüssigkeitsmenge gefüllt ist, dieses nach aufsen ableitet.
Die Ausführung des Getränkverkäufers ist aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, welche einen senkrechten Schnitt durch die Anordnung darstellt.
In dieser Zeichnung stellen die vollen Linien die Stellung der einzelnen Theile der Vorrichtung dar, welche dieselben einnehmen, bevor durch das Einwerfen des Geldstückes die Flüssigkeit abgemessen und ausgeschänkt wird; die punktirten Linien zeigen die Stellung dieser Theile bei der Füllung des Mafsgefäfses.
Das Wesentliche' ist die Einrichtung zum Einlassen einer bestimmten, dem eingezahlten Geldstück entsprechenden Flüssigkeitsmenge in das Mafsgefäfs. Diese Einrichtung besteht aus einem Sperrhebel b η I, welcher mit einem verschiebbaren Gewicht versehen ist und welcher mit dem aufwärts schwingenden Mafsgefäfs d so in Verbindung tritt, dafs er die Aufwärtsschwingung des Gefäfses begrenzt, 'sich =mit demselben senkt und so lange mit ihm in Verbindung bleibt, bis eine bestimmte Flüssigkeitsmenge in das Gefäfs eingelaufen ist.
Die Wirkung der Vorrichtung ist folgende:
Fällt durch den Einwurf / ein Geldstück auf den Teller a, so schwingt dessen Hebel α ο abwärts und entfernt den Stift r von dem Hebel t, der infolge dessen aufser Eingriff mit dem am Mafsgefäfs dd sitzenden Daumen c kommt. Das Mafsgefäfs wird dadurch frei und schwingt unter Einwirkung seines Gegengewichtes ρ um i aufwärts in die in der Figur punktirt gezeichnete Stelle. In dieser Stellung wird es dadurch festgehalten, dafs der Haken e an den Finger b des Sperrhebels b η I sich anhängt.
Bei der Aufwärtsbewegung des Mafsgefäfses d stöfst dieses mit seinem Boden oder, wie in der Figur dargestellt, vermittelst eines Ansatzes m am Gefäfs gegen die Spindel u eines Ventils h, welches die eigentliche Ausschankvorrichtung von dem Flüssigkeitsraum trennt. Das Ventil h wird dadurch geöffnet und die Flüssigkeit kann in das Mafsgefäfs d einfliefsen. Sobald die eingeflossene Flüssigkeitsmenge die Wirkung des Gegengewichtes p am Mafsgefäfs aufhebt, senkt sich das letztere wieder und entleert seinen Inhalt in einen Trichter g, der nach aufsen führt. Sobald die Abwärtsbewegung des Mafsgefäfses beginnt, wird die Ventilspindel u selbstverständlich wieder frei und das Ventil h schliefst sich wieder.
Der Teller r ist ebenso wie der Stift r währenddessen von dem Gegengewicht q wieder in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, d. h. in die Stellung gebracht worden, in welcher der Hebel t mit dem das Mafsgefäfs d in seiner Ausgqfsstellung festhaltenden Daumen c in Eingriff tritt.
Die Form des Mafsgefäfses ist selbstverständlich keine bestimmte. Nach der Figur ist sie so gewählt, ,dafs die Flüssigkeit die Mündung

Claims (1)

  1. des Ausgusses vor der Abwärtsbewegung des Gefäfses nicht erreichen kann. Tritt diese Abwärtsbewegung ein, so drückt die Flüssigkeit das Kugelventil gegen seinen Sitz und verhindert einen Ausflufs,- bis die Tülle ν des Gefäfses d an den Trichter g anstöfst und das Kugelventil dadurch gehoben wird, worauf dann der Ausgufs in den Trichter erfolgt.
    Mit punktirten Linien ist in der Figur noch eine besondere Einrichtung des Ausgusses dargestellt. Es ist dies die Anordnung eines Kautschukrohres j am Mafsgefäfs d, so dafs die Flüssigkeit durch dieses Rohr erst abfliefsen kann, wenn sich das Mafsgefäfs ganz gesenkt hat.
    Die Menge der mit jeder Schwingung des Tellers α und des Gefäfses ausgeschänkten Flüssigkeit wird durch das Gewicht Z des Sperrhebels b η I und dessen Stellung zur Drehachse η dieses Hebels bestimmt.
    Zur Messung der ausgeschänkten Flüssigkeitsmenge kann die vorliegende Einrichtung mit einem passenden Zählapparat versehen werden.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein selbsteinkassirender Getränkverkäufer der durch die Patentschrift Nr. 50874 bekannt gewordenen Art, gekennzeichnet durch die Einrichtung zum Einlassen einer regelbaren Flüssigkeitsmenge in das Mafsgefäfs d, bestehend aus einem mit verschiebbarem Belastungsgewicht versehenen Sperrhebel b η I, der mit dem aufwärts schwingenden Mafsgefäfs durch Aufhängung des Hakens e an den Finger b in Verbindung tritt und dadurch die Aufwärtsschwingung des Mafsgefäfses begrenzt und sich mit demselben senkt, dasselbe aber erst nach Einlaufen der bestimmten Flüssigkeitsmenge gänzlich freigiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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