DE294665C - - Google Patents

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DE294665C
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dust
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vacuum cleaning
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00—Structural features of suction cleaners
    • A47L5/02—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors
    • A47L5/04—Structural features of suction cleaners with user-driven air-pumps or compressors with pistons, bellows, or diaphragms, e.g. driven by the cleaner-supporting wheels
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/50—Thermionic-cathode tubes
    • H01J17/58—Thermionic-cathode tubes with more than one cathode or anode

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  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
Vr 294665 -KLASSE Se. GRUPPE
GEORGE BRAND in BROOKLYN, V. St. A.
Vakuum-Reinigungsapparat mit Saugbälgen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf von Hand betätigte Vakuum - Reinigungsapparate, und zwar insbesondere auf einen Apparat, bei dem bei der Vor- und Rückwärtsbewegung über den zu reinigenden Teppich 0. dgl. Saugbälge betätigt werden.
Der Zweck der Erfindung ist, einen dauerhaften Apparat zu schaffen, aus dem Staub und Flocken leicht entfernt werden können.
Weiter bezweckt die Erfindung, eine Verbindung des Saugrüssels mit dem eigentlichen Apparat zu schaffen, durch welche ein automatisches Einstellen der Saugdüse entsprechend den zu reinigenden Flächen und den Bewegungen des Apparates ermöglicht und die Schwingbewegung der Saugdüse.begrenzt wird, um dieselbe jederzeit mit Bezug auf die Maschine in die richtige Lage zu bringen.
Auch bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Verbindung dieser Art, welche die Verwendung eines biegsamen Schlauches an Stelle des Saugrüssels ermöglicht, so daß der Vakuum-Reinigungsapparat auch im Verein mit Düsen benutzt werden kann, die von Hand über die zu reinigenden Flächen geführt werden.
Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Staubbehälters mit einem von der Saugdüse nach dem Behälter und Staubsack führenden, im Inneren des Apparates nirgendwo hinderlichen Rohr. Diese Anordnung gestattet leichten Zugang nach allen Teilen des Staubsackes zwecks Entfernens des Staubes und der Flocken. Überdies verhindert diese Konstruktion das Ansammeln von Staub und Flocken in der Nähe des inneren Endes des Staubrohres, wie dies bei älteren Konstruktionen der Fall ist, bei denen sich Schwierigkeiten beim Entfernen der Flocken und des Staubes gezeigt haben.
Mit der Erfindung wird ferner die Schaffung einer besonderen Anbringungsvorrichtung für den Sack innerhalb des Staubbehälters bezweckt, wodurch der Sack unter Spannung gehalten und diese reguliert werden kann, um den Sack zwecks Erzielens einer vorteilhaften Ausnutzung seines ganzen Rauminhaltes in der ausgebreiteten Lage und das Gewebe zwecks Erzielens der besten Resultate in der hierfür geeignetsten Lage zu halten.
Ferner schafft die Erfindung einen Staubbehälter und Sack, welche sich von einem Ende nach dem anderen verjüngen, so daß Staub und Flocken leicht von Hand oder durch die Schwerkraft beim Kippen des Behälters entfernt werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und es ist:
Fig. ι eine Seitenansicht des Vakuumapparates,
Fig. 2 ein durch den mittleren Teil des Apparates gelegter Längsschnitt in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 3 eine Einzelansicht des hinteren Endes des Staubbehälters und Sackes mit entferntem Deckel,
Fig. 4 ein Querschnitt durch den Staubbehälter nach Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 eine Seitenansicht des vorderen Endes eines Vakuum-Reinigungsapparates mit der neuen Düsenverbindung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Fig. 5 mit entfernten Bälgen,
Fig. 7 ein mittlerer Vertikalschnitt durch die Verbindungsstelle des Saugrüssels mit dem eigentlichen Apparat,
Fig. 8 die Ansicht einer Einzelheit, und
Fig. 9 eine Draufsicht auf den Saugrüssel mit daran befestigtem biegsamen Schlauch.
In den Figuren ist der Hauptteil der Apparate, welcher bei der gezeichneten Ausführungsform aus dem Staubbehälter besteht, mit 10 bezeichnet. Oben auf dem Staubbehälter sind zwei Bälge 11 gewöhnlicher Bauart angeordnet, deren bewegliche Teile mit einer Schwingplatte 12 zwecks abwechselnder Betätigung der Bälge befestigt sind. Die Schwingplatte 12 ist durch einen geeigneten Hebel 13 mit den am vorderen Ende des Apparates angeordneten Rädern 14 verbunden und wird durch letztere betätigt. AVie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Räder 14 auf einer Achse 15 angeordnet, die in den sich vom vorderen Ende des Staubbehälters 10 erstreckenden Konsolen 16 gelagert sind. Das hintere Ende des Staubbehälters 10 ist mit einem Handgriff 17 ausgerüstet, vermöge dessen der Apparat über ■ die zu reinigende Fläche geführt wird. Es erhellt daher, daß, wenn der Apparat bewegt wird, die Räder 14 sich drehen und durch die Hebelverbindung 13 die Platte 12 in Schwingungen versetzt wird, wodurch die Bälge 11 zwecks Erzielens einer praktisch ununterbrochenen Saugwirkung in dem Behälter 10 betätigt werden.
Der Staubbehälter 10 erstreckt sich zweckmäßig über die ganze Länge des Apparates und verjüngt sich von seinem hinteren nach dem vorderen Ende zu. Das hintere erweiterte Ende ist offen und kann durch einen Deckel 18 geschlossen werden. Dieser ist mittels Daumenschrauben 19 oder in sonstiger geeigneter Weise an dem Behälter befestigt und trägt den Handgriff 17. Innerhalb des Behälters 10 in der Nähe des offenen Endes befinden sich Ansätze 20, gegen die ein das vordere offene Ende des Staubsackes 22 tragender Rahmen 21 liegt. Dieser ist ringförmig und entspricht der Gestalt der Innenwan- dung des Behälters 10. Der Staubsack 22 verjüngt sich entsprechend der Gestalt des Behälters 10 von seinem offenen hinteren Ende nach seinem vorderen Ende, welches an einem der Gestalt des inneren Endes des Staubbehälters entsprechenden und den Sack in ausgebreiteter Lage haltenden Blockstück 23 befestigt ist. Ein mit Gewinde versehener Bolzen 24 o. dgl. erstreckt sich von dem Blockstück 23 aus durch das Kopfstück oder geschlossene Ende 25 des Staubbehälters. Die Mutter 26 ist auf das Außenende des Bolzens 24 aufgeschraubt und stützt sich gegen das Kopfstück 25, um das Blockstück 23 nach vorn zu ziehen und so den Staubsack 22 zu strecken und in der ausgebreiteten Lage zu halten.
Vorn ist der Apparat mit einem Saugrüssel 27 irgend geeigneter Form ausgerüstet, welcher, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, von der Achse 15 getragen werden kann, und welcher mit einem nach dem Behälter 10 führenden Rohr 28 in Verbindung steht. Dieses Rohr ist zweckmäßig unterhalb des vorderen verjüngten Endes des Behälters 10 angeordnet und erstreckt sich in der Längsrichtung nach einem etwa in der Mitte des Staubbehälters gelegenen Punkte. Das Rohr 28 ist von vorn nach hinten zu allmählich abgeflacht, und das abgeflachte Ende desselben reicht ein kurzes Stück in den Behälter hinein und liegt dicht gegen die Innenwandung desselben. Das Rohr 28 ist daher, da auch der Behälter 10 eine sich verjüngende Gestalt besitzt, praktisch nirgendwo im Innern des Behälters im Wege. Es erstreckt sich ebenfalls in den Staubsack 22 hinein, der zu diesem Zwecke mit einer Öffnung versehen ist. Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, ist der Boden des Behälters 10 bei 29, wo das Rohr 28 in den Behälter einmündet, nach aufwärts gebogen. Dieser bogenförmige Teil 29 nimmt infolge der Verjüngung des Behälters nach dem vorderen Ende desselben zu an Höhe allmählich ab.
Wie die Fig. 5 und 7 veranschaulichen, ist das unterhalb des Behälters 10 angeordnete Rohr 28 bei 30 aufwärts gebogen. Zwischen den Konsolen 16 ist auf der Achse 15 ein zweckmäßig bügeiförmiger Träger 31 drehbar befestigt, dessen gegenüberliegende Arme mit der Achse 15 in Berührung kommende Lager 32 besitzen. Die Lager der Konsolen 16 sind an einer Seite mit Anschlägen 33 ausgerüstet, welche in der Bahn von an den Lagern 32 vorgesehenen Anschlägen 34 liegen. Die Ansätze 33 und 34 dienen zur Begrenzung der Abwärtsbewegung des Trägers 31. Die Konsolen 16 sind mit in der Bahn der Ansätze 34 und im Winkel von etwa 900 mit Bezug auf die Ansätze 33, und zwar hinter diesen liegenden Rippen oder Anschlägen 35 ausgerüstet. Diese kommen, zwecks Begrenzung der nach aufwärts gerichteten Schwingbewegung des Trägers 31, mit den Anschlägen 34 in Beruh-
rung. Ein geeigneter Saugrüssel 36 ist an seinem inneren Ende mit seitlichen Ansätzen 37 ausgerüstet, durch welche Daumenschrauben 38 zwecks Befestigung an dem Träger 31 hindurchreichen.
Wie aus Fig. 6 zu entnehmen ist, sind die Ansätze 37 nach dem Behälter zu ein wenig einwärts geneigt und liegen dicht gegen die entsprechend ausgebildete Außenfläche des Trägers 31. Letzterer ist, wie Fig. 7 zeigt, mit einem Durchgangskanal 39 versehen, welcher mit dem Saugrüssel 36 in Verbindung steht. Der Träger 31 bildet praktisch eine Verlängerung oder einen Teil des Saugrüssels und ist mit einem nach abwärts und rückwärts gebogenen Ende 40 versehen, λνεΙαΙιεΒ sich teleskopartig in das vordere offene Ende 30 des Rohres 28 hinein erstreckt. Die Enden 40 und 30 sind konzentrisch zur Achse 15 gebogen, um einen Drehpunkt für die teleskopartig ineinander geschobenen Teile zu. erzielen, so daß diese ohne zu klemmen mit Bezug aufein-• ander sich frei bewegen können.
Das Ende 40 ist, wie aus den Fig. 7 und 8 zu ersehen ist, mit einem mittels Schrauben 43 o. dgl. und eines metallenen Klemmringes 42 befestigten Packungsring 41 versehen. Dieser sowohl als auch der Klemmring 42 sind mit einer zentralen öffnung ausgerüstet, deren Größe der Öffnung des Endes 40 entspricht, so daß keine Verengung des Durchganges verursacht und mithin die Ablagerung des Staubes begünstigende Ansätze vermieden werden. In Fig. 9 ist der Rüssel 36 durch Nippel 44 ersetzt. Dieser ist durch Daumenschrauben 38 an dem Träger 31 befestigt. Der Nippel 44 dient zur Aufnahme des inneren Endes eines biegsamen Schlauches 45, an dessen vorderem Ende eine auf der Zeichnung nicht veran-' schaulichte Düse in bekannter Weise angebracht werden kann.
Dadurch, daß der Saugrüssel um eine horizontale Achse schwingen kann und das Ende des Kopfstückes und dasjenige des Staubrohres konzentrisch zur. Achse angeordnet sind, wird eine freie Bewegung der verschiedenen Teile ermöglicht, und durch die Ausrüstung der teleskopartig ineinander geschobenen Teile mit einem Packungsring wird eine wirksame Packung erzielt, durch welche alle biegsamen Kupplungen, bei denen bisher Rohre u. dgl. benutzt, wurden, beseitigt werden.
Selbstverständlich können viele Abänderungen getroffen werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:.
1. Vakuum-Reinigungsapparat mit Saug- ^o bälgen, die bei der Vor- und Rückwärtsbewegung über die zu reinigende Fläche durch Kurbelübertragung in Tätigkeit gesetzt werden, gekennzeichnet durch die Verbindung eines sich von hinten nach 6S vorn verjüngenden Staubsackes (22), dessen Hinterende offen ist, mit einem ungefähr an der Mitte des Sackes eintretenden, von hier aus unterhalb des Sackes nach vorn und unter der Räderachse (15) hindurchgeführten Saugrohr (28).
2. Vakuum - Reinigungsapparat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (30) des Saugrohres (28) unterhalb der Räderachse konzentrisch zur Achse gebogen und mit dem in gleicher Weise konzentrisch gebogenen Ende (40) eines mit dem Saugrüssel (36) in Verbindung stehenden Kanals (39) teleskopisch verbunden ist, wobei der Saugrüssel zu- 8<> sammen mit dem diesen Kanal tragenden Rahmenteil (31) frei um die Räderachse schwingend gelagert ist.
3. Vakuum-Reinigungsapparat nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das offene hintere Ende des Staubsackes an einem im hinteren Ende des Staubbehälters (10) angeordneten Rahmen (21) und das geschlossene vordere Ende desselben an einem in dem Staubbehälter gleitbaren Blockstück (23) befestigt ist, welches mit einem durch das geschlossene Ende des Staubbehälters hindurchragenden Gewindebolzen (24) versehen ist, so daß durch Verstellen einer auf das freie Ende des Bolzens aufgeschraubten Mutter das Blockstück eingestellt und mithin der Staubsack ausgestreckt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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