DE248641C - - Google Patents

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DE248641C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/24Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas with means, e.g. a container, for supplying liquid or other fluent material to a discharge device
    • B05B7/2402Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device
    • B05B7/2405Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle
    • B05B7/2429Apparatus to be carried on or by a person, e.g. by hand; Apparatus comprising containers fixed to the discharge device using an atomising fluid as carrying fluid for feeding, e.g. by suction or pressure, a carried liquid from the container to the nozzle the carried liquid and the main stream of atomising fluid being brought together after discharge

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- -M 248641 KLASSE 75 c. GRUPPE
Ende mit einem Handgriff fest verbunden ist.
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1911 ab.
Die Erfindung betrifft einen mit einer Druckmitteldüse und einer Saugdüse versehenen Zerstäubungsapparat.
Die Erfindung besteht darin, daß das den Handgriff des Apparates tragende Druckmitteldüsenrohr am Farbbehälter um seine Düsenachse drehbar gelagert ist. Infolge der Drehbarkeit sind die Düsen gegeneinander verstellbar, wodurch die Form des Streukegels verändert
ίο werden kann. Der Handgriff trägt ein durch Fingerdruck zu bewegendes Ventil, wodurch die Zuleitung des Druckmittels reguliert wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung des Apparates, teilweise in Schnittansicht, Fig. 2 ein Grundriß des Apparates, wobei eine Röhre gebrochen dargestellt ist, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des Oberteiles des Apparates, von vorn gesehen, mit seitwärts gedrehtem Handgriff.
Ein Behälter 1 zur Aufnahme des zu zerstäubenden Materials trägt einen Deckel 2, welcher zur leichten Befestigung an dem Behälter mit seinem Rande über die mit Ansätzen versehene Kante 3 des Behälters greift, welche Ansätze mit Haken 4 in Eingriff stehen, die an der Deckelkante angeordnet sind. Die Haken 4 sind an ihren Enden nach einwärts gebogen und greifen unter die Ansätze 3. Auf der den Haken gegenüberliegenden Seite des Deckels ist eine Klinke 5 angebracht, welche mit einem von der Deckelkante nach außen 35
vorstehenden Finger sowie mit einem sich an der Kante entlang erstreckenden Teil versehen ist. Letzterer trägt an seinem Ende zwei Lappen 6, deren einer über die Deckelkante greift, während der andere unter dieselbe sowie einen Ansatz 3 greift (Fig. 3) und unter Mitwirkung der Haken 4 den Deckel auf seinem Sitz am Behälter festhält. Eine Feder 7 hält die Klinke für gewöhnlich in Verschlußstellung.
Eine Röhre 8 geht in der Nähe des Randes vom Deckel nach unten in den Behälter bis nahe an dessen Boden. An ihrem oberen Ende ist sie mit einer Düse 9 versehen, deren Mündungsstück nach außen geneigt ist gegen die Deckelkante hin und in der Richtung, in welcher die Zerstäubung geschehen, soll.
Diametral zu der Düse 9 sind auf dem Deckel 2 ein oder mehrere Ständer 10 angeordnet, welche Lager für ein Luftrohr 11 enthalten. Letzteres ist an den Ständern 10 mittels Stützen 12 befestigt, welche an den Ständern bei 13 schwingbar gelagert sind und an dem anderen Ende Daumenschrauben 13' tragen, durch welche. das Luftrohr in den Lagern festgeklemmt wird. Dieses Rohr 11 trägt an seinem Austrittsende eine Düse 14, welche beim Gebrauche einen Luftstrom über die Düsenmündung 9 schickt und dadurch eine Saugwirkung in der Düse 9 und der Röhre 8 erzeugt.
Das Luftrohr 11 trägt an seinem der Düse
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gegenüberliegenden, über die Deckelkante hinausragenden Ende ein Kniestück 15, an welchem ein Handgriff 16 in geeigneter Weise befestigt ist. Dieser ist vorzugsweise im rechten Winkel zu dem Luftrohr 11 angeordnet und erstreckt sich neben dem Behälter 1 nach abwärts. Innerhalb des Handgriffes, achsial mit demselben befindet sich eine Röhre 17, welche durch das Kniestück 15 mit dem Luftrohr in Verbindung steht und an ihrem äußeren Ende so ausgebildet ist, daß sie an die Druckmittelleitung angeschlossen werden kann. In dem Kniestück 15 liegt ein Ventil 18, welches für gewöhnlich durch eine Feder 19 in Schlußstellung gehalten wird. Der Ventilkörper hat eine Verlängerung 20, welche außerhalb des Kniestückes ein Fingerstück 21 trägt, um das öffnen des Ventils mit dem Daumen der den Handgriff erfassenden Hand zu erleichtern. Die Klinke 5 ist ebenfalls in der Nähe des Handgriffes angebracht.
Um das Aufrütteln der Flüssigkeit im Behälter zu erleichtern und das Ablagern von Bodensatz zu verhindern, zweigt von dem Luftrohr 11 eine Röhre 22 durch den Deckel 2 bis nahe an den Boden des Behälters ab. Der Luftdurchtritt durch die Flüssigkeit wird durch ein Ventil 23 geregelt. Um beim Verstellen des Handgriffes und bei der Drehung des Rohres 11 die Ausschwingung der Röhre 22 zu ermöglichen, ist im Deckel an der Durchgangsstelle der Röhre 22 ein Schlitz 24 vorgesehen. Dieser ist genügend weit, um zugleich das Einstellen in der Längrichtung des Rohres 11 zu gestatten.
Beim Gebrauche stellt man zunächst die Düse 14 ein, um die gewünschte Form des Streukegels zu erzielen, erfaßt den Griff 16 mit der einen Hand und öffnet alsdann das Ventil 18 mit dem Daumen, um die Strömung durch die Düse 14 zu regeln. Wenn es nötig ist, den Handgriff gegen den Behälter seitlich zu drehen, um dem Gebrauch des Apparates an raumbeengten Stellen oder beim Bestäuben von kantigen Gegenständen zu erleichtern, so werden die Schrauben 13' gelöst, und nachdem der Griff in die gewünschte Lage gebracht ist, wieder festgestellt. Die Verstellbarkeit des Handgriffes ist bei den Apparaten dieser Art von besonderer Wichtigkeit für die wirksame Handhabung derselben. Die Lagerung des Luftrohres innerhalb der Ständer 10 gestattet zugleich die Einstellung der Düsenmündungen auf einfache Weise sowie das Herausnehmen des Rohres zur Reinigung.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zerstäubungsapparat mit einer Druck-
    mittel- und einer Saugdüse, bei welchem die Druckmitteldüse auf dem einen Ende eines Rohres sitzt, dessen anderes Ende mit einem Handgriff fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmitteldüsenrohr um die Düsenachse drehbar am Deckel des Farbbehälters gelagert ist.
  2. 2. Zerstäubungsapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittelrohr zur Regelung der Entfernung zwischen den Düsenmündungen in seiner Längsrichtung einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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