DE294455C - - Google Patents
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- DE294455C DE294455C DENDAT294455D DE294455DA DE294455C DE 294455 C DE294455 C DE 294455C DE NDAT294455 D DENDAT294455 D DE NDAT294455D DE 294455D A DE294455D A DE 294455DA DE 294455 C DE294455 C DE 294455C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/22—Control systems or devices for electric drives
- B66C13/23—Circuits for controlling the lowering of the load
- B66C13/26—Circuits for controlling the lowering of the load by AC motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/081—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists with AC motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 294455 -KLASSE
35 b. GRUPPE
Firma F. PIECHATZEK in BERLIN.
Es sind Steuerungen für durch Asynchronwechselstrommotoren betriebene Hebezeuge
mit einer Hauptsteuerwalze für die Grobregelung und einer Steuerwalze für die Feinregelung
der Geschwindigkeiten mit Einschaltung des Motors auch beim Senken im Hubsinne bekannt, wobei für jede Größe der Last zwischen
dem Drehmoment des Motors und der Last Gleichheit hergestellt werden kann. Dieses
wurde dadurch erreicht, daß im Läuferkreise zwei hintereinander geschaltete Reihen
von Widerständen mit je einem Schaltorgan angeordnet waren, deren eines Organ zugleich
zum Schließen und Öffnen des Läuferkreises
*5 dient und mit deren anderem Organ bei Stellung
des Hubschalters auf den der Haltestelle benachbarten Kontakt die nötigen Widerstände
zur Erreichung der Drehmomentsgleichheit zu- bzw. abgeschaltet wurde.
Hierbei sind zwei voneinander unabhängige Handräder zu bedienen, zwischen denen
irgendwelche Abhängigkeit in für den zu Bedienenden bemerkbarer Weise nicht besteht.
Während beim Grobanfahren, sei es für Senken, sei es für Heben, hieraus Schwierigkeiten
kaum erwachsen werden, treten diese aber dann in gefährlicher Weise auf, wenn es sich
darum handelt, eine Last nur um ganz geringe Strecken zu heben oder zu senken, wie es z. B.
bei Gießereibetrieb häufig nötig ist, wenn z. B. ein Kern ein klein wenig angehoben oder gesenkt
werden soll. Schon bei dem erforderlichen Stillsetzen für das Kerneinlegen können
Unrichtigkeiten auftreten. Es muß der Bedienende, nachdem die Schwebestellung erreicht
ist, den Hauptschalter in die Nullstellung bringen. Vergreift er sich und bedient
er den Nebenschalter, so macht je nach dem Drehsinne der Bedienung die Last irgendeine
jedenfalls ungewollte beschleunigte Bewegung.
Ist das Stillsetzen aber richtig erfolgt und erweist sich eine feinere Nachregelung der
Stellung erforderlich, so kann der Bedienende ebenfalls durch unbeabsichtigte Bewegung der
Regelungswalze einen Fehler begehen, d. h. statt der gewünschten langsamen Kranbewegung
ergibt sich wiederum eine beschleunigte Grobbewegung.
Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung vermieden. Bei einer
Gattung, die ebenfalls mit einer Hauptsteuerwalze für Grobregelung und einer Hilfssteuerwalze
für die Feinregelung der Geschwindigkeit durch Einschaltung des Motors auch beim
Senken im Hubsinne arbeitet, sind einerseits auf der Hauptregelungswalze Vorkontakte
zum Schließen des Erregerstromkreises eines Schützes angeordnet, der den Strom zum Stator
über die Hauptwalze führt, andererseits gehört zur Feinregelungswalze eine kraftschlüssig
auf Hemmung der genannten Walze mechanisch wirkende Verriegelungseinrichtung, die mit einem Kontakt zwangläufig gekuppelt ist, der zum Schütz derart gehört, daß,
nachdem das Schütz durch die Vorkontakte der Hauptwalze eingeschaltet ist, erst die Regelungswalze
entriegelt und der zwangläufig mit der Entriegelung verbundene Kontakt ger
schlossen werden muß, um das Schütz in seiner Schließlage auch dann zu halten, wenn bei
weiterer Bedienung der Hauptregelungswalze die Vorkontakte außer Wirkung treten.
Im einzelnen wird die Benutzung der Einrichtung aus der folgenden Beschreibung sich
ergeben.
Auf der Zeichnung ist das Schema eines
Ausführungsbeispiels einer Steuerung . nach der Erfindung dargestellt, α ist die Hauptsteuerwalze,
b die Feinregelungswalze. Auf letzterer befindet sich eine Verriegelungsvorrichtung
c, die kraftschlüssig z. B. durch eine Feder / auf Hemmung der Walze b hinwirkt
und diese nur bedienen läßt, wenn durch Niederdrücken des Hebels /die Verriegelung gelöst
wird. Zwangläufig mit der Bedienung der
ίο Verriegelungsvorrichtung c ist ein Kontakt g
verbunden. Die gegenseitige Abhängigkeit ist derart, daß bei Schluß der Verriegelung c der
Kontakt g geöffnet ist, während er geschlossen wird, wenn durch Niederdrücken des Hebels /
■ 15 die Verriegelung gelöst ist. Der Kontakt wirkt
auf ein Schütz h. Auf der Hauptwalze α befinden sich Vorkontakte I und II.
Soll angefahren werden, so wird die Hauptwalze α auf Stellung* gebracht, d.h. es werden
die Vorkontakte I und II mit den Kontaktpunkten S11 zur Berührung gebracht. Der
Strom läuft von der Zuleitung 5 über z, s,
I, m durch die Spulen des Schützes h über n,
II, t, y zur. Stromschiene T. Das Schütz h springt an und schließt die Kontakte ss und ts.
Wird fälschlich jetzt sofort der Hauptschalter α weiterbedient, also die Stellung i verlassen,
so würde das Schütz h abfallen. Um das Schütz zu halten, muß der Hebel / heruntergedrückt,
die Verriegelung der Nebenwalze b gelöst und zwangläufig der Kontakt g geschlossen
werden. Wird dann die Hauptwalze auf die Stellung I geschaltet, so entsteht folgender
Strom. Von der Stromschiene S über z, ss,p,
g, m durch die Spulen des Schützes h, n, 0, ts,
y, T; das Schütz kann also nicht abfallen. Weiterhin wird der Strom über den Hauptschalter
zum Stator geführt, und zwar auf folgendem Wege: Rst, S, z, ss, p, S1, Tst, T, y,
ts, 0, tv Sst\ die Statorwicklung bekommt somit
vollen Strom, und die parallel zum Stator liegende Bremse B wird gelüftet.
Die Widerstände liegen in bekannter Weise in Reihen. Beim Anfahren der Grobregelung
ist der Hauptschalter α weiterzuschalten und sind entsprechend der Schaltung die Widerstände
kurzzuschließen. Der Stator bekommt so lange Strom, wie der Hebel/ der Verriegelungsvorrichtung
c niedergedrückt gehalten wird. Wird versehentlich der Hebel losgelassen,
so wird unter Verriegelung der Walze b der Kontakt g geöffnet, das Schütz h fällt ab,
und der Stator wird stromlos. Dadurch aber fällt die Bremse B ein, und die Last steht.
Eine Gefahr, ist also nicht vorhanden.
Ist die Last angefahren und soll sie z. B. verfahren werden, so ist sie in Schwebe zu
bringen und stillzusetzen; das geschieht am einfachsten durch Loslassen des Griffes / der
Verriegelung c. .
Soll nun die Last unter Feinregulierung ein kleines Stück ohne Beschleunigung gesenkt
oder gehoben werden, so ist mit der Feinregelungswalze b zu arbeiten. Dazu muß aber das
Schütz h, das ja nach Öffnung von g abgefallenwar, erst wieder geschlossen werden, d. h. die
Hauptwalze α ist auf Stellung i zu bringen, damit die Vorkontakte I und II den oben beschriebenen
Erregerstromkreis für das Schütz schließen. Dann ist der Kontakt g zu schließen
und dadurch die Regelungswalze b für Bedienung freizugeben. Da die Regelungswalze b 'mar frei ist, wenn der Hebel / niedergedrückt
bleibt, so wird durch dieses Schütz der Bedienende zur Aufmerksamkeit veranlaßt
und davon abgehalten, eine Schaltung an der Hauptwalze α vorzunehmen. Vergreift er
sich und bedient er die Hauptwalze a, so kann er in jeder Stellung Stillstand erzielen, indem
er den Hebel / losläßt. Der Stator wird dann durch Abfall des Schützes h stromlos, und die
Bremse fällt ein. . ' ;
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuerung für durch Asynchronwechselstrommotoren betriebene Hebezeuge mit einer Hauptsteuerwalze für die Grobregelung und einer Hilfssteuerwalze für die Feinregelung der Geschwindigkeit mit Einschaltung des Motors auch beim Senken im Hubsinne, wobei für j ede Größe der Last Gleichheit zwischen dem Drehmoment des Motors und der Last hergestellt werden kann, gekennzeichnet durch Anordnung einerseits von Vorkontakten (I und II) auf der Hauptregelungswalze (α) zum Schließen des Erregerstromkreises eines für den Stromschluß zum Stator über die Hauptwalze (a) dienenden Schützes (h), andererseits von einem mit einer kraftschlüssig auf Hemmung der Feiriregelungswalze (&) wirkenden mechanischen Verriegelungseinrichtung (c) zwangläufig gekuppelten Kontakt (g), derart, daß nach Schluß des Schützes (h) durch die Vorkontäkte (I und II) erst durch Entriegelung der Regelungswalze (b) der Kontakt (g) zum Halten des Schützes (α) geschlossen werden muß, ehe die Hauptregelungswalze (α) weiter zu bedienen ist, während Öffnung des Kontaktes (g·) durch dabei eintretende Öffnung des Schützes (h) den Zuführungsstrom zur Hauptwalze (α) unterbricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294455C true DE294455C (de) |
Family
ID=549011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294455D Active DE294455C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294455C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3967605A (en) * | 1972-08-28 | 1976-07-06 | Dolfi Sr James J | Intake vacuum controlled manifold vacuum spoiler |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3967605A (en) * | 1972-08-28 | 1976-07-06 | Dolfi Sr James J | Intake vacuum controlled manifold vacuum spoiler |
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