DE294455C - - Google Patents

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DE294455C
DE294455C DENDAT294455D DE294455DA DE294455C DE 294455 C DE294455 C DE 294455C DE NDAT294455 D DENDAT294455 D DE NDAT294455D DE 294455D A DE294455D A DE 294455DA DE 294455 C DE294455 C DE 294455C
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contactor
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DENDAT294455D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/22Control systems or devices for electric drives
    • B66C13/23Circuits for controlling the lowering of the load
    • B66C13/26Circuits for controlling the lowering of the load by AC motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/081Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists with AC motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 294455 -KLASSE 35 b. GRUPPE
Firma F. PIECHATZEK in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1914 ab.
Es sind Steuerungen für durch Asynchronwechselstrommotoren betriebene Hebezeuge mit einer Hauptsteuerwalze für die Grobregelung und einer Steuerwalze für die Feinregelung der Geschwindigkeiten mit Einschaltung des Motors auch beim Senken im Hubsinne bekannt, wobei für jede Größe der Last zwischen dem Drehmoment des Motors und der Last Gleichheit hergestellt werden kann. Dieses wurde dadurch erreicht, daß im Läuferkreise zwei hintereinander geschaltete Reihen von Widerständen mit je einem Schaltorgan angeordnet waren, deren eines Organ zugleich zum Schließen und Öffnen des Läuferkreises
*5 dient und mit deren anderem Organ bei Stellung des Hubschalters auf den der Haltestelle benachbarten Kontakt die nötigen Widerstände zur Erreichung der Drehmomentsgleichheit zu- bzw. abgeschaltet wurde.
Hierbei sind zwei voneinander unabhängige Handräder zu bedienen, zwischen denen irgendwelche Abhängigkeit in für den zu Bedienenden bemerkbarer Weise nicht besteht. Während beim Grobanfahren, sei es für Senken, sei es für Heben, hieraus Schwierigkeiten kaum erwachsen werden, treten diese aber dann in gefährlicher Weise auf, wenn es sich darum handelt, eine Last nur um ganz geringe Strecken zu heben oder zu senken, wie es z. B.
bei Gießereibetrieb häufig nötig ist, wenn z. B. ein Kern ein klein wenig angehoben oder gesenkt werden soll. Schon bei dem erforderlichen Stillsetzen für das Kerneinlegen können Unrichtigkeiten auftreten. Es muß der Bedienende, nachdem die Schwebestellung erreicht ist, den Hauptschalter in die Nullstellung bringen. Vergreift er sich und bedient er den Nebenschalter, so macht je nach dem Drehsinne der Bedienung die Last irgendeine jedenfalls ungewollte beschleunigte Bewegung.
Ist das Stillsetzen aber richtig erfolgt und erweist sich eine feinere Nachregelung der Stellung erforderlich, so kann der Bedienende ebenfalls durch unbeabsichtigte Bewegung der Regelungswalze einen Fehler begehen, d. h. statt der gewünschten langsamen Kranbewegung ergibt sich wiederum eine beschleunigte Grobbewegung.
Diese Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung vermieden. Bei einer Gattung, die ebenfalls mit einer Hauptsteuerwalze für Grobregelung und einer Hilfssteuerwalze für die Feinregelung der Geschwindigkeit durch Einschaltung des Motors auch beim Senken im Hubsinne arbeitet, sind einerseits auf der Hauptregelungswalze Vorkontakte zum Schließen des Erregerstromkreises eines Schützes angeordnet, der den Strom zum Stator über die Hauptwalze führt, andererseits gehört zur Feinregelungswalze eine kraftschlüssig auf Hemmung der genannten Walze mechanisch wirkende Verriegelungseinrichtung, die mit einem Kontakt zwangläufig gekuppelt ist, der zum Schütz derart gehört, daß, nachdem das Schütz durch die Vorkontakte der Hauptwalze eingeschaltet ist, erst die Regelungswalze entriegelt und der zwangläufig mit der Entriegelung verbundene Kontakt ger schlossen werden muß, um das Schütz in seiner Schließlage auch dann zu halten, wenn bei weiterer Bedienung der Hauptregelungswalze die Vorkontakte außer Wirkung treten.
Im einzelnen wird die Benutzung der Einrichtung aus der folgenden Beschreibung sich ergeben.
Auf der Zeichnung ist das Schema eines
Ausführungsbeispiels einer Steuerung . nach der Erfindung dargestellt, α ist die Hauptsteuerwalze, b die Feinregelungswalze. Auf letzterer befindet sich eine Verriegelungsvorrichtung c, die kraftschlüssig z. B. durch eine Feder / auf Hemmung der Walze b hinwirkt und diese nur bedienen läßt, wenn durch Niederdrücken des Hebels /die Verriegelung gelöst wird. Zwangläufig mit der Bedienung der
ίο Verriegelungsvorrichtung c ist ein Kontakt g verbunden. Die gegenseitige Abhängigkeit ist derart, daß bei Schluß der Verriegelung c der Kontakt g geöffnet ist, während er geschlossen wird, wenn durch Niederdrücken des Hebels / ■ 15 die Verriegelung gelöst ist. Der Kontakt wirkt auf ein Schütz h. Auf der Hauptwalze α befinden sich Vorkontakte I und II.
Soll angefahren werden, so wird die Hauptwalze α auf Stellung* gebracht, d.h. es werden die Vorkontakte I und II mit den Kontaktpunkten S11 zur Berührung gebracht. Der Strom läuft von der Zuleitung 5 über z, s,
I, m durch die Spulen des Schützes h über n,
II, t, y zur. Stromschiene T. Das Schütz h springt an und schließt die Kontakte ss und ts.
Wird fälschlich jetzt sofort der Hauptschalter α weiterbedient, also die Stellung i verlassen, so würde das Schütz h abfallen. Um das Schütz zu halten, muß der Hebel / heruntergedrückt, die Verriegelung der Nebenwalze b gelöst und zwangläufig der Kontakt g geschlossen werden. Wird dann die Hauptwalze auf die Stellung I geschaltet, so entsteht folgender Strom. Von der Stromschiene S über z, ss,p, g, m durch die Spulen des Schützes h, n, 0, ts, y, T; das Schütz kann also nicht abfallen. Weiterhin wird der Strom über den Hauptschalter zum Stator geführt, und zwar auf folgendem Wege: Rst, S, z, ss, p, S1, Tst, T, y, ts, 0, tv Sst\ die Statorwicklung bekommt somit vollen Strom, und die parallel zum Stator liegende Bremse B wird gelüftet.
Die Widerstände liegen in bekannter Weise in Reihen. Beim Anfahren der Grobregelung ist der Hauptschalter α weiterzuschalten und sind entsprechend der Schaltung die Widerstände kurzzuschließen. Der Stator bekommt so lange Strom, wie der Hebel/ der Verriegelungsvorrichtung c niedergedrückt gehalten wird. Wird versehentlich der Hebel losgelassen, so wird unter Verriegelung der Walze b der Kontakt g geöffnet, das Schütz h fällt ab, und der Stator wird stromlos. Dadurch aber fällt die Bremse B ein, und die Last steht.
Eine Gefahr, ist also nicht vorhanden.
Ist die Last angefahren und soll sie z. B. verfahren werden, so ist sie in Schwebe zu bringen und stillzusetzen; das geschieht am einfachsten durch Loslassen des Griffes / der Verriegelung c. .
Soll nun die Last unter Feinregulierung ein kleines Stück ohne Beschleunigung gesenkt oder gehoben werden, so ist mit der Feinregelungswalze b zu arbeiten. Dazu muß aber das Schütz h, das ja nach Öffnung von g abgefallenwar, erst wieder geschlossen werden, d. h. die Hauptwalze α ist auf Stellung i zu bringen, damit die Vorkontakte I und II den oben beschriebenen Erregerstromkreis für das Schütz schließen. Dann ist der Kontakt g zu schließen und dadurch die Regelungswalze b für Bedienung freizugeben. Da die Regelungswalze b 'mar frei ist, wenn der Hebel / niedergedrückt bleibt, so wird durch dieses Schütz der Bedienende zur Aufmerksamkeit veranlaßt und davon abgehalten, eine Schaltung an der Hauptwalze α vorzunehmen. Vergreift er sich und bedient er die Hauptwalze a, so kann er in jeder Stellung Stillstand erzielen, indem er den Hebel / losläßt. Der Stator wird dann durch Abfall des Schützes h stromlos, und die Bremse fällt ein. . ' ;

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuerung für durch Asynchronwechselstrommotoren betriebene Hebezeuge mit einer Hauptsteuerwalze für die Grobregelung und einer Hilfssteuerwalze für die Feinregelung der Geschwindigkeit mit Einschaltung des Motors auch beim Senken im Hubsinne, wobei für j ede Größe der Last Gleichheit zwischen dem Drehmoment des Motors und der Last hergestellt werden kann, gekennzeichnet durch Anordnung einerseits von Vorkontakten (I und II) auf der Hauptregelungswalze (α) zum Schließen des Erregerstromkreises eines für den Stromschluß zum Stator über die Hauptwalze (a) dienenden Schützes (h), andererseits von einem mit einer kraftschlüssig auf Hemmung der Feiriregelungswalze (&) wirkenden mechanischen Verriegelungseinrichtung (c) zwangläufig gekuppelten Kontakt (g), derart, daß nach Schluß des Schützes (h) durch die Vorkontäkte (I und II) erst durch Entriegelung der Regelungswalze (b) der Kontakt (g) zum Halten des Schützes (α) geschlossen werden muß, ehe die Hauptregelungswalze (α) weiter zu bedienen ist, während Öffnung des Kontaktes (g·) durch dabei eintretende Öffnung des Schützes (h) den Zuführungsstrom zur Hauptwalze (α) unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE294455C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3967605A (en) * 1972-08-28 1976-07-06 Dolfi Sr James J Intake vacuum controlled manifold vacuum spoiler

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3967605A (en) * 1972-08-28 1976-07-06 Dolfi Sr James J Intake vacuum controlled manifold vacuum spoiler

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