DE213460C - - Google Patents

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DE213460C
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control
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steam
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B25/00Regulating, controlling or safety means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B2250/00Accessories of steam engines; Arrangements or control devices of piston pumps, compressors without crank shafts or condensors for so far as they influence the functioning of the engines
    • F01B2250/002Valves, brakes, control or safety devices for steam engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ug. GRUPPE
Bremsverfahren an Umkehrmaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1907 ab.
Es ist bekannt, daß man, um Fahrzeuge bzw. Maschinen, die sich in einer Richtung bewegen, zum raschen, aber nicht stoßweisen Stillstande zu bringen, Kraftleistungen bekannter Art in entgegengesetztem Sinne wirken läßt, wie Gegendampf- bzw. Kompressionsarbeit, Stau vorrichtungen und mechanische Bremsarbeit, zu deren Einschaltung jedoch immer die Betätigung besonderer Vorrichtungen bzw. das Bewegen des Handsteuerhebels in verkehrter Richtung (Umlegen der Steuerung) erforderlich sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, die bekannte Verdichtung und Rückleitung des Kraftmittels ohne eine Richtungsumkehr des Steuerhebels anschließend an die Verstellung der Steuerung vorzusehen, zum Zwecke, die Handhabung des Steuerhebels zu vereinfachen und ein verkehrtes Steuern (bzw. das
sogenannte Übertreiben der Fördermaschine) bei einem Verstellen des Steuerhebels zu vermeiden.
Als Vorteile, welche sich mit einer solchen Einrichtung erzielen lassen, sei zunächst eine erhöhte Betriebssicherheit hervorgehoben, da erfahrungsgemäß Unfälle dadurch hervorgerufen werden, daß z. B. der Führer einer Fördermaschine den Steuerungshandhebel verkehrt auslegt und dadurch ein Übertreiben ■30 der Schale über die Hängebank herbeiführt. Verbleibt dagegen während eines ganzen Zuges der Handhebel in derselben Richtung, so entfällt jede Veranlassung, denselben verkehrt auszulegen. Selbstverständlich muß man das Dampfeinlaßventil oder Fahrventil stets vor dem Zurücklegen des Steuerhebels schließen, um einen unerwünschten Dampfstoß in der verkehrten Fahrtrichtung beim Umsteuern zu vermeiden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. 47 zeigt den Konus (auch Nocken oder Hocker genannt) der Einlaßsteuerung und 48 den Konus der Auslaßsteuerung in bekannter Art, welche immer gleichzeitig verschoben werden, jedoch sind an dem äußeren Ende noch Fortsetzungen 3 hinzugefügt, welche ausschließlich der Bremsarbeit (Gegendampf bzw. Kompression) dienen. Stehen die Rollen 49 und 50 in der Mittelstellung M, so entspricht diese der Nullfüllung, die Ein- und Auslaßventile sind geschlossen. Nach rechts und links (für Vorwärts- und Rückwärtsgang) entsprechen die Hocker 1 der Vollfüllung mit geringer Ventilerhebung, 2 den abnehmenden Füllungen mit großen Ventilhüben und geöffneten Auslaßventilen und 3 die neu hinzugefügten Hocker mit zunehmenden Füllungen bei abnehmendem Ventilhub der Einlaßventile und immer früher abschließenden Auslaßventilen, bis in den äußersten Stellungen die Einlaßventile Vollfüllung geben, während die Auslaßventile geschlossen bleiben, was dem Maximum der Bremsarbeit entspricht. Hier ist somit die Bremssteuerung (Konusprofil 3) direkt der Maschinensteuerung bzw. Umsteuerung »angereiht«, und braucht der Maschinist bzw. der Regler nur den Nocken ohne Richtungsumkehr in die Außenstellungen weiter zu treiben, um ansteigende und genau regelbare Bremsleistung einzuschalten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Bremsverfahren anUmkehrniaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die bekannten Vorrichtungen für negative Kraftäußerung, wie Verdichtung und Rückleitung des Dampfes, so an die Steuerung der Maschine angeschlossen werden, daß man, von der Mittellage des Steuerhebels ausgehend, ohne Richtungsumkehr des Steuerhebels aus der Leistung yon positiver Arbeit in die negative übergehen kann.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den äußeren Enden einer bekannten Nockenumsteuerung Fortsetzungen (3) hinzugefügt werden, welche ausschließlich der Bremsarbeit dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213460D Active DE213460C (de)

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DE (1) DE213460C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036868B (de) * 1952-02-06 1958-08-21 Fritz Kuretschka Einrichtung zur Regelung von ventilgesteuerten Dampfmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1036868B (de) * 1952-02-06 1958-08-21 Fritz Kuretschka Einrichtung zur Regelung von ventilgesteuerten Dampfmaschinen

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