DE201445C - - Google Patents
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- DE201445C DE201445C DE1907201445D DE201445DA DE201445C DE 201445 C DE201445 C DE 201445C DE 1907201445 D DE1907201445 D DE 1907201445D DE 201445D A DE201445D A DE 201445DA DE 201445 C DE201445 C DE 201445C
- Authority
- DE
- Germany
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- brake
- shift drum
- brake line
- air
- pressure change
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L3/00—Electric devices on electrically-propelled vehicles for safety purposes; Monitoring operating variables, e.g. speed, deceleration or energy consumption
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Sustainable Development (AREA)
- Sustainable Energy (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPEJT.
Maschinen, insbesondere Fahrzeugen.
Bei elektrisch angetriebenen und durch Luft gebremsten Maschinen, insbesondere Fahrzeugen
, kommt es häufig vor, daß der Maschinist oder der Führer die Maschine oder
den Wagen durch Einschalten der Schaltwalze in Gang zu setzen sucht, bevor die Bremse
vollständig gelöst ist. Hierdurch wird viel Strom vergeudet, auch brennen die Sicherungen
leicht durch, so daß Betriebsstörungen eintreten.
Dieser Übelstand wird nach der Erfindung
dadurch beseitigt, daß die Drehbarkeit der Schaltwalze von dem in der Bremsleitung bzw.
im Bremszylinder herrschenden Luftdruck abhängig gemacht wird.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι und 1 a zeigen eine Vorrichtung, rhittels
welcher die Schaltwalze durch den in der Bremsleitung herrschenden Druck in Nullstellung
verriegelt wird.
Fig. 2 und 2 a zeigen eine Vorrichtung bei direkten Luftdruckbremsen zum selbsttätigen
Lösen der Verbindung zwischen Schaltwalze und Fahrkurbel und zum Zurückführen der
letzteren in Nullstellung beim Anlegen der Bremse.
Fig. 3 und 3 a stellen eine Vorrichtung zum Lösen der Verbindung zwischen Schaltwalze
.. und Fahrkurbel bei Zweikammerdruckluftbremsen dar.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 1 a
ist im Gehäuse 1, in welchem die Schaltwalze 2 untergebracht ist, ein Zylinder 3 angeordnet,
der mittels eines Leitungsrohres 4 mit der Bremsleitung 5 verbunden ist. Der Kolben 6 des Zylinders 3 trägt eine Stange 7,.
welche zum Eingriff mit einem Einschnitt 8 in einer auf der Achse 9 der Schaltwalze aufgekeilten
Scheibe 10 gebracht werden kann, so daß die Schaltwalze verriegelt wird.
Es wird dabei angenommen, daß der Maschinist (Führer) vor dem Anlegen der Bremse
bzw. während des Bremsens die Schaltwalze mittels der Fahr kurbel 11 in Nullstellung
bringt. Wird durch Bedienung des Steuerventils 12 die Bremse angelegt ,so bewirkt
der in der Bremsleitung 5 herrschende Luftdruck, daß der Kolben 6 des Zylinders 3 entgegen
der Wirkung der Feder 13 in die auf der Zeichnung dargestellte Lage kommt und
die Schaltwalze· 2 durch den Eingriff der Kolbenstange 7 in den Einschnitt 8 der Scheibe-10
verriegelt wird. Wird die Bremse durch Bedienung der Kurbel 14 gelöst, so läßt der
Druck in der Bremsleitung 5 und somit auch : im Zylinder 3 nach; der Kolben 6 bewegt
sich dann unter Wirkung der Feder 13, die Verriegelung der Schaltwalze 2 lösend, aus der
auf der Zeichnung dargestellten Lage nach rechts, und die Schaltwalze kann wieder bedient
werden.
Bei den in den Fig. 2, 2 a, 3 und 3 a dargestellten Ausführungsformen der Vorrichtung
wird beim Anlegen der Bremse die Verbin-
dung der Schaltwalze mit der Fahrkurbel sowie die Zurückführung der Schaltwalze in
Nullstellung selbsttätig bewerkstelligt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 2 a ist die Nabe 15 der Schaltwalze 2
mit dem Achsenteil 16 fest verbunden und nimmt in ihrem oberen Teil den mit der
Fahrkurbel 11 fest verbundenen Achsenteil 17
auf.
Ein Führungsstück 18 ist mittels Nut 19
und Keil 20 mit der Nabe 15 der Schaltwalze 2 verschiebbar, aber nicht drehbar verbunden.
Das Führungsstück 18 trägt an seinem oberen Ende eine Nase 21, welche in eine
Aussparung 22 (Fig. 2 a) des Achsteiles 17 greift, und an seinem unteren Ende einen
Kolben 23.
Der .Achsteil 16 ist hohl ausgebildet und
mittels eines Leitungsrohres 24 mit der Bremsleitung 5 verbunden, während ein Zylinder 3
mit Kolben 6 durch ein Rohr 4 mit der Bremsleitung 5 verbunden ist.
Die Kolbenstange 7 des Zylinders 3 ist an ihrem Ende als Zahnstange 25 ausgebildet,
welche mit einem auf dem Achsteil 16 der Schaltwalze aufgekeilten Zahnrad 26 in Eingriff
steht.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Für gewöhnlich nehmen die verschiedenen
Teile die in Fig. 2 dargestellte Lage ein. Wird die Bremse angelegt, so bewirkt die in die Kammer 261 eintretende
Druckluft, daß sich der Kolben 23 entgegen der Wirkung der Feder 27 hebt. Die Nase
21 kommt dann in die erweiterte Aussparung 28 des Achsteiles 17 zu liegen, so daß die
Verbindung zwischen Schaltwalze und Fahrkurbel 11 gelöst ist (Fig. 2 a).
Die in den Zylinder 3 eintretende Druckluft treibt dann den Kolben 6 nach links von
der in Fig. 2 dargestellten Lage und bewirkt, daß die Schaltwalze in Nullstellung
kommt.
Die Rückstellung der Schaltwalze in NuIl-. stellung, welche gemäß der Ausführungsform
der Fig. 2 durch den besonders angeordneten Zylinder 3 nebst Kolben 6 und Kolbenstange
7 bewirkt wird, kann man auch unmittelbar durch den Bremszylinder und sein
Kolbengestänge unter Zwischenschaltung entsprechender Übertragungsglieder (z. B. Druckoder
Zugstangen) ausführen lassen. Der Zylinder 3 wird in dem Falle entbehrlich.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 3 a für Zweikammerluftdruckbremsen, bei
welchen die Bremsung nicht durch Einlassen von Druckluft in die Bremsleitung, sondern durch Auslassen von Druckluft aus
der Bremsleitung bewirkt wird, werden die zur Verriegelung bzw. Lösung der Verbindung
zwischen Fahrkurbel und Schaltwalze, sowie zum Zurückbringen von letzterer in Nullstellung
erforderlichen Kräfte bei gelöster Bremse durch den in der Bremsleitung herrschenden
Druck zurückgehalten.
Bei gelöster Bremse bewirkt der in der Bremsleitung 5 herrschende Druck, daß der
Kolben 23 entgegen der Wirkung der Feder nach oben gedrückt wird. Der mit der Fahrkurbel 11 fest verbundene Achsteil 17 ist
dann mit dem Führungsstück 18 mittels des Vorsprunges 29 (Fig. 3 a), der in einen entsprechenden
Einschnitt im Achsteil 17 eingreift, gekuppelt. Beim Anziehen der Bremse
läßt der Druck in der Kammer 261 nach. Der Kolben 23 bewegt sich dann unter Wirkung
der Feder 27 nach unten, so daß die Verbindung zwischen Kurbel 11 und Schaltwalze 2
gelöst wird.
Die mit dem einen Ende am Gehäuse 1 und mit dem anderen Ende an der Achse 16
der Schaltwalze 2 befestigte Spiralfeder 30 bringt dann die Schaltwalze in Nullstellung.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verhindern des . Einschaltens des elektrischen Fahrschalters
bei angelegter Luftbremse an elektrisch angetriebenen und durch Luft gebremsten Maschinen, insbesondere Fahrzeugen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Drehbarkeit des Fahrschalters durch die bei Anstellung der Luftbremse in der Bremsleitung
entstehende Druckveränderung beeinflußt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da-■
durch gekennzeichnet, daß die bei' Einschaltung
(bzw. Lösung) der Bremse in der Bremsleitung entstehende Druckveränderung einen Riegel (7) bewegt, welcher
die Walze (2) des Fahrschalters in [Nullstellung festhält bzw. freigibt (Fig. i).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die bei Einschaltung, der Bremse in der Bremsleitung
entstehende Druckveränderung die Verbindung zwischen Fahrkurbel (11) und
, Schaltwalze (2) löst, so daß diese von ersterer nicht mehr mitgenommen wird
(Fig. 2).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Einschaltung
der Bremse in der Bremsleitung entstehende Druckveränderung auch die Schaltwalze (2) in Nullstellung zurückbringt
(Fig. 2).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 für Einkammerbremsen, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Verriegelung bzw. Lösung und etwaigen Zurückführung der Walze
erforderlichen Kräfte durch Druckglieder oder ähnliche entsprechende Mittel übertragen werden, welche in unmittelbarer
Verbindung mit dem Bremszylinder stehen.
6. Vorrichtung nach Anspruch ι für
Zweikammerbremsen, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verriegelung bzw. Lösung und gegebenenfalls zur Zurückführung
der Schaltwalze erforderlichen Kräfte bei gelöster Bremse durch den in der
Bremsleitung herrschenden Luftdruck ausgeglichen werden (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT42339D AT42339B (de) | 1907-10-07 | 1908-10-31 | Vorrichtung zum Verhindern des Einschaltens des elektrischen Fahrschalters bei angelegter Luftbremse. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201445C true DE201445C (de) |
Family
ID=464006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907201445D Expired - Lifetime DE201445C (de) | 1907-10-07 | 1907-10-07 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201445C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750712C (de) * | 1939-09-16 | 1945-01-26 | Bremssteuerung fuer elektrisch angetriebene Fahrzeuge |
-
1907
- 1907-10-07 DE DE1907201445D patent/DE201445C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750712C (de) * | 1939-09-16 | 1945-01-26 | Bremssteuerung fuer elektrisch angetriebene Fahrzeuge |
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