DE294109C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28G—CLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
- F28G9/00—Cleaning by flushing or washing, e.g. with chemical solvents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ϊ 294109-KLASSE Md. GRUPPE
Zusatz zum Patent 262785.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1916 ab.
Längste Dauer: 25. November 1927,
Das Patent 262785 hat ein Verfahren zum Reinigen der Kühlrohre von Oberflächenkondensatoren
u. dgl. zum Gegenstande und besteht darin, daß die Geschwindigkeit des
Wassers zeitweilig erhöht wird. Dieses kann dadurch geschehen, daß man entweder die
Wassermenge vorübergehend vergrößert oder den Kühlrohrquerschnitt verkleinert. Diese
letztere Maßnahme dürfte in der Praxis die wichtigere sein, und die Mittel, welche das
Hauptpatent hierfür angibt, sollen darin bestehen, daß ein Teil der Kühlrohre für den
Durchfluß des Kühlwassers gesperrt wird, so daß das gleichbleibende Quantum auf den anderen
Rohrteil beschränkt ist und dadurch eine entsprechende höhere Geschwindigkeit annehmen muß. Diese Abtrennung der Rohre
vom Kühlwasser soll beispielsweise durch Abdeckplatten erfolgen.
Um das Verfahren bzw. die vorgenannte Einrichtung an bestehenden Kondensatoren
benutzen zu können, ist Voraussetzung, daß die Enden der Kühlrohre in dem Rohrboden
in einer Ebene münden. Dies ist nun meistens nicht der Fall, ganz gleich, in welcher Weise
die Rohre in der Wand abgedichtet sind. Sind die Rohre eingewalzt, dann könnte man
die überstehenden Rohrenden durch einen Fräser mit Anschlag so weit verkürzen, daß
sämtliche Mündungen in einer Ebene liegen würden. Es ist dies jedoch eine zeitraubende
und Vorsicht erfordernde Arbeit, weil die Rohre beschädigt oder wieder undicht werden könnten.
Bei anderen Abdichtungsformen durch Stopfbüchsen, Gummiringe irgendwelcher Form und
Einpressung würde der obengenannte Ausweg wieder nicht gangbar sein.
Um bei den verschiedenen Kondensatorkonstruktionen
die Abdichtung durch Abdeckplatten einheitlich zu ermöglichen, sollen gemaß der Erfindung auf die in ungleicher Länge
vorstehenden Kondensatorrohre bzw. deren Stopfbüchsen Ausgleichringe von gleicher Länge
gesteckt werden, um die Rohrmündungen in eine Ebene zu bringen. Diese Lösung hat den
Vorteil, daß an dem bestehenden Kondensator bzw. den eingesetzten Rohren nichts verändert
zu werden braucht und daher irgendwelche Beschädigungen der Abdichtungen vermieden
werden. Diese Ringe haben aber außerdem noch den Vorteil, daß der Druck der Abdeckplatten
bei der Abdichtung nicht von den Kondensatorrohren oder den Stopfbüchsen 0. dgl.
aufgenommen wird, sondern durch die übergeschobenen Ringe wird der Druck direkt auf
die Rohrwand übertragen. Die Abdichtung bietet erhöhte Sicherheit nach allen Seiten.
Die Ausgleich- oder Distanzringe erhalten an dem einen Ende einen geringen Wulst, oder
der Ring wird in seiner Längsrichtung eingeschlitzt, damit er sich auf das Rohr oder den
Stopfbüchsenring aufklemmen läßt.
Statt jedes einzelne Rohr mit einem Ausgleich- oder Distanzring zu versehen, kann
man aber auch das Verfahren in der Weise ausbilden, daß man eine Gruppe von Rohren
ringsherum mit einem Rahmen versieht, der mit einer hochstehenden Kante versehen ist.
Dies ist namentlich dann leicht ausführbar, wenn die eingesetzten Rohre zur Bildung von
: Gassen für den Dampf in einzelne Gruppen
bereits eingeteilt sind. Den Abdeckplatten läßt sich dann leicht eine solche Form geben,
ίο daß sie sich den jeweiligen Rohrgruppen anpassen,
und daß die hochstehende Kante des Rahmens als Abdichtleiste benutzt wird.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgedanke veranschaulicht, und zwar stellen
Fig. ι und 2 verschiedene Rohrdichtungsformen in einer Rohrwand nebst einer Abdeckplatte
im Kondensatordeckel dar, während Fig. 3 zeigt, wie am Rohrboden durch Winkelleisten
die einzelnen Gruppen zu einer Abdeckgruppe zusammengefaßt werden.
In dem Boden a. (Fig. 1) sind die Kühlrohre
δ, δ1, δ2, δ3 eingelassen. Die Enden der
Rohre stehen in ungleicher Länge aus dem Rohrboden heraus, und es besteht auch die
Möglichkeit, daß die Rohre durch die Spannungen etwas wandern. Die Rohre δ, δ1 werden
durch Stopf büchsverschraübungen abgedichtet, die aber ebenfalls niemals in eine
Ebene gebracht werden können, weil die Abdichtung ein verschieden starkes Anziehen
der Verschraubungen erfordert. Bei den Rohren δ2, δ3 ist angenommen, daß dieselben in den
Rohrboden eingewalzt sind. Es hätten nun auch noch andere Abdichtungsformen dargestellt
sein können, die als bekannt vorausgesetzt werden. Auch über die Mündungsöffnungen
der Rohre bzw. der Stopfbüchsverschraubungen werden die Ausgleich- oder Distanzringe c, c1, c2, c3 geschoben. Hierdurch
kommen die Rohrmündungen in eine Ebene, und die Ringe übertragen den Druck der mittels Handrades d vorzuschiebenden Abdeckplatte
e auf die Rohrwand a. Die Abdeckplatte e ist noch mit Gummi o. dgl. belegt,
so daß eine verläßliche Abdeckung erfolgt, wodurch das Wasser gezwungen wird, in den
übrigen Kondensatorrohren eine erhöhte Geschwindigkeit anzunehmen und damit eine
Spülwirkung auszuüben. Die Ringe c werden nun entweder innen mit einem Wulst versehen.
oder aber, wie bei c3 dargestellt ist,
geschlitzt, um ein genügend festes Halten auf den vorstehenden Kühlrohren zu erreichen.
In Fig. 3 ist angenommen, daß die einzelnen Rohrgruppen Gassen bilden, die sich benutzen
lassen für die Anbringung von Winkel- oder U-Eisen auf dem Rohrboden. Dadurch, daß
die U-Eisen f, f1 usw. mit den Winkeleisen g, g1
usw. Rahmen bilden, und zwar durch die hochstehenden Schenkel derselben, ist es möglieh,
die Abdeckplatten auf den Schenkeln dichten zu lassen, so daß die einzelnen Ausgleichringe
auf den Rohrenden fehlen körinen. Die U-Eisen f2, fs würden auch noch insofern
einen Fortschritt bedeuten, als sie etwaigen in die Wasserkammer eingesetzten wagerechten
Teilungswänden als Halt und Führung dienen können. Sind die Gassen nicht überall in den
Rohrgruppen vorhanden, so müßten die Scheidewände dem gewundenen Weg zwischen den
Röhren angepaßt werden, wie dieses die Gruppen- -wände h, h1 zeigen.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Reinigen von Kühlrohren an Oberflächenkondensatoren nach
Patent 262785, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Rohrboden vorstehenden Kühlrohrenden
(Verschraubungen d. dgl.) dadurch in eine Ebene gebracht werden, daß Ausgleich-
oder Distanzringe auf die Rohrmündungen geklemmt werden.
2. Ausführung nach Anspruch,1, ■ dadurch gekennzeichnet, daß statt der einzelnen
Distanzringe Rahmen um bestimmte Rohrgruppen gelegt werden, bei denen der
hochstehende Schenkel als Dichtungsleiste wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE262785T | 1912-11-26 | ||
| DE294109T | 1916-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294109C true DE294109C (de) | 1918-09-12 |
Family
ID=548706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1916294109D Expired DE294109C (de) | 1912-11-26 | 1916-02-03 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294109C (de) |
-
1916
- 1916-02-03 DE DE1916294109D patent/DE294109C/de not_active Expired
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