DE293490C - - Google Patents

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DE293490C
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bell
mallet
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cam
shaft
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DE1915293490D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
    • G01P1/10Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVs 293490 -KLASSE 746. GRUPPE
AKTIEBOLAGET SEPARATOR in STOCKHOLM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1915 ab.
Hörbare Geschwindigkeitsanzeiger, die bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit ertönen, darüber hinaus aber verstummen, sind bekannt. Sie bestehen aus um eine drehbare Welle strahlenförmig angeordneten Glocken, eieren Hämmer zwar der Zentrifugalkraft ausgesetzt werden, aber so lange durch die Wirkung der Schwerkraft gegen die Glocke schlagen, bis die Geschwindigkeit groß genug ist, die Schleuderkraft derart zu steigern, daß die Hämmer in gestreckter Stellung bleiben und der Wirkung der Schwerkraft nicht mehr zu folgen vermögen. Wenn die Empfindlichkeit solcher Glocken ein bestimmtes Mindestmaß erreichen soll, ist auch eine bestimmte radiale Ausdehnung bzw. Abmessung nötig. Abgesehen davon, daß durch schnelles Schleudern solcher Hohlkörper störende heulende Töne entstehen, läßt sich ein solcher Anzeiger wegen
•ao Raummangels nicht überall anwenden. Die vorliegende Erfindung soll diese Mängel beseitigen, indem die Glocke nicht herumgeschleudert, vielmehr als Schalenkörper um ihre Achse gedreht wird, falls sie überhaupt in Bewegung gesetzt und ferner der angehobene Glockenhammer im Laufe seiner Anschlagbewegung durch einen mit der Welle umlaufenden Auffänger untergriffen wird, wenn die Geschwindigkeit der Welle groß genug ist, dagegen freigegeben wird, wenn diese Geschwindigkeit nicht erreicht wird.
Die Zeichnungen stellen einige. Ausführungsbeispiele eines solchen Geschwindigkeitsanzeigers wie folgt dar : .
Fig. ι zeigt eine schematische Darstellung des Grundgedankens der Erfindung.
In Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Geschwindigkeitsanzeigers dargestellt.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht des Anzeigers nach Fig. 2 nach der Linie 3-3. ·
Fig. 4 ist eine Oberansicht der Teile einer anderen Ausführungsform in wagerechtem Schnitt und ,
Fig: 5 eine Hinteransicht dazu.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch eine dritte Ausführungsform nach der Linie 6-6 der Fig. 7 und . .
Fig. 7 ein Querschnitt nach der Linie 1J-J der Fig. 6.
Fig. 8 ist ein Schnitt durch eine vierte Ausführungsform nach der Linie 8-8 der Fig. 10, -
Fig. 9 ein ähnlicher Schnitt, wobei die Teile in anderer Stellung gezeigt werden, und
. Fig. 10 ein Schnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 8.
Es ist gemäß Fig. 1 1 eine Glocke, 2 deren Schlägel und 3 ein umlaufender Nocken, welcher den Schlägel von der Glocke fortbewegt.
ίο ist der Auslösepunkt dieses Nockens. 4 ist eine Verlängerung von 3, die, wenn die Geschwindigkeit über eine bestimmte Grenze steigt, den Schlägel daran verhindert, die Glocke anzuschlagen. Der Nocken ist auf der Welle A befestigt.
Bei der Benutzung dieser Vorrichtung wird der Nocken, und wenn wünschenswert, auch die Glocke, im Sinne des Uhrzeigers in Umdrehung versetzt. Dadurch wird der Schlägel in die in Fig. 1 gezeigte Lage angehoben, worauf eine weitere Bewegung der Welle den Schlägel freigibt, so daß er sich unter irgendeiner Kraftwirkung, wie z. B. dem Schwergewicht, auf die Glocke zu bewegt. Wenn, die Teile langsam genug umlaufen, wird der Schlägel gegen die Glocke anschlagen. Wenn jedoch die Teile mit einer genügend hohen Geschwindigkeit umlaufen, gelangt das Ende 4 des Nockens zwischen Schlägel und Glocke, so daß der Schlägel nicht wirken kann.
In der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung ist i1 die Glocke, 21 ein drehbar befestigter Schlägel, 31 ein Nocken mit einem einen Auslösepunkt io1 bildenden Einschnitt und einem Auffangteil 41. Nocken und Glocke sind so auf einer Welle A1 angeordnet, daß sie mit dieser umlaufen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist ähnlieh der in Fig. 1 gezeigten, indem der Schlägel 21 die Glocke anschlägt, wenn er durch den Ansatz io1 freigegeben ist und die Geschwindigkeit genügend niedrig ist, während er durch die keilförmige Nockenverlängerung aufgefangen wird, falls die Geschwindigkeit genügend hoch ist, um diese unter den Schlägel zu bringen, bevor er die Glocke anschlägt.
Bei der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform sind die bewegenden Teile in der Glocke eingeschlossen, i2 ist die Glocke, 22 ist der Schlägel, 32 ist der Nocken, welcher so angeordnet ist, daß er mit dem Wellenteil A2 umläuft. Der Schlägel ist bei 11 an dem Tragarm 12 drehbar befestigt.
Dieser Arm ragt über die Glocke hinweg und ist um die Achse des Teiles A2 beweglich angeordnet und kann in beliebiger Lage festgestellt werden. .,
Bei Veränderung der Lage des Drehpunktes 11 durch Umstellung · des Tragarmes 12 erfolgt offenbar eine Veränderung der Schwerpunktlage des Schlägels 22 derart, daß er schneller oder langsamer herunterfällt. Fällt er verhältnismäßig schnell herunter, dann muß die Glocke bzw. der Nocken eine, entsprechend längere Strecke durchlaufen, ehe die Wirkung eintritt, daß der Schlägel den Ausschnitt - des Nockens überspringt und gegen die Erhöhung 42 stößt. Mit anderen Worten, die Mindestgeschwindigkeit des Nockens muß eine verhältnismäßig größere sein, wenn die Wirkung eintreten soll, daß die Glocke zu klingeln aufhört. Fällt hingegen der Schlägel verhältnismäßig langsam herunter, dann tritt die erwähnte Wirkung offenbar schon bei einer niedrigeren Mindestgeschwindigkeit des Nockens ein. In dieser Weise kann also der Apparat durch Veränderung der Gewichtswirkung des Schlägels 22 so geregelt werden, daß er bei verschiedenen Mindestgeschwindigkeiten zur Wirkung kommt.
In der in Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform ist eine Kugel als Schlägel verwendet. Bei dieser Ausführungsform ist i3 die Glocke, 23 ist der Schlägel, 3s ist die V-orrichtung, um den Schlägel anzuheben und freizugeben, und 43 ist der Auffangteil. Die Teile 33 und 43 sind auf der Scheibe 14 befestigt. Der Teil 15 ist vorgesehen, um eine Laufbahn für die Kugel zu bilden. Die Teile 14 und 15 sind bei 16 ausgeschnitten, um einen Teil der Glocke dem Anschlag des Schlägels freizugeben, und mit der umlaufenden Welle fest verbunden.. Die Glocke ist am besten mit einem Vorsprung 17 versehen, welcher dicht an der Ansatzverlängerung bzw. dem Auffangteil 43 liegt.
Beim Benutzen dieser Ausführungsform. dreht sich die Welle im Sinne des Uhrzeigers, wie durch den Pfeil. in Fig. 7 angedeutet ist. Der den Schlägel anhebende Teil mit dem Auslöseansatz io3 hebt die Kugel 23 in die gezeichnete Lage, worauf sie niederfällt und, wenn die Geschwindigkeit genügend gering ist, die Glocke i3 oder den Vorsprung 17 oder beide anschlägt. Wenn die Geschwindigkeit genügend hoch ist und der Auffangteil 43 zwischen die Kugel und die Glocke gelangt, bevor eine Berührung mit der Glocke oder dem Knaggen 17 eintritt, erklingt die Glocke nicht.
In der Ausführungsform nach Fig. 8, 9 und 10 ist 1* die Glocke, 2i der Schlägel, 34 ein Auslöseanschlag und 4* der Auffänger. Der letztere und der Auslöseanschlag sind auf der Platte 144 angebracht und zusammen mit der Glocke an der Welle befestigt. Innerhalb der Glocke ist ein Ständer 18 mit einer ringförmigen Nut in der Nähe seines Fußes, in welcher der Stiel des Schlägels mit seiner länglichen Öffnung 19 leicht gleiten kann.
Die sämtlichen Teile drehen sich gemäß Fig. 8 und 9 nach links. Wenn sich die Teile in der in Fig. 8 gezeigten Lage befinden und . die Drehung fortgesetzt wird, wird durch die Wirkung der Schwerkraft der Schlägel mit seinem Haken 20 von dem Anschlag 34 herabgleiten, so daß er frei auf die Glocke fallen kann. Ist die Geschwindigkeit genügend hoch, dann wird der Auffänger 44 zwischen den Schlägel und die Glocke treten, bevor der
Schlägel die Glocke erreicht, und auf diese Weise das Ertönen der Glocke verhindern. Da die Teile weiter umlaufen, greift der Zapfen 21 hinter den Schlägel und bringt diesen zum Umlaufen mit den übrigen Teilen, bis er fast um i8o° gedreht worden ist. Dann fällt er nieder, so daß der Haken 20 den Teil 31 hintergreifen kann. Der Haken 20 bleibt in solchem Eingriff mit desem Teil während der nächsten halben Umdrehung der Teile, bis sie die in Fig. 8 gezeigte Lage erreichen, worauf der Arbeitsvorgang sich wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hörbarer Geschwindigkeitsanzeiger, der bis zu einem bestimmten Geschwindigkeitsgrade Glockenzeichen gibt, darüber hinaus j edoch verstummt, dadurch gekennzeichnet, daß der angehobene Glockenhammer im Laufe seiner Anschlagbewegung durch einen mit der Welle umlaufenden Auffänger Untergriffen wird, wenn die Geschwindigkeit der Welle groß genug ist, dagegen freigegeben wird, wenn diese Geschwindigkeit nicht erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1915293490D 1915-06-09 1915-08-04 Expired DE293490C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE293490X 1915-06-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE293490C true DE293490C (de) 1916-08-14

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ID=34632238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1915293490D Expired DE293490C (de) 1915-06-09 1915-08-04

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