DE293376C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
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    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/04Covers with retention means

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JKl 293376 -KLASSE 11 e. GRUPPE
Zusatz zum Patent 285530.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1914 ab. Längste Dauer: 23. August 1928.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Aktendeckelumschlages nach Patent 285530 und besteht darin, daß der Schnurzug an einem, z. B. am Hinterdeckel, etwa in der Mitte des oberen oder unteren Randes befestigt ist, durch Ösen oder Ausschnitte am oberen und vorderen Rande des anderen Deckels, z. B. des Vorderdeckels, geführt und mittels einer Klemmvorrichtung am unteren Rande des gleichen Deckels derart festgelegt wird, daß ein Verschluß aller offener Seiten des Umschlages erfolgt.
Zufolge dieser Schnuranordnung entfällt gegenüber jener des Hauptpatentes der bei dieser notwendige um den Umschlagrücken laufende, entbehrliche Teil des Schnurzuges, wodurch bei gleichbleibender Wirkung eine Vereinfachung der Einrichtung erzielt wird.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise
ao Ausführungsformen eines derartigen Aktendeckelumschlages in Fig. ι und 3 geöffnet und in Fig. 2 und 4 geschlossen dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist der Hinterdeckel «am oberen Rande, etwa in der Mitte, mit einer durch eine Öse verkleideten Lochung b1 versehen, in der die am Umschlag verbleibende Schnur g befestigt, z. B. festgeknüpft ist. Diese ist von hier aus am Deckelinnern zum Loch b des Vorderdeckels a1 entlang geführt, durch ersteres hindurchgezogen, an der Außenseite des Deckels entlang zu einem, nächst dem äußeren Umschlagrand angebrachten Hilfsloch 0 geführt, durch dieses nach innen gezogen und dann durch die etwa in der Mitte des Deckelrandes angebrachte Lochung e wieder nach außen geführt. Das Ende h der Schnur g ragt frei nach unten.
Am vorderen Deckel a1 ist außen, etwa in der Mitte des unteren Randes, irgendeine Klemmvorrichtung angebracht, mittels welcher das Ende h der Umschnürung nach dem Verschnüren des Umschlages gegen Lösen gesichert werden kann. Diese Klemmvorrichtung besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer Scheibe ft, die mittels einer öse ο. dgl. so vorn auf dem Deckel a1 befestigt ist, daß. zwischen diesem und der Scheibe ein enger Spaltraum zum Einführen des Schnurendes entsteht.
Wenn der offene Umschlag mit Hilfe der Umschnürung verschlossen werden soll, so wird am Schnurende h nach dem Zuklappen des Umschlages so lange gezogen, bis die Schnur gestrafft ist, worauf man das von der Rückseite des unteren Deckelblattes nach vorn kornmende Schnurende h ein- oder mehrmals um den Kern der Klemmscheibe p wickelt, wodurch die Verschnürung festgeklemmt und gegen" selbsttätiges Lösen gesichert ist. Dadurch ist der Aktendeckel sowohl am oberen und unteren, als auch am seitlichen Rande so umfaßt, daß beide Deckel miteinander verbunden sind, wodurch der Umschlag an allen drei Seiten verschlossen ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 ist die Schnur g ebenfalls am Hinterdeckel im Loch b1 befestigt, hängt hier aber frei herab, da die Lochung δ des vorderen Deckels a1 entfällt. Statt dessen sind die beiden seitlichen Ränder des Umschlages etwa in der Mitte mit mehreren Kerben r versehen. Der Vorderdeckel besitzt außen am unteren Rande wieder ein Klemmorgan, z. B. die Klemmscheibe p.
Beim Verschnüren des zusammengeklappten Umschlages (Fig. 4) wird die Schnur oben von rückwärts nach vorn, dann am Vorderdeckel a1 schräg nach abwärts gegen den äußeren Deckelrand gezogen, durch eine der Kerben r (je nach der Masse im Umschlag weiter unten oder oben) nach rückwärts, dann hier am Umschlag wieder zur Klemmvorrichtung f geführt und nach vorn gezogen, worauf man das Ende h, wie oben angegeben, festklemmt. Dadurch ist der Um- schlag an allen offenen Deckelseiten von vorn nach rückwärts umfaßt und gegen Öffnen gesichert.
Es kann auch die Anordnung der Umschnürung so getroffen werden, daß diese am unteren Deckelrand befestigt und die Klemmvorrichtung oben und außen am vorderen Deckelblatt angebracht ist.
An Stelle der Kerben r könnten auch Ösen in den Deckeln a, a1 vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Aktendeckelumschlag mit einer an ihm verbleibenden Umschnürung nach Patent 285530, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnurzug (g) an dem einen der Deckel, z. B. am Hinterdeckel (α), etwa in der Mitte des oberen oder unteren Randes' befestigt ist, durch ösen oder Ausschnitte (δ, ο, e, r) am oberen und vorderen Rande des anderen Deckels, z. B. des Vorderdeckels (a1), geführt und mittels einer Klemmvorrichtung (p) am unteren Rande des gleichen Deckels derart festgelegt wird, daß ein Verschluß aller offenen Seiten des Umschlages erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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