DE2932848C2 - Seifenspender für Flüssigseifen - Google Patents
Seifenspender für FlüssigseifenInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
- A47K5/00—Holders or dispensers for soap, toothpaste or the like
- A47K5/06—Dispensers for soap
- A47K5/12—Dispensers for soap for liquid or pasty soap
- A47K5/1202—Dispensers for soap for liquid or pasty soap dispensing dosed volume
- A47K5/1204—Dispensers for soap for liquid or pasty soap dispensing dosed volume by means of a rigid dispensing chamber and pistons
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Seifenspender für Flüssigseifen mit einem an einer Wand befestigbaren
Grundrahmen, an dem eine aus Seifenbehälter, Ausflußvorrichtung und Griffhebel zur Betätigung eines
Förderkolbens der Ausflußvorrichtung gebildete Baugruppe angeordnet ist wobei der Griffhebel schwenkbar
an der Baugruppe angelenkt ist
Bekannte Ausführungen solcher Seifenspender sind, was ihre Bedienbarkeit als auch ihre Funktion anlangt
noch nicht optimal. Aus dem DE-GM 18 62 521 ist eine Vorrichtung zum Abgeben pastenförmigen, sahneähnlichen
oder flüssigen Materials bekannt bei der mit einem an einer Wand befestigtem Grundrahmen, an dem eine
aus Materialbehälter, Ausflußvorrichtung un^ Griffhebel
zu Betätigung eines Förderkolbens der Ausflußvorrichtung gebildete Baugruppe angeordnet ist Bei dieser
Vorrichtung ist der Griffhebel schwenkbar an der Baugruppe angelenkt Das untere Ende des Griffhebels
ragt hierbei nach unter über den Abgabekopf hinaus, so daß man mit der Innenseite der Finger einer Hand
hinter den Griff greifen kann, um ihn nach vorne zu ziehen. Es ist somit notwendig zur Abgabe des Materials
den Griffhebel anzufassen, was nicht nur als unangenehm empfunden wird, sondern auch unhygienisch ist
Aus dem EP 00 02 183 ist ein Seifenspender bekannt der federnd an einem Grundrahmen gelagert ist Diese
Lagerung besteht aus einem schräg nach oben verlaufenden hohlen Lagerzapfen. In den Lagerzapfen
greift ein kolbenartiges Bauteil des Seifenspenders ein, welches mit der Grundplatte über eine Spiralfeder
verbunden ist Dieser Seifenspender hat den Nachteil, daß bei einer seitlich angreifenden Dj uckkraft etwa im
Bereich des Gehäuserandes, ein Verkanten eintritt
Aus dem DE-Gbm 17 44 982 ist ein Seifenspender bekannt, dessen Seifenbehälter und Ausflußvorrichtung
eine starre Einheit bilden. Die Betätigungseinrichtung besteht im wesentlichen aus einem Kolben, dessen eines
Ende aus der Betätigungseinrichtung ragt und zur Seifenabgabe teleskopartig eingeschoben wird. Dieser
Seifenspender hat den Nachteil, daß die Betätigungseinrichtung stangenartig weit aus dem Spender herausragt
und somit eine Behinderung darstellt.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Seifenspender der gattungsgemäßen Art zu schaffen,
der, unter Vermeidung der NacnWrle der bekannten Spendereinrichtungen, einfach und hygienisch bedienbar
ist und der unabhängig von der Betätigungskraft konstante Seifenmengen spendet. Darüber hinaus soll
das Gerät robust und betriebssicher aufgebaut sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß bei einem gattungsgemäßen Seifenspender
die Baugruppe, wie an sich bekannt, federnd am Grundrahmen gelagert ist und daß die Lagerung eine
Schwenklagerunp. um eine im wesentlichen parallel zur Ebene des Grundrahmens ausgerichtete Schwenkachse
ist, wobei im Bewegungsweg des Griffhebels ein Anschlag am Grundrahmen angeordnet ist, der bei
Schwenkung der Baugruppe gegenüber den Grundrahmen eine Schwenkung des Griffhebels gegenüber der
Baugruppe bewirkt.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäß ausgebildeten Seifenspenders besteht darin, daß für die
Bedienung des Geräts ein Anfassen des Grifihebels nicht mehr notwendig ist, sondern der Seifenspender in
der Weise betätigt werden kann, daß von vorne Druck auf die Baugruppe, die im allgemeinen in einem Gehäuse
untergebracht sein wird, ausgeübt wird. Dieser Druck kann vorzugsweise mit dem Ellbogen ausgeführt
werden, da praktisch die gesamte Vorderfläche des Seifenspenders als Betätigungsfläche zur Verfügung
steht. Die Möglichkeit einer Betätigung unmittelbar am Griffhebel verbleibt außerdem.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin-
dung erfolgt die schwenkbare Lagerung der Baugruppe am Grundrahmen in der Weise, daß die Baugruppe an
einer einstückig mit dem Grundrahmen ausgebildeten Federlasche aus elastischem Kunststoff befestigt ist
Diese Ausbildung, bei der auf ein Gelenk verzichtet werden kann, stellt eine besonders einfache und robuste
Lösung dar.
Eine veitere Ausbildung der Erfindung besteht darin,
daß der Griffhebel in seinen Schwenklagern seitlich positionierbar gelagert ist und an der Baugruppe für den
Griffhebel verschiedene Anschläge vorgesehen sind, die je nach seitlicher Positionierung des Griffhebels eine
unterschiedliche große Schwenkbewegung des Griffhebels gegenüber der Baugruppe zulassen. Hierdurch wird
erreicht daß der vom Grifihebel unmittelbar betätigte Förderkolben je nach der Schwenkbewegung des
Griffhebels ein unterschiedliches Hubvolumen erfährt so daß durch die seitliche Einstellung des Griffhebels die
ausgegebene Seifenmenge eingestellt werden kann.
Von den weiteren Ausbildungen der Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen 4 bis 8 aufgezeigt sind, ist
noch die Ausbildung gemäß Patentanspruch 6 hervorzuheben, mit der ein Nach tropfen des Seifenspenders nach
erfolgter Betätigung mit Sicherheit vermieden wird, indem der Ventilkörper bei zurückgehendem Föiderkolben
im Saugkanal zurückgleitet und dadurch ein etwa an der Auslaßdüse des Seifenspenders hängender
Tropfen eingesaugt wird.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen Seifenspender,
F i g. 2 einen weiteren Querschnitt in dem die Befestigung der Baugruppe am Grundrahmen gezeigt
ist,
F i g. 3a einen Querschnitt durch den Seifenbehälter des Seifenspenders entsprechend F i g. 1 und
F i g. 3b einen Schnitt durch den Seifenspende- gemäß Schnittlinie Uli) aus Fig.3a, mit eingesetztem Griffhebel.
In der Querschnittsdarstellung eines Seifenspenders
nach F i g. 1 ist ein Grundrahmen, mit dem er an einer Wand anliegt und befestigt wird, mit 15 bezeichnet. Am
Grundrahmen 15 ist eine einen Seifenbehälter 1, eine Ausflußvorrichtung mit Ventilgehäuse 3, einen Förderkolben
6, eir.j Auslaßdüse 8 und einen Griffhebel 13 umfassende Baugruppe angeordnet. Zur Abdeckung der
Baugruppe mit den vorbezeichneten Einzelteilen dient eine Haube 14, die im gezeichneten Ausführungsbeispiel
abklappbar in Schwenkla&irn 24 an der Baugruppe
angelenkt und mittels Schnapper 20 gesichert ist. Die Lagerung de; Griffhebels 13 an der Baugruppe erfolgt
in Schwenklagern 33.
Einzelheiten der Lagerung des Griffhebels 13 an der Baugruppe sind aus F i g. 3b zu erkennen. Der
Griffhebel 13 weist überlange Lagerzapfen auf, die in entsprechende Lagerbohrungen des Seifenbehälters 1
hineinragen. Dadurch ist der Griffhebel 13 in den Schwenklagern 33 seitlich positionierbar. Ais Sicherung
gegen seitliches Verschieben können einseitig Distanzbuchsen vorgesehen sein. Diese seitliche Positionierung
d'ent einer Einstellung des Schwenkweges des Griffhebels 13 gegenüber der Baugruppe und damit einer
Einstellung des gewünschten Fördervolumens des Förderkolbens 6. In Fig. 3b sind Anschläge 23a, 23b und
23c am Seifenbehälter 1 vorgesehen, mit denen je nach seitlicher Positionierung drr Griffhebel 13 mit seinen
Konsolen zusammenwirkt In F i g. 3b ist der Griffhebel 13 in seiner mittleren Position dargestellt wie er gerade
an den Anschlägen 236 anliegt Diese Stellung entspricht einem mittleren Schwenkweg des Griffhebels
13. Die Anschläge 23a lassen einen geringeren Schwenkweg zu, d. h. sie entsprechen einem minimalen
Fördervolumen des Förderkolbens 6, während die Anschläge 23c die im gezeichneten Ausführungsbeispiei
mit einer Wandung des Seifenbehälters 1 zusammenfal-Jen, einem maximalen Schwenkweg des Griffhebels 13
und damit einem maximalen Fördervolumen des Förderkolbens 6 entsprechen.
Die schwenkbare Lagerung der Baugruppe am Grundrahmen 15 wird in Fig.2 veranschaulicht Der
Grundrahmen 15 weist eine einstückig mit ihm verbundene Federlasche 25 auf, mit der die Baugruppe
verschraubt ist Die Endstellungen der Federlasche 25 mit der an ihr befestigten Baugruppe sind in Fig.2
angedeutet und werden einerseits durch einen hakenförmigen
Anschlag 9, andererseits durch die Grundplatte des Grundrahmens 15 bestimmt Der C riffhebel 13, von
dem in F i g. 2 nur der Lagerpur.kt 33 ar. der Baugruppe
und das untere Ende dargestellt sind, liegt ständig an einem Anschlag 17 des Grundrahmens an, so daß er von
dieser Stellung aus nur von der Haltewand weg nach vorne in Pfeilrichtung gezogen werden kann. Wie aus
F i g. I erkennbar, erfolgt jedoch eine Schwenkbewegung des Griffhebels 13 relativ zur Baugruppe dann,
wenn von vorne auf die Haube 14 in Richtung zur Haltewand entsprechend Pfeil χ ein Dnick ausgeübt
wird und damit die gesamte Baugruppe eine Schwenkbewegung, wie in Fig.2 angedeutet, ausführt, da der
Griffhebel 13 am Grundrahmen 15 anliegt und demzufolge dem Grundrahmen gegenüber keine Relativbewegung
ausführt
Entweder durch eine Zugbewegung am Griffhebel 13 entsprechend der in Fig.2 angezeigten Pfeilrichtung
oder durch eine Schwenkbewegung entsprechend Pfeilrichtung χ der gesamten Baugruppe wird der
Förderkolben 6 entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 12 in das Ventilgehäuse 3 hineingedrückt. Die sich im
Förde raum befindliche Seifenflüssigkeit drückt eine Ventilkugel 19, die an einem Ventilkolben 18 anliegt,
entgegen der Kraft einer Druckfeder von einem Ventilsitz 4 weg in Richtung nach unten. Oa die
Ventilkugel 19 und der Ventilkolben 18 jedoch in einem Saugkana! gleiten, wird ein Durchtrittsquerschnitt für
die Seifenflüssigkeit erst dann freigegeben, wenn die Ventilkugel 19 die Unterkante des Saugkanals 5 erreicht
hat und aus dem Saugkanal 5 herausgedrückt wird. Die Seifenflüssigkeit kann dann in die darunter befindliche
Kammer und von dort durch die Auslaßdüse 8 ausströmen. Sobald der Förderkolberi 6 seinen unteren
Totpunkt im Ventilgehäuse 3 erreicht hat und sich wieder rückwärts bewegt, gleiten die Ventilkugel 19 und
der Ventilkolben if unter der Einwirku.i« einer
Ventilfeder im Saugkana! 5 zurück bis die Vcntilkugel 19 am Ventilsitz 4 aufsitzt. Hierdurch wird eine Saugwirkung
auf die Auslaßdüse 8 ausgeübt, so daß ein etwa in der Auslaßdüse hänoender Seifentropfen eingesaugt
wird. Anstelle des aus Ventilkugel 19 und Ventilkolben 18 gebildeten zweiteiligen Ventilkörpers kann auch nur
eine Ventilkugel oder nur ein Ventilkolben vorgesehen sein. Nach dem Aufsitzen der Ventilkugel 19 auf dem
Ventilsitz 4 öffnet das federbelastet!; Einlaßventil 10 infolge des weiteren Zurückgohens des Förderkolbens
f, so daß Seifenflüssigkeit aus dem Seifenbehälter 1 in
den Förderraum 7 nachfließen kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Seifenspender für Flüssigseifen mit einem an einer Wand befestigbaren Grundrahmen, an dem
eine aus Seifenbehälter, Ausflußvorrichtung und Griffhebel zur Betätigung eines Förderkolbens der
Ausflußvorrichtung gebildete Baugruppe angeordnet ist, wobei der Griffhebel schwenkbar an der
Baugruppe angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Baugruppe, wie an sich t0
bekannt, federnd am Grundrahmen (15) gelagert ist und daß die Lagerung eine Schwenklagerung um
eine im wesentlichen parallel zur Ebene des Grundrahmens (15) ausgerichtete Schwenkachse ist
wobei im Bewegungsweg des Griffhebels (13) ein ^ Anschlag (17) am Grundrahmen (15) angeordnet ist,
der bei Schwenkung der Baugruppe gegenüber dem Grundrahmen (15) eine Schwenkung des Griffhebels
(13) gegenüber der Baugruppe bewirkt
2. Seifenspender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß die Baugruppe an einer einstückig mit dem Grundrahmen (15) ausgebildeter Federlasche
(25) aus elastischem Kunststoff befestigt ist
3. Seifenspender nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Griffhebei
(13) in seinen Schwenklagern (33) seitlich positionierbar gelagert ist uwi an der Baugruppe für
den Griffhebel verschiedene Anschläge (23a, b, c) vorgesehen sind, die je nach seitlicher Positionierung
des Griffhebels (13) eine unterschiedlich große Schwenkbewegung des Griffhebels gegenüber der
Baugruppe ~ulassen.
4. Seifenspender lach cVn Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Förderkolben (6) sr.'ttels einer Rückstellfeder
(12) in ständigem Kontakt mit dem Griffhebel (13) gehalten wird.
5. Seifenspender nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausflußvorrichtung
in an sich bekannter Weise einen Förderraum (7) mit je einem federbelasteten Ein- und Auslaßventil
(10,11) umfaßt
6. Seifenspender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Auslaßventil (11) einen in einem Saugkanal (5) gleitend geführten federbelasteten
Ventilkörper (18, 19) aufweist wobei der Durchtrittsquerschnitt des Auslaßventils (11) im
Saugkanal (5) in solcher Entfernung vom Ventilsitz (4) angeordnet ist, daß er erst nach einem
vorbestimmten Leerhub des Ventilkörpers (18, 19) freigegeben wird.
7. Seifenspender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper in an sich
bekannter Weise eine Kugel (19) oder ein Kolben (18) ist.
8. Seifenspender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkörper zweiteilig
ausgeführt ist, nämlich mit Kugel (19) und Kolben (18).
60
Priority Applications (4)
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