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Die
Erfindung betrifft allgemein Vorrichtungen, die einen Anwender unterstützen, wenn
er eine Pumpsprühvorrichtung
betätigt,
und insbesondere eine Betätigungsvorrichtung,
die einem Anwender ermöglicht,
eine Pumpsprühvorrichtung
als Hebel- oder Drücker-Sprühvorrichtung
zu betätigen,
indem sie einen Hebel bereitstellt, der die Pumpsprühvorrichtung betätigt, wenn
er gedrückt
oder gezogen wird.
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Es
besteht ein Bedarf an einer Vorrichtung, die eine Pumpsprühvorrichtung
oder eine Zerstäuber-Sprühvorrichtung
in eine Hebel- oder Drücker-Sprühvorrichtung
verwandeln kann und ermöglicht,
daß die
Sprühvorrichtung
einfach ergriffen werden kann und die Inhhalte der Pumpsprühvorrichtung einfach
aus ihren Innenraum ausgestoßen
werden können.
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Eine
herkömmliche
Pumpsprühvorrichtung stellt
zwar ein Mittel zum direkten Abgeben ihrer Inhalte bereit, solche
Pumpsprühvorrichtungen
und Zerstäuber-Sprühvorrichtungen
können
aber von älteren
Menschen, von behinderten Menschen und von kleinen Kindern aufgrund
der Konfiguration der Pumpe, die sich am oberen Ende des Spenders
befindet, nur schwer gehandhabt werden. Solche Pumpmechanismen erfordern
außerdem
einen ausreichenden Grad an manueller Fertigkeit und die Fähigkeit des
Anwenders, einen oder zwei Finger zu verwenden, um die Pumpe zu
betätigen,
während
er den Pumpspender mit der restlichen Hand festhält. Wenn eine Person keinen
festen Griff hat oder ihre einzelnen Finger nicht gezielt verwenden
kann, kann der Pumpvorgang eine schwierige und anstrengende Aufgabe
sein.
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Im
Stand der Technik gibt es eine Vorrichtung zum Abgeben von Chemikalien
aus einem mit Druck beaufschlagten Behälter, die aus dem US-Patent 4.402.430
an Fox u. a. bekannt ist. Diese Vorrichtung ist für eine von
Hand gehaltene Halterung entworfen, die ein Gehäuse besitzt, das darin Chemikalienbehälter hält. Das
Gehäuse
besitzt an einem Ende eine Öffnung
und einen beweglichen Rahmen, der sich in dem Gehäuse frei
bewegt. In den Rahmen wird ein Chemikalienbehälter so eingesetzt, daß er durch
die Öffnung
in das Gehäuse
gleitet. Ein Ventil an einem Ende des Rahmens ist dazu vorgesehen,
den Behälter
zu ergreifen und die darin befindlichen Inhalte abzugeben. Am Gehäuse ist
ein Hebel angelenkt, der den Chemikalienbehälter in einer verhältnismäßig festen
Position hält,
wobei der Rahmen durch das Gehäuse
bewegt wird, wodurch ein Ventil in einen Eingriff mit dem Chemikalienbehälter bewegt
wird, so daß die
In halte des Chemikalienbehälters
hieraus abgegeben werden.
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Die
Vorrichtung von Fox schafft zwar ein Mittel zum Abgeben der Inhalte
eines Chemikalienbehälters
unter Verwendung eines Hebelmechanismus, die Inhalte werden jedoch
nicht durch einen herkömmlichen
Pumpspender abgegeben. Außerdem könnte der
Zusammenbau der Spendeeinheit aufgrund der Tatsache, daß der Chemikalienbehälter in dem
Rahmen und dann in der Halterung angeordnet werden muß, für Personen
die an Arthritis erkrankt sind oder ihre Hände nur eingeschränkt bewegen können, oder
für Personen,
die eine begrenzte manuelle Fertigkeit besitzen, aufwendig und schwierig sein.
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Die
Vorrichtung von Fox sieht keine alternative Form der Betätigung eines
herkömmlichen
Pumpspenders vor, wie dies die Erfindung tut. Die Vorrichtung von
Fox schafft lediglich einen Mechanismus zum Entleeren der Inhalte
eines Chemikalienbehälters.
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Aus
der
DE 196 10 456
A1 , gegenüber
der der Anspruch 1 abgegrenzt ist, beschreibt eine Austragvorrichtung,
die ein Außengehäuse mit
Austragstutzen zur Aufnahme eines Medienspeichers mit Schubkolbenpumpe
aufweist. Das Gehäuse
enthält eine
gegenüber
dem Pumpenstößel bewegbare Handhabe.
Durch deren Betätigung
wird die Pumpe untersetzt betrieben, um das Medium aus ihr durch die
Auslaßöffnung auszutragen,
wenn der Pumpspender durch eine manuelle Bewegung der bewegbaren
Handhabe hin- und herbewegt wird. Dadurch ergibt sich eine sehr
sichere und leichte Handhabung der Austragvorrichtung.
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zu schaffen,
die eine herkömmliche Pumpsprühvorrichtung
in eine Hebel- oder Drücker-Sprühvorrichtung
verwandelt, wodurch für
einen Anwender die Betätigung
der Pumpsprühvorrichtung erleichtert
wird.
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Eine
weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen,
die eine herkömmliche Pumpsprühvorrichtung
für Anwender,
die Behinderungen haben oder eine Pumpsprühvorrichtung durch herkömmliche
Pumpbewegungen nicht betätigen
können,
ergonomischer macht.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Betätigungsvorrichtung
mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
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Die
bevorzugte Betätigungsvorrichtung
der Erfindung zum manuellen Betätigen
von Pumpsprühvorrichtungen
besitzt ein Gehäuse,
das mehrere Teile aufweist. Ein erster Teil des Gehäuses ist
mit einem zweiten Teil des Gehäuses über einen
Kragen verbunden. Das Gehäuse
umschließt
einen Pumpspender vollständig
und besitzt in der Nähe
der Düse des
Pumpspenders eine Öffnung,
die auf die Düse ausgerichtet
ist und das Aussprühen
der Inhalte des Pumpspenders durch die Düse und durch die Öffnung auf
das Ziel ermöglicht.
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An
dem Gehäuse
ist ein Hebel gelenkig angebracht, der einen Beinabschnitt besitzt,
der das Drücken
oder Ziehen des Hebels einfacher macht. Der Hebel besitzt außerdem wenigstens
einen Arm, der an einer ringförmigen
Schulter an der Einfassung des Pumpspenders anliegt, so daß der Arm
dann, wenn der Hebel betätigt
wird, den Pumpspender dazu veranlaßt, sich in bezug auf seinen
Pumpkolben zu verschieben, um dadurch die Entleerung eines Sprühprodukts
auf das beabsichtigte Ziel zu bewerkstelligen.
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Weitere
Ausgestaltungen, Vorteile und neue Merkmale der Erfindung sind der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit
den beigefügten
Abbildungen zu entnehmen.
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1 ist
eine Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung
der Erfindung;
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2 ist
eine Rückansicht
der Vorrichtung von 1, in der der Hebel weggelassen
ist, um die Darstellung übersichtlicher
zu machen;
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3 ist
eine Ansicht ähnlich
wie 1, wobei das Gehäuse der Betätigungsvorrichtung im vertikalen
Schnitt dargestellt ist und der Hebel sich in einer Ruheposition
befindet;
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4 ist
eine Ansicht ähnlich
wie 3, in der jedoch der Hebel betätigt ist;
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5 ist
eine Querschnittsansicht des oberen Abschnitts der Betätigungsvorrichtung
längs der Linie
5–5 in 4;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht des Hebels der Betätigungsvorrichtung der Erfindung.
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Wie
in 1 gezeigt ist, umfaßt die allgemein mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnete
Betätigungsvorrichtung
für manuell
betätigte
Pumpspender ein Gehäuse 10 mit
einem ersten Teil 20, das über einen Kragen 30 mit
einem zweiten Teil 40 verbunden ist. Der Kragen 30 ist
mit dem zweiten Teil 40 über eine Nut 200 und
einen hierzu passenden ringförmigen
Wulst 210 (wie in den 3 und 4 gezeigt ist)
durch Einrasten verbunden. Wenn der erste Teil 20 mit dem
zweiten Teil 40 verbunden ist, besitzt jeder Teil einen
Abschnitt, der sich nach außen
erstreckt und Anbringungsmittel 60 bildet. Am Gehäuse 10 ist
ein Hebel 50 durch die Anbringungsmitteln 60 gelenkig
angebracht.
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Der
erste Teil 20 des Gehäuses 10 ist
so beschaffen, daß er
um einen herkömmlichen
Pumpspender 100 wie etwa eine Pumpsprühvorrichtung oder eine Zerstäuber-Sprühvorrichtung 100 paßt und diese
umgibt. Der erste Teil 20 besitzt einen oberen Abschnitt 70,
einen mittleren Abschnitt 80 und einen unteren Abschnitt
oder Kragen 30.
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Der
obere Abschnitt 70 besitzt eine Form, die zu jener des
Kolbenkopfes 170 der Pumpsprühvorrichtung 100 komplementär ist. In
der bevorzugten Ausführungsform
besitzt der obere Abschnitt 70 einen kleineren Durchmesser
als der mittlere Abschnitt 80, außerdem ist eine Seite 260 angewinkelt.
Die angewinkelte Seite 260 des oberen Abschnitts 70 trägt dazu
bei, den ersten Teil 20 des Gehäuses 10 an einem bestimmten
Ort oder in einer bestimmten Orientierung in bezug auf die Pumpsprühvorrichtung 100 zu
halten. Herkömmliche
Pumpsprühvorrichtungen 100 besitzen
typischerweise an einer Seite des Kopfes 170 eine Düse 240 und
sind auf der gegenüberliegenden
Seite des Kopfes 170 in der Weise angewinkelt, daß sich eine
ausgesparte bequeme Fläche für einen
Finger ergibt, der darauf drückt,
wenn mit der Sprühvorrichtung 100 gepumpt
werden soll. Wie im Stand der Technik wohlbekannt ist, besitzt die Pumpsprühvorrichtung
einen Kolbenkopf 170, der in bezug auf den Mittelabschnitt
oder Kragen 180, der von einer Umschließungseinfassung 190 nach
oben steht, manuell hin und her bewegt werden kann. Dadurch wird
ein flüssiges
Produkt auf das Ziel gesprüht,
wenn der Kolben hin und her bewegt wird.
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Da
erfindungsgemäß der obere
Abschnitt 70 des ersten Teils 20 des Gehäuses 10 einen ähnlichen Umriß wie der
Kopf 170 der Pumpsprühvorrichtung 100 besitzt,
ist in dem oberen Abschnitt 70 eine Öffnung 90 angeordnet,
die auf die Düse 240 der
Pumpsprühvorrichtung 100 ausgerichtet
ist und sich in deren Nähe
befindet, wenn sich die angewinkelte Seite 260 in der Nähe des angewinkelten
Abschnitts des Kopfs 170 des Pumpspenders 100 befindet.
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Der
mittlere Abschnitt 80 des ersten Teils 20 des
Gehäuses 10 besitzt
ebenfalls einen kleineren Durchmesser als der Kragen 30,
es können
jedoch verschiedene Größen und
Formen vorgesehen sein, solange sie sich an den Umriß des darunterliegenden Pumpspenders 100 anpassen.
Beispielsweise könnten
der obere Abschnitt 70 und der mittlere Abschnitt 80 den
gleichen Durchmesser besitzen, wenn der Pumpspender 100 so
geformt ist.
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Der
Durchmesser des oberen Abschnitts 70 ist etwas größer als
der Kopfabschnitt 170 des Pumpspenders 100, so
daß der
obere Abschnitt 70 des ersten Teils 20 eng um
den Kopf 170 des Pumpspenders 100 aufgesetzt werden kann,
um den Kopf 170 einzuschließen, wobei die Öffnung 90 des
ersten Teils 70 auf die Düse 240 des Pumpspenders 100 ausgerichtet
bleibt.
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Der
Kragen 30 des ersten Teils 20 des Gehäuses 10 besitzt
einen größeren Durchmesser
als der zweite Teil 40 des Gehäuses 10, so daß der Kragen 30 auf
dem offenen Ende 230 des zweiten Teils 40 sicher
befestigt ist und der ringförmige
Wulst 210 des Kragens 30 in die Nut 200 des
zweiten Teils 40 paßt,
wodurch der erste Teil 20 und der zweite Teil 40 aneinander
befestigt sind.
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Außerdem ist
der erste Teil 20 der Erfindung, der in den Figuren dargestellt
ist, so gezeigt, daß er sich über dem
zweiten Teil 40 befindet, es kann jedoch in Betracht gezogen
werden, daß der
erste Teil 20 tatsächlich
so beschaffen ist, daß er
in den zweiten Teil 40 paßt, alternativ könnten der
erste Teil 20 und der zweite Teil 40 nebeneinander
angeordnet sein und in einer vertikalen Ebene statt in der in 1 gezeigten
horizontalen Ebene (greiferartig) eingerastet sein.
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Am
unteren äußeren Umfang
des ersten Teils 20 befindet sich wenigstens ein Führungsarm 62 (2 und 5),
der damit einteilig ausgebildet ist und ein Ende besitzt, das vom
ersten Teil 20 hakenförmig
vorsteht und eine Seite eines Anbringungsmittels 60 bildet.
Jeder erste Führungsarm 62 ist
mit einem entsprechenden ähnlichen
zweiten Führungsarm 64,
der sich am äußeren Abschnitt
des zweiten Teils 40 des Gehäuses 10 am offenen
Ende 220 befindet, passend verbunden.
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Wenn
der erste Teil 20 mit dem zweiten Teil 40 verbunden
ist, liegen die ersten Führungsarme 62 passend
an den zweiten Führungsarmen 64 an
und bilden eine Drehzapfenführung 66 mit
einer Mittelachse A–A
(in 5 gezeigt), um die sich der Hebel 50 dreht.
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Der
Hebel 50, der in 6 im einzelnen
gezeigt ist, besitzt wenigstens einen Drehzapfen 140, der
vom Körper 150 nach
außen
vorsteht. In der bevorzugten Ausführungsform besitzt der Hebel 50 zwei
Drehzapfen 140, wovon sich je einer auf jeder Seite des
Körpers 150 des
Hebels 50 befindet. Jeder Drehzapfen 140 ist in
einer entsprechenden Drehzapfenführung 66 angebracht,
wenn die Betätigungsvorrichtung 1 vollständig zusammengefügt ist,
wodurch eine Schwenkachse gebildet ist, um die sich der Hebel 50 dreht.
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Der
Körper 150 des
Hebels 50 ist mit einem Bein 160 angewinkelt verbunden.
Der Winkel kann zwar variieren, in der vorliegenden Ausführungsform ist
der Körper 150 mit
dem Bein 160 unter einem Winkel, der etwas größer als
90 Grad ist, einteilig ausgebildet.
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Der
Körper 150 des
Hebels 50 besitzt außerdem
mehrere Arme 130, die hiervon abstehen und zu dem Bein 160 ebenfalls
angewinkelt sind. In dieser Ausführungsform
sind zwei Arme 130 vorgesehen, wovon sich je einer auf
jeder Seite des Körpers 150 befindet,
so daß sich
ein Arm 130 auf jeder Seite des Pumpspenders 100 befindet,
wie in 5 gezeigt ist, wenn die Betätigungsvorrichtung 1 vollständig zusammengebaut
ist. Es kann jedoch in Betracht gezogen werden, daß jede gewünschte Anzahl
von Armen 130, die entweder gerade wie gezeigt oder aber
gekrümmt
sind, vorhanden sind.
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Die
Arme 130 stehen in den Innenraum der zusammengefügten Betätigungsvorrichtung 100 durch
entsprechende Armschlitze 270, die in 2 gezeigt
sind, vor.
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Der
Armschlitz 270 kann eine einzige Öffnung für alle Arme 130 oder
mehrere Öffnungen
im Gehäuse 10 wie
gezeigt umfassen, wovon jede einem einzelnen Arm 270 entspricht.
Der Armschlitz 270 kann sich auch zwischen den Drehzapfenführungen 60 auf
einer Seite der Betätigungsvorrichtung 1 befinden.
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Jeder
Arm 130 verläuft
durch den Armschlitz 270, so daß er unter dem Verschluß 190 des
Pumpspenders 100 und in deren Nähe angeordnet ist, wie in 5 gezeigt
ist. Das untere Ende des Verschlusses 190 besitzt einen
ringförmigen
Rand 250, der an der oberen Oberfläche jedes Arms 130 anliegt.
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Wenn
das Bein 160 des Hebels 50 geschwenkt wird, dreht
sich der Hebel 50 an dem Drehzapfen 140, wodurch
die Arme 130 dazu veranlaßt werden, sich nach oben zu
bewegen, wodurch der ringförmige
Rand 250 des Verschlusses 190 nach oben gedrückt wird
und der Pumpmechanismus in dem Pumpspender 100 betätigt wird.
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Die 3 und 4 zeigen
den zweiten Teil 40 des Gehäuses 10, der ein offenes
oder erstes Ende 220 und ein geschlossenes oder zweites
Ende 230, das sich gegenüber dem offenen Ende 220 befindet,
besitzt.
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Das
offene Ende 220 des zweiten Teils 40 besitzt um
seinen äußeren Umfang
einen äußeren ringförmigen Wulst 210,
der in eine Nut 200 paßt,
die sich um den inneren Umfang des Kragens 30 erstreckt.
Wenn der erste Teil 20 des Gehäuses 10 am zweiten
Teil 40 des Gehäuses 10 einrastet,
wird der Wulst 210 in die Nut 200 geschoben und
verriegelt den ersten Teil 20 mit dem zweiten Teil 40,
wodurch ein hohler Innenraum erzeugt wird, in dem ein Pumpspender 100 aufgenommen
werden kann. Die Verbindung des ersten Teils 20 und des
zweiten Teils 40 befestigt außerdem den ersten Führungsarm 62 in
einer Position in der Nähe
des zweiten Führungsarms 64,
wodurch die Drehzapfenführung 66 gebildet wird. Die
Betätigungsvorrichtung 1 ist
in den Figuren zwar mit einem Glasfläschchenzugangsstachel-Adapter (Vial
Access Spike Adapter) gezeigt, sie ist jedoch nicht darauf eingeschränkt, sondern
kann mit jeder bekannten fingerbetätigten Standard-Pumpsprühvorrichtung
verwendet werden.
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Der
Glasfläschchenzugangsstachel-Adapter,
der in den Figuren gezeigt ist, ist in der US-Patentanmeldung 09/640.550,
eingereicht am 17. August 2000 vom selben Anmelder, ausführlicher
offenbart. Kurz zusammengefaßt
ist eine herkömmliche
Pumpvorrichtung mit einem Glasfläschchen über einen Glasfläschchenzugangsstachel-Adapter
verbunden, der ermöglicht,
die Inhalte des Glasfläschchens
direkt hiervon abzugeben.
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Die
Pumpsprühvorrichtung
arbeitet mit hin und her gehender Pumpwirkung, wenn sie aktiviert ist.
Im normalen Gebrauch drückt
die Bedienungsperson den Kopf des Pumpspenders nach unten, wodurch
sie in den Mittelabschnitt der Düse
abgesenkt wird und der Pumpmechanismus in dem Pumpspender aktiviert
wird, wodurch die Inhalte des Glasfläschchens ausgestoßen werden.
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Die
Betätigungsvorrichtung 1 kann
leicht zusammengefügt,
wirtschaftlich hergestellt und mit herkömmlichen Standard-Abgabevorrichtungen
verwendet werden und schafft einen einfachen, handlichen, nützlichen
Pumpadapter für
die Verwendung mit Pumpsprühvorrichtungen 100.
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Die
Betätigungsvorrichtung 1 kann
als Drücker-Sprühvorrichtung
oder als Hebel-Sprühvorrichtung
betätigt
werden, wenn sie vollständig
zusammengefügt
ist. Um die Betätigungsvorrichtung 1 als Drücker-Sprühvorrichtung
zu betätigen,
wobei der Kopf 170 und der Abschnitt 80 in der
Weise angeordnet sind, daß sich
die Öffnung 90 und
die Düse 240 in
die gleiche Richtung wie der Hebel 50, d. h. nach rechts
in den 1 und 4, erstrecken, ergreift die
Bedienungsperson den zweiten Teil 40 des Gehäuses 10 mit
dem Handballen, während
sie die Finger derselben Hand um das Bein 160 des Hebels 50 legt.
Die Ausübung
einer geringen Quetschbewegung der Finger zieht das Bein 160 in
Richtung des Pfeils D zum Gehäuse 10,
wodurch sich die Arme 130 des Hebels 50 in einer
Aufwärtsbewegung
um die Achse des Drehzapfens 140 drehen. Wenn die Arme 130 nach
oben gedreht werden, schieben sie den ringförmigen Rand 250 des
Pumpspenders 100 nach oben, wodurch der Pumpmechanismus
mit dem Pumpspender 100 aktiviert wird. 4 zeigt
die Betätigungsvorrichtung 1 mit
in einer erhöhten
Position befindlichen Armen 130.
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Wenn
das Bein 160 des Hebels 50 losgelassen wird, stellt
sich die Betätigungsvorrichtung 1 aufgrund
einer (nicht gezeigten) Rückstellfeder
in dem herkömmlichen
Pumpspender 100 in ihre Ruhestellung zurück. Die
Ruhestellung der Betätigungsvorrichtung 1 ist
in 3 gezeigt. Die Rückstellfeder übt eine
konstante Abwärtskraft
auf den Verschluß 190 aus,
der seinerseits die Arme 130 des Hebels 50 nach
unten in eine Ruhestellung schiebt, wodurch die Betätigungsvorrichtung 1 zurückgesetzt
wird, so daß sie
erneut verwendet werden kann.
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Um
die Betätigungsvorrichtung 1 als
eine Hebel-Sprühvorrichtung
wie in den Zeichnungen gezeigt zu verwenden, ergreift der Anwender
den zweiten Teil 40 des Gehäuses 10 mit den Fingern
in der Weise, daß das
Bein 160 des Hebels 50 im Handballen derselben Hand zu
liegen kommt. Die Ausübung einer
geringen Quetschbewegung der Finger schiebt das Bein 160 des
Hebels 50 zum zweiten Teil 40 des Gehäuses 10 in
Richtung des Pfeils D (4), wodurch die Arme 130 des
Hebels 50 zu einer Drehung nach oben veranlaßt werden.
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Wenn
die Arme 130 nach oben gedreht werden, schieben sie den
ringförmigen
Rand 250 des Pumpspenders 100 in einer Aufwärtsbewegung,
wodurch der Pumpmechanismus in dem Pumpspender 100 aktiviert
wird.
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Wenn
das Bein 160 des Hebels 50 losgelassen wird, stellt
sich die Betätigungsvorrichtung 1 von selbst
in eine Ruhestellung zurück,
wie oben beschrieben worden ist.
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Obwohl
hier mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
besondere Ausführungsformen
der Erfindung im einzelnen beschrieben worden sind, ist die Erfindung
selbstverständlich
nicht auf jene besonderen Ausführungsformen
eingeschränkt,
vielmehr können
vom Fachmann viele verschiedene Änderungen und
Abwandlungen vorgenommen werden, ohne vom Umfang der Erfindung,
die in den beigefügten Ansprüchen definiert
ist, abzuweichen.