DE293233C - - Google Patents

Info

Publication number
DE293233C
DE293233C DENDAT293233D DE293233DA DE293233C DE 293233 C DE293233 C DE 293233C DE NDAT293233 D DENDAT293233 D DE NDAT293233D DE 293233D A DE293233D A DE 293233DA DE 293233 C DE293233 C DE 293233C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cart
gear
roller
reversal
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT293233D
Other languages
English (en)
Publication of DE293233C publication Critical patent/DE293233C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/46Details
    • B41F3/58Driving, synchronising, or control gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 293233 KLASSE 15 ^. GRUPPE
ENRICO HANAUER in TURIN. Karrenantriebsvorrichtung für Zweitouren-Schnellpressen.
Zusatz zum Patent 284667.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1914 ab. Längste Dauer: 29. April 1928.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Karrenantriebsvorrichtung für Zweitourenschnellpressen nach Patent 284667, bei welcher der Teilkreisdurchmesser des die Umkehr der Karrenbewegungsrichtung erzeugenden Zahnrades gleich ist dem halben Teilkreisdurchmesser des Karrenantriebsrades und gleich ist dem halben Teilkreisdurchmesser des zwischen den Zahnstangen befindlichen Zahnradsegmentes, so daß
während der Dauer der Umkehr der Karrenbewegungsrichtung bei einem einmaligen Abrollen des genannten Zahnrades in dem Zahnradsegment das Karrenantriebszahnrad zum Eingriffswechsel mit den Zahnstangen des Karrens und des Rahmens seitlich verschoben werden kann.
Die Weiterbildung der Karrenantriebsvorrichtung gemäß vorliegender Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß die Erzielung der zwangläufigen Umkehr der Karrenbewegungsrichtung und einer, günstigen Arbeitsweise der die Umkehr erzeugenden Vorrichtungen durch eine außerhalb des Mittelpunktes des die Umkehrung der Karrenbewegungsrichtung erzeugenden Zahnrades auf einem verlängerten Hebelarm angeordnete Rolle geschieht, die sich während der Dauer der Umkehr an einer am Rahmen angeordneten festliegenden Kurve abrollt und somit mit dem Laufring und seinem Segment eine zwangläufige Umkehr der Karrenbewegungsrichtung herbeiführt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis 4 zur Darstellung gebracht. Fig. 5 zeigt die Ausführungsform der Karrenantriebsvorrichtung nach dem Hauptpatent 284667.
Bei der Ausführung gemäß den Fig. 1 bis 5 wird durch die Welle 1 das auf der Kurbel 2 sitzende Antriebsrad 3 in Drehung versetzt. Dieses Rad 3 wird in bekannter Weise seitlich verschoben und greift beim Druckgang des Karrens in die obere Zahnstange 4 und beim Rückgang des Karrens in die untere Zahnstange 5 ein. Die obere Zahnstange 4 ist an dem Karren und die untere Zahnstange 5 an dem Rahmen 16 befestigt. Der Abstand der Teillinie der oberen Zahnstange 4 von der Teillinie der unteren Zahnstange 5 ist gleich dem Teilkreisdurchmesser des Antriebsrades 3. Das Antriebsrad 3 macht während der Druckdauer, d. i. während des Karrenhinganges, eine ganze Umdrehung, ebenso auch während des Karrenrückganges, während der Umkehrbewegung hinten und vorn dagegen je eine halbe Umdrehung, so daß das Antriebsrad 3 während einer ganzen Maschinenumdrehung drei Umdrehungen macht. Auf der Kurbel 2 sitzt fest im Mittelpunkt 15 das die Umkehr erzeugende Zahnrad 7. Dieses Zahnrad 7 hat einen halb so großen Teilkreisdurchmesser wie das Antriebsrad 3 und einen halb so großen Teilkreisdurchmesser wie das Zahnradsegment 8. Über dem Mittelpunkt 15 ist an der Kurbel 2 ein Laufring 11 angeordnet, welcher bei Drehung
des Rades 3 und der Kurbel 2 sich in dem Lauf- I ringscgment 12 einmal abrollt, während gleich- j zeitig das Rad 7 in dem Zahnradsegment 8 ebenfalls einmal abrollt. Während dieses Arbeitsvorganges wird das Antriebsrad 3, um in Eingriff mit der einen oder der anderen Zahnstange zu kommen, seitlich verschoben; es braucht also nicht gehoben und gesenkt zu werden, da der Abstand der Teillinien der Zahnstangen gleich ist dem Teilkreisdurchmesser des Antriebsrades 3 sowie gleich ist dem Teilkreisdurchmesser des Zahnradsegmentes 8 und das Zahnrad 7 genau halb so groß in seinem Teilkreisdurchmesser ist wie das Zahnradsegment 8 und das Antriebsrad 3. Das Laufringsegment 12 und der Laufring 11 haben den Zweck, daß die Zähne des Zahnrades 7 in den Zähnen des Zahnradsegmentes 8 sich genau in ihren Teilkreisen abwälzen, sie dienen jedoch außerdem noch zur Erzielung einer vollständig zwangläufigen Umkehr der Karrenbewegungsrichtung. In Fig. 5 ist eine Karrenantriebsvorrichtung in der Ausführungsform nach Anspruch 3 des Hauptpatentes 284667 dargestellt. Bei dieser abgeänderten Anordnung wird die vollständig zwangläufige Umkehr der Karrenbewegungsrichtung durch eine im Mittelpunkt 15 des Rades 7 am Hebelarm 14 gelagerte Rolle 9 und eine im Mittelpunkt des Zalinradsegmentes 8 und des Laufringsegmentes 12, also konzentrisch gelagerte Rolle 17 bewirkt, indem das Rad 7 mit dem Laufring 11 sich in dem Zahnradsegment 8 und ,dem Laufringsegment 12 konzentrisch abrollt, während sich gleichzeitig die Rolle 9 konzentrisch um die Rolle 17 abrollt, wodurch die Umkehrbewegung in allen Stellungen eine zwangläufige ist. Diese Umkehrbewegung wäre beispielsweise keine vollständig zwangläufige, wenn die Rolle 17 außerhalb des Mittelpunktes des Zahnradsegmentes 8, ζ. B. einige Millimeter nach links, sich befinden würde, wie dies bei Karrenantriebsvorrichtungen ausgeführt wird, bei denen sich. das Karrenantriebsrad 3 hebt und senkt, um in Eingriff mit den Zahnstangen zu kommen.
Obgleich die Umkehr der Karrenbewegungsrichtung bei der im Hauptpatent 284667 beschriebenen und in dessen Ansprüchen 2 und 3 gekennzeichneten, in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform eine vollständig zwanglätifige ist, besitzt dennoch diese Vorrichtung den Nachteil, daß die Rolle 9, welche im Mittelpunkt 15 des Rades 7 auf dem im Mittelpunkt des Rades 3 angelenkten Hebelarm 14 befestigt ist, die durch den Hebelarm 14 eingeleitete Kraft ungünstig durch die Rolle 9 auf die im Rahmen 16 befestigte Rolle 17 überträgt, wie aus der in Fig. 5 angegebenen .Pfeilrichtung er-. sichtlich ist. Die Aufgabe ist nun, eine Ausführungsform der im Hauptpatent 284667 unter Anspruch 1 gekennzeichneten Karrenantriebsvorrichtung zu schaffen, die den oben angeführten und aus Fig. 5 ersichtlichen Nachteil nicht besitzt. Erreicht wird dies dadurch, daß die Rolle 9 (Fig. 3 und 4) aus dem Mittelpunkt 15 des Rades 7 so heraus verlegt ist, daß der Hebelarm 13 langer wird als der Hebelarm 14 bei der Anordnung nach Fig. 5. Die Verlängerung des Hebelarmes 13 hat zur Folge, daß sich die Rolle 9 nicht mehr halbkreisförmig und konzentrisch um den Mittelpunkt des Zahnradsegmentes 8 und des Laufring-Segmentes 12 bewegt, wie in Fig. 5 dargestellt, sondern daß sich die Rolle 9 (Fig. 1 bis 4) an einer feststehenden, am Rahmen 16 befestigten Kurve 10 abrollt, deren Gestaltung durch die Rolle selbst erzeugt wird. Der Angriffspunkt der Rolle 9 am Hebelarm 13 auf die am Rahmen 16 festsitzende Kurve 10 ist bei dieser Anordnung sehr günstig, da die in Fig. 4 durch die Pfeilrichtung angedeutete Kraft rechtwinklig auf die Kurve 10 wirkt. Die Anordnung der Rolle 9 außerhalb des Mittelpunktes des Rades 7 zur Erzielung eines größeren Hebelarmes für die Rolle 9 und einer günstigeren Arbeitsweise dieser Rolle auf die festsitzende Kurve 10 bildet das Wesen des Erfindungsgegenstandes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Karrenantriebs vorrichtung für Zweitouren-Schnellpressen nach Patent 284667, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der zwangläufigen Umkehr der Karrenbewegungsrichtung die Laufrolle (9) außerhalb des Mittelpunktes (15) des die Umkehr erzeugenden Zahnrades (7) auf einem verlängerten Hebelarm (13) angeordnet ist und sich während der Dauer der Umkehr an einer am Rahmen (16) angebrachten festen Kurve (10) abrollt. ·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT293233D Active DE293233C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE293233C true DE293233C (de)

Family

ID=547914

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT293233D Active DE293233C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE293233C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156420B (de) * 1961-08-08 1963-10-31 Leipzig Veb Druckmasch Werke Umkehrbewegungsvorrichtung fuer das Satzbett von Zweitouren-Schnellpressen an den Hubenden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1156420B (de) * 1961-08-08 1963-10-31 Leipzig Veb Druckmasch Werke Umkehrbewegungsvorrichtung fuer das Satzbett von Zweitouren-Schnellpressen an den Hubenden

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE293233C (de)
DE2501213A1 (de) Wasserableitungsplatte mit festem traeger fuer papiermaschinen
DE1936139A1 (de) Schlittenziehmaschine
DE2450973C3 (de) Vorrichtung zur Verstellung des Stößelhubes bei Doppelständerpressen mit zwei nebeneinander liegenden Exzenterwellen
DE29912334U1 (de) Vorschubmechanismus für eine Schmiedemaschine
DE2458489B2 (de) Stoesselantrieb fuer metallbearbeitungspressen
DE60225C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Stirnrädern aus schmiedbarem Metall
DE284667C (de)
DE518522C (de) Satzbettantrieb fuer Buchdruckschnellpressen mit dauernd umlaufendem Druckzylinder
DE59928C (de) Neuerungen an Rotationsdruckmaschinen
DE40828C (de) Maschine zum Schneiden von Brettern aus Rundholz
DE100088C (de)
DE2419231B2 (de) Vorrichtung zum schrittweisen Gittertransport um unterschiedliche Beträge bei einer Gitterschweißmaschine
DE934461C (de) Streckpresse zum Reduzieren der Wandstaerke von Werkstuecken rechteckigen Querschnitts
DE535857C (de) Antrieb des Druckzylinders bei Haltzylinderschnellpressen mit Kurbelantrieb
DE2414435B2 (de) Vorrichtung zum stellungsgenauen Stillsetzen der Kurbelwelle einer Nutenstanzmaschine
DE938939C (de) Mechanischer Kraftheber
DE233028C (de)
DE81937C (de)
DE259239C (de)
DE232542C (de)
DE158174C (de)
DE2450588C3 (de) Hemmungs- oder Zählmechanismus für eine Unruhuhr
DE943104C (de) Feinverstellung fuer Materialvorschub
DE182253C (de)