DE259239C - - Google Patents
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- DE259239C DE259239C DENDAT259239D DE259239DA DE259239C DE 259239 C DE259239 C DE 259239C DE NDAT259239 D DENDAT259239 D DE NDAT259239D DE 259239D A DE259239D A DE 259239DA DE 259239 C DE259239 C DE 259239C
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- Germany
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- cylinder
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F5/00—Rotary letterpress machines
- B41F5/02—Rotary letterpress machines for printing on sheets
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 259239 KLASSE \5d. GRUPPE
Connecticut, V. St. A.
Zylindersegmenten bestehenden Druckzylinder.
Gegenstand der Erfindung ist eine Rotationsmaschine, deren Formzylinder abgeflacht ist,
und deren Druckzylinder aus zwei oder mehreren, der Anzahl der Abflachungen des Formzylinders
entsprechenden Zylindersegmenten besteht. Bei der Erfindung kommt es darauf an, daß der
mit gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufende Formzylinder den Druckzylinder durch
ein Räderwerk in der Weise ungleichförmig
ίο antreibt, daß sich die Druckzylindersegmente
während der Druckperioden langsamer als in den Druckpausen um ihre gemeinsame Welle
drehen. Bei der Erfindung ist ferner wesentlich, daß sich die Druckzylindersegmente ohne Drehung
um ihre Tragachsen auf den Formflächen des Formzylinders abwälzen und mit den
Greifern so ausgestattet sind, daß diese näher zur Achse des Druckzylinders liegen als die
Zylindersegmente bzw. die Druckflächen des Druckzylinders. Durch diese Art des Antriebs
und der Anordnung der Druckzylindersegmente bzw. ihrer Greifer wild erreicht, daß sich im
Augenblick des Ergreifens des einzulegenden Bogens die kleinste erzielbare Greifergeschwindigkeit
ergibt.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht,
und zwar zeigen
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Querschnitt und
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht, entgegengesetzt zu Fig. 2 gesehen.
Die Welle 6 des Formzylinders wird unmittelbar durch das Vorgelege 7, 8 von der
.Triebwelle 2 gedreht (Fig. 1). Dei Formzylinder
ist, wie bekannt, bei 9 und 10 zur Aufnahme der Typenfoimflächen 11 und 12 abgeflacht.
An dem einen Ende ist die Welle 6 mit zwei nur teilweise verzahnten Rädern oder Scheiben
15, 16 versehen, die nebeneinander liegen und sich ergänzen (Fig. 4). Die Länge der Verzahnung
entspricht dem Querschnitt des Formzylinders, d. h. es sind zwei Zahnstrecken und
zwei zahnfreie Strecken vorhanden. Das Rad 15 ist rund, während das Rad 16 wie der Formzylinder
zwei flache und zwei runde Seiten hat. Die Verzahnung von 15 erstreckt sich
nur über die Kurvenflächen von 16, es sind also die dazwischen liegenden Umfangsteile
nicht verzahnt. Die Scheibe 16 trägt nur auf ihren flachen Seiten Zähne (Fig. 4).
Der Druckzylinder besteht aus zwei halbzylindrischen Segmenten 17, 18 und sitzt auf
einer Welle 20, die im Maschinengestell exzentrisch gelagert ist (Fig. 3). Die beiden Segmente
17, i8 liegen sich diametral auf beiden Seiten der Welle 20 gegenüber, und ihre Beziehung
zu dem Formzylinder ist derart, daß sie sich ohne Drehung um ihre Tragachsen 25 auf den Formflächen abwälzen. Die Greifer 26,
31 liegen, wie Fig. 5 zeigt, der Achse 20 des
Druckzylinders näher als die Zylindersegmente bzw. deren Druckflächen.
Der Druckzylinder 20 trägt am einen Ende ein Rädergetriebe (Fig. 4), bestehend aus einem
Rad 41, das am Umfang mit Verzahnungen 42, 43 versehen ist, die einander gegenüberliegen.
Die Zwischenräume werden von halbkreisförmigen Verzahnungen 44, 45 überbrückt, deren Bögen einen kleineren Radius haben als
die Bögen von 42 und 43 (Fig. 4). Die Verzahnungen 44 und 45 liegen zu beiden Seiten
des Mittelpunktes und in einer Parallelebene zur Ebene von 42, 43. Der Radius der Verzahnungen
42, 43 ist kleiner als der Radius der Verzahnungen der Scheibe 15, während die
Zähnezahl in beiden Fällen gleich ist. In ähnlicher Weise entspricht die Zähnezahl der
Verzahnungen 44, 45 der Zähnezahl auf den Abflachungen der Scheibe 16. Die Teile 15
und 41 befinden sich in derselben Ebene, so daß die Zähne von 15 mit den Zähnen von 41
kämmen. Auch 16 und 44, 45 liegen in einer Ebene und stehen im Zahneingriff miteinander.
Ein Zahn auf der flachen Seite von 16 greift in eine Zahnlücke von 44 oder 45 ein, ehe die
Zähne des Kurvenabschnittes von 15 die Zähne von 42 oder 43 verlassen. Die glatten Teile
auf 15 und 16 sowie 41 sind neben den Rädern
in deren Teilkreislinie angeordnet und. bilden Stützen für den Form- und den Druckzylinder,
damit die Verzahnungen sich nicht verldemmen können. Die Zahnabschnitte 44, 45 entsprechen
der Stellung der Drucksegmente de? Druckzylinders und die Verzahnungen 42, 43 den
Zwischenräumen zwischen den Drucksegmenten. Da die Zähne einer Verzahnung von 41 einen
größeren Teil des Radumfangs einnehmen als die Verzahnung von 15, und die Zähnezahl
in beiden Fällen gleich, der Radius von 42 und 43 aber kleiner ist als der Radius der
Verzahnung von 15, so dreht sich das Rad 41 und damit der Druckzylinder zwischen zwei
Druckperioden schneller als die Scheibe 15 bzw. der Formzylinder. Da die Zähne auf der
Flachseite von 16 in der Zahl den Zähnen von 44 oder 45 entsprechen und die Sehne
eines Bogens bilden, der größer ist als der durch 44 oder 45 auf 41 überbrückte Bogen,
dreht sich das Rad 41 während des Drückens und damit auch der Druckzylinder langsamer
als 16 und der Formzylinder.
Claims (2)
1. Rotationsmaschine mit abgeflachtem Formzylinder und einem aus zwei oder
mehreren, der Anzahl der Abflachungen des Formzylinders entsprechenden Zylindersegmenten
bestehenden Druckzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß der mit gleichbleibender Geschwindigkeit. umlaufende
Formzylinder (9, 10) den Druckzylinder (17,18) durch ein Räderwerk (15,16,42 bis 45)
derart ungleichförmig antreibt, daß sich die Druckzylindersegmente (17, 18) während
der Druckperioden langsamer als in den Druckpausen um ihre gemeinsame Welle (20) drehen.
2. Rotationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Druckzylindersegmente
(17, 18) ohne Drehung um ihre Tragachsen (25) auf den Formflächen
(11, 12) des Formzylinders abwälzen und
■ mit den Greifern (26, 31) so ausgestattet sind, daß diese der Achse (20) des Druckzylinders
näher liegen als die Zylindersegmente bzw. deren Druckflächen selbst.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259239C true DE259239C (de) |
Family
ID=516991
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259239D Active DE259239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259239C (de) |
-
0
- DE DENDAT259239D patent/DE259239C/de active Active
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