DE110286C - - Google Patents
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- DE110286C DE110286C DENDAT110286D DE110286DA DE110286C DE 110286 C DE110286 C DE 110286C DE NDAT110286 D DENDAT110286 D DE NDAT110286D DE 110286D A DE110286D A DE 110286DA DE 110286 C DE110286 C DE 110286C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F3/00—Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
- B41F3/46—Details
- B41F3/58—Driving, synchronising, or control gear
- B41F3/80—Driving, synchronising, or control gear for impression cylinders
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
beim Eintritt der rollenden Berührung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1897 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Cylinderschnellpressen mit beständig sich drehenden
Druckcylindern und hin - und hergehenden Karren und bezweckt im Besonderen die Vermeidung
von Stöfsen und Erschütterungen, wie sie bei den bisherigen für derartige Pressen
notwendigen Registereinrichtungen, wie z. B. bei denen der amerikanischen Patente 517973
und 517682, vorkamen. ; , ..
Zu diesem Zweck sind die in den Patenten beschriebenen geradlinigen Zahnstangen auf
dem Karren und die kreisförmigen Zahnsectoren auf den Druckcylindern in der Weise
abgeändert, dafs an dem Ende des beginnenden Eingriffes die Zahnstangen nach aufwärts
und die Zahnsectoren nach innen gekrümmt sind. Diese Gestaltung mufs zur Folge haben,
dafs während des Abrollens der auf der Krümmung stehenden Zähne des Sectors und der Zahnstange ein veränderliches Geschwindigkeitsverhältnifs
zwischen Druckcylinder und Karren eintritt, so dafs der Ausgleich der Geschwindigkeiten
vom Druckcylinder und Karren beim Eintritt der rollenden Berührung während
des Eingriffs der gekrümmten gezahnten Elemente allmählich eintreten kann und nicht
ruckweise bei der ersten Zahnberührung sofort vollständig eintritt, wie bei den bisherigen
Einrichtungen, und zwar tritt eine Beschleunigung der Karrenbewegung ein.
Es ergiebt sich hieraus auch ohne Weiteres, dafs die gekrümmten Enden der Zahnstange
auch zahnlos hergestellt werden können. Die beiden zahnlosen Theile wirken dann auf einander
ähnlich wie ein einziger Zahn oder Anschlag, jedoch so, dafs das Geschwindigkeitsverhältnifs
zwischen den beiden Theilen sich ändert und in dem Augenblick normal geworden ist, in welchem die geraden und kreisförmigen
gezahnten Elemente in einander zu greifen anfangen.
Bei der vorliegenden Erfindung sind Segment und Zahnstange unwandelbar fest mit
dem Cylinder bezw. mit dem Karren verbunden, aber durch die eigenartige Ausbildung
werden, wie schon gesagt, die Stöfse ganz vermieden oder auf das geringste Mafs gebracht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, es zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt einer Schnellpresse mit zwei Cylindern, deren jeder mit dem
Zahnsegment versehen ist und mit den beiden auf dem Karren befestigten Zahnstangen in
Eingriff kommt,
Fig. 2 und 3 Ansichten eines Segmentes in verschiedenen Eingriffslagen mit der Zahnstange,
Fig. 4 eine Abänderung des Segmentes und der Zahnstange.
In Fig. ι ist A der Seitentheil der Maschine,
B der auf den Karrenschienen α laufende oder gleitende Karren, C1C1 die beiden Druckcylinder.
Die Bewegung des Karrens erfolgt in bekannter Weise durch ein Zahnrad D und
Zahnstange E, welche mittelst der Theile b
mit dem Karren in Verbindung stehen. Die Cylinderbewegung kann in irgend welcher bekannten
Weise durch einen gleichmäfsigen Antrieb erfolgen.
Mit E1 e1 ist das Segment des einen Cylinders,
mit E2 e2 das des anderen bezeichnet, während die am Karren befestigten, mit den
Segmenten in Eingriff kommenden Zahnstangen mit F1/1 und F2/- benannt sind. Die Bogen
E1 E2 der Zahnsegmente sind gleich weit von der
Cylinderachse entfernt. Die Enden e1 e2 der
Zahnsegmente sind an den Stellen, mit welchen sie zuerst mit der entsprechenden Zahnstange in
Eingriff kommen, etwas nach innen gekrümmt, so dafs ihr-Krümmungsradius an den Stellen
etwas kleiner wird als der des Bogens E1 oder E2
und excentrisch zu dem Cylindermittel liegt. Ebenso sind die beiden Zahnstangen Flfl und
F2J2 fast ihrer ganzen Länge nach gerade, so
weit die entsprechenden Zahnkränze der Segmente concentrisch zur Druckcylinderachse sind, nur
die zuerst mit dem Segment in Eingriff' kommenden Theile flf2 der Karrenzahnstangen
sind nach oben gekrümmt, so dafs diese nach aufwärts gebogenen Zahnstangentheile mit den
entsprechenden excentrischen Zahnsegmenttheilen in Eingriff kommen. In Fig. i, 2
und 3 ist dieses ersichtlich. In Fig. 2 ist der Augenblick dargestellt, in welchem das Segment
E1 el und die Zahnstange F1fl bei der
Bewegung des Karrens nach links in Eingriff kommen. In Fig. 1 ist der Karren nach der
Bewegungsumkehr so weit nach links gelaufen, dafs der excentrische Theil des Segmentes: mit
■ dem gekrümmten Theil der Zahnstange in Eingriff gelangt ist. In Fig. 3 endlich läuft der
concentrische Theil des Segmentes mit dem geraden Theil der Zahnstange zusammen.
Sobald der gerade Theil der Zahnstange und der entsprechende concentrische Theil des
Segmentes El mit einander in Eingriff kommen,
haben Karren und Druckcylinder gleiche Geschwindigkeit, was bei Eingriff des excentrischen
Theiles des Segmentes nicht der. Fall ist, da hierbei die Bewegung des Karrens etwas
langsamer ist.
Bei dem zweiten Cylinder ist dieselbe Einrichtung
vorhanden. Anstatt die excentrischen Curven der Segmente E\E2 und die entsprechenden Curven der Zahnstangen F' F'2
mit Zähnen zu versehen, kann man die Curven als glatte Bogen ausbilden.
In Fig. 4 ist diese Gestaltung dargestellt. Der concentrische Theil des Segmentes E1 und
der gerade Theil der Zahnstange F1 sind gezahnt,
während der excentrische Theil el des Segmentes und der entsprechende Curventheil
fl der Zahnstange zahnlos sind; die
Curven dieser zahnlosen Theile bilden die Fortsetzung der Theilkreise des Zahnsegmentes
und der Zahnstange, so dafs zwischen diesen beiden zahnlosen Bahnen etwas Reibung' vorhanden
ist und so Cylinder und Karren langsam in Eingriff gebracht werden. .
Vorliegende Anordnung ist ebenso gut auf Cylinderschnellpressen mit nur einem Druckcylinder
anzuwenden.
Claims (2)
1. Vorrichtung für Cylinderschnellpressen mit beständig sich drehendem Druckcylinder
zum stofsfreien Ausgleich der Geschwindigkeiten von Druckcylinder und Karren beim
Eintritt der rollenden Berührung, dadurch gekennzeichnet, dafs das Zahnsegment des
Druckcylinders an seinem Ende und das mit diesem zuerst in Eingriff tretende Ende
der Karrenzahnstange nach der Cylinderachse hin gekrümmt sind.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs
der gekrümmte Theil der Karrenzahnstange und das diesem entsprechende Ende des
Zahnsegmentes des Druckcylinders zahnlos sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110286C true DE110286C (de) |
Family
ID=380112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110286D Active DE110286C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110286C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104529B (de) * | 1957-12-18 | 1961-04-13 | Nebiolo S P A | Zweitouren-Schnellpresse |
-
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- DE DENDAT110286D patent/DE110286C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1104529B (de) * | 1957-12-18 | 1961-04-13 | Nebiolo S P A | Zweitouren-Schnellpresse |
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