DE293192C - - Google Patents

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DE293192C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JIS 29.3192-KLASSE 42/. GRUPPE
Firma MAX SCHUBERT in CHEMNITZ i. Sa.
Radbelastungsmesser für Eisenbahnwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1915 ab.
Es gibt bereits Radbelastungsmesser für Fahrzeuge, gebildet von einem doppelarmigen Hebel, der auf eine Federwage wirkt und durch ein Schraubenstellwerk verstellbar ist, um durch diese Verstellung den Lastdruck aufzunehmen.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsform eines solchen Belastungsmessers, die zur Benutzung bei Eisenbahnwagen bestimmt ist und zur Lagerung jenes Wagehebels keines Unterbaues bedarf, der auf dem Erdboden ruht.
Die Beschaffenheit und Wirkungsweise dieses Ladegewichtsmessers für Eisenbahnwagen ist folgendermaßen:
Das Ladegewicht wird bei dieser Vorrichtung durch die am Langträger des Fahrzeuges befindliche Gewindespindel b übertragen. Der Kloben c mit dem Muttergewinde wird mittels einer Klemmschraube bei c am Wagenträger festgehalten. Die Gewindespindel b überträgt die Belastung auf den doppelarmigen Hebel f, und die uhrförmige Federwage g tritt in Tätigkeit, indem sie das Ladegewicht anzeigt. Der beim Wägen unbewegliche Arm e, an den der Wagehebel f gelagert ist, liegt nur lose auf dem Federbund, oder er kann auch dicht neben dem Federbund aufgesetzt werden.
Der Abstand zwischen dem Wagenlangträger und der Wagenfeder ändert sich während der Wägung nicht wesentlich, weil sich der Hebel f mit größter Belastung bei der Stellschraube nur um 1 mm senken kann.
Das Gewicht der Ladung wirkt, wenn die Wage einspielt, nur auf das Mittelstück der Feder; demnach werden alsdann nicht mehr die Federenden belastet, sondern die eigentliche Last wird dann mit der Gewindespindel b auf dem Gewichtsmesser und auf die Wagenachse übertragen. Eine Abfederung des Wagens während der Wägung findet also nicht mehr statt, weil die Tragfedern durch den Gewichtsmesser vollständig außer Tätigkeit gesetzt sind. Dies ist dann als geschehen anzusehen, wenn beim Niederschrauben der Schraube 5 der Zeiger d der Wage nicht mehr weiter fortschreitet, sondern in seiner Lage verbleibt. Der Wagenkasten befindet sich dann in der Schwebe und im Gleichgewicht mit der Wägefeder der Wage g. Ist das Gewicht der Ladung bei dem einen Wagenrad bestimmt worden, dann muß die Gewindespindel δ nach oben zurückgedreht werden, damit der Gewichtsmesser entlastet wird, wobei die Tragfedern allmählich wieder belastet werden. Die Teile e, f, g können nun von der Tragfeder abgehoben werden. Hierauf wird auch noch die Gewindespindel b mit Kloben c entfernt. Die gesamte Vorrichtung befindet sich während der Fahrt nicht am Wagen. Dieselbe Vorrichtung kann zur Wägung einer anderen Ladung dienen, indem der Gewichtsmesser an einem anderen Fahrzeug angebracht wird.

Claims (1)

  1. 65 Patent-Anspruch:
    Radbelastungsmesser für Eisenbahnwagen mit einem doppelarmigen Wagehebel, der auf eine Federwage wirkt und zur Übertragung des Lastdruckes durch ein Schraubengetriebe verstellbar ist, dadurch
    gekennzeichnet, daß der Wagehebel (f) mit einem festen Drehpunkt auf einem als Freiträger gebildeten Unterteil (e) gelagert ist, der in lösbarer fester Verbindung mit der Tragfeder (a) des Eisenbahnwagens steht, gegenüber einer Stellschraube (V), deren Mutterstück (c) an den Wagenkasten (Langträger) anklemmbar ist und die, auf das Lastende des Wagehebels (f) wirkend, den Wagenkasten bei dem jeweils in seiner Belastung zu bestimmenden Rade abhebt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2306912A1 (de) * 1972-02-18 1973-08-23 Rudolf Sommer Vorrichtung zur be,timmung des ladegewichtes von fahrzeugen, insbesondere kraftfahrzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2306912A1 (de) * 1972-02-18 1973-08-23 Rudolf Sommer Vorrichtung zur be,timmung des ladegewichtes von fahrzeugen, insbesondere kraftfahrzeugen

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