DE291381C - - Google Patents
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- DE291381C DE291381C DENDAT291381D DE291381DA DE291381C DE 291381 C DE291381 C DE 291381C DE NDAT291381 D DENDAT291381 D DE NDAT291381D DE 291381D A DE291381D A DE 291381DA DE 291381 C DE291381 C DE 291381C
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- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S13/00—Vehicle-manoeuvring devices separate from the vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 291381 -■ KLASSE 63 c. GRUPPE
MARTIN STOLLE in MÜNCHEN.
gewordene Kraftfahrzeuge.
■ Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1914 ab.
Zum Fortschaffen von durch Achsenbruch oder Radbeschädigung fahrtunfähig gewordenen
Kraftfahrzeugen werden bisher entweder vierräderige Ersatzgestelle verwendet, auf die
das Fahrzeug gesetzt und von einem anderen oder einem Gespann geschleppt wird. Die Ersatzgestelle
können aber auch mit dem Fahrzeug heb- und senkbar verbunden sein und
müssen dann von letzterem aus eigens angetrieben werden, wenn eine Eigenbewegung des
Fahrzeuges stattfinden soll. Schließlich sind auch Radhilfsgestelle bekannt, die mit zwei
Rädern versehen sind und an dem beschädigten Rad und dem Wägenuntergestell so befestigt
werden, daß die zwei Räder das beschädigte Fahrzeugrad zwischen sich aufnehmen.
Es ist ohne weiteres klar, daß es aus praktischen Gründen ausgeschlossen ist, jedes
Fahrzeug mit einem vierräderigen Ersatzgestell zu versehen und diesem noch einen besonderen
Antrieb zu geben, da eine Selbststeuerung dabei auch nur dann möglich ist.
wenn man an dem Ersatzgestell selbst eine eigene Steuereinrichtung anbringt.
Bei Verwendung von Radhilfsgestellen ist eine selbsttätige Einstellung desselben ausgeschlossen,
da die Hilfsgestellräder keine freie Seitenbeweglichkeit besitzen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet dagegen eine Hilfsvorrichtung für durch
Achsenbruch oder Radbeschädigung fahrtunfähig gewordene Kraftfahrzeuge, welche sich
dadurch kennzeichnet, daß mit einer an der Wagenfeder zu befestigenden Lagerplatte ein
das Ersatzrad tragender Lenkarm derart drehbar verbunden ist, daß sich der Radmittelpunkt
stets vor eier Befestigungsstelle befindet.
Dadurch wird erreicht, daß sich bei jeder Fahrtrichtung des Fahrzeuges, gleichgültig, ob
dasselbe geschleppt wird oder noch mit eigener Kraft sich fortzubewegen imstande ist,
das Hilfsrad genau parallel in die jeweilige Lage des zugeordneten betriebsfähigen Vorder- oder Hinterrades einstellt. Durch die
Anordnung des Mittelpunktes des Hilfsrades vor. der Befestigungsstelle des Tragarmes an
der Wagenfeder wird nämlich der auf das Hilfsrad entfallende Betrag des Fahrzeuggewichtes
zufolge der schrägen Übertragung in eine senkrechte und wagerechte Komponente
zerlegt, von denen die erstere den Reibeingriff bewirkt, die letztere die selbsttätige
Einstellung des Hilfsrades in die jeweilige Fahrtrichtung sichert. ■
Es findet in letzterer Hinsicht ein ähnlicher Vorgang statt wie bei einem Radfahrer, der
freihändig fährt. Hält sich derselbe aufrecht, d. h. ist das Gewicht ausbalanciert, so läuft
das Vorderrad in der eingeschlagenen Richtung weiter. Verlegt der Radfahrer sein Körpergewicht
nach rechts oder links, so wird das Vorderrad sofort die gleiche Richtung einschlagen.
Dies kann man häufig bei Radfahrern beobachten, die freihändig eine Kurve nehmen.
Denkt man sich nun statt des nach der einen oder anderen Seite verlegten Körpergewichtes
des Radfahrers die beispielsweise auf das intakte vordere Rad übertragene zwangläufige
Steuerbewegung, oder die bei Hinterradachsbruch von den Vorderrädern über das Wagen-Untergestell
nach rückwärts geleitete Steuerbewegung, so erkennt man, daß das Hilfsrad sich genau wie im erwähnten Beispiel das
Fahrradvorderrad verhalten muß, d. h. selbsttätig in die dem ganzen Fahrzeug mitgeteilte
ίο Fahrtrichtung eingestellt wird.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer derartigen Bugsiervorrichtung
in Fig. ι in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, und in Fig. 2 in Stirnansicht
dargestellt.
Wie hieraus ersichtlich, wird unten an der Wagenfeder α die Lagerplatte b angelegt und
mittels der oben auf die Wagenfeder aufgesetzten Gegenplatte c durch die Schrauben d
fest verbunden. Die Lagerplatte h ist in der Mitte mit einem Zapfen e versehen, welcher
als Drehachse für den durch eine Schraubenmutter f festgehaltenen gabelförmigen Lenkarm
g dient.
Zwischen die Lagerplatte b und das Querstück der Lenkarmgabel g sind Kugeln h eingesetzt,
so daß eine leichte Verdrehung des Lenkarmes ermöglicht ist.
Die Lenkarmgabel g ist nach vorn derart abgebogen, daß der Mittelpunkt des von ihr aufgenommenen
Hilfsrades i sich vor der Achse des Drehzapfens e befindet.
Um mit einer Hilfsvorrichtung für verschiedene Fahrzeuge, deren Achsenhöhe über dem
Boden je nach der Art des Fahrzeuges und dessen Ursprungsstätte wechselt, auszukommen,
kann die Lenkgabel der Höhe nach verstellbar gemacht sein.
.Zweckmäßig wird dieselbe zweiteilig hergestellt und beide Teile durch ein mit Rechtsund
Linksgewinde versehenes Zwischenstück miteinander verbunden, oder direkt miteinander
verschraubt, oder schließlich die Gabel teleskopartig hergestellt.
Claims (2)
1. Hilfsvorrichtung für durch Achsenbruch
oder Radbeschädigung fahrtunfähig gewordene Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet,
daß mit einer an der Wagenfeder (α) zu befestigenden Lagerplatte (b) ein das Hilfsrad (i) tragender Lenkarm (g)
derart drehbar verbunden ist, daß sich der Radmittelpunkt des Hilfsrades in der.
Fahrtrichtung stets vor seiner Befestigungsstelle befindet.
2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Lenkarm
(§■) zweiteilig hergestellt ist und beide Teile miteinander, eventuell unter Ein-Schaltung
eines mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Zwischenstückes, verschraubt oder teleskopartig ineinander verschiebbar
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291381C true DE291381C (de) |
Family
ID=546264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291381D Active DE291381C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291381C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932230C (de) * | 1952-07-30 | 1955-08-25 | Franz Brenseler | Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
| US5261690A (en) * | 1992-06-19 | 1993-11-16 | Kluber Paul F | Infant stroller apparatus |
-
0
- DE DENDAT291381D patent/DE291381C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE932230C (de) * | 1952-07-30 | 1955-08-25 | Franz Brenseler | Vorrichtung zur Vermeidung von Unfaellen bei Reifen-, Rad- oder Achsenschaden waehrend der Fahrt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
| US5261690A (en) * | 1992-06-19 | 1993-11-16 | Kluber Paul F | Infant stroller apparatus |
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