DE248941C - - Google Patents

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DE248941C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K27/00Sidecars; Forecars; Trailers or the like specially adapted to be attached to cycles
    • B62K27/06Resilient axle suspension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
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    • B62K27/02Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248941 KLASSE 63 Λ. GRUPPE
Dr. ZENO ALESANI in TRIEST, Österreich.
In ein mehrspuriges Fahrzeug umwandelbares einspuriges Motorrad.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. November 1909 ab.
Es ist bekannt, einspurige Fahrzeuge, insbesondere Motorräder, durch Anfügen eines dritten Rades in zweispurige Fahrzeuge umzuwandeln. Bei Fahrrädern hat man dieses Rad mit dem Rahmen des Fahrzeuges auch durch ein Gestänge verbunden, in dessen Stützstange ein Getriebe zur Verlängerung des Gestänges eingebaut ist. Als Getriebe wurden hierbei Schnecke und Schneckenrad
ίο verwendet, das ist ein selbstsperrendes Getriebe, welches also eine Verstellung der Gestängeteile nicht durch einfachen Zug oder Druck, sondern nur durch Verdrehung des einen Getriebteiles zuläßt. Infolgedessen kann eine Höhenverstellung des dritten Rades und dessen Feststellung in dieser Lage in jedem Falle nur allmählich, also langsam erfolgen, wodurch für schnellfahrende Motorräder diese Einrichtung unverwendbar ist, denn sie würde erfordern, daß das Motorrad für die Ein- und Feststellung zum Stillstand gebracht wird, andernfalls die Bahn, welche die Verstellung notwendig macht, zum größten Teil schon durchfahren wäre.
Vorliegende Erfindung beseitigt diesen Übelstand dadurch, daß als Getriebe ein durch ein Sperrad sperrbares Zahnrad und eine Zahnstange verwendet wird und das auf der Zahnradachse sitzende, in einer Vertiefung des Zahnradgehäuses gelagerte und hier gegen unbeabsichtigte Längsverschiebung durch einen gefederten Stellstift gesicherte Sperrad vermittels eines auf den Stellstift wirkenden Bolzens mit Druckknopf entsichert wird, so daß es durch Anheben der Zahnradachse vermittels des Gehäusegriffes aus einer Vertiefung heraus45
gehoben werden kann und infolgedessen die freie Betätigung des Zahnradgetriebes ermöglicht wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. ι ein Fahrrad, mit dem abnehmbaren Rad versehen, in Rückansicht; Fig. 2 bis 6 zeigen Einzelheiten.
An einer vertikalen Strebe 1 des Fahrzeuges ist eine mit angegossenen Lappen 2 versehene zweiteilige Hülse 3 angeordnet, die mittels Flügelschrauben 4 fixiert werden kann. An die Backen 2 ist ein "Gelenkparallelogramm 5 und 6 angeschraubt, welches als Träger fü!r das dritte abnehmbare Rad 7 dient, das in einer mit Lappen 8 versehenen Hülse mittels Vierkantbolzen 10 vertikal verschiebbar eingesetzt ist, wobei das untere Ende 11 des Bolzens 10 die Achse 12 des dritten Rades 7 trägt. Innerhalb der Hülse 9 ist eine Schraubenfeder 13 untergebracht. .
Das obere Gestänge des Gelenkparallelogramms wird durch ein Rohr 6 und einen Lenker 14 gebildet, der mit einem vertikalen Längsschlitz versehen ist, durch welchen eine hohle Strebe 15 greift, die einerseits an dem Gestelle des Fahrzeugs, andererseits an dem unteren Rohre 5 des Gelenkparallelogramms bzw. mit diesem an den Lappen 8 befestigt ist. Der zwischen Gestell und Gelenkparallelogramm befindliche Teil der Strebe 15 ist in bezug auf seine Länge verstellbar, zum Zwecke, den Schwerpunkt des Fahrzeugs einerseits selbsttätig,' andererseits zwangsweise verändern zu können.
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Das eine Ende der Strebe 15^ gleitet in einer zylindrischen Hülse 18 (Fig. 2) und stützt sich auf eine Schraubenfeder 19. Die Hülse 18 trägt einen auf die Hülse aufgeschraubten Flansch 20, durch welchen zwei mit Augen 21 versehene Schraubenbolzen 22 greifen; diese werden ihrerseits in einem zweiten auf die Hülse aufgesteckten Flansch 23 geführt und an den Flanschen durch je vier Muttern festgestellt. Die Augen 21 sind an eine entsprechende Verbreiterung 24 der Stange 5 angeschraubt. Bei Unebenheiten der Straßen und bei Kurven ist es dem Führer möglich, durch Veränderung der Körperlage die Länge des zwischen Gestell und Gelenkparallelogramm befindlichen Teiles der Strebe 15 während der Fahrt zu beeinflussen, um auf diese Weise den Schwerpunkt des Fahrzeuges der Krümmung der Fahrbahn entsprechend zu verlegen.
Hat die Spannung der Schraubenfeder 19 nach längerem Gebrauche nachgelassen, so ist es nur erforderlich, nach Lösen der Muttern zuerst den Flansch 23 und hierauf den mit der Hülse 18 verbundenen Flansch 20 gegen die Stützstange 15 hinzurücken.
Das andere in eine Zahnstange 25 auslaufende Ende der Strebe 15 wird in einem aus miteinander verschraubten Platten 26 und 27 bestehenden Gehäuse geführt. Die Zahnstange 25 greift in ein Zahnrad 28 ein, welches konzentrisch mit einem Sperrad 29' auf gemeinsamer Achse 30 verkeilt ist. Das Sperrad 29 dient zur Sperrung des Zahngetriebes. Es lagert in versperrtem Zustande in einer mit Einkerbungen versehenen Vertiefung 31 der Platte 27. Die Achse 30 besitzt eine achsiale Bohrung 32, in welcher ein mit einem Druckknopf 33 versehener Stift 34 geführt ist. Dieser unter Wirkung der Schraubenfeder 35 stehende Stift 34 steht in Berührung mit einem innerhalb der Achse 30 gelagerten, mit einem keilförmigen Ansatz 36 versehenen Stellstift 37, der seinerseits wieder durch die Feder 38 gezwungen wird, in eine der beiden in die Platte 26 eingedrehten Nuten 39 einzugreifen (Fig. 6 und 7).
Durch Niederdrücken des Knopfes 33 wirkt der Stift 34 auf die schiefe Ebene des keilförmigen Ansatzes 36, wodurch der Stellslift 37 nach links verschoben und außer Eingriff mit der Nut 39 gebracht' wird. Die Achse 30 steckt in einem mit einem Griff 41 versehenen Gehäuse 40.
Die zwangsweise Längs veränderung der Strebe 15 geschieht nun dermaßen, daß unter gleichzeitigem Drücken des Druckknopfes 33 das Gehäuse 40 beim Griff 41 erfaßt und durch Heben desselben das Zahnrad 29 aus seiner Vertiefung 31 gebracht wird. Dadurch wird das Zahnrad 28 frei beweglich. Die Sperrung erfolgt dann wieder durch Senken der Achse 30 und Loslassen des Druckknopfes 33. Durch diese Vorrichtung ist eine doppelte Sperrung erzielt und damit die weitgehendste Sicherheit geboten.
Die Längenveränderung der Stützstange 15 und die dadurch bewirkte Schwerpunktverlegung des Fahrzeuges sichert infolge der selbsttätig erfolgenden entsprechenden Einstellung des Gelenkparallelogramms eine immerwährende Parallellage des Seitenrades 7 und läßt selbst bei scharfen Kurven nach rechts sowie bei Linksfahren auf starkgewölbter unebener Straße ein verhältnismäßig rasches Fahrtempo sowie eine bequeme Körperhaltung zu.
An den Lappen 8 der Zylinderhülse 9 sind Drahtseile 43 eingehängt, die mittels Sicherheitshaken 44 (Fig. 4) einerseits an der Lenkung, andererseits an der Hinterradgabel des Motorrades angekuppelt und durch ein Spannschloß 45, 46 nachgespannt werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    In ein mehrspuriges Fahrzeug umwandelbares einspuriges Motorrad, bei dem das Gestell der beiden in einer Spur laufenden Räder mit einem dritten Rade durch ein Gestänge verbunden ist, in dessen Stützstange ein durch ein Sperrad sperrbares Zahnrad- und Zahnstangengetriebe zur Verlängerung des Gestänges eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Zahnradachse sitzende, in einer Vertiefung des Zahnradgehäuses gelagerte und hier gegen unbeabsichtigte Längsverschiebung durch einen gefederten Stellstift gesicherte Sperrad vermittels eines auf den Stellstift wirkenden Bolzens mit Druckknopf entsichert wird, so daß es durch Anheben der Zahnradachse vermittels des Gehäusegriffes aus seiner Vertiefung herausgehoben werden kann und infolgedessen die freie Betätigung des Zahnradgetriebes ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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