DE292016C - - Google Patents

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DE292016C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/02Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights
    • E05F11/04Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables
    • E05F11/06Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for wings in general, e.g. fanlights with cords, chains or cables in guide-channels

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  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 292016 KLASSE 68 #. GRUPPE
FRIEDRICH HAHN in NEUSZ a. Rh.
Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1913 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern, bei welcher der am Oberlichtflügel befestigte, sicli in einer zur Bewegungsebene des Flügels senkrechten Richtung bewegende Schließfallenhebel an ein Drahtseil oder ein ähnliches, steif biegsames Bewegungsmittel angeschlossen ist und durch den Vor- und Rückschub des letzteren außer
ίο oder in Eingriff mit dem am Gewände festsitzenden Schließhaken gelangt.
Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß das zur Führung des Bewegungsmittels dienende, möglichst schmal gehaltene Lagerstück und der Schließhaken in gleicher Ebene liegen wie der Schließfallenhebel, um es zu ermöglichen, den Oberlichtfensterverschluß an sehr schmalen Gewändebalken anbringen zu können.
Bei vielen Fenstern, insbesondere bei solchen mit über dem Oberlicht angeordneten Rolläden ist nämlich der zwischen Oberkante des Fensterflügels und Mauerwerk verbleibende freie Raum des Fensterstockes so außerordentlich gering bemessen, daß nach Befestigung des Schließhakens im Gewänderahmen zur Ausschwingung des über den Schließhaken greifenden Schließfallenhebels in Richtung der Bewegungsebene des Fensterflügels kein Platz vorhanden ist. Beanspruchen doch schon bei gedrängtester Ausführung aller in Betracht kommender Anschlagteile die letzteren mindestens noch einen oberhalb des Flügelrahmens zur Verfügung stehenden freien Raum von 40 mm, während in vielen Fällen nur 25 bis 30 mm Spielraum vorhanden ist.
Zweck der Erfindung ist es, die Anbringung von Oberlichtöffnern der eingangs erwähnten Gattung auch dort vorzunehmen, wo der Spielraum zwischen Fensterflügeloberkante und Mauerwerk sich nur in Maßverhältnissen von 25 bis 30 mm bewegt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seiten- und Grundansicht veranschaulicht. Es weist folgende Beschaffenheit auf:
In einem am oberen Rahmenholz a des Fensterflügels angeschraubten Böckchen b ist ein senkrecht gestellter Bolzen c gelagert, der oben in die als halbkreisförmige, am Umfang mit einer Umrandung d1 versehene Pfanne d ausgebildete Nabe des mit einer seitlich gerichteten Nase e1 ausgestatteten Schließfallenhebels e eingeschraubt ist, während sein an der Lagerbohrung austretendes, unteres Ende von einem an einem bei f befestigten Kettchen g gegen Verlust gesicherten Splint h durchquert und hierdurch an einer Achsialverschiebüng gehindert wird.
In der Pfanne d wird in an sich bekannter Weise das Ende des steif biegsamen, durch den Kanal des auf dem Gewände i befestigten Gußmundstückes k im Bogen zum Schließfallenhebel herangeführten Drahtseiles m so eingelegt, daß es sich an die Innenfläche des Randes d1 anlegt, und in dieser Lage durch eine wiederum halbkreisförmige, durch einen

Claims (1)

  1. am Boden der Pfanne austretenden, mit Anzugmutter ausgestatteten Bolzen ο gesicherte Deckplatte d2 festgehalten. Das Mundstück k ist, um auf ganz schmalem Raum angebracht werden zu können, statt an seinen Längsseiten, wie bisher üblich; durch an seinen Schmalstirnflächen vorgesehene Ansatzlappen k1, k2 mittels Schrauben am Gewände i befestigt, wobei zweckmäßig eine gleichzeitig als
    ίο Montagemarke dienende Aussparung in dem Lappen ft2 dem Schraubenbolzenschaft des dem Schließfallenhebel e, e1 entsprechend mit einer nach der Seite gerichteten Nase n1 ausgestatteten Schließhakens η Durchtritt zum Einschrauben in das Gewände gewährt.
    Wird auf das Drahtseil ein Vorschub in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles ausgeübt, so schwingt der Schließfallenhebel nach der Seite aus, gelangt außer Eingriff mit n1, und der Flügel α wird vom Gewände abgedrückt, also geöffnet. Beim Zurückziehen des Drahtseiles stößt die schräge Fläche der Nase e1 auf die Nase n1 und gleitet unter gleichzeitigem kurzen Drehausschlag des Hebels e über den letzteren hinweg, worauf die Nasen einschnappen.
    Will man das Oberlicht zum Putzen ganz herunterklappen, so wird der Splint h aus dem Drehbolzen c entfernt und mit dem Bolzen c auch die Klinke e samt Pfanne aus dem Lagerböckchen herausgehoben, wodurch die zwangläufige Verbindung des Flügels mit den Verschlußmitteln unterbrochen ist.
    Ρλτεν τ-An Spruch:
    Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Oberlichtfenstern, bei welcher der an ein Drahtseil oder ein ähnliches Bewegungsmittel angeschlossene Schließfallenhebel sich in einer zur Bewegungsebene des Flügels senkrechten Richtung bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Führung des Bewegungsmittels dienende schmal gehal-Lagerstück (k) und der Schließhaken in gleicher Ebene liegen wie der Schließfallenhebel, um den Oberlichtverschluß an sehr schmalen Gewändebalken anbringen
    können.
    zu
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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