DE292009C - - Google Patents

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DE292009C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/42Drive mechanisms, regulating or controlling devices, or balancing devices, specially adapted for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 292009 KLASSE 5Od. GRUPPE
O. MEYER & CO. in SOLOTHURN, Schweiz.
Antrieb für frei schwingende Plansichter mit Schwunggewicht.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1914 ab.
Antriebe für Plansichter ohne zwangläufige Kurbelbewegung und mit Gegengewicht, dessen Mehrgewicht gegenüber dem Gewicht der Sieb- · kästen die kreisende Bewegung der Siebkästen erzeugt, sind bekannt. Bei allen diesen Antrieben, welche pendelnde Wellen aufweisen, ist je nur eine pendelnde Welle vorgesehen, welche zum Antrieb dient und mit welcher das Gegengewicht verbunden ist. Bei vielen
ίο dieser Antriebe ist die Welle pendelnd aufgehängt, und demgemäß befindet sich die Antriebsscheibe annähernd in der Höhe der Aufhängepunkte der Siebkästen. Da die Plansichter häufig in den Dachstockwerken von Mühlen Aufstellung finden, ist ein solcher Antrieb nachteilig, weil hier meistens infolge des Verstrebungsgebälkes die Anbringung von Transmissionen bzw. Vorgelegen schwierig, wenn nicht unmöglich ist. Bei den Antrieben der in Frage kommenden Art, bei welchen sich die Antriebsscheibe unten befindet, ist auch das Gegengewicht an der in diesem Falle pendelnd unterhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen angeordneten Antriebswelle vorgesehen. Die Anordnung des Gegengewichtes an einer pendelnd zwischen den Aufhängern der Siebkästen aufgehängten Welle ist jedoch vorteilhafter als die Anordnung desselben an einer pendelnd abgestützten Welle, indem bei der hängenden Welle die Resultierende von Gegengewicht und Gewicht der Siebkästen beim Abstellen oder Stillsetzen des Plansichters stets ohne weiteres die Welle in ihrer senkrechten Lage hält. Bei unterhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen angeordneter Antriebswelle tritt beim Anlassen bzw. Abstellen des Sichters ein Schlenkern ein, und zwar deshalb, weil die Gleichgewichtslage des Sichters im Ruhezustand eine andere ist als im Betrieb; hier wird der Kräfteausgleich erst durch die beim Anlassen entstehende Zentrifugalkraft erzielt. Es sind auch noch Plansichterantriebe bekannt, bei welchen die Antriebswelle des Plansichters oberhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen aufgehängt ist, und bei denen die Antriebsscheibe unterhalb der horizontalen Schwerpunktebene angebracht ist. Hier müssen an den Siebkästen Leitrollen angebracht sein, um den Antriebsriemen über dieselben so zu leiten, daß sein Zug auf die schwingende Bewegung der Siebkästen einflußlos wird. Die Leitrollen vergrößern die schwingende Masse des Sichters. Den gleichen Nachteil hat auch die hier zwecks Ausgleiches der seitlichen Bewegung der Siebkästen in bezug auf die Antriebswelle des Sichters nötige exzentrische Anordnung der Antriebsscheibe auf der Antriebswelle, indem dies eine Vergrößerung des Gegengewichtes bedingt. Ferner schwingt hier der Treibriemen mit den Siebkästen mit, wodurch er schnell verdirbt und im Betrieb unruhig aussieht.
Endlich sind noch Plansichterantriebe bekannt, bei welchen das Gegengewicht im Mittelrahmen des Sichters geführt ist, und bei der die Kröpfung der Antriebswelle in der Bohrung des Schwunggewichtes verschiebbar ist. Dies hat eine ungünstige Lagerung des Gegengewichtes zur Folge, indem das Gegen-
gewicht besonderer Lager am Rahmen des Sichters bedarf, was auch eine Mehrbelastung der Hängestangen verursacht.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Antrieb für Plansichter ohne zwangläufige Kurbelbewegung und mit Gegengewicht, wo,-bei das Gegengewicht an einer pendelnd oberhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen aufgehängten Welle sitzt und die
ίο Antriebsscheibe für den Plansichter an einer pendelnd unterhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen angeordneten Welle vorgesehen ist, welche Wellen zueinander unverdrehbar miteinander verbunden sind.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 1 und 2 schematisch zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) sind ι die Siebkästen eines Plansichter, welche durch Traversen 2 miteinander verbunden sind. An diesen Traversen 2 greifen Aufhänger 3 einerends an, welche andernends beispielsweise an einem Deckenbalken 4 befestigt sind. An dem Deckenbalken 4 ist in der Mitte zwisehen den Befestigungspunkten der Aufhänger 3 ein Kugellager 5 angeordnet, in welchem mittels des zu einer Kugel 6 ausgebildeten einen Endes eine Welle 7 pendelnd aufgehängt ist. Die Welle 7 ist in ihrem unteren Teil abgekröpft, und an dem abgekröpften Teil sitzt das Gegengewicht 8. Der abgekröpfte Teil der Welle 7 geht durch ein Lager 9 der Traverse 2 hindurch. Die Welle 7 ist an ihrem unteren Ende zu einer Hülse 10 ausgebildet. Die Innenwandung der Hülse 10 ist z. B. vierkantig gestaltet. Auf dem unter dem Plansichter gelegenen Boden 11 ist senkrecht unter dem Lager 5 ein zu einer Halbkugel ausgebildetes Lager 12 angeordnet, in welchem mit ihrem unteren, zu einer Kugel 13 ausgebildeten, eine Riemenscheibe 14 tragenden Ende eine Welle 15 pendelnd abgestützt ist. Der obere Teil der Welle 15 ist abgekröpft, und das zu einem Vierkant ausgebildete obere Ende der Welle 15 ragt in die Hülse 10 hinein, wodurch die Wellen 7 und 15 zueinander unverdrehbar miteinander gekuppelt sind. Der Vierkant der Welle 15 ist abgerundet, um Schwankungen der Wellen 7, 15 aus der Senkrechten zu ermöglichen. Schwankungen der erwähnten Art können bei Belastungsänderungen des Plansichters auftreten.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel (Fig. 2) ist die Welle 7 nicht gekröpft, und das Gegengewicht 8 sitzt an dem unteren Ende der Welle 7. Die Hülse 10 ist hier an einem durch das Lager 9 gehenden Wellenstück 16 angeordnet, welches in dem Gegengewicht 8 exzentrisch zu der Welle 7 befestigt ist. Das Kugellager 12 ist hier unterhalb des Bodens 11 angeordnet, so daß sich die Riemenscheibe 14 ebenfalls unter dem Boden 11 befindet.
Der Antrieb für Plansichter gemäß der vorliegenden Erfindung vereinigt die Vorteile der bekannten Antriebe für Plansichter, ohne jedoch deren Nachteile zu besitzen. Hier ist das die kreisende Bewegung des Plansichters erzeugende Gegengewicht pendelnd aufgehängt, während jedoch gleichzeitig die Antriebsscheibe für den Plansichter auf einer pendelnd unterhalb der horizontalen Schwerpunktebene angeordneten Welle ■ vorgesehen ist, wodurch einerseits das Verbleiben der das Gegengewicht tragenden Welle in ihrer senkrechten Lage bei Abstellen bzw. Stillstehen des Plansichters gesichert ist, während andererseits der Aufstellung des Plansichters in einem Dachstockwerk keine Schwierigkeiten gegenüberstehen, da sich die Antriebsscheibe nahe dem Boden befindet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antrieb für frei schwingende Plansichter mit Schwunggewicht, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht an einer pendelnd oberhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen aufgehängten Welle sitzt und die Antriebsscheibe für den Plansichter an einer pendelnd unterhalb der horizontalen Schwerpunktebene der Siebkästen angeordneten Welle vorgesehen ist, welche Wellen zueinander unverdrehbar miteinander verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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