DE291276C - - Google Patents
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- DE291276C DE291276C DENDAT291276D DE291276DA DE291276C DE 291276 C DE291276 C DE 291276C DE NDAT291276 D DENDAT291276 D DE NDAT291276D DE 291276D A DE291276D A DE 291276DA DE 291276 C DE291276 C DE 291276C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H17/00—Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
Zugschalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1915 ab.
Die Erfindung betrifft einen Zugschalter für elektrische Installationen.
Gemäß der Erfindung ist das nach beiden Seiten einer Vertikalebene hin schwenkbare
Schaltorgan mit einem Pendelstück versehen, welches so ausgebildet und zu einem federbeeinflußten
Schieber derart angeordnet ist, daß es in seiner Pendelstellung die Bewegung des Schiebers in einem Sinne auf das Schaltorgan
überträgt und bei dieser Bewegung mit seinem Aufhängepunkt von einer Seite jener
Vertikalebene nach der anderen gelangt, um bei Bewegung des Schiebers im entgegengesetzten
Sinne in eine jenseits der Vertikalebene liegende, für die Rückführung des Schaltorgans
geeignete Pendelstellung überzugehen. Bei dieser Einrichtung des Zugschalters ergeben
sich folgende Vorteile: geringe Größe,
fast geräuschloses Schalten, Dauerhaftigkeit und Billigkeit.
Zweckmäßig hat der Schieber zwei diesseits und jenseits der durch die Schwenkachse des
Schaltorgans gehenden Vertikalebene liegende Arme, die bei aufeinanderfolgenden Aufwärtsbewegungen
des Schiebers abwechselnd gegen eine untere Sohlenfläche des Pendelstückes treffen, um die Umstellung des Schaltorgans
mit Umlegung des Pendelstückes herbeizuführen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, beispielsweise
als Ausschalter.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Schalters bei abgehobenem Dosendeckel;
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. i,
aber bei abwärts gezogenem Schieber;
Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, aber bei umgelegtem Schaltorgan;
Fig. 4 und 5 sind senkrechte Mittelschnitte zu Fig. ι und 2;
Fig. 6 ist ein Einzelschnitt nach Linie 6-6 von Fig. i.
Das bewegliche Schaltorgan besteht beim gezeichneten Schalter in einem Schwenkhebel a,
der, auf einer wagerechten Achse b drehbar, nach beiden Seiten der durch diese gehenden
Vertikalebene hin schwenkbar ist und in einer Endstellung mit einem isolierten Kontaktstück
c, in der anderen mit einem isolierten Kontaktstück d Kontakt macht. Der Schalthebel
α steht mit einer isolierten Drahtklemme e in elektrischer Verbindung, welche, sich zwischen
den beiden Kontaktstücken c, d befindet. An diese Drahtklemme e wird im vorliegenden
Falle der eine Pol, an das Kontaktstück d der andere Pol etwa einer Lichtleitung
angelegt, während das Kontaktstück c keine Stromzuführung hat. Oberhalb der
Achse b ist am Schalthebel α bei f ein Pendelstück
g aufgehängt, welches die Bewegung eines Schiebers h auf den Schalthebel α überträgt.
Der Schieber A ist in einem Schlitz i (Fig. 6) der Dosengrundplatte φ, die aus Isolierstoff
besteht, senkrecht verschiebbar geführt und wird von einer Zugfeder k nach
oben gezogen. An ihm ist ferner eine herabhängende Zugschnur m befestigt. Der Schieber
A ist diesseits und jenseits der durch die Achse b gehenden Vertikalebene mit zwei Armen
η versehen, die mit der unteren Sohlenfläche des Pendelstückes g zusammenwirken.
Normalerweise hat der Schalthebel α etwa die in Fig. 1 gezeichnete Endstellung inne, in
der der Strom ausgeschaltet ist, und wobei der Aufhängepunkt f des Pendelstückes g links
von der durch die Achse b des Hebels α gehenden Vertikalebene liegt. Zieht man an
der Schnur m, so wird der Schieber A entgegen der Feder k abwärts bewegt. Dieser gibt dadurch
das Pendelstück g frei, dasselbe pendelt in die Stellung gemäß Fig. 2, in der es senkrecht
über dem linken Arm η des Schiebers A steht. Läßt man dann die Schnur m los, so
wird der Schieber A durch die gespannte Feder k nach oben gezogen, sein linker Arm η
stößt gegen die Sohlenfläche des Pendelstükkes g und legt vermittels desselben den Schalthebel
α in die in Fig. 3 dargestellte Endstellung um,- in der der Strom am Kontaktstück d
eingeschaltet ist. Bei nochmaligem Zug an der Schnur m pendelt das Pendelstück g in
seine Stellung rechts zu der durch b gehenden Vertikalebene über, so daß jetzt bei
Loslassen der Schnur der rechts liegende Arm η des Schiebers A gegen die Sohlenfläche des
Pendelstückes g trifft und durch dessen Vermittlung die Umlegung des Schalthebels a
zurück in die Ausschaltstellung herbeiführt. Handelt es sich um einen Umschalter zum
Umschalten des Stromes von einem Stromkreis auf einen anderen, so wird der beiden
Stromkreisen gemeinsame Pol an die Drahtklemme e, der andere Pol des einen Strom
kreises an das Kontaktstück c, der andere Pol des zweiten Stromkreises an das Kontaktstück
d gelegt.
Claims (3)
1. Zugschalter, dadurch gekennzeichnet, daß an dem nach beiden Seiten einer Vertikalebene
hin schwenkbaren Schalthebel («) oberhalb seiner Schwenkachse ein frei
schwingendes Pendelstück (g) angebracht ist, das von einem federbeeinflußten Schieber
(A) in der Weise gesteuert wird, daß beim Niederziehen des Schiebers mittels
einer an ihm befestigten Schnur entgegen dem Federdruck das Pendelstück von dem Schieber freigegeben wird und sich vertikal,
seitlich von der durch die Schwenkachse (b) des Schalthebels gelegten Vertikalebene
einstellt, daß sodann beim Loslassen der Schnur durch Einwirkung des unter Federdruck
zurückschnellenden Schiebers auf das Pendelstück der Schalthebel mit dem an ihm angebrachten Pendelstück auf die andere
Seite umgelegt und dadurch die andere Schaltstellung herbeigeführt wird.
2. Zugschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (A) zwei
diesseits und jenseits der durch die Schwenkachse des Schalthebels gehenden Vertikalebene
liegende Arme (n) hat, die bei aufeinanderfolgenden Aufwärtsbewegungen des
Schiebers (A) abwechselnd gegen eine untere Sohlenfläche des Pendelstückes (g) treffen,
um die Umstellung des Schalthebels mit Umlegung des Pendelstückes herbeizuführen.
3. Zugschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diesseits und jenseits
der durch die Schwenkachse des Schalthebeis gehenden Vertikalebene zwei isolierte
Kontaktstücke (c, d) und zwischen diesen eine mit dem beweglichen Schalthebel elektrisch
verbundene Drahtklemme (e) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291276C true DE291276C (de) |
Family
ID=546168
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291276D Active DE291276C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291276C (de) |
-
0
- DE DENDAT291276D patent/DE291276C/de active Active
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