DE291235C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE291235C DE291235C DENDAT291235D DE291235DA DE291235C DE 291235 C DE291235 C DE 291235C DE NDAT291235 D DENDAT291235 D DE NDAT291235D DE 291235D A DE291235D A DE 291235DA DE 291235 C DE291235 C DE 291235C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rod
- spring
- nails
- length
- thumb
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 9
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 208000010727 head pressing Diseases 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002747 voluntary effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/32—Feeding material to be worked to nail or pin making machines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21G—MAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
- B21G3/00—Making pins, nails, or the like
- B21G3/18—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
- B21G3/28—Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by forging or pressing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PAWNTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die bekannten Maschinen zur Herstellung von Nägeln,
besonders Hufnägeln, aus Stangenmaterial, bei denen der Schaft des Nagels mittels einer
Vierbackenpresse geformt wird. Um bei diesen Maschinen richtig geformte Nägel zu erhalten,
müssen bei jeder Pressung, auch bei der nachfolgenden Kopfpressung, der Maschine
gleiche Volumina dargeboten werden. Dem
ίο stellt sich aber der Umstand entgegen, daß
durch Ungleichmäßigkeit im Querschnitt und in der Festigkeit des Stangenmaterials ,geringe
Verschiedenheiten der Form des teilweise fertigen Werkstückes auftreten, die
dann bei der nachfolgenden Bearbeitung störend wirken.
Die Zeichnung dient zur Verdeutlichung der Vorgänge und zeigt ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung.
ao Fig. ι zeigt ein schematisches Bild der Zuführvorrichtung
der Maschine.
Fig. 2 bis 5 zeigen ebenfalls schematisch die Bildung eines Nagels.
Nach Fig. 1 wird die zu Hufnägeln zu verarbeitende Stange 1 den Preßbacken zugeführt.
Dies geschieht durch eine hier als um den Zapfen 5 schwingenden Arm 4 dargestellte Zuführvorrichtung,
die die Stange 1 mittels einer aus der festen Backe 6 und der beweglichen
Backe 7 gebildeten Zange erfaßt. Die bewegliche Backe 7 ist an einen Hebel 8 angelenkt,
der mittels der Schubstange 9 und des Hebels 10 unter der Wirkung einer Daumenscheibe
11 angehoben werden kann. Eine Feder 12 drückt die Backe 7 dauernd nach
unten. Der Hebel 4 wird durch eine sehr starke Feder 13 gegen eine Daumenscheibe 15
gedrückt, gegen die er sich mittels einer Rolle 14 stützt. Durch die Drehung der
Daumenscheiben 11 und 15 wird der Arm 4
abwechselnd vor- und zurückbewegt. Die Zange 6, 7 ist gewöhnlich geschlossen und
wird durch die Daumenscheibe 11 nur dann geöffnet, wenn sie an der Stange 1 um die
für einen Nagel erforderliche Länge rückwärts greifen soll.
Denkt man sich nun (Fig. 2 bis 5) die Stange um ein gewisses Stück zwischen die
Backen 2 eingeführt, und dann die Backen 2 geschlossen, dann wird die Stange in der
durch Fig. 3 dargestellten Art umgeformt. Dabei wird ein pyramidenförmiges Stück von
der Länge α aus den Backen herausgepreßt und der Hebel 4 um das gleiche Stück rückwärts
gedrängt. Die Länge α möge nun beispielsweise zwischen den in Fig. 3 und 4 dargestellten
Grenzen α und a' wechseln. Da nun der nächstfolgende, durch die Daumenscheibe
15 bewirkte Vorschub b der Stange 1 unveränderlich ist, so werden die für den
nächsten Arbeitsvorgang der . Maschine dargebotenen Volumina wechseln. Ist der nächste
Arbeitsvorgang beispielsweise das Abschneiden des Nagelwerkstückes von der Stange, so wird
bei einer Länge a' der Pyramide das Volumen zu groß sein, und es wird sich beim Kopfpressen
ein Grat bilden, wie er in Fig. ,5 dargestellt ist.
Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, die Länge der aus den Preßbacken
herausgedrückten Pyramide durch Anbringung einer auf die Zuführvorrichtung wirkenden
Kraft zwangsweise immer gleichzumachen, indem die während des Pressens fest mit der
Stange verbundene Zuführvorrichtung zwangsweise jedesmal in die gleiche Stellung zurückbewegt
wird.
Die Kraft, im vorliegenden Fall durch die Feder 13 ausgeübt, unterstützt die Wirkung
der Preßbacken 2 derart, daß die Länge a stets ihren Höchstwert erhält. Die Feder
muß also so stark sein, daß sie imstande ist, das Eisen bei ungleichmäßig auftretenden
Streckungen stets auf die festgesetzte Länge zu strecken. Das Maß für die Streckung
gibt die Daumenscheibe 15 ab, die so bemessen ist, daß sie eine Streckung des Drahtes
um.ein geringes über das aus der Erfahrung entnommene Höchstmaß der freiwilligen Strekkung
gestattet. Die Feder 13 sorgt dafür, daß die Rolle 14 an der Daumenscheibe 15
während der gesamten Arbeitsdauer anliegt. Statt durch Federkraft könnte der gleiche
Erfolg auch zwangläufig dadurch erzielt werden, daß die Feder 13 und die Daumenscheibe 15 ihre Plätze wechseln. Alsdann
würde die Daumenscheibe die erforderliche zusätzliche Kraft zur Reckung des Drahtes
ausüben, während die Feder 13 die Vorschubarbeit auszuüben hätte.
Die Konstruktion der Zuführungsvorrichtung kann beliebig gewählt werden und braucht
keineswegs dem dargestellten Ausführungsbeispiel zu gleichen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zur Herstellung von Nägeln, besonders Hufnägeln, aus Stangenmaterial, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (13, 15), durch die die während des Pres?ens fest mit der Stange (1) verbundene Zuführvorrichtung (4, 6, 7) zwangsweise jedesmal bis in die gleiche Stellung zurückbewegt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen;
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291235C true DE291235C (de) |
Family
ID=546129
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291235D Active DE291235C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291235C (de) |
-
0
- DE DENDAT291235D patent/DE291235C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1265548B (de) | Kurbelgetriebene Gesenkschmiedepresse | |
| DE2832987C2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Gesenkschmiedestücken aus gestanzten Spaltstücken | |
| DE291235C (de) | ||
| EP0648618B1 (de) | Münzprägepresse zum Prägen oder Lochen | |
| DE276510C (de) | ||
| DE31098C (de) | Apparate zur Herstellung von j Hufeisen | |
| DE237175C (de) | ||
| DE223429C (de) | ||
| DE206266C (de) | ||
| DE123484C (de) | ||
| DE269632C (de) | ||
| AT14710B (de) | Maschine zur Herstellung von Schraubenmuttern u. dgl. | |
| DE505398C (de) | Maschine zur Herstellung von Ketten, bei welcher das Kettenglied aus einem U-foermigvorgebogenen Werkstueck durch Zusammenbiegen und Verschweissen der keilfoermig zugespitzten Schenkelenden gebildet wird | |
| DE459528C (de) | Einrichtung zum Kaltpressen von Hufnaegeln aus fortlaufendem Stangengut mittels einer Vierbackenpresse | |
| DE2360241C3 (de) | Einrichtung zum schrittweisen Vorschieben von Band- oder Streifenmaterial, an Pressen, Stanzen oder ähnlichen Arbeitsmaschinen | |
| DE101717C (de) | ||
| DE1259822B (de) | Walzenrichtvorrichtung fuer einem Stanzautomat zugefuehrte Blechstreifen | |
| DE301496C (de) | ||
| DE94889C (de) | ||
| DE312217C (de) | ||
| DE56543C (de) | Selbstthätige Maschine zur Anfertigung von Hufeisen | |
| AT158492B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Weiterverarbeitung von ringförmigen, im Schleuderverfahren gegossenen Metallformlingen. | |
| DE234239C (de) | ||
| DE304119C (de) | ||
| DE1577038C (de) | Ausstoßvorrichtung an Mehrstufenpressen |