DE29111C - Falzmaschine für Conservenbüchsen - Google Patents

Falzmaschine für Conservenbüchsen

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DE29111C
DE29111C DENDAT29111D DE29111DA DE29111C DE 29111 C DE29111 C DE 29111C DE NDAT29111 D DENDAT29111 D DE NDAT29111D DE 29111D A DE29111D A DE 29111DA DE 29111 C DE29111 C DE 29111C
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DE
Germany
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folding machine
tin cans
shaft
fold
folding
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Active
Application number
DENDAT29111D
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English (en)
Original Assignee
P. SIMON in Wien, Rudolfsheim, Hauptstr. 12
Publication of DE29111C publication Critical patent/DE29111C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30Folding the circumferential seam
    • B21D51/32Folding the circumferential seam by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mittelst der in beiliegender Zeichnung dargestellten Maschine ist man im Stande, jeden beliebigen Falz einfach oder doppelt an Conservenbiichsen herzustellen, wobei die Büchsenböden nicht nur ein schöneres Aussehen erhalten als die gewöhnlich gelötheten, sondern auch dicht schliefsen und den Rand durch den Falz versteifen. Die cylindrischen Büchsen- und Deckeltheile werden wie bisher entsprechend vorgerichtet und der Länge nach verlöthet. Die Böden werden auf der Kreisschneidemaschine zugeschnitten, und schliefslich werden auf der Börtelmaschine sowohl die Böden und die cylindrischen Theile (dort, wo der Boden angebracht werden soll) umgebörtelt, bei welcher Operation in die cylindrischen Theile zugleich Wülste z. B. dort angebracht werden, bis zu welcher Stelle der Deckel aufsitzt. Die gebörtelten Böden Werden dann so aufgesteckt, wie in Fig. 4 dargestellt. Wenn Deckel und Büchsen derart vorbereitet sind, kommen sie in die Falzmaschine, welche in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist. Die Büchse bezw. der Deckel wird über den Supporttisch p gestülpt, die Schraube t des Supports s wird nach rechts geschraubt, bis die kantige Falzscheibe e den Deckelrand nach innen drückt. Die Falzscheibe e sitzt auf der Welle d, welche durch die konischen Räder b und c von der Antriebsscheibe α aus eine rotirende Bewegung erhält. Dabei drückt die Vorhaltescheibe h . auf den Büchsenboden, um ihn am Aufsteigen zu hindern, und erhält ihre Bewegung durch das Zahnrad g von dem Rade / auf der Welle d'; Der Supporttisch p dreht sich ebenfalls mit der Welle q durch die konischen Räder ο und m, deren Bewegung von der Nuthwelle η durch die konischen Räder / und k von der oben beschriebenen und bei i und/ am Ständer gelagerten Welle d hergeleitet wird. Die konischen Räder ο und m sind derartig am Support s gelagert, dafs sie jeder Verschiebung desselben folgen; das wird durch die Nuthenwelle η ermöglicht. Der Keil des Kegelrades m gleitet in der Nuth, daher bei Drehung der Welle m die Rotation immer übertragen wird, während das Rad in dem Lager 4 frei drehbar ist, ohne sich selbstthätig frei verschieben zu können. Bei einmaliger Drehung des Tisches p ist der erste (einfache) Falz, wie in Fig. 5 theilweise und in Fig. 15 ganz angedeutet, fertig; nun wird die Supportschraube nach links gedreht, wobei sich der Support auf dem Schlitten y so lange verschiebt, bis der einfache Falz in Fig. 1J1 von der Scheibe u, wie in Fig. 4 theilweise und in Fig. 72 ganz gezeichnet, umgebogen wird. Bei wieder einmaliger Drehung ist auch der doppelte Falz fertig und bedarf es nur noch weiterer Drehung der Schraube t nach links, worauf die Büchse fertig vom Supporttisch herabgenommen wird. Die Scheibe u empfängt die Bewegung durch die Riemscheibe w von der Riemscheibe ν unmittelbar durch die Antriebsscheibe und kann (für Handbetrieb) auch durch eine Kurbel am Ende der Welle ersetzt werden. Durch passende Falzscheiben e können alle möglichen Falze hergestellt werden und zeigen : die Fig. 7 ■ bis .12 schematische Darstellungen
von Falzen, deren erster Falz in der oberen Reihe, deren zweiter in der Reihe darunter dargestellt ist. Die Falze in Fig. 13 bis 15 können einfach bleiben, und es ist Fig. 15 mit Fig. 7 und Fig. 14 mit Fig. 8 identisch.
Endlich kann die Falzscheibe e nebst dem Supporttisch p derart als Matrize und Patrize gestaltet sein, dafs bei Erzeugung des ersten Falzes in den Boden d, Fig. 16, zugleich Kehlungen hineingedrückt werden können, wie man sie sonst nur auf der Drehbank durch Drücken herzustellen im Stande ist. Durch Anbringung eines Oyalwerkes wäre man auch im Stande, Büchsen von elliptischem Querschnitt zu bearbeiten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Fig. 1 und 2 dargestellte Falzmaschine, besonders gekennzeichnet durch die gegenseitige Lage und Anordnung des Tisches /, der Falzscheibe e, der Vorhaltescheibe h und der Umlegescheibe u.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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