DE290095C - - Google Patents

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DE290095C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/36Textiles
    • G01N33/367Fabric or woven textiles

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  • Biochemistry (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Prüfen von Stoffen, insbesondere Schutzblättern für Damenkleider, wobei das Schutzblatt durchleuchtet und gleichzeitig gestreckt wird.
Es hat sich herausgestellt, daß Schutzblätter zuweilen Durchbrechungen haben, welche so fein sind, daß sie bei der Durchleuchtung übersehen werden können, aber doch genügen, um
ίο das Schutzblatt unbrauchbar zu machen. Wenn es aber während der Durchleuchtung gestreckt wird, so vergrößern sich solche feinen Durchbrechungen, so daß sie deutlich sichtbar werden. Außerdem wird durch das Strecken das Blatt auf seine Dehnbarkeit geprüft. Gemäß der Erfindung besteht die Vorrichtung im wesentlichen darin, daß das Gehäuse mit der Lichtquelle und der Einrichtung zum Einspannen der Schutzblätter derart ausgebildet ist, daß seine Teile gegeneinander verstellt werden können.
Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Vorrichtung dargestellt.
Fig. ι zeigt im Aufriß, Fig. 2 in Stirnansicht eine Vorrichtung, bei welcher das Schutzblatt während der Durchleuchtung durch Verschiebung eines Teiles eines Gehäuses gegen den andern gestreckt wird. Fig. 3 zeigt im Grundriß, Fig. 4 im Querschnitt eine Vorrichtung, bei welcher zwei Gehäuseteile zu demselben Zweck gegeneinander verschoben werden. Fig. 5 und 6 zeigen im Grundriß und in Stirnansicht eine Vorrichtung, bei welcher die Gehäuseteile drehbar und verschiebbar miteinander verbunden sind. Fig. 7 bis 9 veranschaulichen eine solche mit mehreren gleichzeitig drehbaren Gehäuse-Scheiben.
In einem Gehäuse, welches aus einem auf einer Grundplatte 1 befestigten Teil 2 und einem auf der Grundplatte verschiebbaren Teil 3 besteht, ist eine Lichtquelle, hier eine Glühlampe 4 von Zylinderform, angeordnet. Das Innere des Gehäuses ist poliert, um als Reflektor zu dienen. Die beiden Gehäuse teile 2 und 3 überdeken sich an der Trennungsstelle und sind, damit sie sich gut aneinander führen, durch Blechfalze 5 und 6 mit eingelegten Stangen miteinander verbunden. Natürlich kann man auch die Gehäuseteile auf jede andere Art aneinander führen. An der Vorderwand des Gehäuses ist eine Schablone 7 zum Einspannen der zu prüfenden Schutzblätter angeordnet, welche natürlich ebenso geteilt sein muß, wie das Gehäuse.
Der feste Gehäuseteil 2 ist an einer feststehenden Säule 8, der bewegliche an einer.verschiebbaren Säule 9 drehbar gelagert. Durch dasjLagerJeiner der Säulen wird die Lichtleitung 10 eingeführt. Der Fuß der Säule 9 ist mit Schlitzen 11 versehen, in welche auf der Platte ι befestigte Stifte 12 eingreifen. Die Schlitze sind etwas länger gehalten als die Überdeckung der beiden Gehäuseteile. In der Platte ι ist eine Welle 13 gelagert, auf der ein Handhebel 14 sitzt. Die Welle trägt einen weiteren Hebel 15, welcher durch eine Stange 16 mit der verschiebbaren Säule 9 gekuppelt ist. Eine Feder 17 hält die Säule in ihrer linken Endlage, in welcher die Enden der Schlitze ihrer
Grundplatte gegen die Stifte 12 anliegen. Die Vorrichtung eignet sich besonders für Schutzblätter von länglicher Form.
Zum Gebrauch wird ein Schutzblatt in die Schablone 7 eingespannt und durchleuchtet. Während des Durchleuchtens drückt man den Hebel 14 nach unten, wodurch der Teil 3 mehr oder weniger aus dem Teil 2 hervorgezogen und dadurch das Schutzblatt gestreckt wird.
Der Hub der Säule 9 wird durch die Enden der Schlitze in ihrer Grundplatte begrenzt.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Vorrichtung, welche zum Prüfen runder Schutzblätter geeignet ist. Hier sind die beiden Teile 18 und 19 des Gehäuses verschiebbar. In dem Gehäuse steht eine Glühlampe 20 der üblichen Form auf einer Fassung 21, welche an einem der Gehäuseteile befestigt ist. Das Gehäuse erhält zweckmäßigerweise parabolischen oder ähnlichen Querschnitt und wird, wie bei der beschriebenen Form, innen poliert. Oben auf den beiden Gehäuseteilen ist die geteilte Schablone 7 zum Einspannen des Schutzblattes angebracht. Zur Führung der beiden Gehäuseteile gegeneinander dienen wieder Blechfalze 5 und 6. Beide Gehäuseteile haben Handgriffe 22, mittels deren sie auseinandergezogen werden können. Man kann natürlich auch die Verstellung der beiden Teile durch andere Mittel, beispielsweise Zahnstangen oder Hebelverbindungen, bewirken.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist in ähnlicher Weise ausgebildet wie die vorigen, jedoch sind hier die Gehäuseteile nicht nur gegeneinander verschiebbar, sondern auch gegeneinander drehbar. Der Teil 23 ist fest auf der Platte 24 angeordnet. Mit ihm sind die Teile 25, 26 und 27 durch ein Gelenk 28 verbunden. Der Stift des Gelenkes 28 trägt zwei Bunde 29 und 30, zwischen welchen das die Teile 25 und 26 verbindende Gelenk angeordnet ist. Ein ebensolches Gelenk verbindet die Teile 23 und 27. Alle Teile überdecken sich an ihren Berührungsstellen gegenseitig und sind dort mit Führungen versehen. Der feste Teil 23 hat eine Führung 31, in welche das Ende des Teiles 25 so eingreift, daß er sich gegen Teil 23 zwar verschieben, aber nicht drehen kann. Der Teil 27, welcher mit dem Teil 23 drehbar, aber nicht verschiebbar verbunden ist, hat eine ähnliche Führung 32, in welcher das Ende des Teiles 26 sich verschieben kann. Dieser wieder ist durch eine Führung 33 mit dem Teil 25 so verbunden, daß er sich in bezug auf ihn zwar drehen, aber nicht verschieben kann.
Der Stift des Gelenkes 28 läuft in eine Zahnstange 34 aus und steht unter der Einwirkung einer Feder 35, welche ihn nach links zu schieben versucht.· Am Gehäuseteil 27 ist eine Welle 37" mit Handrad 36 und Zahnrad 37 gelagert.
Nachdem das Schutzblatt eingespannt ist, kann man nach Belieben die Gehäuseteile gegeneinander verschieben oder verdrehen. Um sie zu verschieben, genügt es, das Handrad 36 in der Pfeilrichtung zu drehen. Die Zahnstange 34 wird dadurch nach innen geschoben und nimmt durch den Bund 29 das Stück 26 mit, welches wieder durch die Führung 33 das Stück 25 mitnimmt. Will man das Schutzblatt auch quer strecken, so verschwenkt man mittels des Handrades 36 den Teil 27 um das Gelenk 28, wobei dieser durch seine Führung 32 den Teil 26 mitnimmt. Man kann auch die beiden Bewegungen gleichzeitig ausführen, d. h. das Handrad 36 gleichzeitig um seine Achse drehen und um den Gelenkstift 28 schwenken.
In jedem Fall bleibt der Teil 23 fest. Der Teil 25 kann sich zwar verschieben, aber nicht drehen, weil er mit 23 durch die Tasche 31 verbunden ist. Diese Verschiebung muß der Teil 26 mitmachen, weil ihn die Führung 33 dazu nötigt. Der Teil 27 endlich ist in bezug auf den Teil 23 drehbar, aber nicht verschiebbar. Seine Drehung überträgt sich durch die Führung 32 auf den Teil 26.
Bei der Vorrichtung nach Fig. 7 bis 9 ist das ganze Gehäuse in eine Anzahl von Teilen 38 zerlegt, welche sämtlich um an einer Führung 39 gelagerte Gelenke 40 drehbar sind. Sie haben Ansätze 41, welche in Ausschnitte·42 eines auf der Führung 40 drehbar gelagerten Ringes 43 eingreifen. Rückziehfedern 44 ziehen die Teile38 nach innen, während Anschläge 45 ihre Bewegung in dieser Richtung begrenzen.
Fig. 8 zeigt das Gehäuse geöffnet. Wenn der Ring 43 in der Pfeilrichtung der Fig. 9 gedreht wird, so können sich die Ansätze 41 unter der Einwirkung der Federn 44 nach außen bewegen, so daß sich das Gehäuse schließt. Umgekehrt wird das geschlossene Gehäuse durch Drehen des Ringes gegen die Pfeilrichtung geöffnet. Auf diese Art wird das Schutzblatt in der Richtung einer Anzahl von Kreishalbmessern gedehnt und die Beanspruchung möglichst gleichmäßig über das ganze Blatt verteilt. Es ist bei dieser Ausführung unvermeidlich, daß sich zwischen den Teilön 38 beim Auseinanderziehen Spalte bilden. Man kann, um trotzdem zu verhindern, daß Licht austritt, das Ganze mit einem Mantel aus dehnbarem Stoff, Gummituch o. dgl. umhüllen.

Claims (7)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Vorrichtung zum Prüfen von Stoffen, insbesondere Schutzblättern für Damenkleider, wobei die Probestücke gleichzeitig durchleuchtet und gestreckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse mit der Lichtquelle und der Einrichtung zum Einspannen der Schutzblätter derart ausgebildet ist, daß seine Teile gegeneinander verstellt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Gehäuses gegeneinander verschiebbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Gehäuses fest, der andere gegen ihn verschiebbar angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Gehäuses gegeneinander drehbar sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Gehäuses gegeneinander verschiebbar und drehbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, gekennzeichnet durch ein Gehäuse mit einem festen Teil (23), mit welchem weitere Teile (25, 26, 27) so verbunden sind, daß sie sich gegeneinander und gegen den festen Teil verschieben bzw. drehen können, und eine auf einem der Gehäuseteile gelagerte Antriebswelle (37a), mittels deren unter Vermittelung des Gelenkstiftes (34) die beweglichen Gehäuseteile von dem festen Gehäuseteil fortgeschoben und außerdem durch Schwenken der Welle (37^) um ihr gemeinsames Gelenk gedreht werden können. .
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das symmetrisch zu einer Mittelachse ausgebildete Gehäuse in eine Anzahl um Gelenke drehbarer Teile (38) zerlegt ist, von denen jeder einen Teil eier Klemmvorrichtung (7) trägt, und welche mit einem gemeinsamen Antrieb derart verbunden sind, daß sie von ihm aus gleichzeitig gedreht werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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