DE235229C - - Google Patents

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DE235229C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Glühstrümpfen aus einem schlauchartigen Gewebe, Strumpf o. dgl. Material, und zwar besonders auf das Verdrehen des Strumpfes zum Schließen desselben an seiner Spitze.
Zweck vorliegender Erfindung ist, eine Maschine zu schaffen, vermöge welcher bei schneller Handhabung ein genaues Verdrehen zum Schließen des Strumpfes erzielt wird, und somit der ίο Arbeiter eine beträchtlich größere Menge Strümpfe fertigstellen kann.
Zu diesem Zweck besteht die Maschine gemäß der Erfindung aus einem Paar in achsialer Linie angeordneter Formstücke, aus Mitteln zum Halten des Schlauches und aus Vorrichtungen, um den Formstücken mit Bezug auf einander eine Drehbewegung und gewünschtenfalls zum Strecken des Schlauches vor oder während des Drehens eine Bewegung in der Längsrichtung zuzuerteilen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht mit schematischer Andeutung der Strümpfe in Arbeitsstellung auf den Formstücken.
Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen schematisch die Herstellungsphasen eines Strumpfes für nach unten brennendes Gas, und
Fig. 5 ist die schematische Darstellung einer Herstellungsphase eines Paares von Strümpfen für nach oben brennendes Gas.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird das eine Formstück α Vermittels geeigneter Klemmen c an einem Ende des Rahmens b gehalten, während das zweite Formstück d auf einer Planscheibe e angebracht und vermöge Klemmen f oder sonstiger Vorrichtungen an derselben befestigt ist. Beide Formstücke sind genau in einer Linie angeordnet. Die Planscheibe e wird von einer Spindel g getragen, welche zweckmäßig in einem langen, am gegenüberliegenden Ende des Rahmens b angeordneten Lager ruht. Letzteres wird von einer Hülse h gebildet, deren Flansch i an dem Rahmen b angeschraubt ist. Die Hülse ist an einem Ende bei k gespalten und mit einer Klemmschraube / ausgerüstet, so daß die Spindel in der gewünschten Stellung eingespannt werden kann. Diese Klemmvorrichtung ist jedoch nicht unbedingt notwendig. Die Spindel g kann vermittels eines Handgriffes m gedreht und innerhalb des Lagers h in der Längsrichtung hin und her bewegt werden. Die letztere Bewegung wird durch einstellbare Ringe oder Anschläge η, ο begrenzt.
Die beiden Formstücke α und d sind mit geeigneten Vorrichtungen zum Festklemmen des Schlauches ausgerüstet, welche zweckmäßig derart angeordnet sind, daß sie eine schnelle Handhabung gestatten. Diese Vorrichtungen können beispielsweise aus auf jedem Formstück befestigten, mit Polstern r aus Gummi oder sonstigem geeigneten Material ausgerüsteten Federn q bestehen, welche mittels eines verschiebbaren Gleitringes s auf die Formstücke gepreßt werden. Der Gleitring s kann entweder vermöge eines mittels Stange t mit einem He-
bei u und einer Gabel ν verbundenen Pedals oder vermöge eines Handhebels w betätigt werden. In beiden Fällen kann eine Feder χ angeordnet werden, welche den Gleitring normal in der Klemmstellung hält.
Bei der Herstellung von Strümpfen wird ein Teil des Schlauches f über die beiden Formstücke α und d gelegt, wobei letztere vorher so nahe zusammengebracht sind, daß' sich ihre
ίο nebeneinanderliegenden Enden berühren. Der Schlauch ft wird dann fest auf die beiden Formstücke geklemmt und letztere werden dann, um den Schlauch bis auf die gewünschte Länge zu strecken, voneinander getrennt, worauf der Handgriff m gedreht wird, um den Schlauch ft an einem Punkt zwischen den nebeneinanderliegenden Enden der Formstücke zu verdrehen. Der Schlauch kann dann an jeder Seite der Verdrehung, wie bei A-A, B-B der Fig. ι angedeutet ist, abgebunden und in der Mitte zwischen den beiden abgebundenen Teilen zerschnitten werden. Zwei Teile des Schlauches werden auf diese Weise vermöge einer Drehbewegung geschlossen, und diese können dann weiter verarbeitet werden, indem man sie umgekehrt auf ein Formstück bringt und in bekannter Weise ihre Spitzen beklopft.
Soll ein doppelter Strumpf hergestellt werden, wird der Schlauch, nachdem er verdreht und entweder abgebunden oder nicht abgebunden ist, nicht zerschnitten, sondern der auf dem einen Formstück befindliche Teil wird umgedreht und über den auf dem anderen Formstück befindlichen Teil gezogen.
Selbstverständlich kann die Anordnung der Formstücke, das Trennen derselben voneinander, sowie das Drehen auf andere Weise erfolgen, und ebenso können Abänderungen an der Vorrichtung zum Festklemmen des Strumpfes auf den Formstücken getroffen werden.
Beide Formstücke α und d können, obgleich dies nicht notwendig ist, so ausgebildet werden, daß sie in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden können.
Zweckmäßig werden die Klemmvorrichtungen c und f so hergestellt, daß Formstücke von verschiedenen Größen damit befestigt werden können, und gewünschtenfalls können auch die Gleitringe s derart ausgebildet sein, daß sie sich den verschiedenen Durchmessern der Formstücke anpassen.
Die Erfindung ist zur Herstellung von Strümpfen für nach unten und nach oben brennendes Gas geeignet, und zwar empfiehlt es sich, bei Herstellung von Strümpfen letztgenannter Art die Formstücke mit vorstehenden Ansätzen e, e (Fig. 5) auszurüsten, um welche der Schlauch verdreht und gewünschtenfalls abgebunden werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Bildung des Kopfes von Glühstrümpfen aus dem Schlauch durch Verdrehung desselben, gekennzeichnet durch zwei auf einem Rahmen (b) einander gegenübergestellte Formstücke (ä, d) zur Aufnahme des auf ihnen und je einem Ende festzuklemmenden Schlauchstückes (ft), die so in Lagern angeordnet sind, daß sie um ihre gemeinsame Achse gegeneinander verdreht und in deren Richtung- verschoben werden können.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (b) an einem Ende mit Klemmen (c) zur Aufnahme eines Formstückes (a) und an dem anderen Ende mit einem Traglager (h) für eine Spindel (g) ausgerüstet ist, · welche mit einer Planscheibe (e) zum Halten eines zweiten Formstückes (d) in derselben Richtung mit dem ersten versehen ist, und welche gedreht sowie in der Längsrichtung hin und her bewegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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