DE1938445C - Prüfgerät zur statischen und dynamischen Prüfung der Qualität der rückseitigen Ver bindung von Buchblattern - Google Patents

Prüfgerät zur statischen und dynamischen Prüfung der Qualität der rückseitigen Ver bindung von Buchblattern

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DE1938445C
DE1938445C DE1938445C DE 1938445 C DE1938445 C DE 1938445C DE 1938445 C DE1938445 C DE 1938445C
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English (en)
Inventor
Adolf Wellhausen Kuhm Ru dolf Frauenfeld Schmid, (Schweiz)
Original Assignee
Martini Buchbindereimaschinenfa brik AG, Frauenfeld (Schweiz)
Publication date

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Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie U-II nach
Prüfgerät zur statischen und dynamischen Prüfung Fig. 1, .
der Qualität der rückseitigen Verbindung von Buch- Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie IIE-III nach
blättern mit Befestigungsorganen, mit denen ein auf- Fig. 2, , ,
geklapptes Buch auf einen Tisch mit einer Auflage- 5 Fig. 4 einen Schnitt längs der Lime IV-IV nach
fläche festgespannt wird, mit einer Greifzange, F i g. 3 und
welche zum Anbringen einer steuerbaren Zugkraft Fig. 5 ein Schaltschema zur Steuerung der An-
an dem m prüfenden Buchblatt, welche relativ zum tnebsorgane des Prüfgerätes.
Buch schwenkbar ist, in der Verschwenkwinkel- Das Prüfgerät weist ein festes Gehäuse L au!, an halbierungsebene senkrecht zur Schwenkachse ver- io dem, mit Bezug auf die Längsmitte spiegelschiebbar gelagert ist, die im Bereich der Auflage- symmetrisch, zwei Träger 2 und 3 befestigt sind fläche sowie parallel zu dieser angeordnet ist gemäß Zwischen den Trägem 2 und 3 ist ein Tisch 4 andern Oberbegriff des Anspruchs 1. geordnet, an dem zwei koaxiale Lagerzapfen 5 unJ t Zur Prüfung der Haltbarkeit von Buchblättern befestigi sind. Die Lagerzapfens und 6 sind drehsind zwei Prüfgerättypen bekanntgeworden. Beide 15 bar in den Trägern 2 und 3 gelagert. Die Längsachst Arten von Prüfgeräten weisen einen ortsfesten Tisch der Lagerzapfen 5 und 6 bildet die Verschwenkauf, auf den das zu prüfende Buch mit seinem achse 7 des Tisches 4. Der Tisch 4 weist eine m\ Rücken aufgelegt und darauf festgespannt wird. Das Schwenkachse 7 parallele Auflagefläche 8 auf um: zu prüfende Blatt wird von einer vertikal darüber ist mit einem zur Schwenkachse 7 parallelen Schiit, <j befindlichen Zange erfaßt. Bei den Geräten zur 10 versehen, der in der Verschwenkwinkelhalbierunts Prüfung der Wechselfestigkeit wird die Zange mit ebene 10 hegt. Die Schlitzbreite ist so dimensioniert einer konstanten Vorspannung belastet und das zu daß eine zu prüfende Buchseite gut hindurchgefiihri prüfende Blatt durch einen Schwenkarm so lange werden kann. Die Schwenkachse 7 liegt über dei hin und her verschwenkt, bis die Verleimstelle aus- Auflagefläche 8, wobei die Entfernung zur Auflage reißt. Dabei gibt die Zahl dez Verschwenkbewegun- 15 fläche mindestens angenähert gleich der Entfernung gen des Schwenkarmes bis zum Ausreißen des ge- zwischen der Rückenkante des zu prüfenden Buch prüften Blattes ein Maß für die dynamische Festig- blatles und der Auflagefläche 8 ist. Ein zu prüfen keil eines Buchblaltes. Bei der anderen Art der be- des Buch 11 wird aufgeklappt und mit der Druck kannten Geri-ttypen wird bei unbewegtem Buch- seite auf die Auflagefläche 8 aufgelegt, wobei da· blatt die Zange, welche das zu prüfende Blatt er- 30 zu prüfende Buchblatt durch den Schlitz 9 hindurch faßt, zunehmend belastet, b.s dieses an der Ver- geführt wird. Dabei ist das Buch Il derart zi leimstelle ausreißt. Die dabei gemessene Bruchlast zentrieren, daß die zu prüfende Seite in die Ver stellt ein Maß für die statisch·, Festigkeit der Ver- schwenkwinkelhalbierungsebene 10 zu liegen kommt leimstelle eines Buchblattes dar. Die Rückenkante des zu prüfenden Buchblattes fäll
Diese bekannten Vorrichtungen haben den Nach- 35 dabei mindestens angenähert mit der Verschwenk
teil, daß für die dynamische Buchprüfung einerseits achse 7 zusammen. Zur Zentrierung des Eluchesll
und die statische Prüfung der Haltbarkeit von Buch- sind die Längskanten des Schlitzes 9 leicht nad
seiten andererseits zwei verschiedene Geräte er- oben über die Auflagefläche 8 hinaus gebogen. Da
forderlich sind, was einerseits kostenaufwendig und durch liegen die benachbaiten Buchblätter bis zun
anderseits raumbeanspruchend ist. 40 Bereich der Verleirnstelle auf der Auflagefläche i
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, auf, was eine vollständige Fixierung der zu prüfen
die dynamische und statische Prüfung der Qualität den Verleimstelle gewährleistet. Am Tisch 4 sini
der rückseitigen Verbindung von Buchblättern mit seitlich zwei Supports 12 und 13 befestigt, an dener
einem Prüfgerät durchzuführen. je zwei Rasterschienen 14 und 15 befestigt sind
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch ge- 45 Zwischen den beiden einander gegenüberliegende!
löst, daß bei einem zu Beginn erwähnten Prüfgerät Rasterschienenpaaren 14 und 15 ist je eine Spann
die Verschwenkung durch schwenkbare Lagerung schiene 16 bzw. 17 angeordnet. An den Enden de
des Tisches erfolgt, daß die Auflagefläche zu der der . Spannschienen 16 und 17 sind federnd Raster ange
Greifzange gegenüberliegenden Tischscite angeordnet ordnet, welche in die Zahnung der Rasterschic-.er
ist, daß der Tisch einen zur Schwenkachse parallelen 50 eingreifen. Befindet sich ein aufgeklapptes Buch Il
Schlitz aufweist, durch welchen das zu prüfende auf der Auflagefläche 8, so können die Spann
Buchblatt hindurchführbar ist, mit einer Schlitz- schienen 16 bzw. 17 nach unten gegen das Bucl
breite, die ein Mehrfaches der Buchblattdicke he- 11 gcprcß* werden. Mit den Schrauben 18 bzw. 1«
trägt, daß der Tisch in einer zur Verschwenkwinkel- werden eingelegte Klemmleisten 16 a bzw. 17« se
halbierungsebcne mindestens angenähert recht- 55 gegen das Buch verspannt, daß auf der ganzci
winkligen (.agc arretierbar ist und daß die Zugkraft Klemmlängc ein gleichmäßiger Preßdruck entsteht
stufenlos steuerbar ist. Die Arme 20 und 21 dienen zur Niederhaltung de
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die bei den vorstehenden Biichbliitter. Um den Tisch 4 zwi
bekannten dynamischen Prüfgeräten an den Wende- sehen den in F i g. 4 strichpunktiert gczcichnclci
punkten des bewegten Uucliblattes auftretenden 60 Endlagen hin und her zu verschwenken, ist an
Schläge siillig beseitigt werden, so daß während der Lagerzapfen 5 eine Milnehmcrrnlle 22 drehfest an
Prüfung an der Priifslellc tatsächlich eine konsinnte geordnet. Wie insbesondere aus den Fig. I bis
Belastung erzeugt wird. hervorgeht, sind am Gehäuse t iwei Winkelstück
An (land der schcmalischcn Zeichnung wird die 23 und 24 befestigt. Die Winkelstücke 23 und 2<
Erlindi'iig beispielsweise erläutert. i>5 sind miteinander durch im Querschnitt zylindrisch
Es zeigt Stangen 25 und 26 fest verbunden, auf denen eil
Fi μ. I eine Ansicht eines l'iüfgeräles in Richtung Schlitten 27 verschiebbar gelagert ist. Am Sehlittei
des Pfeils I nach Fig. 2, 27 sind drehbar zwei Bol/eii 2K und 21) geliipetl
welche an ihrem inneren Ende eine Bandkleinme 30 bzw. 31 aufweisen. Am äußeren Ende der Bolzen 28 bzw. 29 ist je ein Hebel 32 bzw, 33 befestigt, welcher gegen eine Anschlagschraube 34 bzw. 35 anliegt, welche drehbar in einer entsprechenden Gewindebohrung eines Lagers 36 bzw. 37 drehbar gelagert ist. Die Lager 36 und 37 sind am Zylinder- »chlitten 27 befestigt. Durch ein Drehen der Anschlagschrauben 34 und 35 werden die Hebel 32 bzw. 33 verschwenkt und die Bolzen 28 bzw. 29 mit den Bandklemmen 30 bzw. 31 gedreht. Am Gehäuse 1 sind weiter Umlenkrollen 38 bzw. 39 frei drehbar gelagert. Um die Mitnehmerrolle 22 und die Umlenkrollen 38 und 39 ist ein Band 40 geführt, welches mit seinen Enden an den Bolzen 28 bzw. 29 befestigt ist. Die Spannung des Bandes 40 kann somit durch ein Drehen der Anschlagschrauben 34 und 35 verändert werden. Wird der Schlitten 27 auf den Stangen 25 und 26 hin und her bewegt, so dreht das Band 40 im Bewegungsrhythmus des Schlittens 27 die Mitnehmerrolle 22 und verschwenkt '.lamit den Tisch 4. Am Schlitten 27 ist eine Kulisse 41 befestigt, in welcher eine Rolle 42 geführt ist. Die Rolle 42 ist am Ende eines Hebels 43 gelagert, der drehfest auf der Abtriebswelle 44 eines Getriebes 45 angeordnet ist, welches getrieblich mit dem Antriebsmotor MI verbunden ist. Bei drehendem Motor M 1 dreht sich der Hebel 43, wobei sich die Rolle 42 in der Kulisse 41 auf und ab bewegt und den Schlitten 27 hin und her bewegt, wodurch der Tisch 4 verschwenkt wird.
Die Zahl der Verschwenkbewegungen des Tisches 4 wird durch ein nicht dargestelltes Zählwerk registriert.
Das zu prüfende Buchblatt wird durch eine mit Kniehebelverschluß verschließbare Zange 46 gefaßt. Die Zange 46 erstreckt sich über die ganze Höhe des Buchblattes und ist an ihren Enden durch Kugelgelenke 47 und 48 mit vertikalen Stangen 49 und 50 verbunden, welche an ihren gegenüberliegenden Enden durch Kugelgelenke 51 und 52 gelenkig mit einem Joch 53 verbunden sind. Die Zange 46, die Stangen 49 und 50 sowie das Joch 53 bilden zusammen ein Gelenkparallelogramm, welches in Führungen 54 und 55 vertikal bzw. in der Verschwenkwinkelhalbierungsebene 10 verschiebbar gelagert ist. Im Gehäuse 1 ist weiter eine Achse 56 drehbar gelagert, von welcher ein mit ihr fest verbundener Querarm 57 rechtwinklig weg ragt. Am freien Ende des Querarmes 57 ist ein Kugellager angeordnet, auf welchem eine mit dem Joch 53 fest verbundene Lasche 58 gelagert ist. Die Achse a'6 ist die Drehachse einer zweiarmigen Waage 59, deren Waagarme durch im Querschnitt zylindrische Stangen 60 und 61 gebildet sind. Die Stangen 60 und 61 sind an ihren Enden durch eine Platte 62 und durch ein Gegengewicht 63 fest miteinander verbunden. An der Achse 56 ist weiter ein Elektromotor M 2 befestigt, dessen Abtriebswelle 64 als Schraubenspindel ausgebildet ist. Auf den Stangen 60 und 61 ist ein Gewicht 65 verschiebbar gelagert, durch welches die Schraubenspindel 64 hindurchgeführt ist. Die Schraubenspindel 64 ist in einer entsprechenden OewiiKlcbohriing im Gewicht 65 gelagert. Bei einer Drehung des Motors M 2 wird das Gewicht 65 somit längs der Stangen 60 und 61 verschoben, wodurch sich die a.*f das Joch 53 bzw. auf die Zange 46 ausKcUbte Kraft ändert. Dem Gegengewicht 63 ist ein Schalter 67 zugeordnet, der den Speisesirom-
kreis der Elektromotoren M I und Ml unterbricht.
Zur Blockierung der Waage 51J ist im Gehäuse 1
eine Welle 68 drehbar gelagert, an dor drehfest und
zur Längsmitte spiegelsymmetriseli zwei Exzenterscheiben 69 und 70 angeordnet sind. Außerhalb des Gehäuses 1 ist die Welle 68 fest mit einem Hebel 71 verbunden. Bei einer Drehung des Hebels 71 werden die Exzenterscheiben 69 und 70 verschwenki,
ίο wobei sie zwei darüber befindliche Hebel 72 bzw. 73, welche mittels Schrauben 74 bzw. 75 am Gehäuse 1 angelenkt sind, nach oben bzw. nach unten verschwenken. In der angehobenen Lage greifen die Hebel 72 bzw. 73 unter die Ringschultern 76 bzw.
77, welche an den Stangen 49 bzw. 50 befestigt sind. Damit ruht das ganze Gelenkparallelogramm, bestehend aus der Zange 46, den Stangen 49 und 51) und dem Joch 53, auf den Hebeln 72 und 73, wobei die Waage 59 gleichzeitig gegen einen festen Anschlag 93 blockiert wird.
Außen am Gehäuse 1 ist ehe Gewichtskala 78 befestigt. Hinter der Gewichtskala 78 ist eine Führung 79 angeordnet, auf der ein Gleitkörper 80 verschiebbar gelagert ist. Am Gleitkörper 80 ist ein Zeiger 81
befestigt, der in den Ablesebereich der Gewichtskala 78 greift. Mit dem Gleitkörper 80 ist eine Saite 82 fest verbunden, deren Enden am Gewicht 65 befestigt sind. Die Saite 82 ist über Umlenkrollen 83 bis 89 geführt, so daß jede Verschiebung des Ge-
wichtes 65 sich auf den Zeiger 81 überträgt. Die Gewichtskala 78 zeigt die Belastung der Zange 46 durch die Waage 59 in kg an.
F i g. 5 zeigt die Schaltung der Elektromotoren Ml und Ml, weiche von einer Stromquelle 90 ge-
speist sind. Die Motoren M 1 und Ml sind einzeln durch Schalter 91 und 92 ein- bzw. ausschaltbar, wobei das Gegengewicht 63 der Waage 59 den Schalter 67 geschlossen hält. Tritt bei einer statischen oder dynamischen Festigkeitsüberprüfung eines Buch-
blattes ein Riß auf, so neigt sich die Waage 59 zur Seite des Gewichtes 65, wobei das Gegengewicht 63 den Schalter 67 freigibt, der den Stromkreis der Motoren Ml und Ml unterbricht. Dadurch wird entweder die Verschwenkbewegung des Tisches 4
oder die zunehmende Belastung der Zange 46 durch das Gewicht 65 gestoppt. Danach kann an dem nicht dargestellten Zählwerk die Anzahl der Verschwenkbewegungen des Tisches 4 oder an der Skala 78 die Bruchlast ermittelt werden.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Prüfgerät zur statischen und dynamischen Prüfung der Qualität der rückseitigen Verbindung von Buchblättern mit Befestigungsorganen, mit denrn ein aufgeklapptes Buch auf einen Tisch mit einer Auflagefläche festgespannt wird, mit einer Greifzange, welche zum Anbringen einer steuerbaren Zugkraft an dem zu prüfenden Buchblatt, welches relativ zum Buch schwenkbar ist,
in der Veischwenkwinkelhalbierungsebene senkrecht zur Schwenkachse verschiebbar gelagert ist, die im Bereich der Auflagefläche sowie parallel zu dieser angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkung durch schwenkbare Lagerung des Tisches (4) erfolgt, daß die Auflagefläche (8) zu der der Greifzange (46) gegenüberliegenden Tischseite angeordnet ist, daß der Tisch (4) einen zur Schwenkachse (7)
parallelen Schlitz (9) aufweist, durch weichen das zu prüfende Duchblatt hindurchführbar ist, mit einer Schützbreite, die ein Mehrfaches der Buchblattdicke beträgt, daß der Tisch (4) in einer zur Verschwenkwinkelhalbicrungsebene (10) mindestens angenähert rechtwinkligen Lage arretierbar ist und daß die Zugkraft stufenlos steuerbar ist.
2. Prüfgerät nach Anspruch I4 gekennzeichnet durch eine an der Greifzange (46) angreifende, stufenlos steuerbare Kraftquelle (59), welche jene mit einer vorgegebenen Kraft von der Schwenkachse (7) wegbewegt, durch Antriebsorgane (M I1 22 bis 45) zum Hin- und Herschwenken des Tisches (4) durch auf eine momentane Entlastung der Kraftquelle (59) ansprechende Schaltorgane (63,67) zum Ausschatten der Antriebsorganc sowie durch Anzeige- und Registricrelcmcntc, welche die höchste Belastung der Kraftquelle (59) einerseits und die Zahl der Ver- ao schwenkbewcgungen des Tisches (4) anderseits anzeigen.
3. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschwenkwinkelhalbierungsebene (10) senkrecht as angeordnet ist.
4. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (4) über der Greifzange (46) angeordnet ist.
5. Prüfgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifzange (46) die Seite eines in der Verschwenkwinkelhaibierungsebene (10) angeordneten Gelenkparallelogrammes bildet und daß die an die Greifzange (46) angrenzenden Seiten (49, 50) des Parallelogrammes in ortsfesten Führungen (54, 55) vertikal verschiebbar geführt sind.
6. Prüfgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftquelle (59) eine stufenlos variabel belastbare Waage ist, welche an der der Greifzange (46) gegenüberliegenden Seite (53) des Parallelogrammes angelenkt ist.
7. Prüfgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Waage (59) eine zweiarmige Waage ist, deren einer Arm ein Gegengewicht (63) und deren anderer Arm ein verschiebbares Gewicht (65) aufweist, und daß das Parallelogramm am zweitgenannten Arm angelenkt ist.
8. Prüfgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß am erstgenannten Arm ein Elektromotor (M 2) befestigt ist, dessen Abtriebswellc (64) als Schraubenspindel ausgebildet ist und parallel zum zweiten Arm angeordnet ist, und daß die Schraubenspindel in einer entsprechenden Gewindebohrung des Gewichtes (65) gelagert ist.
9. Prüfgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antricbsorganc einen Elektromotor (MI) und ein Wendegetriebe (22 bis 45) aufweisen.
10. Prüfgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Wendegetriebe (22 bis 45) zwei zylindrische Führungsstangen (25, 26) mit einem Schlitten (27) aufweist, der durch eine mit dem Elektromotor (M 1) getrieblich verbundene Kulisse (41) hin und her bewegt wird, daß am Schlitten (27) ein Stahlband (40) mit seinen Enden befestigt ist, welches als Schlaufe über eine erste Umlenkrolle (38) eine Mitnehmerrolle (22) und eine zweite Umlenkrolle (39) geführt ist, und daß Jie Mitnehmerrolle (22) axial zur Schwenkachse (7) des Tisches (4) und drehfest mit diesem verbunden ist.
11. Prüfgerät nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Gegengewicht (63) zusammenwirkender Schalter (67) vorgesehen ist, der bei einer Entlastung der Waage (59) die Stromkreise der beiden Elektromotoren (M 1 und M 2) unterbricht.
12. Prüfgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (7) über der Auflagefläche (8) angeordne' ist und daß die Entfernung zwischen der Auflage fläche (8) und der Schwenkachse (7) mindestem angenähert gleich der Entfernung zwischen de Rückenkante des zu prüfenden Buchblattes um der Auflagefläche ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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