DE1130133B - Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels - Google Patents

Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels

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DE1130133B
DE1130133B DES58526A DES0058526A DE1130133B DE 1130133 B DE1130133 B DE 1130133B DE S58526 A DES58526 A DE S58526A DE S0058526 A DES0058526 A DE S0058526A DE 1130133 B DE1130133 B DE 1130133B
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DE
Germany
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rotatable element
lever
pin
actuating lever
pulling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/02Manually-operated, e.g. lever-actuated, devices operating on ropes, cables, or chains for hauling in a mainly horizontal direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flexible Shafts (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels mit zwei linear gegeneinander bewegten, das Kabel zwischen sich einklemmenden Backen, die mit Hilfe eines Betätigungshebels von veränderbarer Untersetzung bewegbar sind.
  • Es sind bereits Zieh- und Hebevorrichtungen für Metallkabel bekannt, bei denen das Kabel zwischen zwei gleichen Backen hindurchgeführt wird, wobei eine jede Backe sich in Längsrichtung bewegt. Beide Backen bewegen sich abwechselnd zueinander hin und voneinander fort, wobei gleichzeitig das Kabel entweder gleitet oder eingespannt wird. Diese Bewegungen werden den Backen von zwei sich hin und her bewegenden besonderen Organen auferlegt, die mit dbn Backen über Kurbelwellen verbunden sein können. Dabei kann eines dieser Organe zur Aufwärtsbewegung und das andere zur Abwärtsbewegung dienen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Antriebsmittel, die bei der beschriebenen Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels angewendet werden, zu verbessern. Es wird bei der Erfindung - wie bereits dargelegt - von einer Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels ausgegangen, die mit verstellbarer Über- oder Untersetzung der Betätigungsergane arbeitet.
  • Die, erfindungsgemäße Ausbildung ist darin zu sehen, daß der Betätigungshebel ein drehbares Ele- ment enthält, an welchem exzentrisch zur Drehachse des Elementes Lagerstellen für den Betätigungshebel vorgesehen sind, so daß die Untersetzung des Betätigungshebels kontinuierlich veränderbar ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das drehbare Element mit einer Verriegelungsverrichtung kombiniert, die das drehbare Element in einer vorbestimmten Position in bezug auf den Hebel hält.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung besteht das drehbare Element aus einem zylindrischen Körper, der mit zwei seitlichen, exzentrisch zu seiner Achse angeordneten, die Lagerstellen für den Betätigungshebel bildenden zylindrischen Tragelementen versehen ist.
  • Die Verriegelungsvorrichtung besteht zweckmäßigerweise aus einem Stellkeil, Stift od. dgl. Vorteilhaft ist die Verriegelungsvorrichtung in Form eines konischen Stellkeils ausgebildet, der verklemmend mit der zylindrischen Oberfläche des drehbaren Elements zusammenwirkt.
  • Zur Verbindung des drehbaren Elements mit dem Hebel in einer gewünschten Position kann vorgesehen sein, daß der zylindrische Körper des drehbaren Elements an seinem Umfang eine Reihe von Öffnungen aufweist, welche zur Aufnahme des Endes des Stiftes bestimmt sind ' und daß der Stift in einer Längsbohrung im Innern des Hebels angebracht ist.
  • Dabei kann der Stift in der gewünschten Öffnung des drehbaren Elements durch den Druck einer Feder gehalten werden. Um der Feder einen Anschlag und um dem Schaft, der den Stift trägt, eine Führung zu geben, ist am oberen Ende des Hebels eine Halterung angebracht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ausbildung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Zieh- und Hebevorrichtung; alle für die Erfindung unwesentlichen Teile sind gestrichelt dargestellt, Fig. 2 das drehbare Element 3 mit seinen Einzelteilen, Das Zugkabel (in den Figuren nicht dargestellt) tritt in die Vorrichtung über eine Führung 12 ein und gelangt zwischen die beiden, rein schematisch dargestellten beweglichen Backen 13 und 14.
  • Die beiden Backen werden von einem Zapfen 15 aus bewegt, auf dem drehbar eine Doppelkurbel 1 gelagert ist. Die beiden Backen sind durch folgende Zwisehenglieder mit der Kurbel 1 verbunden: Die Backe 13 durcheine Kurbelstange 15" die mit einem Ende an der Backe 13 und mit dem anderen Ende am ersten Ende der Doppelkurbel 1 angelenkt ist; die Backe 14 durch eine Kurbelstange 16, die mit einem Ende an der Backe 14 und mit dem anderen Ende am zweiten Ende -der Doppelkurbel 1 angelenkt ist.
  • Die Bewegung der beiden Backen 13 und 14 zum Abseilen wird mit dem Hebel 17 eingeleitet, der einerseit,s an dem Backen 14 angelenkt und andererseits Über ein kurbelstangenartiges ZwisIchenstück 18 mit der Backe 13 verbunden ist. Der Hebel 17 ist um die Achse 19 drehbar. Wird dieser in Aufzugsrichtung geschwenkt, dann wird, die gleichzeitige öffnung der Backen 13 und 14 hervorgerufen.
  • Das kurbelstangenartige Zwischenstück 18 ist mit zwei gegenüberliegenden Kerben versehen. Durch diese Kerben wird das Zwischenstück jeweils am Ende der Aufwärtsbewegung und am Ende der Ab- wärtsbewegung gegen einen Anschlag bewegt, wobei der Anschlag die Achse 19 des Hebels, 17 darstellt. Durch diese Ausbildung wird ein Zusammenstoßen der beiden Backen bei einer Abseilbewegung verhindert.
  • Soweit die Vorrichtung, von der bei der Erfindung ausgegangen wird. Es folgt nun die Beschreibung der die Erfindung umfassenden Bauelemente.
  • Die Kurbel 1, durch die die Bewegung der Backen vorgenommen wird, wird von einer Koppel 2 verstellt. Diese Koppel ist-über das Gelenk 21 mit einem Betätigungshebel 7 verbunden, der bezüglich seiner Länge veränderbar ist. Diese Längenänderung wird durch Verdrehen eines drehbaren Elementes 3 erreicht. Dieses liegt mi einer Bohrung 7, des Hebels 7. Das drehbare Element 3 -umfaßt einen mittleren zylindrischen Körper 3., der mit zwei exzentrisch zur Drehachse des Elementes angeordneten zylindrischen Tragelementen 31 versehen ist (s. Fig. 2). Die Achse der zylindrischen Tragelemente 3, ist die Drehachse des Betätigungshebels 7.
  • Der zylindrische Körper 32 'St Mit öffnungen 3, versehen, die auf seinem Umfang angebracht sind Diese öffnungen nehmen das Ende eines Stiftes 4 bei verschiedenen Stellungen des drehbaren Körpers 3 auf.
  • Beim Verdrehen des drehbaren Elementes 3 innerhalb der Bohrung 72 wird eine Veränderung des Ab- standes zwischen der Achse der zylindrischen Tragelemente 31 und dem Gelenk 2, erzielt, wodurch sich das Untersetzungsverhältnis des Hebels 7 ändert. Der Hebel 7 ist mit einer Uängsbohrung 71 versehen, in welcher der Stift 4 mit seinem Schaft 4, gleitet. Am oberen Ende des Hebels 7 ist eine Halterung 9 vorgesehen. Sie dient einmal zur Abstützung der Feder 10 und zum anderen zur Führung des Schaftes 4, des Stiftes 4. Der Schaft 41 des Stiftes 4 ist an seinem oberen Ende mit einem Knopf 5 versehen, der es, erlaubt, den Stift 4 zu bewegen.
  • Der Bedienende kann sowohl bei unter Last stehender als auch bei ruhender Zugvorrichtung eine Veränderung des Untersetzungsverhältnisses des Hebels 7 vornehmen, indem er den Knopf 5 betätigt, d. h. indem er den Schaft 4, des Stiftes 4 und damit das Ende dieses Stiftes aus dem mittleren zylindrischen Körper des drehbaren Elementes 3 herauszieht, dann mit einem dafür vorgesehenen Organ ein Element von der Art des Einstellstiftes 11 bewegt, der einen der zylindrischen Tragelemente 31 durchdringt und hierdurch eine Drehung des Körpers 3 bewirkt, und danach, das Ende des Stiftes 4 in eine andere der öffnungen 3, einführt, wodurch eine frei wählbare Winkelverstellung vorgenommen ist. Die Feder 10 dient zum Festhalten des Stiftes 4 in einer der Öffnungen 3, des zylindrischen Körpers 32, Die Elemente zur Handhabung des EinsteRstiftes 11 müssen so angebracht und ausgestaltet sein, daß sie fürden Bedienenden zugänglich sind.
  • Die Verriegelung des drehbaren Körpers kann auch mit keil- öder splintförmigen, Mitteln oder mittels diesen entsprechenden Vorrichtungen vorgesehen werden.
  • Die Erfindung bringt vor allen Dingen folgende Vorteile: Die Möglichkeit, während des Betriebes bei kleiner Last die Geschwindigkeit des gezogenen Kabels zu erhöhen, die Möglichkeit der fortlaufenden Anpassung der vom Bedienenden aufzuwendenden Kraft an die zu bewegende Last, beispielsweise mit Rücksicht auf die Zeitdauer des Aufzugvorganges, und die Möglichkeit, die Geschwindigkeit mit Rücksicht auf die Last zu ändern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Mptallkabels mit zwei linear gegeneinander bewegten,- das Kabel zwischen sich einklemmenden Backen, die mit Hilfe eines Betätigungshebels von veränderbarer Untersetzung bewegbar sind, dadurch gekennmichnet, daß der Bieetätigungshebel (7) ein drehbares Element (3) enthält, an welchem exzentrisch zur Drehachse des Elementes Lagerstellen für den Betätigungshebel vorgesehen sind# so daß die Untersetzung des Betätigungshebels kontinuierlich veränderbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Element (3) mit einer Verriegelungsvorrichtung kombiniert ist, die das drehbare Element in einer vorbestimmten Position in bezug auf den Hebel M hält. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Element (3) aus einem zylindrischen Körper (32) besteht, der mit zwei seitlichen, exzentrisch zu seiner Achse angeordneten, die Lagerstellen für den Betätigungshebel bildenden zylindrischen Tragelementen (31) versehen ist. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung für das drehbare Element aus einem Stellkeil, Stift (4) od. dgl. besteht. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung für das drehbare Element aus einem konischen Stellkeil besteht, der verklemmend rrüt der zylindrischen Oberfläche des drehbaren Elements zusammenwirkt. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des drehbaren Elements mit dem Hebel (7) in einer gewünschten Position der zylindrische Körper (32) des drehbaren Elements an seinem Umfang mit einer Reihe von Öffnungen (3,) versehen ist, welche zur Aufnahme des Endes des Stiftes (4) bestimmt sind, und daß der Stift (4) in einer Längsbohrung (71) im Innern des Hebels (7) angebracht ist. 7. Vorrichtung nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (4) in der gewünschten öffnung des drehbaren Elements durch den Druck einer Feder (10) gehalten wird. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Halterung (9) am oberen Ende des Hebels M angebracht ist, und zwar in der Art, daß die Feder (10) einen Anschlag erhält und der Schaft (41), der den Stift (4) trägt, geführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 260 697; französische Patentschrift Nr. 687 232.
DES58526A 1957-05-04 1958-05-03 Vorrichtung zum Ziehen und Heben eines Metallkabels Pending DE1130133B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1217569B (de) 1962-09-27 1966-05-26 Tractel Sa Selbstspannende Klemmvorrichtung fuer ein Geraet zum schrittweisen Ziehen oder Heben eines Seiles
DE1244361B (de) * 1965-10-09 1967-07-13 Hans Otto Dohmeier Seilzuggeraet

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR687232A (fr) * 1929-12-26 1930-08-06 Appareil de traction et de levage à câble métallique
CH260697A (fr) * 1945-09-05 1949-03-31 Faure Simon Appareil de traction et de levage.

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