DE87158C - - Google Patents
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- DE87158C DE87158C DENDAT87158D DE87158DA DE87158C DE 87158 C DE87158 C DE 87158C DE NDAT87158 D DENDAT87158 D DE NDAT87158D DE 87158D A DE87158D A DE 87158DA DE 87158 C DE87158 C DE 87158C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
- B41D7/00—Shaping elastic or deformable material, e.g. rubber, plastics material, to form printing surfaces
- B41D7/04—Forming printing surfaces by covering printing forms with a thin elastic skin, e.g. rubber foil, and retaining the latter thereon; Obtaining reduced or enlarged printing surfaces by using thin elastic transfer foils
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- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
in Oberansicht zur Veranschaulichung
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Spannrahmen für autographische Vervielfältigung
derjenigen Kategorie, bei welcher der zur Aufnahme des Negatives geeignete Stoff durch einen
Klemmrahmen festgeklemmt wird und alsdann durch Anheben einer darunter liegenden beweglichen
Mittelplatte die erforderliche Spannung erhält. Dieses Anheben der beweglichen Mittelplatte
geschah bisher von Hand und wurde dadurch vielfach ungleichmäfsig bewirkt. Bei dem Spannrahmen der vorliegenden Erfindung
hingegen erfolgt das Anheben der Mittelplatte vollkommen gleichmäfsig, indem man einen
zu diesem Zwecke vorgesehenen Mechanismus durch Vermittelung eines Zug- oder Druck organes
bethätigt.
Ein derart eingerichteter Spannrahmen ist in beiliegender Zeichnung in
Fig-
gelangt, wobei die den Gegenstand der Erfindung bildenden Theile, da sie unter der
beweglichen Platte liegen, in punktirten Linien dargestellt sind.
Fig. 2 stellt einen Querschnitt dar, bei welchem sich die bewegliche Mittelplatte in ihrer
untersten Stellung befindet.
Fig. 3 entspricht der Fig. 2, jedoch ist die innere bewegliche Platte angehoben und hat
dadurch den darüber gelegten präparirten Stoff in einer für den Druck geeigneten Weise angespannt.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie y-y der Fig.i.
Fig. 5. läfst in Oberansicht den zum Anheben
der beweglichen Mittelplatte dienenden. Mechanismus erkennen, während
Fig. 6 das zur Bethätigung dieses Mechanismus dienende Zugorgan in einer anderen Ausführungsform
veranschaulicht.
Die Einrichtung und Wirkungsweise des Spannrahmens gemäfs vorliegender Erfindung
ist im wesentlichen folgende:
Der äufsere Rahmen α wird in bekannter Weise von den Seitenstegen b getragen und
besitzt eine innere, rechteckig gestaltete Oeffnung, in welche die bewegliche Mittelplatte c eingesetzt
ist, sowie eine profilirte Aussparung längs seinen vier Oberkanten, in welche der sogen.
Klemmrahmen d einpafst, der im vorliegenden Falle aus den beiden Längsstäben d1 und den
beiden Querstäben d'2 besteht und dazu dient, den zur Aufnahme des Negatives dienenden
präparirten Stoff f an seinen Kanten festzuklemmen.
Die Einrichtung des Klemmrahmens, sowie der vorbeschriebenen Theile des Spannrahmens
überhaupt, ist jedoch an und für sich eine beliebige und nur beispielsweise zur Veranschaulichung
des nachfolgend beschriebenen Erfindungsgegenstandes gewählt.
• Nachdem der präparirte Stoff f an seinen
Kanten durch den Klemmrahmen d1 d'2 fest eingeklemmt
ist, erhält er die zum Drucken erforderliche Spannung dadurch, dafs die bewegliche
Mittelplatte c aus ihrer untersten Stellung (s. Fig. 2) in die in Fig. 3 dargestellte Lage
hochgehoben wird. Dieses Anheben der Platte c wird auf folgende Weise bewirkt:
Winkelhebel n, -die sich um Zapfen im an
einem festen Theile des Spannrahmens drehen, sind an ihrem einen Hebelarm mit je einem
Nocken n1 ausgestattet, mit welchen sie sich gegen die Unterfläche der Platte c anlegen, die
an dieser Stelle vortheilhaft mit einer glatten Gleitfläche ο aus Metallblech ausgerüstet ist.
An dem anderen Hebelarm eines jeden Winkelhebels η greift ein Drahtzug bezw. eine Stange ρ
an. Von einem geeigneten Theile des Spann-
rahmens werden zwei Scheiben q und r getragen,'
von denen die eine q fest und die andere r um- die Achse drehbar ist. Die feste
Scheibe q ist mit radial verläufenden Schlitzen s und die drehbare Scheibe r mit curvenförmig
ansteigenden Schlitzen t ausgestattet. Ein jeder Drahtzug ρ greift mittelst eines Führungsstiftes ρ! sowohl in einen radialen Schlitz s
der festen Scheibe, wie in einen curvenförmig ansteigenden ■ Schlitz t der drehbaren
Scheibe' ein.
Wird nun, wie aus Fig. 5 ersichtlich, die Scheibe r vermittelst eines geeigneten Zugoder
Druckorganes um einen gewissen Betrag gedreht, so verändert jeder der curvenförmigen
Schlitze t seine Lage zu dem entsprechenden radialen Schlitz s. Bei der
in Fig. 5 eingezeichneten Drehrichtung wer-, den dadurch die Führungsstifte t sämmtlich
nach einwärts gezogen und also sämmtliche Winkelhebel' η um ihre Drehpunkte m aus der
in Fig. 2 dargestellten Stellung in die Stellung gemäfs Fig. 3 gedreht. Dabei wird naturgemäfs
die bewegliche Mittelplatte c gleichmäfsig angehoben.
Der Mechanismus, mittelst welchem die Scheibe r gedreht wird, kann beliebiger Art
sein. In Fig. 1 und 5 besitzt die Scheibe r einen Ansatz r1, an dem eine Stange u angreift.
Mittelst eines Handgriffes ν wird die Stange u von aufsen angezogen und dadurch
die Scheibe r gedreht. Ist die Stange u vollständig angezogen, die Scheibe r also in ihre
andere Endlage gedreht, so wird der Handgriff ν beispielsweise um ein Gelenk n>
nach abwärts herumgelegt, um die Scheibe r in ihrer Endlage und dadurch die Mittelplatte c
in ihrer erhobenen Stellung festzuhalten.
Die Feststellung kann beispielsweise auch auf die in Fig. 6 angegebene Weise erfolgen. In
diesem Falle ist die Zugstange u mit Federn χ ausgestattet, die beim Herausziehen des Handgriffes
ν vorspringen und ein Zurückschieben desselben verhindern. Auf dem Handgriff ist
eine verschiebbare Hülse y angebracht. Diese Hülse, y mufs mit dem Knopf ν vorgezogen
werden. Will man den Verschlufs wieder aufheben, so bewegt man zuerst nur die Hülsey
nach einwärts. Dieselbe drückt alsdann die Federn χ zurück und gestattet nunmehr eine
Einwärtsbewegung der Zugstange u bezw. des Knopfes v.
In Fig. ι ist beispielsweise aufser der bereits beschriebenen Zugvorrichtung noch eine weitere
Vorrichtung dargestellt, welche zur Bethätigung der Scheibe r dienen kann. Zu diesem Zwecke
ist der hebeiförmige Ansatz r1 der Scheibe r mit einer Verlängerung versehen, die aufserhalb
des Rahmens einen Handgriff % trägt. Diesen Handgriff % braucht man lediglich, um
die Scheibe aus einer Endstellung in ihre andere Endstellung zu versetzen und in der jeweiligen
Endstellung in beliebiger Weise festzulegen.
An Stelle der beiden Scheiben q und r kann eventuell auch nur eine drehbare Scheibe
angeordnet sein, an welcher die verschiedenen Zugorgane ρ drehbar angreifen. Bei einer
Drehung der Scheibe wird alsdann augenscheinlich derselbe Effect erzielt wie vorher.
Ueberhaupt kommt es nicht darauf an, wie die Drahtzüge ρ die Winkelhebel bethätigen,
sondern darauf, dafs sämmtliche Knaggen n1 der Winkelhebel η sich bei der Bethätigung
eines einzigen Handgriffes gleichzeitig und gemeinsam nach aufwärts bewegen und die
Platte c dabei gleichmäfsig anheben.
Wird der Verschlufs des Handgriffes aufgehoben, so bewirkt die Spannung des präparirten
Stoffes/ in der Regel ein selbsttätiges Zurückgehen der einzelnen Winkelhebel in die in
Fig. 4 dargestellte Ruhelage. Sollte jedoch beispielsweise bei der in Fig. 5 dargestellten
Ausfuhrungsform nach Aufheben des Verschlusses bei ν w bezw. ν xy nicht ein selbstthätiges
Zurückdrehen der Scheibe r erfolgen, so kann man an geeigneter Stelle eine Feder
angreifen lassen, welche dieses Zurückdrehen bewirkt..
Um das Anheben der Platte c noch gleichmäfsiger zu gestalten, ist dieselbe mit Führungsstiften k ausgestattetes. Fig. 1 und 4), welche
in Führungsnuthen I des äufseren festen Rahmens eingreifen und eine vollständige Entfernung der
Platte c verhindern.
Claims (2)
1. Ein Spannrahmen für autograp/hische Vervielfältigung,
dadurch gekennzeichnet, dafs das Anheben der beweglichen Mittelplatte fc)
behufs Anspannens des präparirten Stoffes ff) durch gleichmäfsig vertheilte Knaggen bezw.
Winkelhebel (n) erfolgt, die durch. Anziehen der in radialen Schlitzen einer festen
Scheibe (q) geführten Zugstangen (p) vermittelst Drehung einer mit schrägen Schlitzen
versehenen Scheibe fr) bewegt werden.
2. Bei dem durch Anspruch 1 gekennzeichneten Spannrahmen für autographische Vervielfältigung.
die Anordnung, dafs die bewegliche, zum Anspannen des präparirten Stoffes dienende Mittelplatte fc) während ihres Anhebens
mittelst Stiften (k) in Nuthen (I) des
äufseren festen Rahmens derart. Führung findet, dafs sie nicht gänzlich von demselben
getrennt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87158C true DE87158C (de) |
Family
ID=359153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT87158D Active DE87158C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87158C (de) |
-
0
- DE DENDAT87158D patent/DE87158C/de active Active
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