DE29001C - Neuerung an Dampf bremsen für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents
Neuerung an Dampf bremsen für EisenbahnfahrzeugeInfo
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- DE29001C DE29001C DENDAT29001D DE29001DA DE29001C DE 29001 C DE29001 C DE 29001C DE NDAT29001 D DENDAT29001 D DE NDAT29001D DE 29001D A DE29001D A DE 29001DA DE 29001 C DE29001 C DE 29001C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H13/00—Actuating rail-vehicle brakes
- B61H13/005—Spring actuation
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: ^EISENBAHNBETRIEB.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Juli 1883 ab.
Bei den auf beiliegenden Zeichnungen dargestellten Bremseinrichtungen wird an den einzelnen
Fahrzeugen in normalem Zustande durch eine Feder etc. ein Druck auf die Bremsklötze
unterhalten, bis derselbe durch Gegenmittel, durch Vacuum, Druck, Schraube etc., aufgehoben
ist.
Für letzteres wird bei der Anwendung als continuirliche Bremse auch unter anderem die
Heizdampfleitung benutzt, indem durch hohen Druck in derselben die Bremsen geöffnet gehalten
werden und beim Sinken desselben zum Anliegen kommen. (Die Heizung wird hierbei nicht gestört; einmal kann das Entweichendes
Dampfes aus derselben durch ein Rückschlagventil gehindert werden, des weiteren bleibt
auch beim Ausblasen des Dampfes aus derselben der Wagen" bis zum Wiedereintritt des ersteren
warm, und endlich kann im Sommer durch ein eingeschaltetes Ventil die Heizung ganz von
der Leitung abgesperrt werden.)
Die Lokomotive wird mit folgenden Einrichtungen versehen:
Aufser dem gewöhnlichen Absperrventil V, Fig. i, erhält dieselbe noch ein Schieberventil S,
Fig. ι und ia bis ic, welches durch einen Hebel
von aufsen bewegt wird, und welches gestattet, den durch die Oeffnung 2 in dasselbe eintretenden
Dampf mehr oder minder in die Leitung X zu lassen; wird der Hebel und hiermit
dagegen das Schieberventil umgestellt, so tritt kein Dampf mehr in die Leitung bei X ein,
vielmehr ist die Leitung mit der Ausmündung je verbunden und dieselbe kann sich entleeren.
Da der Druck in der Heizdampfleitung gewöhnlich niedriger als am Kessel gehalten wird,
ist zwischen V und S ein gut wirkendes Reducirventil J? eingeschaltet; dasselbe besteht aus
einem Kolbenventil, welches durch eine elastische Feder mittelst des Hebels r, Fig. ia, gestellt
wird. Dieser Hebel ist übrigens verlängert und mit Handgriff versehen, um den Druck reguliren
zu können.
Eben beschriebene Einrichtungen gestatten, in die Leitung / Dampfdruck zu geben und
ihn beliebig wieder auszulassen.
Die continuirliche Leitung / wird durch den Zug in gleicher Weise gekuppelt, wie es mit
den Heizleitungen üblich ist.
Die zu bremsenden Fahrzeuge erhalten als Vorrichtung zum continuirlichen Entbremsen
entweder einen Stulpkolben k in einem entsprechenden Cylinder c, wie in Fig. 2a und 3a
dargestellt ist, oder einen Kolben mit Manschette, wie in Fig. 4a, 5a und 6a dargestellt
ist, oder einen Dampfkolben mit selbst sich nachziehender und schmierender Packung, wie
in Fig. 7 und 7 a dargestellt ist. Erstere beiden Kolben erhalten, damit der Dampf nicht direct
mit ihnen in Berührung kommt, eine nicht gefrierende Flüssigkeit als Füllung und in einem
Cylinder γ einen Schwimmer &, welcher den
Dampf von der Flüssigkeit trennt; letzterer Kolben wird dagegen direct mit Dampf betrieben.
Diese Kolben gestatten ein Aufheben des automatischen Bremsdruckes, wenn in die Leitung hoher Druck eingelassen wird.
Der automatisch wirkende Bremsdruck kann hervorgebracht werden durch das Gewicht des
Fahrzeuges selbst, wie es durch Patent No. 21951
geschützt und in Fig. 5 und 6 in Verbindung mit der Dampfentbremsungsvorrichtung darge-'
stellt ist. Ebenso kann dieser automatische Druck durch Federkraft erzeugt werden, welche
Construction bei vorhandenen Fahrzeugen gewöhnlich angewendet wird.
Es ist klar, dafs die Entbremsung auch durch ein Vacuum oder von Hand mittelst der
üblichen Spindel und Gestänge, welche auf die entsprechenden Hebel wirken, geschehen kann,
und wird diese letztere Einrichtung zweckmäfsig neben der continuirlichen Entbremsungsvorrichtung
anzubringen sein.
Um bei langen Zügen die Bremse schnell zur Wirkung bringen zu können, ist es zweckmäfsig,
die einzelnen Fahrzeuge mit Vorrichtungen (Ventile) zu versehen, welche eine möglichst
schnelle Entleerung bezw. Füllung der Leitung bewirken und deren Construction in gesondertem
Patente beschrieben werden wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Dampfbremsen, welche bei niedrigem Drucke in der Leitung angezogen werden und bei denen durch Abzweigungen von der Leitung die Heizung der Wagen continuirlich erfolgen kann, die Einschaltung des Schwimmers 6 zwischen dem Dampfe und der mit dem Bremskolben in Berührung stehenden Flüssigkeit (Glycerin).Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29001C true DE29001C (de) |
Family
ID=305210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29001D Active DE29001C (de) | Neuerung an Dampf bremsen für Eisenbahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29001C (de) |
-
0
- DE DENDAT29001D patent/DE29001C/de active Active
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