DE643230C - Druckluftsandstreuvorrichtung - Google Patents

Druckluftsandstreuvorrichtung

Info

Publication number
DE643230C
DE643230C DEA76895D DEA0076895D DE643230C DE 643230 C DE643230 C DE 643230C DE A76895 D DEA76895 D DE A76895D DE A0076895 D DEA0076895 D DE A0076895D DE 643230 C DE643230 C DE 643230C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sand
pressure
wheels
space
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA76895D
Other languages
English (en)
Inventor
Vladimir Bartos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VORMALS SKODAWERKE AG
Original Assignee
VORMALS SKODAWERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VORMALS SKODAWERKE AG filed Critical VORMALS SKODAWERKE AG
Application granted granted Critical
Publication of DE643230C publication Critical patent/DE643230C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
    • B61C15/08Preventing wheel slippage
    • B61C15/10Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials
    • B61C15/102Preventing wheel slippage by depositing sand or like friction increasing materials with sanding equipment of mechanical or fluid type, e.g. by means of steam

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckluftsandstreuvorrichtung für Schienenfahrzeuge.
Es sind bereits Luftsandstreuer bekannt, die Sand streuen, wenn die Notbremsung eingeleitet wird.
Demgegenüber hat sich die Erfindung eine weiter reichende Aufgabe gestellt. Es soll nicht nur bei der Notbremsung, sondern auch beim Anfahren und beim gewöhnlichen Bremsen Sand gestreut werden. Hierbei ist zu beachten, daß es beim Anfahren nur nötig ist, vor die Triebräder Sand zu streuen,- während bei der Bremsung auch vor die übrigen gebremsten Räder Sand gestreut werden muß.
Es soll also das eine Mal nur Sand vor die Triebräder gestreut werden und das andere Mal auch vor die übrigen gebremsten Räder.
Um diese Aufgabe zu erfüllen, würde man normalerweise eine ansehnliche Anzahl λόπ Sandstreuleitungen benötigen. Erfindungsgemäß kommt man aber mit der Hälfte der normalerweise erforderlichen Sandstreuleitungen aus, und außerdem soll auch der Sandverbrauch wirtschaftlich sein.
Erfindungsgemäß wird zu diesem Zweck vorgeschlagen, daß in den Abzweigungen, welche zu den Sandstreuern der getriebenen Räder führen, Druckreduktoren angeordnet sind, auf welche der Druck der Bremszylinder oder der Bremsräume, in denen der Druck steigt, einwirkt, so daß sie den Luftdurchgang zu den„ Sandstreuern nur dann gestatten, wenn das entsprechende Rad gebremst wird. Beim Anfahren verhindert der Reduktor den Zutritt der Luft zu den Sandstreuern der getriebenen Räder, so daß bloß die Triebräder Sand erhalten, wenn sie auch beliebig auf den ganzen Zug verteilt sind.
In Abb. ι ist eine Sandstreuvorrichtung am Fahrgestell eines vierachsigen Wagens veranschaulicht. Mit ι sind die Treibräder, mit 2 die getriebenen Räder bezeichnet, und 3 bzw. 4 sind die durchlaufenden Sandstreurohrleitungen, die je nach der Fahrtrichtung benutzt werden. Beim Streuen in der Fahrtrichtung im Sinne des Pfeiles 5 sind die Sandstreuer 7 und 8, bei Fahrt in Richtung des Pfeiles 6 die Sandstreuer 9 und ι ο angeschlossen. Die durchlaufende Rohrleitung 11
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden :
Vladimir Bartos in Adamov, Tschechoslowakische Republik.

Claims (2)

  1. der Druckluftbremse weist das Steuerventil 12, einen Hilfshiftbehälter 13 und den Bremszylinder 14 auf, dessen Kolben über Übersetzungen auf die Bremsbacken der und 2 wirkt. Die vom Steuerventil 12 Bremszylinder 14 geführte Rohrleitung eine Abzweigung, welche zu den DruckrcduJS*? toren 16 führt, die in die Abzweigungen 17, 18 von den Sandstreurohrleitungen 4 und 3 zu den Sandstreuern S und 10 der getriebenen und gebremsten Räder 2 führen. Die Sandstreuer 7 und 9 der Treibräder 1, welche auch beim Anfahren gestreut werden, haben nicht diese Reduktoren.
    Der Druckreduktor ist in Abb. 2 im Schnitt gezeichnet. Er besteht aus dem Körper 22, in welchen die Anschlüsse 17 bzw. 18 von den Sandstreuleitungen 4 bzw. 3 in den Raum 19, die Abzweigung vom Bremszylinder 15 in den Raum 21 und die Abzweigungen 17 bzw. ι S zu den Streuern 8 bzw. 10 münden, die an den Raum 20 angeschlossen sind. Die Räume 19 und 20 sind durch ein Ventil 23 getrennt, das durch eine Feder 24 schwach gegen den Sitz gedrückt wird. Das Ventil 23 öffnet sich in den Raum 19. Der Raum 20 ist vom Raum 21 durch einen im Körper 22 luftdicht geführten Kolben 25 getrennt. Der Kolben endet in einer Kolbenstange, durchweiche er das Ventil 23 anheben kann, so daß die Räume 19 und 20 verbunden sind. Beim Anfahren sind die Räder 2 entbremst; im Bremszylinder 14 ist kein Druck, und deshalb ist auch im Raum 21 des Reduktors kein Druck. Die Bestandteile des Reduktors sind in der in der Abbildung angedeuteten Lage. Deshalb ist beim Streuen die Zuführung der Druckluft zu den Sandstreuern 8 bzw. 10 durch das Ventil 23 gesperrt. Gestreut wird bloß an den Treibrädern 1, wo keine Reduktoren sind. Wenn beim Bremsen Sand gestreut wird, so wird der Kolben 25 durch die Druckluft im Raum 21 gehoben und durch dessen Kolbenstange das Ventil 23 angehoben. Die Luft aus dem Raum 19 geht durch das fi'Vientil in den Raum 20 und von hier aus zu ■:Men Streuern 8 bzw. 10. Beim Bremsen wird 'i-a.Jso auch an den getriebenen Rädern ge-'s'treut. Durch das Einschalten des Druckreduktors genügt nur eine Rohrleitung zum Streuen an den Treibrädern beim Anfahren und an allen gebremsten Rädern beim Bremsen. Beim Ansteigen des Druckes in der Sandstreuleitung über den Bremsdruck wird der Kolben heruntergeschoben und das Ventil mehr geschlossen. Es wirkt also der Reduktor gleichzeitig als Drosselvorrichtung. Dadurch gelangt bei einer größeren Anzahl von Wagen der Luftdruck rasch zu den Sandstreuern am Ende des Zuges.
    Pa τ exta χ sprüche:
    ι. Druckluftsandstreuvorrichtung für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abzweigungen (17, 18), welche zu den Sandstreuern (8, 10) der getriebenen Räder(2) führen, Druckreduktoren (16) angeordnet sind, auf welche der Druck der Bremszylinder (14) oder der Bremsräume, in denen der Druck steigt, einwirkt, so daß sie den Luftdurchgang zu den Sandstreuern (8, 10) nur dann gestatten, wenn die entsprechenden Räder (2) gebremst werden.
  2. 2. Druckluftsandstreuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Kolben (25) oder eine Membran, welche die Verbindung der Sandstreuleitung mit dem Sandstreuer beherrscht, von einer Seite der von der Bremsvorrichtung herbeigeführte Druck und von der anderen Seite der Druck in der Rohrleitung zum Sandstreuer einwirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA76895D 1935-01-19 1935-08-27 Druckluftsandstreuvorrichtung Expired DE643230C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS643230X 1935-01-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE643230C true DE643230C (de) 1937-04-01

Family

ID=5454229

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA76895D Expired DE643230C (de) 1935-01-19 1935-08-27 Druckluftsandstreuvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE643230C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159002B (de) * 1960-01-27 1963-12-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Steuervorrichtung fuer die Sandstreuvorrichtung von Schienentriebfahrzeugen
DE1166240B (de) * 1960-04-25 1964-03-26 Krauss Maffei Ag Schleuderschutzbremsanlage mit Sandstreueinrichtung fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159002B (de) * 1960-01-27 1963-12-12 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Steuervorrichtung fuer die Sandstreuvorrichtung von Schienentriebfahrzeugen
DE1166240B (de) * 1960-04-25 1964-03-26 Krauss Maffei Ag Schleuderschutzbremsanlage mit Sandstreueinrichtung fuer Schienentriebfahrzeuge, insbesondere Lokomotiven

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE504854C (de) Bremsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE643230C (de) Druckluftsandstreuvorrichtung
DE765717C (de) Steuerventil fuer Anhaenger-Druckmittelbremsen, insbesondere fuer Einkammer-Anhaengerbremsen
DE834184C (de) Druckluftbremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE681461C (de) Steuereinrichtung fuer Druckmittelbremsen in Lastkraftzuegen
DE519699C (de) Durch Unterdruck wirkende Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE1655475B2 (de) Mit Flüssigkeit betriebene Verlangsameranlage für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE1680069A1 (de) Bremsanlagen fuer Traktoren
DE675482C (de) Hydraulische Bremsnachstellvorrichtungen fuer Fahrzeugbremsen
DE822490C (de) Druckmittelbremseinrichtung fuer Lastwagenzeuge, bei denen die Zugwagen- und die Anhaengerdruckmittel- (Druckluft-) bremseon vom Fussbremshebel aus durch ein gemeinsames Ventil gesteuert Werden
DE689338C (de) Mit der Bremse eines Kraftwagens vereinigte Sandstreuvorrichtung
DE518585C (de) Laufradbremse fuer Flugzeuge
DE720867C (de) Bremse fuer Krantriebwerke
DE26736C (de) Neuerungen an Luftdruckbremsen für Eisenbahnwagen
AT89861B (de) Einrichtung zur automatischen Betätigung der Triebradbremse von Lokomotiven bei Bremsungen vom Zuge aus.
DE553633C (de) Steuervorrichtung fuer eine Gleisbremse mit dahinter angeordnetem Hemmschuh
DE969378C (de) Bremsventil fuer Druckmittelbremsen in Kraftfahrzeugen, insbesondere Lastzuegen
DE530902C (de) Druckluftbremseinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge
AT119091B (de) Bremseinrichtung für Wagenzüge, insbesondere Kraftwagenzüge.
DE716394C (de) Einrichtung zur UEberwachung der Bremswirkung von Fahrzeugbremsen
DE534825C (de) Druckluftbremseinrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE696567C (de) Bremsventil fuer mit Druckluft oder Unterdruck gebremste Anhaenger in Lastkraftzuegen, deren Zugwagen eine Fluessigkeitsbremse besitzt
DE681633C (de) In der vom Zugwagen zum Anhaengewagen durchgehenden, trennbaren Bremsdruckleitung von Lastkraftzuegen liegende Umschalteinrichtung
DE527064C (de) Bremseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit Anhaengewagen
AT113374B (de) Steuerung für Absperrorgane von Druck- oder Saugleitungen, insbesondere für Fahrzeugbremsen.