DE288326C - - Google Patents

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DE288326C
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plungers
etching
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moved
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F1/00Etching metallic material by chemical means
    • C23F1/08Apparatus, e.g. for photomechanical printing surfaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)
  • ing And Chemical Polishing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 288326 KLASSE 48 tf. GRUPPE
in LEIPZIG.
eingetauchte Körper bewegt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1914 ab.
Zum Ätzen von Druckplatten werden gegenwärtig vorzugsweise Apparate benutzt, bei denen entweder die aufrecht oder geneigt in einem Trog untergebrachte Druckplatte brausenartig von der Atznüssigkeit bespült wird, oder aber es wird die Druckplatte in ein Armkreuz eingespannt, das innerhalb der Ätzflüssigkeit in Umlauf gesetzt wird.
Das Einspannen ist wegen des zum Freilegen
ίο der geätzten Platte erforderlichen Zeitaufwandes unvorteilhaft und auch sonst unzweckmäßig', weil die Einspannvorrichtung innerhalb der Ätzflüssigkeit raschem Verderben ausgesetzt ist.
Beim Bespülen der geneigt angeordneten
Druckplatte mit Ätzbrause ist eine weiche Ätzung nicht gut durchführbar, und außerdem ist mit einem Unterwaschen der Körnung zu rechnen.
In Erkenntnis dieser Mängel sind bereits Apparate in Vorschlag gebracht worden, bei denen die Druckplatte in der Ätzflüssigkeit wagerecht ruht und die zur Förderung des Ätzvorganges notwendige Bewegung und Belüftung der Ätzflüssigkeit erforderliche Bewegung
durch senkrecht gegen den Ätzflüssigkeitsspiegel gerichtete Luftstrahlen erzeugt wird.
Auch diese Apparate sind, abgesehen von den hohen Anschaffungskosten sowie Unterhaltungskosten, unvorteilhaft, weil sie keine Gewähr dafür bieten, daß die Oberfläche der Druckplatte in allen Teilen gleich energisch von der bewegten Ätzflüssigkeit bespült wird.
Die in allen Teilen gleichmäßige und dabei energische Bespülung durch die in Bewegung erhaltene Ätzflüssigkeit ist auch nicht in dem erwünschten Maße mit dem sogenannten Ätzstriegel zu erzielen, bei dem die Ätzflüssigkeit eine hin und her gehende Bewegung erhält.
Soll der angestrebte Erfolg erreicht werden, so ist eine Bewegung anzustreben, die dem Schaukeln der Ätzwanne ähnlich ist, aber die bei dieser notwendigen Schwenkperioden kürzt und gleichzeitig die Ätzflüssigkeit möglichst kräftig gegen die Oberfläche der Druckplatte drückt.
Das wird mit der Erfindung dadurch erreicht, daß die Ätzflüssigkeit über der lose in den Ätztrog eingelegten Platte durch eine ständig auf und nieder gehende Platte oder einen Tauchkolben in Bewegung gesetzt wird.
Durch dieses Werkzeug, dessen Bewegung gegen die Druckplatte selbstverständlich zu begrenzen ist, wird die Ätzflüssigkeit gegen die Druckplatte gedrückt und teilweise verdrängt, andernteils beim Hochgang wieder Raum freigegeben für das Zurückfluten der vorher verdrängten Flüssigkeit, so daß eine energische Bespülung der vollen Oberfläche der Druckplatte stattfindet.
Ist eine erhöhte Bewegung der Ätzflüssigkeit erwünscht, so kann die Platte oder der Kolben angemessene Durchbrechungen für den Durchtritt der Ätzflüssigkeit erhalten und um dabei eine gleichmäßige Bespülung der Druckplatte zu erzielen, kann der Kolben oder die Platte

Claims (5)

nach jeder Bewegung um die Breite der Durchbrechungen seitlich verschoben oder verdreht werden, so daß beim nächsten Abwärtsgang die geschlossenen Flächen des Kolbens über die Teile der Druckplatte zu stehen kommen, über denen sich bei der Vorhergehenden Bewegung die Aussparungen befanden. Unter Anwendung dieses Verfahrens erübrigt sich das Einspannen der zu ätzenden Druckplatte, und es kann die Stärke der Ätzung durch lebhafteres oder schwächeres Bewegen des Tauchkolbens oder der Platte ganz nach Bedarf geregelt werden, so daß alle vorkommenden Ätzungen ohne Anwendung anderer Hilfsmittel ausgeführt werden können. Die Wirkung hinsichtlich der Gleichmäßigkeit läßt sich noch dadurch steigern, daß eine Vielzahl von Tauchkolben zum Inbewegungsetzen der Ätzflüssigkeit benutzt wird, die wechselseitig zu heben und zu senken ist. In der Zeichnung ist beispielsweise ein Apparat für größere Druckplatten dargestellt, bei dem eine Vielzahl von Tauchkolben die Ätzflüssigkeit in Bewegung erhält. Fig. ι zeigt einen Längsschnitt des Ätzapparates und Fig. 2 die Tauchkolben mit zugehöriger Bewegungsmechanik im Grundriß. Die Tauchkolben a, a1 werden, den Ätztrog b nahezu ausfüllend, in Reihen angeordnet (Fig. 2) . 30 und so mit einer entsprechenden Bewegungs- ! mechanik in Zusammenhang gebracht, daß während die Tauchkolben α sich abwärts gegen die Ätzflüssigkeit bewegen, die Tauchkolben a1 gehoben werden und umgekehrt. Vorteilhaft erfolgt dieser Antrieb durch mit Längsschlitzen d, d1 versehene Schienen g, g1, die von Lenkern h, h1 getragen werden, und ihre Schwingung durch eine in der Zeichnung nicht mit dargestellte Kurbelscheibe unter Vermittlung der Kurbelstange k erhalten. Die Lenker h, h1, die paarweise auf gemeinsamen Achsen i festgelegt sind, nehmen eine solche Winkelstellung zueinander ein, daß beispielsweise bei der Linksverscbiebung der Schienen d, d1 die Tauchkolben α gehoben und die Tauchkolben a1 gesenkt werden, wogegen bei der umgekehrten Aus schwingung der Lenker h, h1 die Tauchkolben a1 die Kolben α in die Ätzflüssigkeit eintauchen, während die Kolben a1 die Flüssigkeit verlassen (Fig. i). Diese Bewegungsmechanik besitzt den Vorteil, daß die Kolbenstangen m bei ihrer Auf- und Abwärtsverschiebung keinen nennenswerten Seitendruck erhalten-und deshalb ihre Führungen dem Verschleiß nicht in so hohem Maße ausgesetzt sind und auch die Bewegungswiderstände auf das Mindestmaß beschränkt werden. Damit bei dem Auf- und Abwärtsbewegen der Tauchkolben auch eine gute Durchlüftung der Ätzflüssigkeit stattfindet, empfiehlt es sich, diese an der unteren Stirnfläche schalenförmig auszuhöhlen, so daß beim Eintauchen die eingeschlossene Luft in die Ätzflüssigkeit gepreßt wird. Paten τ-An Sprüche:
1. Verfahren zum Ätzen von Druckplatten, bei dem die über der Druckplatte im Ätztrog befindliche Ätzflüssigkeit durch in sie eingetauchte Körper bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Ätzflüssigkeit durch eine oder mehrere auf und ab bewegte Platten oder Tauchkolben in allen Teilen in lebhafte, senkrecht gegen die Platte drückende Spülbewegung versetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Inbewegungsetzen der Ätzflüssigkeit durchbrochene Platten oder Kolben verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten oder Kolben nach jeder Preßbewegung eine angemessene Verschiebung oder Verdrehung erhalten.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Tauchkolben zur Anwendung kommen, die wechselseitig auf und ab bewegt werden.
5. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch in Reihen angeordnete, abwechselnd mit den Schlitzschienen (g, g1) zu verbindende Tauchkolben («, a1), die an paarweise gekuppelten, eine Winkelstellung zueinander einnehmenden Lenkern (h, h1) aufgehängt sind und durch Kurbel und Kurbelstange in Schwingung versetzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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