DE287902C - - Google Patents

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DE287902C
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rails
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C13/00Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 287902 KLASSE 19 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1912 ab.
Zur dauerhaften Abgrenzung der Spielfelder bei Tennisspielplätzen hat man die Grenzstreifen aus Bandeisen gebildet, das durch Festnageln auf Holzklötzen o. dgl. in seiner Lage gesichert wurde. Diese Abgrenzung der Spielfelder hat aber den Nachteil im Gefolge, daß sich das Bandeisen unter den Witterungseinflüssen verzieht und durch Aufbiegen Anlaß gibt, daß der Spieler stolpert. Ein weiterer Ubelstand besteht darin, daß sich die die Befestigung der Bandeisen vermittelnden Nägel herausziehen, und daß das Ganze im Winter hochfriert, so daß es ständig Ausbesserungen erheischt und demnach nur eine kurze Lebensdauer hat.
Zur Beseitigung der geschilderten Übelstände wird gemäß der vorliegenden Erfindung die Abgrenzung der Spielfelder von Tennisplätzen durch T-Schienen gebildet, die von frostfrei im Boden festgelegten Stützen getragen werden, mit denen sie durch Schraubenbolzen, die durch Langlöcher des Schienensteges gehen, verbunden sind.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι ein mit der Abgrenzung der Spielfelder nach der Erfindung versehenes Stück eines Tennisplatzes.
Fig. 2 veranschaulicht die Verbindung der die Abgrenzung der Spielfelder vermittelnden T-Schienen mit ihren frostfrei im Boden festgelegten Stützen.
Fig. 3 zeigt im senkrechten Schnitt eine der Stützen mit ihrer T-Schiene und läßt die Art der frostfreien Festlegung der Stütze im Boden erkennen.
Bei der Anlage des Tennisplatzes werden auf den die einzelnen Spielfelder trennenden Linien in dem frostfreien Untergrund α in den geeigneten Abständen Tonrohre oder aus Zement verfertigte Hohlfüße b festgelagert, in denen Stützen c für die die Abgrenzung der Spielfelder vermittelnden T-Schienen d sitzen. Die zweckmäßig aus Gasrohr verfertigten Stützen c können in den Hohlfüßen b mit Mörtel vergossen werden. Die Stützen c ragen so weit nach oben, daß die daran zu befestigenden T-Schienen unterhalb der Kiesschicht e mit der Chausseeschlammschicht f bündig abschließend zu liegen kommen.
Die Verbindung zwischen den Stützen c und den T-Schienen d ist so eingerichtet, daß allen Witterungseinflüssen wie auch dem Druck der Walze Rechnung getragen wird. Zu diesem Zweck hat der die Verbindung vermittelnde Bolzen g in einem entsprechend groß bemessenen Langloch h in dem Steg i der T-Schiene d einen Spielraum, durch welchen nicht nur die Längsbewegungen bei Wärmeänderungen ermöglicht werden, sondern auch ein Nachgeben unter dem Druck der Walze zwischen den Stützpunkten erleichtert wird.
Die aus den T-Schienen gebildete Abgrenzung verbleibt infolge der beschriebenen Verbindung mit den Stützen c, die nicht hochfrieren können, dauernd in der ursprünglichen Lage, so daß der Spieler, ohne Gefahr zu stolpern, sich dem Spiel hingeben kann, weil ein Heben 4er Schiene ausgeschlossen ist.
Die mit der Chausseeschlammschicht bündig abschließenden T-Schienen sichern auch ein korrektes Spiel des Balles, weil keinerlei vorstehende Kanten, die dem Ball Effet geben könnten, vorhanden sind. Die T-Schienen können auch, was bei Bandeisen nicht in gleichem Maße der Fall ist, schnurgerade verlegt werden und bieten zudem für das Ausrichten des Platzes einen sicheren Anhalt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Einrichtung zur Einteilung von Tennisplätzen durch Metallschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgrenzung der Spielfelder aus T-Schienen besteht, die von frostfrei im Boden festgelegten Stützen getragen werden, mit denen sie durch Schraubenbolzen, die durch Langlöcher des Schienensteges gehen, verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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