DE287485C - - Google Patents

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DE287485C
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Germany
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wheel
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adjusting lever
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
Κ PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
v - JVi 287485 KLASSE 50 b. GRUPPE
JOHANNES HEYN in STETTIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1914 ab.
Die bei Mahlgängen seit alters her bekannten Stell- und Ausrückvorrichtungen werden allgemein nach Fig. ι ausgeführt. Danach wird mittels der Schraubenspindel α der Stellhebel b bewegt, so daß also die auf ihm ruhende Mühleneisenspur c herauf- oder heruntergeht, um so die richtige Einstellung der Mahlflächen k zu erreichen. Die Ausrückung des Rades d auf dem Mühleneisen e aus dem Rade f
ίο auf der treibenden Mühlenwelle ρ wird mittels einer um das Mühleneisen liegenden hohlen Schraubenspindel g, die durch Handrad h bewegt wird, erreicht; dabei verschiebt sich das konische Rad d auf der am Mühleneisen e befestigten Konusbuchse i.
Die Ubelstände dieser alten Einrichtungen bestehen darin, daß:
ι) zwei besondere Vorkehrungen für das Einstellen der Mahlflächen k und für das Ausrücken des Rades d erforderlich sind, wodurch große Anlagekosten und Umständlichkeiten im Betriebe entstehen,
2) das Ausrücken des Rades d durch die Drehung der hohlen Schraubenspindel g am Handrad h eine besondere Kraftanstrengung des Müllers erforderlich macht und auch mit Gefahren für ihn verbunden ist,
3) durch das fortwährende Abheben und Wiederaufsetzen des Rades d ein Lockerwerden zwischen ihm und der Konusbuchse i unvermeidlich ist.
Diese Übelstände beseitigt die der Erfindung zugrunde liegende vereinigte Stell- und Ausrückvorrichtung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist.
Hier ist das Rad d auf dem Mühleneisen e direkt befestigt; es fehlen die Konusbuchse i, die hohle Schraubenspindel g mit Handrad h. Zweckmäßig kann die Nabe des Rades d geteilt angeordnet sein, um das Rad mittels der Klemmschrauben r auf dem Mühleneisen festpressen zu können.
Das Einstellen der Mahlflächen erfolgt wie bisher am Stellhebel b durch Schraubenspindel α. Aber auch die Ausrückung des Rades d wird mittels des Stellhebels b besorgt; zu diesem Zwecke ist ihm aber ein wesentlich größerer Hub als früher gegeben. Nötigenfalls kann der Drehpunkt des Stellhebels b auf der stehend (wie auf Zeichnung) oder hängend angeordneten Schraube m angeordnet werden, um seinen Hub zu vergrößern. Die Schraube m kann zweckmäßig ersetzt werden durch ein Exzenter oder einen Kniehebel, um eine schnellere Bewegung des Stellhebels b zu ermöglichen. Bei der neuen Einrichtung wird das Mühleneisen e beim Ausrücken des Rades d angehoben, und ebenso mit diesem der Läuferstein η, so daß zwischen den Mahlflächen k der Spielraum 0 entsteht; das hat aber irgendwelche Bedenken nicht.
In Fig. 2 ist die Mühleneisenspur so ' hoch gehoben, daß das Rad d aus dem linker Hand gestrichelt gezeichneten Rade f ausgerückt ist.
287
•!5
In Fig. ι hingegen ist das Rad d mit dem Rade f. in Eingriff dargestellt.
Das Wesen der Erfindung ist also: die Verstellung der Mühleneisenspur so groß zu machen, daß sie einmal — wie bisher bekannt -τ- zum Einstellen der Mahlflächen, andermal aber auch zum Ausrücken des Rades auf dem Mühleneisen dient. Die beschriebene Einrichtung, die Einstellung mittels Hebels
ίο zu besorgen, ist natürlich nur eine Ausführungsform, deren leicht mehrere aufzuzählen wären.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mahlgang mit senkrechtem Mühleisen, auf welchem sowohl der Läufer als auch das angetriebene Kegelrad befestigt, ist, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte Stellhebel sowohl ein Einstellen des Mahlganges als auch ein Ausrücken des Antriebes bewirkt.
2. Mahlgang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützpunkt des Stellhebels in der Höhenrichtung verlegt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT287485D Active DE287485C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916380C (de) * 1951-08-10 1954-08-09 Emil Wirth Stehende Mahlmaschine mit kegelfoermigen Mahlkoerpern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE916380C (de) * 1951-08-10 1954-08-09 Emil Wirth Stehende Mahlmaschine mit kegelfoermigen Mahlkoerpern

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