DE287093C - - Google Patents

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DE287093C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/06Gas or vapour producing the flow, e.g. from a compressible bulb or air pump

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  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30 #. GRUPPE 9./^
KARL HENNICKE in DÜSSELDORF. Flüssigkeitszerstäuber.
Zusatz zum Patent 284980.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1914 ab. Längste Dauer: 14. September 1929.
Das Häuptpatent betrifft einen Flüssigkeitszerstäuber, bei dem zwei Glasgefäße übereinander angeordnet und derart miteinander verbunden sind, daß das obere Gefäß durch Drehen des Apparates in die Horizontale gefüllt oder entleert werden kann. Nach jeder Entleerung ist dann noch das untere Bassin dicht abzuschließen. Gemäß der vorliegenden Zusatzerfindung wird zwischen die beiden Behälter noch ein Zwischenbehälter geschaltet, dessen Zweck und Wirkungsweise im folgenden erläutert werden soll.
Die Fig. 1 und 2 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen der Zusatzerfindung.
In Fig. ι ist die Kugel 2, die auch flach ausgeführt werden kann und den Zerstäuber 3 enthält, mit dem verlängerten Rohr 5 ausgerüstet. Letzteres enthält die Öffnungen 6 beiderseitig. Des weiteren ist das Eintauchrohr 5 am unteren Ende mit dem Korkstopfen 8 ausgerüstet, der auf das Rohr aufgeschoben wird, und das Rohr 5 selbst ist unten mit dem Stopfen 7 verschlossen. Speziell bei dem Apparat laut Fig. 1 ist nun das Rohr 5 in dem Ringkork 12 geführt und Kork 8 verschließt den Hals zwischen Bassin 1 und Hohlraum 13. Der Zerstäuber 3 wird durch das Gebläse 9 betätigt, und das Steigrohr desselben führt bis ungefähr in die Mitte der Löcher 6 vom Rohr 5. Wird nun das Bassin 1 mit Flüssigkeit gefüllt, so ist dieser Raum 1 durch den Kork 8 absolut dicht verschlossen und es kann keine Flüssigkeit herauslaufen, ganz gleich, in welcher Lage sich der Apparat befindet. Will man nun zerstäuben, so zieht man die Zerstäuberkugel 2 etwas nach oben, so daß Kork 8 die Öffnung freigibt, und läßt dann durch Horizontaldrehung etwas Flüssigkeit aus ι in 13 einlaufen. Dann verschließt man wieder durch Kork 8 den Hals der Flasche und kann nun die in 13 eingelaufene Flüssigkeit zerstäuben. Ist die Zerstäubung zu Ende, so wird der Kork 8 wieder etwas in die Höhe gezogen und die nicht zerstäubte Flüssigkeit läuft in das Bassin 1 zurück. Letzteres wird durch den Kork 8 dann wieder fest verschlossen. Nachdem der Kork 7 herausgenommen ist, kann man den Zerstäuber 3 durch einen feinen Draht reinigen, ebenso kann auch durch denselben Draht das Horizontalrohr des Zerstäubers 2 leicht gereinigt werden.
Bei Fig. 2 wird das Bassin 1 in der einfachsten Weise dadurch verschlossen, daß nach Beendigung der Zerstäubung Kork 8 in den Hals der Flasche 1 emporgezogen wird und diesen gänzlich verschließt, so daß ebenfalls in jeder Lage des Zerstäubers nichts auslaufen kann. Gefüllt wird dieser Zerstäuber durch den Kork am unteren Ende, da der Kork 8 durch den oberen Hals nicht durchgezogen werden kann. Will man nun mit dem Zerstäuber nach Fig. 2 zerstäuben, so drückt man das Rohr 5 durch den Ringkork 12 nach unten in die punktierte Lage. Die Flüssigkeit kann
dann durch die öffnung 6 zu dem Steigrohr 4 gelangen. Die Flüssigkeit im Bassin 1 kann in diesem Falle fast vollständig aufgebraucht werden. Diejenige Flüssigkeit, welche im 5 oberen Bassin 2 kondensiert, läuft dann an der Innenwandung des Rohres 5 wieder in das Bassin 1 zurück. Nach Beendigung der Zerstäubung wird Kork 8 wieder in die in der Zeichnung nicht punktierte obere Lage gezogen, und der Apparat ist vollkommen verschlossen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Flüssigkeitszerstäuber aus Glas nach Patent 284980 mit zwei übereinander angeordneten Glasbehältern, gekennzeichnet durch einen zwischen diesen Behältern vorgesehenen Zwischenbehälter, (13), dessen Zugangsöffnung zum unteren Behälter (1) durch einen auf dem Rohrstück (5) des obersten Behälters (2) aufsitzenden Ringkork verschließbar ist, so daß die Flüssigkeit des Zwischenbehälters nach Belieben eingelassen, abgesperrt und wieder ausgelassen werden kann.
  2. 2. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Rohrstück (5) des oberen Behälters (2) durch den Zwischenbehälter (13) hindurchreicht und das Steigrohr (4) umschließt und an seinem unteren Ende mit einem Korkstopfen verschlossen ist, so daß das Steigrohr durch einen Draht zu reinigen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen, r-
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