DE286384C - - Google Patents

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DE286384C
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sharpening
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/12Dressing tools; Holders therefor
    • B24B53/14Dressing tools equipped with rotary rollers or cutters; Holders therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 286384 KLASSE 55«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1914 ab.
Zum Schärfen von Holzschleifsteinen verwendet man entweder Schärfhämmer oder Schärfrollen. Es ist namentlich bei den in letzter Zeit mehr und mehr in Anwendung gelangenden, verschiedenen künstlichen Schleifsteinen sehr wichtig, daß sie mit ganz scharfen Werkzeugen bearbeitet werden, namentlich wenn dies auf mechanischem Wege, d. h. mittels Rollen geschieht, denn diese Rollen sollen
ίο nur mit geringem Drucke an den Schleifstein angepreßt werden. Die bisher bekannten Schärfrollen entsprechen den an sie zu stellenden Anforderungen nicht. Sie sind, seien es Stahl- oder Gußrollen, am Arbeitsumfang mit pyramidenförmigen Spitzen besetzt, deren Querschnitt von außen nach innen rasch zunimmt, so daß sie nach geringer Abnutzung schon nicht mehr in den Stein einzudringen vermögen und ausgewechselt werden müssen.
Es sind zwar an Schärfhämmern auch schon Schlagzinken verwendet worden, deren Querschnitt auf der ganzen über das Futter vorstehenden Länge annähernd gleich ist. Aber auch diese vermögen keine wesentlich bessere Schärfwirkung hervorzubringen als die Schärfrollen. Im einen wie im anderen Falle erhält man am Schleifstein immer nur stumpfwinklige Schärf kanten; der Stein wirkt infolgedessen nach dem Schärfen zunächst immer viel zu rauh, d. h. das Holz wird wegen der ungünstigen Ausbildung der Schärfkanten nicht richtig abgeschliffen, sondern abgeraspelt, der Holzstoff wird splitterig und rauh und zur Papierfabrikation schlecht geeignet. Deshalb darf der Stein mit den bisherigen Schärfwerkzeugen, seien es Rollen oder Hämmer, nicht zu oft geschärft werden. Darunter leidet aber die Menge des erzeugten Holzstoffes.
Mit einer Schärfrolle gemäß der Erfindung hingegen kann der Stein häufig geschärft werden, ohne daß die Feinheit des Stoffes Schaden litte, weil die mit der neuen Schärfrolle erzeugten Schärflöcher eine spitzwinklige Schärfkante erhärten. Eine solche ergibt sich aus einer derartigen Ausbildung und Lagerung der Schlagzinken, daß diesen eine gewisse Nachgiebigkeit innewohnt, welche die Schärfwirkung im erwähnten Sinne günstig beeinflußt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in bruchstückweiser schaubildlicher Darstellung und durch Fig. 2 im achsialen Längsschnitt veranschaulicht. Fig. 3 zeigt die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes. Fig. 4 zeigt ein Stück eines mit ihm geschärften Holzschleifsteines und Fig. 5 ein solches eines Steines, der mit einem der bekannten Schärfwerkzeuge bearbeitet wurde.
Auf dem eingedrehten Umfang des Rollenkörpers α sitzen nebeneinander mehrere dünne Ringe b aus Eisen oder Bronze. Diese besitzen an ihren Stirnflächen in gleichmäßigen Abständen ungefähr halbzylindrische Nuten c. Zwischen den Ringen b sind Stahldrahtzinken d in Bügelform angeordnet, und zwar so, daß ihre Stegteile auf dem eingedrehten Umfang eines Rollenkörpers α sitzen und ihre Schenkel auf ungleichen Stirnseiten eines der Ringe b in Nuten e liegen und durch die zwei benachharten Ringe gegen den von ihnen umfaßten ersten, d. h. mittleren Ring gepreßt werden.
Ein auf den Rollenkörper α gesetzter Ring β hält unter der Wirkung von Schraubenbolzen f die Ringe b zusammen und preßt sie gegen die Zinken d und umgekehrt, so daß letztere zwischen den Ringen unverrückbar festgehalten werden.
Es ist leicht einzusehen, daß diese Zinken, die an den Enden zugeschärft und gehärtet sind, in einfachster Weise ausgewechselt werden können, wenn sie abgenutzt sind. Die stumpf gewordenen Zinken lassen sich leicht nachschleifen oder mittels Sägefeile nachfeilen, ohne daß sie ausgeglüht werden müssen. Das Nachfeilen kann an der Rolle geschehen, ohne die Zinken abzunehmen.
Beim Schärfen des Schleifsteines mit der neuen Schärfrolle werden erfahrungsgemäß die Zinken d in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise abgebogen, so daß ihre Spitzen ungefähr in der Richtung des Pfeiles χ in den Stein eindringen. Nachher strecken sich die Zinken infolge ihrer Nachgiebigkeit wieder und treten in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise aus dem Stein heraus. Die Schärflöcher erhalten dadurch die aus Fig. 3 und 4 ersichtliche Form. Es bilden sich also richtige spitzwinklige Schneidkanten x, welche eine viel bessere Schleifwirkung ergeben als die stumpfwinkligen Kanten h (Fig. 5), wie sie mit den bisher bekannt gewordenen Schärf werkzeugen, seien es Hämmer oder Rollen, erhalten werden.
Die vorteilhafte Schärfwirkung, welche die Nachgiebigkeit der einzelnen Schärf zinken ergibt, wird noch dadurch wesentlich erhöht, daß die Schärfzinken infolge der eigenartigen Art ihrer Befestigung sehr nahe zusammengerückt werden können, so daß die Anzahl der Schärflöcher im Stein viel größer wird, als sie mit irgend einem der bisher bekannt gewordenen Schärfwerkzeuge erhalten werden kann.
Die große Anzahl von Schärflöchern in Verbindung mit der besonders vorteilhaften Ausbildung jedes einzelnen Schärfloches, d. h. der besonderen Ausgestaltung der Schleifkanten k, verschafft dem mit der neuen Schärfrolle behandelten Steine eine gegen früher wesentlich erhöhte Leistungsfähigkeit. Er vermag mehr und feineren Holzstoff zu liefern als Steine, die mit älteren Werkzeugen geschärft wurden. Der für die Papierfabrikation bestimmte Holzstoff soll ja bekanntlich sehr fein, gleichmäßig und splitterfrei sein, wenn gutes Papier hergestellt werden soll.
Späne, welche sich während des Schärfens mit der neuen Schärfrolle unter der Preßplatte des Holzschleifers losreißen und an die Schärfrolle gelangen, werden von den Zinken einfach aufgespießt, ohne Schaden anzurichten, während sie bei den bekannten Schärfrollen von den abgestumpften Spitzen nicht mehr aufgespießt werden können, sondern sich zwischen Rolle und Schleifstein einklemmen, wodurch auf den Schleifstein sehr häufig ein solcher Schlag ausgeübt wird, daß seine Kanten zertrümmern.
Dadurch, daß die Stahldrahtzinken mit ihren Stegen auf dem Umfang des Rollenkörpers abgestützt und mit ihren Schenkeln in den radialen Nuten der Ringe geführt sind, erhalten sie eine gute Zentrierung.
Die Anzahl der Klemmringe b kann verschieden gewählt und der Nutenabstand verschieden weiten Zinkenbügeln angepaßt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schärfrolle mit auswechselbaren Schlagzinken zum Schärfen von Holzschleifsteinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (d) aus bügeiförmig gebogenem Stahldraht bestehen, sich mit ihren Stegen auf dem Umfange des Rollenkörpers (a) abstützen und mit den Schenkeln in radialen Nuten (c) von Klemmringen (δ) geführt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286384D Active DE286384C (de)

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DE (1) DE286384C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935472C (de) * 1948-10-02 1955-11-17 Heinrich Lund Schaerfrolle fuer Holzschleifersteine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE935472C (de) * 1948-10-02 1955-11-17 Heinrich Lund Schaerfrolle fuer Holzschleifersteine

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