DE329627C - Rost fuer Feinvermahlung in Schlag- und Schleudermuehlen - Google Patents

Rost fuer Feinvermahlung in Schlag- und Schleudermuehlen

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DE329627C
DE329627C DE1919329627D DE329627DD DE329627C DE 329627 C DE329627 C DE 329627C DE 1919329627 D DE1919329627 D DE 1919329627D DE 329627D D DE329627D D DE 329627DD DE 329627 C DE329627 C DE 329627C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings
    • B02C13/284Built-in screens

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AIH 25. NOVEMBER 1920
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Rost für Schlag- und Schleudermühlen. Wird bei solchen Mühlen für den Rostring ein Siebblech verwendet, so hat dieses wegen seiner zylindrischen Lochung während des· Mahlens das Bestreben, sich zuzusetzen. Da außerdem bei kleiner Lochung die Bleche praktisch nur sehr dünn auszuführen sind, so entsteht großer Verschleiß, aiuch verziehen
ίο sich die dünnen Bleche beim Härten. Normale Dreikantstahlstäbe müssen des Umkippens wegen in entsprechenden Einkerbungen festgehalten werden. Bei diesen aber ändert sich infolge Abnutzung der Fläche und des zu stumpfen Winkele der Rostspalt von selbst, so daß die Mühle ungleiches Mahlgut liefert. Schließlich wird eine Mühle nur dann vorteilhaft ausgenutzt, wenn das Mahlgut an den Kanten abgeschoren wird. Nach längerem Gebrauch nimmt aber die Kante, nach . der Fläche zu gerichtet, eine runde Form an, und das Mahlgut wird jetzt nicht mehr abgeschoren, sondern, zwischen beiden Mahlteilen preßend durchgequetscht. Dies bedeutet aber einen Mehraufwand .von. Kraft und beeinträchtigt den Wirkungsgrad der Mühle. Schließlich besitzt ein mit Solchen Stäben ausgestatteter Rostring ein großes Gewicht, welches sehr nachteilig für den die Mühle Bedienenden ist.
Die vorliegende Erfindung hat zum Zweck, alle diese Nachteile zu vermeiden. Dies soll dadurch erreicht werden, daß der einzelne Roststab aus im Querschnitt trapezförmig gebogenem Blech hergestellt ist, wobei jede Trapezform in der Längsrichtung zur Aufnahme eines Füllmittels, z. B. Holz, dient.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι bis 3 einen Roststab in Ansicht und Querschnitt, während Fig. 4 einen Teil des Rostes im Querschnitt und Fig. 5 den Rost in Vorder- und Seitenansicht im kleineren Maßstabe darstellt. Wäre in Fig. 4 an Stelle des gezeichneten Rostes, ein dünnes Siebblech angeordnet — denn ein solches mit kleiner Lochung kommt für die Feinvermahlung nur in Frage —, so würde nach kurzem Gebrauch dieses Siebblech verschwächt werden und letzten Endes zerreißen. An dessen Stelle ein um mehrere Schichten dickeres Sieblech zu verwenden, ist mit Rücksicht auf die kleine Lochung praktisch unmöglich. Daher wird gemäß der Erfindung die in Fig. 3 und 4 dargestellte Form von Roststäben verwendet, die einen größeren Verschleiß ,in radialer Richtung zuläßt. Das Mahlgut, welches den Feinheitsgrad besitzt, fällt bei 4 (Fig. 4) durch die Öffnung zweier benachbarter Roststäbe; es arbeitet also lediglich an S0 den Kanten bei 4 und kann daher nur diese Kanten abarbeiten. Bei massiven Roststäben würde sich in der Mitte .bei S nach längerem Gebrauch eine Erhöhung bilden, der Roststab also eine runde Form annehmen. Um diese ,65 Erhöhung zu vermeiden oder schneller wieder zu beseitigen, wird an dieser Stelle ein weicheres Füllmittel, z. B. Holz 2, verwendet. Da hiernach die Roststäbe an den Kanten 4 nicht mehr Material besitzen, als nötig ist,
werden sie stets scharfe Kanten behalten. An jedem Ende des Roststabes ist die Seiten-, wand 3 winkelig nach außen umgebogen. Die Umbiegung der Schenkellänge entspricht der halben Rostspaltweite und, da an jedem Roststab eine solche Umbiegung vorhanden ist, stößt diese mit der Umbiegung des Nachbarstabes zusammen, dient also zur Feststellung des Roststabes in den" Nuten 6 des Roststabträgers.

Claims (1)

  1. P ATENT-Ansprüche:
    i. Rost für Feinvermahlung in Schlag- und Schleudermühlen, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Roststab aus im Querschnitt trapezförmig' gebogenen Blechstücken (i) zusammengesetzt ist, wobei jede Trapezform zur Aufnahme eines weicheren Füllmittels, z. B. Holz (2), dient.
    . 2. Rost nach Anspruch (1), dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (3) jedes Blechstückes um die halbe Rostspaltweite winkelig nach außen umgebogen sind, so daß die Umibiegungen der einzelnen Blechstücke zur Feststellung und Sicherung des gegenseitigen Abstandes der einzelnen Stäbe dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    5a£RLiii. gedruckt ftr bte'R reichsdruckerö.
DE1919329627D 1919-09-20 1919-09-20 Rost fuer Feinvermahlung in Schlag- und Schleudermuehlen Expired DE329627C (de)

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