DE148095C - - Google Patents

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DE148095C
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DE
Germany
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rods
jaws
jaw
crushing
stone
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DENDAT148095D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members
    • B02C1/02Jaw crushers or pulverisers
    • B02C1/10Shape or construction of jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bei den jetzt gebräuchlichen Steinbrechern zur Verwendung kommenden Brechbacken haben den Nachteil, daß sie durch . häufiges- Zerspringen und sehr kurze Abnutzungsdauer den Betrieb sehr verteuern. Außerdem verursachen sie nach kurzem Gebrauch, nachdem die scharfen Kanten der Rippen abgenutzt sind, ein mehr oder weniger starkes Zermalmen des Brechgutes, was zum
ίο Teil wohl erwünscht ist, bei der Bereitung von Straßen- und Eisenbahnschotter aber sehr unangenehm empfunden wird, weil die unter einer bestimmten Korngröße nicht abnahmefähigen Abfälle nicht in dem Maße Ver-Wendung finden, in welchem sie hergestellt werden.
Diese Übelstände hat man dadurch zu beseitigen gesucht, daß man die Brechbacken mit auswechsel- und verstellbaren Zähnen versah. Bei derartig ausgebildeten Brechbacken trat jedoch der Übelstand auf, daß sich die Zähne infolge der im Betrieb auftretenden Stöße zusammenstauchten und in den Backen festklemmten.
Dem letzteren Übelstande soll durch den Gegenstand der Erfindung abgeholfen werden. Dieser ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt die Fig. 1 einen Schnitt durch einen mit Backen gemäß der Erfindung
versehenen Steinbrecher und die Fig. 2 und 3
zeigen, in welcher Weise die einzelnen Stäbe zu einer Brechbacke zusammengesetzt werden.
Die Brechbacken sind von einer Anzahl
Stahlstäbe S gebildet, die verschiedenen
Querschnitt haben können. Außer Stäben von quadratischem können auch Platten mit verschiedenem rechteckigen Querschnitt lamellenartig, senkrecht, wagerecht oder nach beiden Richtungen an- und nebeneinander gereiht werden. Da bekanntlich der Druck oder Schlag eines spitzen Werkzeuges den Stein strahlenförmig zersprengt und nicht zermalmt, würden nach der Maulöffnung zu vorteilhaft Stäbe mit möglichst großem quadratischem Querschnitt anzuordnen sein, währehd nach der Spaltöffnung zu vorteilhafter solche von kleinerem oder rechteckigem Querschnitt dem Brechgut schöne, scharfkantige Gestalt geben können.
Zwecks Aufnahme der Stäbe oder Lamellen, die jederzeit leicht ausgewechselt und geschärft werden können, sind die schwingenden Brechbackenrahmen B in Richtung der Achse der Stäbe sehr dick ausgebildet. Die Befestigung der Brechstäbe im Brechbackenrahmen geschieht am besten mittels Keile k, da diese Art der Befestigung sich in vielen Fällen bewährt hat. Außerdem könnte man noch Schrauben R anordnen und nötigenfalls dem Backenrahmen einen solchen hinteren Boden geben, daß der Längenunterschied der Stäbe durch Schrauben und zwischengefügte Eisenstücke ausgeglichen werden kann. Auch können, um ein Lockerwerden der Stahlstäbe S zu verhüten, die zur Aufnahme der Stahlstäbe dienenden Rahmen B nach hinten einen kleineren Querschnitt und die Stäbe selbst nach hinten eine verjüngte Form erhalten. Auch eine Verbindung der Stäbe unter sich mittels Splinte in vorher gleich
in reichlicher Anzahl vorgesehenen kleinen Nuten bietet eine bessere Gewähr gegen das Lösen der Stahlstäbe.
Die Brechbacken werden in bekannter Weise in schwingende Bewegung versetzt. Es können beide Backen in der vorbeschriebenen Weise zusammengesetzt sein, oder die eine Backe kann ganz glatt und aus einem Gußstück hergestellt sein. Um aber
ίο einen Brecher zu schaffen, der in ausgiebigster Weise seinen Zweck zu erfüllen und die bisherigen bedeutend zu verbessern geeignet ist, ist es sehr vorteilhaft, in bekannter Weise beiden Brechbacken eine schwingende Bewegung zu erteilen, denn wenn die Spitzen der Stäbe von beiden Seiten zugleich in den zu zerkleinernden Stein eingedrückt werden, muß bei weniger Kraftbedarf eine ausgiebigere Zersprengung stattfinden. Die Bewegung der Brechbacken könnte in jeder an sich bekannten Weise, z. B. durch ein Kniehebel werk, erfolgen.
Soll sehr feines Brechgut erzeugt werden, so gibt man zweckmäßig den Köpfen der Stäbe, wie in Fig. 3 an dem Stab C gezeigt ist, eine derart flache Gestalt, daß sie, besonders nach dem Spalt zu, das Gut mehr zermalmen; in diesem Falle wird für die oberen Stäbe die spitze Form gewählt, damit das Gut in genügender Weise vorzerkleinert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brechbacke für Steinbrecher, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einzelnen aneinander zu reihenden Stahlstäben zusammengesetzt ist, die von einem' Rahmen zusammengehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT148095D Active DE148095C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE148095C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5141328A (en) * 1990-05-23 1992-08-25 Dilley Jerry D High speed mixing apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5141328A (en) * 1990-05-23 1992-08-25 Dilley Jerry D High speed mixing apparatus

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