DE286287C - - Google Patents

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DE286287C
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DE
Germany
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trough
dehairing
slaughter
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spreader
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/08Scalding; Scraping; Dehairing; Singeing

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 286287 KLASSE 66«. GRUPPE
O. & H.WICKEL in BIELEFELD.
kippbaren Mulde.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1914 ab.
Bei Einrichtungen zum Schlachten von Schweinen in größeren Betrieben werden bekanntlich die Schlachttiere nach dem Enthaaren von dem hierzu an sich bekannten Enthaarungstisch an fahrbaren Schlachtspreizen aufgehängt und vermittels Hochbahngleise dem Ausschlachteraum zugeführt. Um nun den Schlachtkörper von dem Enthaarungstisch nach diesem erwähnten Ausschlachteraum zu befördem, ist es erforderlich, daßN der Schlachtkörper, welcher an der Schlachtspreize an den Hinterbeinen aufgehängt wird,' in eine entsprechende höhere Aufhängelage zu bringen. Diese erhöhte Lage in bezug auf den Fußboden wird in der Regel dadurch erreicht, daß entweder die Schlachtspreizen mittels Hebevorrichtung z. B. mit Flaschenzügen versehen sind oder die Hochbahngleise eine Steigung nach dem Ausschlachteraum hin haben, oder endlieh ein Gefälle des Fußbodens vorhanden ist. Die Nachteile dieser bekannten Anordnungen bestehen darin, daß die Bedienung der mit den Schlachtspreizen verbundenen Aufzüge zeitraubend und umständlich ist, daß ferner die Steigung der Gleise zur Beförderung der Tiere in den Ausschlachteraum zu Unglücksfällen Veranlassung gibt, und daß endlich der geneigte Fußboden ebenfalls zu Unglücksfällen, wie Ausrutschen des Bedienungspersonals usw., veranlaßt.
Den angeführten Mängeln hilft der vorliegende Erfindungsgegenstand ab, indem Teile des Enthaarungstisches derart nach oben klappbar eingerichtet sind, daß die auf diesen klappbaren Tischteilen entsprechend gelagerten Schlachttiere mit ihren Hinterbeinen in die ■ für den Ausschlachteraum erforderliche Höhenlage gebracht werden können, ohne daß es nötig ist, wie dies bei bekannten Enthaarungs-. tischen mit kippbarer Mulde der Fall ist, den Schlachtkörper vor der Kippbewegung besonders durch Haken, Stränge, Bügel u. dgl. zu befestigen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung schein atisch als Beispiel dargestellt, und zwar zeigt
,Fig. ι einen Längsschnitt durch den aufrecht stehenden Enthaarungstisch, und
Fig. 2 einen entsprechenden Querschnitt ebenfalls durch den aufrecht stehenden Tisch, jedoch mit aufgeklapptem Tischteil.
Der in bekannter Weise aus einem passenden Eisengestell a, b, c, c', c", d und dem Lattenrost e bestehende Enthaarungstisch ist an seiner Oberseite an einigen Stellen mit um die Zapfen f schwingbaren Klappen g, g', g" versehen. Beim gezeichneten Ausführungsbeispiel sind drei derartige Klappen angeordnet und zwar sind dieselben behufs seitlicher Sicherung des Schlachtkörpers zweckmäßig muldenförmig ausgebildet. Nachdem das Tier in bekannter Weise auf dem Tisch enthaart ist, wird dasselbe, auf dem Rücken in einer muldenförmigen Klappe g liegend, durch ein bekanntes Hebelsystem, z. B. Handhebel h und Schubstange i, nach oben geschwenkt, bis die Aufhängestelle des Tieres etwa die Höhe der Schlachtspreizenhaken k, I erreicht hat. Die auf dem Gleise m rollende Laufkatze η wird dann an die Aufhängestelle des Tieres entsprechend herangeführt. Damit der aufgerichtete Tier-
körper durch das Eigengewicht ohne Absicht nicht über die Tischkante hinausgleitet, ist an derselben ein erhöhter Rand ο angebracht und der Drehzapfen der Mulde in entsprechendem Abstand von diesem Rand vorgesehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Enthaarungstisch für Schweine und anderes Schlachtvieh mit einer nach oben kippbaren Mulde, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (/") der schwingbaren Mulde (g) in einem derartigen Abstand von dem mit einem Widerlager (o) versehenen Plattenende des Enthaarungstisches vorgesehen ist, daß der Schlachtkörper beim Hochldppen der Mulde (g) durch teilweise Auflage auf der Tischplatte und dem Widerlager (0) derselben, ohne befestigt werden zu müssen, nicht abgleiten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT286287D Active DE286287C (de)

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DE (1) DE286287C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931571C (de) * 1950-04-30 1955-08-11 Maschb A G Vorm Beck & Henkel Abstech- und Ausblutebahn fuer haengend angefoerderte Schlachttiere

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE931571C (de) * 1950-04-30 1955-08-11 Maschb A G Vorm Beck & Henkel Abstech- und Ausblutebahn fuer haengend angefoerderte Schlachttiere

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