DE517219C - Beschlag- und Operationsstand fuer Pferde und Vieh - Google Patents
Beschlag- und Operationsstand fuer Pferde und ViehInfo
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- DE517219C DE517219C DESCH89834D DESC089834D DE517219C DE 517219 C DE517219 C DE 517219C DE SCH89834 D DESCH89834 D DE SCH89834D DE SC089834 D DESC089834 D DE SC089834D DE 517219 C DE517219 C DE 517219C
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- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 title description 3
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 15
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01L—SHOEING OF ANIMALS
- A01L13/00—Pens for animals while being shod
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
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- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
Bibliolhedk
Be?« In
d.
"f. Γ p
AUSGEGEBEN AK
2. FEBRUAR 1931
2. FEBRUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 i GRUPPE 13
Sch 89834 III/'451
Tag der Bekanntmachung über die Erteihmg des Patents: /5. Januar
Ernst Schmohl in Tiirkheim, Geislingen, Steige
Beschlag- und Operationsstand für Pferde und Vieh
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1929 ab
Die Erfindung betrifft einen Beschlag- und Operationsstand für Pferde und Vieh. Er
unterscheidet sich von den bekannten Ständen besonders dadurch, daß nur drei seiner
Pfosten feststehend sind, während .der werte
Pfosten gelenkig am Boden des Standes angebracht ist und seitlich herauf- und heruntergeklappt
werden kann. Während es früher größter Mühe bedurfte, um das Tier in den Stand hineinzubringen, weist diese Anordnung
einen wesentlichen technischen Fortschritt auf, der darin besteht, daß man das Tier
auch leicht rückwärts in den Stand führen und an seinen Schulterblättern sicher zwi-
ig sehen dem festen und dem beweglichen Vorderpfosten
einspannen kann. Dem Tier wird dadurch jede seitliche Bewegungsmöglichkeit genommen. Werden die beiden Pfosten durch
eine. Nackenkette o. dgl. miteinander verbunden, so kann auch jedes Bäumen oder Steigen
des Tieres wirksam verhindert werden, weil es zwischen den nach oben spitzwinklig zusammenlaufenden
Vorderpfosten keilärtig eingespannt ist und jeder Druck gegen die Nackenkette die Pfosten näher zusammenzieht.
Die drei festen Pfosten haben das Gewicht des Tieres zu tragen und · sind durch ein
Holmenkreuz, welches aus einem Traghohn und einem Querholm gebildet wird, miteinander
starr verbunden. Der Längsholm ist dabei mit Zapfen, Stollen oder sonstigen Ansätzen
versehen, um die Aufhängung der Gurte und der Windenrolle veränderlich ge-' stalten zu können, und ist vorteilhaft zwecks
größerer Festigkeit gekrümmt. Außerdem sind an den Arbeitspfosten Windwerke zum Hochwinden der Vorder- oder Hinterbeine
des Tieres vorgesehen. Sie ermöglichen ein sicheres Arbeiten an dem so festgehaltenen
Bein.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen in beispielsweiser Ausführungsform bei verschiedenen
Benutzungsarten dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι bis 3 je eine Seitenansicht,
Abb. 4 und 5 je eine Vorderansicht,
Abb. 6 eine Rückansicht,
Abb. 7 einen Grundriß des Standes.
Der Beschlagstand besitzt die beiden feststehenden Hinterpfosten λ und b und den ebenfalls feststehenden Vorderpfosten c, die auf dem Boden des Beschlagstandes befestigt sind. Der zweite Vorderpfosten e ist an dem Bodend beweglich angebracht, z.B. indem er um ein Scharnier / gegen den festen Pfosten c neigbar angeordnet ist. Der bewegliche Pfosten e kann zum leichteren Hereinführen des Tieres seitlich nach außen auf den Boden herabgeldappt (Abb. 5) und dann wieder hochgeklappt werden, um das Tier an den Schulterblättern fest zwischen dem festen und dem beweglichen Vorderpfosten c bzw. e einzuspannen (Abb. 4). Um den hochgeklappten Pfosten e festzuhalten, ist eine Stellvorrichtung, z.B. ein Zahnkranzg, an dem Scharnier / vorgesehen, in den eine am Pfosten e befestigte Sperrklinke h greift. Eine
Abb. 4 und 5 je eine Vorderansicht,
Abb. 6 eine Rückansicht,
Abb. 7 einen Grundriß des Standes.
Der Beschlagstand besitzt die beiden feststehenden Hinterpfosten λ und b und den ebenfalls feststehenden Vorderpfosten c, die auf dem Boden des Beschlagstandes befestigt sind. Der zweite Vorderpfosten e ist an dem Bodend beweglich angebracht, z.B. indem er um ein Scharnier / gegen den festen Pfosten c neigbar angeordnet ist. Der bewegliche Pfosten e kann zum leichteren Hereinführen des Tieres seitlich nach außen auf den Boden herabgeldappt (Abb. 5) und dann wieder hochgeklappt werden, um das Tier an den Schulterblättern fest zwischen dem festen und dem beweglichen Vorderpfosten c bzw. e einzuspannen (Abb. 4). Um den hochgeklappten Pfosten e festzuhalten, ist eine Stellvorrichtung, z.B. ein Zahnkranzg, an dem Scharnier / vorgesehen, in den eine am Pfosten e befestigte Sperrklinke h greift. Eine
in Haken / in beliebiger Höhe einhängbare Nackenkette k -verbindet die beiden Vorderpfosten.
Sobald das Tier steigen will und dabei die Nackenkette k spannt, wird der be-S
wegliche Pfosten e noch schärfer an den festen Pfosten c herangezogen, so daß das
Tier stärker eingeklemmt wird und infolgedessen seinen Widerstand bald aufgibt. Die
beiden Hinterpfosten α und b sind durch ein
ίο Joch/ miteinander und mit dem festen Vor-
derpfostenc durch einen Längsholm m verbunden,
der mit dem Joch Z ein T bildet und zweckmäßig nach oben gewölbt ist (Abb. ι
bis 3). Der Holm/n ist mit Stollen 11 versehen,
zwischen denen die Traggurte. O1, oL.
(Abb. r und 3) über den Holmm gehängt sowie der Träger/; der Aufzugwindeq zum
Heben oder Aufhängen des ganzen Tieres (Abb. 2) in Löcher des Holmes in gesteckt
werden. Alle diese Teile können infolgedessen unter jedem gewünschten Winkel zum
Tier angebracht und angespannt werden, so daß auf das Tier die günstigsten Wirkungen
ausgeübt werden können. So kann man mittels des schräg nach vorn gespannten Hi'ntergurtes
O1 das Tier nach vorwärts drängen, damit es fest an den Vorderpfosten c und e
ansteht (Abb. 1 und 3). Außerdem unterstützt der so gespannte Hintergurt O1 wirksam
die Hinterhand und verhütet ein Verkalben oder Herausdrängen der Gebärmutter. An den festen Pfosten sind ferner in bekannter
Weise noch in der Höhe verstellbare Träger ti für Hinterfußwinden ν sowie ein verstellbarer
Kopfhalter w angebracht (Abb. 1 und 3), um jede Arbeit an dem Tier vornehmen
zu können.
Claims (5)
1. Beschlag- und Operationsstand mit vier auf einem Standboden in Rechteckstellung
fest angeordneten SUitzpfosten, besonderen zwischen diesen in Löcher des
Standbodens einstcckbareii Arbeitspfosten und einem die Stützpfosteh in Längsriehtung
des Standes verbindenden Tragholm, gekennzeichnet durch einen um einen in der Nähe des Standbodens befindlichen
Drehpunkt ausschwenkbaren Stützpfosten und einen die drei feststehenden Pfosten über einen Querholm verbindenden Tragholm.
2. Beschlag- und Operationsstand nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die
Ausschwenkbarkeit des schwenkbai'cn Stützpfostens nach außen begrenzende
Sperrvorrichtung.
3. Beschlag- und Operationsstand nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch
einen nach oben gekrümmten Längsholm.
4. Beschlag- und Operationsstand nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine
' die oberen Enden des ausschwenkbaren Stützpfostens und des nächstliegenden
feststehenden Pfostens in einstellbarer Länge und Höhe verbindende Kette.
5. Beschlag- und Cperationsstand nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch
an den Arbeitspfosten angeordnete Windwerke.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH89834D DE517219C (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | Beschlag- und Operationsstand fuer Pferde und Vieh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH89834D DE517219C (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | Beschlag- und Operationsstand fuer Pferde und Vieh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE517219C true DE517219C (de) | 1931-02-02 |
Family
ID=7444252
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH89834D Expired DE517219C (de) | 1929-03-29 | 1929-03-29 | Beschlag- und Operationsstand fuer Pferde und Vieh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE517219C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2978737A (en) * | 1955-09-26 | 1961-04-11 | Alvin W Hughes | Apparatus for gassing animals and fowl preliminary to slaughter |
-
1929
- 1929-03-29 DE DESCH89834D patent/DE517219C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2978737A (en) * | 1955-09-26 | 1961-04-11 | Alvin W Hughes | Apparatus for gassing animals and fowl preliminary to slaughter |
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