DE2858680C2 - - Google Patents
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D78/00—Haymakers with tines moving with respect to the machine
- A01D78/08—Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
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Description
Die Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine zum seitlichen Schwadenlegen mit
mindestens zwei in gleicher Drehrichtung um zum Boden etwa senkrechte Achse
angetriebene Rechräder mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Eine solche Heuwerbungsmaschine ist aus der DE-OS 19 40 172 bekannt. Diese zeigt
eine Antriebswelle für die beiden Rechräder, die parallel zu dem Rechradträger
angeordnet ist und an ihren beiden Enden jeweils über Winkelgetriebe mit den gleich
sinnig angetriebenen Wellen der Rechräder in Eingriff steht. Ein über Kardanwelle
mit der Zapfwelle des ziehenden Ackerschleppers verbundener Wellenstummel ist in
einem Winkel gegenüber dem schräg zur Fahrtrichtung angeordneten Rechradträger
so gelagert, daß die Achse des Wellenstummels im wesentlichen parallel zur
Fahrtrichtung verläuft. Der Wellenstummel treibt über ein Kegelrad ein Zwischenrad
an, das wiederum mit einem Kegelrad der Antriebswelle in Eingriff steht. Die
Winkelgetriebe an den Enden dieser Antriebswelle weisen jeweils gleich orientierte
Kegelräder auf, die jeweils auf der gleichen Seite des mit der Drehwelle des
Rechrades verbundenen Kegelrades mit diesem in Eingriff stehen. Die Rechräder
werden somit gleichsinnig angetrieben. Das den Wellenstummel mit der Antriebswelle
verbindende Winkelgetriebe liegt etwa mittig zwischen den Enden des Rechradträgers.
Das zwischen dem Wellenstummel und der Antriebswelle notwendige Zwischenrad
stellt einen erheblichen Aufwand dar, der überdies den Wirkungsgrad des An
triebes beeinträchtigt. Hinzu kommt, daß zur Erreichung des gleichsinnigen An
triebes der beiden Rechräder die über die Länge des Rechradträgers reichende
Antriebswelle über die vertikale Drehachse eines der Rechräder hinausgreifen
muß. Dies beeinflußt die Anordnung und die sichere Führung der Achse dieses
Rechrades, da die Führung der Höhe nach durch die die Achse kreuzende An
triebswelle begrenzt ist. Auch ist die Zugänglichkeit zu den unter der Antriebs
welle liegenden Teilen des Rechrades erschwert.
Demgegenüber ist es Aufgabe der Erfindung, eine Heuwerbungsmaschine mit den
Merkmalen des Oberbegriffs des einzigen Anspruches so weiterzubilden, daß die
aufgezeigten Schwierigkeiten vermieden werden, ein besserer Wirkungsgrad des
Antriebes bei Verminderung der Herstellungs- und Montagekosten erreicht und es
ermöglicht wird, daß die Drehachsen der Rechräder leicht zugänglich sind und
zuverlässig und unabhängig von dem Antriebszug an dem Gestell der Maschine
angebracht und auch geführt werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Lehre des einzigen Anspruches gelöst.
Durch die Verlagerung des Wellenstummels in Richtung auf das in Fahrtrichtung
vordere Ende des Rechradträgers erhält man die Möglichkeit, den Wellenstummel
am Rechradträger unter einem festen rechten Winkel zu lagern, wobei daran
erinnert wird, daß der Rechradträger selber, wie im bekannten Fall, schräg zur
Fahrtrichtung angeordnet ist. Diese feste rechtwinklige Lagerung des Wellen
stummels gegenüber dem Rechradträger ermöglicht es, daß dessen
Antriebskegelrad in direktem Eingriff mit den beiden Kegelrädern von zwei in
Fluchtung innerhalb des Rechradträgers gelagerten und gemeinsam die An
triebswelle bildenden Wellenabschnitten steht. Ein Zwischenrad wird somit
vermieden. Dadurch wird der Antriebszug wesentlich einfacher, weniger ver
schleißanfällig und kostengünstiger. Durch die gleichen Winkel, welche die
Kardanwelle einerseits mit der Zapfwelle und andererseits mit dem Wellen
stummel bildet, wird außerdem eine wesentlich günstigere Kraftübertragung
erreicht, d. h. der Wirkungsgrad erhöht.
Der direkte Eingriff der Kegelräder der Wellenabschnitte mit dem Antriebskegel
rad des Wellenstummels führt weiter dazu, daß die beiden Wellenabschnitte ge
genläufig angetrieben werden. Dies ermöglicht es, daß an ihren anderen Enden die
beiden Wellenabschnitte jeweils auf entgegengesetzten Seiten der zugeordneten
Antriebsglieder für die Rechräder an diesen angreifen. Der gleichsinnige Antrieb
der Rechräder wird also dennoch erreicht, ohne daß einer der Antriebswellen
abschnitte über die Welle des zugehörigen Rechrades hinausreichen, diese also
kreuzen muß. Die Lagerung und Führung der Rechradwellen kann daher unab
hängig von der Antriebswelle für beide Rechräder ausreichend sicher und groß
gestaltet werden, ohne daß der Zugang zu den Teilen behindert wäre. Insgesamt
erhält man so durch die neue Ausbildung einen homokinetischen Antrieb zwischen
der Zapfwelle und dem Wellenstummel.
Es ist auf der anderen Seite an sich bereits bekannt, den über die Kardanwelle
mit der Zapfwelle des Ackerschleppers verbundenen Wellenstummel an einem
Ende des Rechradträgers anzuordnen (vgl. deutsches GM 19 33 877). Hier ist die
Anordnung so getroffen, daß das Kegelrad des Wellenstummels ein Kegelrad
eines außen liegenden Rechrades direkt antreibt. Über einen Kettenantrieb wird
ein in der Mitte des Rechradträgers gelagertes Zwischenrad angetrieben, das
über einen zweiten Kettentrieb mit dem anderen außenliegenden Rechrad
antriebsmäßig verbunden ist. Bei dieser Ausbildung muß also die ganze
Antriebskraft, die für den Antrieb von z. B. drei Rechrädern dient, von dem
Kegelzahnrad auf der Welle des einen Rechrades aufgenommen werden. Dieses
Kegelrad muß daher ebenso wie die zu seiner Führung und Lagerung dienenden
Teile besonders kräftig und schwer ausgebildet sein. Die für den Antrieb der
anderen Rechräder erforderlichen Kettenantriebe sind wegen ihrer horizontalen
Lage außerordentlich ungünstig und unterliegen einem hohen Verschleiß. Dabei
ist zu beachten, daß bei der Arbeit der Heuwerbungsmaschine diese über
unebenen Boden läuft, was zusätzlich die Beanspruchung der Kettenantriebe er
höht. Auch brauchen diese Antriebe wesentlich mehr Raum als ein Wellenantrieb
und die Unterbringung der Antriebsketten in dem Rechradträger ist in der Regel
nicht möglich. Auch lassen sich die anfälligen Antriebe gegenüber den Einflüssen
von Feuchtigkeit und Schmutz kaum in ausreichendem Umfange schützen. Die
Antriebsglieder der Ketten können durch das Futter selbst verstopft werden, was
zu Störungen Anlaß geben kann.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Heuwerbungsmaschine gemäß
der Erfindung in ihrer Arbeitsstellung und
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig. 1.
Die in den Figuren gezeigte Heuwerbungsmaschine weist zwei
im wesentlichen gleiche Rechräder 1 und 2 auf. Diese werden
jeweils um nahezu vertikale Achsen 3 in gleicher Drehrichtung
angetrieben (siehe Pfeil F). Jedes Rechrad weist mehrere nach
außen ragende Tragarme 4 für Rechwerkzeuge 5 auf, die z. B.
aus Zinken, Gabeln oder dgl. bestehen können. Die Tragarme 4
werden über eine nicht dargestellte Steuervorrichtung jeweils
um ihre Längsachse 6 während jedes Umlaufes des Rechrades so
verdreht, daß die Rechwerkzeuge 5 auf einem Teilbereich ihrer
Umlaufbahn entgegen der Drehrichtung F der Rechräder nach oben
schwenken, um sich so besser von dem im Schwad abgelegten Futter
lösen zu können. Dadurch wird eine saubere Schwadbilung begün
stigt. Zu diesem Zweck sind die Tragarme 4 in Lagern 7 schwenk
bar gelagert, die mit den Rechrädern über Halterungen 8 und 9
fest verbunden sind. Die Steuervorrichtung kann in dem durch
die Halterungen 8 und 9 begrenzten Raum innerhalb der Rech
räder angeordnet sein und z. B. aus einer in üblicher Weise
auf der Achse 10 des Rechrades befestigten Steuerkurve be
stehen, in die jeweils eine Bewegungsabnahmerolle an einem
Hebel eingreift, der am inneren Ende des zugehörigen Tragarmes
befestigt ist.
Während des Betriebes wird die Heuwerbungsmaschine am Boden
durch Laufräder 11 abgestützt, die jeweils unterhalb der Rech
räder 1 und 2 angeordnet sind und in Richtung der Drehachsen 10
der Höhe nach verstellbar sein können.
Die beiden Rechräder sind miteinander durch einen langgestreck
ten, schräg zur Fahrtrichtung (Pfeil A) orientierten Rechrad
träger 12 miteinander verbunden. Der Winkel zwischen diesem
Träger und der Fahrtrichtung A ist mit α bezeichnet. An dem
Träger ist ein langgestrecktes Zugglied 13 starr angebracht,
das mit seinem vorderen Ende um eine vertikale Achse 15 schwenk
bar an einer Anhängevorrichtung 14 angelenkt ist. Die Anhänge
vorrichtung 14 ist ihrerseits an der Dreipunktanhängung 23
eines Ackerschleppers angebracht, dessen hintere Kontur in
Fig. 1 lediglich angedeutet ist. Zur starren Befestigung des
Zuggliedes 13 an dem Rechradträger 12 können Bolzen 16 dienen.
Der Verbindung zwischen dem Zugglied 13 und der Anhängevorrich
tung 14 ist eine die relative Lage des Rechradträgers auch
bei Kurvenfahrt sichernde Führungseinrichtung 19 bis 22 zuge
ordnet, die nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist
und daher nicht näher beschrieben zu werden braucht. Es wird
lediglich bemerkt, daß mit Hilfe dieser Vorrichtung sicherge
stellt ist, daß der Winkel α (Fig. 1) stets stumpf gehalten
wird.
Die Antriebskraft zum Antrieb der Rechräder 1 und 2 wird in
üblicher Weise von der Zapfwelle 27 des Ackerschleppers abge
leitet. Zur Kraftübertragung dient eine Kardanwelle 28, die
über ein einfaches Gelenk 30 mit einem Wellenstumpf 29 gekup
pelt ist, der nahe dem Rechrad 1 in dem Rechradträger 12 dreh
bar gelagert ist. Der Wellenstumpf 29 bildet mit der Längs
achse des Rechradträgers 12 einen rechten Winkel und ist in
jedem Fall dem in Fahrtrichtung vorderen Rechrad 1
näher als dem Rechrad 2 angeordnet. Diese Anordnung ist dabei
in bezug auf den Winkel α so gewählt, daß der Wellenstumpf 29
mit der Kardanwelle 28 einerseits und die Kardanwelle 28 mit
der Zapfwelle 27 andererseits jeweils einen Winkel γ bilden,
der für beide Verbindungsstellen im wesentlichen gleich groß
ist. Aufgrund dieser Ausbildung können die Wellengelenke 30
einfache Gelenke sein, die kostengünstig sind und wenig belastet
werden.
Die Anordnung ermöglicht weiterhin eine einfache Weiterleitung
der Antriebskraft von dem Wellenstumpf 29 zu den Rechrädern 1
und 2. Zu diesem Zweck sind im Rechradträger 12 zwei miteinan
der fluchtende Antriebswellen 31, 32 gelagert, die in Fig.
1 strichpunktiert dargestellt sind. Jede dieser Antriebswellen
ist mit einem der beiden Rechräder 1, 2 antriebsmäßig durch
Kegelräder 37, 39 bzw. 36, 38 verbunden. Die Antriebswellen
tragen auch an ihren dem Wellenstumpf 29 zugewandten Enden
jeweils ein Kegelrad 33, 34, welche beide gemeinsam mit einem
auf dem Wellenstumpf 29 angeordneten Kegelrad 35 kämmen. Die
beiden Antriebswellen 31, 32 werden somit in entgegengesetzte
Richtungen gedreht, mit der Folge, daß die Rechräder gleich
sinnig angetrieben werden, wie dies durch die Pfeile F in Fig. 1
wiedergegeben ist.
Wie aus Fig. 1 erkennbar ist, befinden sich die Enden 40 der
Rechwerkzeuge 5 in vorbestimmten Winkelstellungen der Rech
räder jeweils auf einer gemeinsamen Linie L, welche durch die
Drehachse 3 des zugehörigen Rechrades läuft. Diese Lage der
Enden liegt in dem Abschnitt der Umlaufbahn vor, in dem sich
die unteren Enden 40 dicht über dem Boden befinden. Aufgrund
dieser Anordnung bleiben die unteren Enden 40 der Rechwerkzeu
ge bei ihrer Schwenkbewegung um die Achse 6 des zugehörigen
Tragarmes nahezu innerhalb der durch das am weitesten von der
Drehachse 3 des Rechrades entfernte Werkzeug 5 beschrie
benen Laufbahn. Während sie sich aufgrund der Wirkung der
Steuervorrichtung und in Abhängigkeit von der Drehbewegung
der Rechräder nach hinten bewegen, bleiben die Enden somit
außer Berührung mit dem Schwad. Sie können daher kein Futter
aus dem Schwad mitreißen. Diese Anordnung begünstigt weiterhin
die radial wirkende Zentrifugalkraft, die während der Drehung
der Rechräder auftritt und das Lösen des Futters von den Rech
werkzeugen unterstützt. Um auf einfache Weise die zuvor be
schriebene Forderung zu erfüllen, ist jeder Tragarm 4 parallel
zu der Linie L angeordnet, wie dies aus Fig. 1 hervorgeht.
Dabei liegen die Tragarme 4 jeweils in Drehrichtung F der Rech
räder 1 und 2 vor der Linie L der zugehörigen Rechwerkzeuge 5,
wenn sich die Tragarme in dem genannten Umlaufbereich und die
Rechwerkzeuge nahe dem Boden befinden. Bei einem bestimmten
Schwenkwinkel der Tragarme 4 um ihre Längsachsen 6 ergibt sich
auf der anderen Seite ein Abstand D zwischen dem Boden und
den unteren Enden 40 der Werkzeuge 5, der größer ist als der
Abstand, der sich dann ergäbe, wenn die Tragarme 4 mit der
Linie L in der Draufsicht nach Fig. 1 zusammenfallen würden.
Die beschriebene und bevorzugte Ausführung erlaubt somit die
Bildung großer und hoher Schwaden.
Claims (1)
- Heuwerbungsmaschine zum seitlichen Schwadenlegen mit mindestens zwei in gleicher Drehrichtung um zum Boden etwa senkrechte Achsen angetriebene Rech räder, die miteinander durch einen langgestreckten, schräg zur Fahrtrichtung orientierten Rechradträger verbunden sind, der über ein Zugglied mit einer Anhängeeinrichtung verbunden ist, die an der Dreipunktaufhängung eines Acker schleppers anbringbar ist, bei der ein Wellenstumpf zum Antrieb der Rechräder einerseits über eine Kardanwelle mit der Zapfwelle des Ackerschleppers und andererseits über ein Kegelradgetriebe mit einer zum Rechradträger parallelen Antriebswelle antriebsmäßig verbunden ist, die ihrerseits über Winkelgetriebe die Rechräder gleichsinnig antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenstumpf (29) nahe, jedoch im Abstand von dem Winkelgetriebe (37, 39) des in Fahrtrichtung der Maschine vorderen Rechrades (1) am Träger (12) angeordnet ist und mit diesem einen festen, rechten Winkel einschließt, derart, daß die Winkel γ, welche die Kardanwelle (28) mit der Zapfwelle (27) bzw. mit dem Wellenstumpf (29) bildet, jeweils im wesentlichen gleich sind, und daß die zum Rechradträger (12) parallele Antriebswelle durch zwei getrennte, in diesem Träger in gegensei tiger Fluchtung gelagerte Wellenabschnitte (31, 32) gebildet ist, die jeweils über ein mit dem Kegelrad (35) des Wellenstumpfes (29) direkt in Eingriff stehendes Kegelrad (33, 34) gegenläufig angetrieben sind.
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